HIMBEER BERLIN FEB-MRZ 2013

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Das HIMBEER Stadmagazin für Leute mit Kindern erscheint zweimonatlich und enthält einen ausführlichen Veranstaltungskalender, Fotoreportagen aus dem Leben authentischer Familien, Rezensionen, Veranstaltungstipps, Anleitungen zum Selbermachen, Lieblingsprodukte und vieles mehr rund ums Familienleben in Berlin. Diesmal mit einer Titelgeschichte über den Stadtwandel und wo man mit Kinder Altes und Neues entdecken kann

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  • Kostenlos

    stadtmagazin fr leute mit kindern Berlin | FeBruar | Mrz 2013

    www.hiMBeer-Magazin.de

    Zwillinge

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    etsy.de

    the marketplacewe make together

  • INHALT

    TERMINEMehr als 2000 Veranstaltungen fr Familien vom 01.02.- 31.03.2013 .................................................... Seite 32

    TITELZwillinge ..................................................................................... Seite 22

    KURZ NOTIERTInteressantes aus der Stadt ................................................. Seite 5Kinostarts .............................................................................. Seite 10

    LESEN HREN SEHENBcher, Musik, Hrspiele und DVDs ..................................... Seite 18

    STAdTgESTALTENMaryanne Redpath ..................................................................... Seite 16

    HIMBEERCHENWieviel wiegt ein Elefant? ................................................ Seite 51

    ESSEN MACHENKarotten-Aprikosen-Creme mit grnem Vanillepfeffer ........... Seite 50

    SELBER MACHENKlebebindung selbstgemacht................................................. Seite 48

    LIEBLINgSSACHENSich und andere glcklich machen ....................................... Seite 46

    HIMInteressantes aus dem Leben eines Vaters:Nahtod Jogging .................................................................. Seite 4

    gEWINNSPIELPolster zum Spielen von Tomfordy ......................................... Seite 45

    ALLgEMEINESEditorial ............................................................................ Seite 3Impressum ........................................................................ Seite 49Abo ................................................................................... Seite 44

    Liebe Leute mit Kindern!

    Neues Jahr, neues Glck! Wir haben 2013 viel vor so ste-hen wir z.B. in den Startlchern fr unsere BERLIN MIT KIND No.3. Denn was wir nach all den HIMBEER Jahren (im Juni feiert HIMBEER seinen fnften Geburtstag!) mit Sicherheit sagen knnen es tut sich so viel in dieser Stadt, dass es nie langweilig wird und wir schon wieder genug Stoff fr den nchsten Familienguide gesammelt haben. Aber nicht nur unsere Printbabys werden grer, auch die reale Kinderschar der Redaktion wchst und wchst. Das nchste HIMBEER-Baby rundet den Bauch unserer lieben Antje zusehends und es werden schon Wetten abgeschlossen, wer als nchstes fr weiteren Nachwuchs sorgt... Vielleicht mal Zwillinge die gibt es bei uns bislang nicht. Was uns aber nicht daran gehindert hat, das Thema mal einer nheren Betrachtung zu unterzie-hen wie hnlich sind sich Zwillingspaare, wie empfinden sie selbst, wie ihre Eltern ihre Beziehung untereinander? Und ha-ben uns davon berraschen lassen, wie unterschiedlich diese sein kann von Ein Herz und eine Seele bis zu Wie Feu-er und Wasser, von zufllig gleichaltrigen Geschwistern bis zum unzertrennlichen Doppel. Fotografisch wurden Zwillinge schon oft in Szene gesetzt, fr uns hat Silke Weinsheimer ei-nen, wie wir finden, erfrischend uninszenierten Blick auf sie geworfen. Ebenso unverflscht und authentisch hat Sandy J. Bossier die Leiterin der Kinder- und Jugenssektion der Ber-linale erlebt und sie fr unsere Stadtgestalten portraitiert. Maryanne Redpath hat als gebrtige Neuseelnderin schon einiges von der Welt gesehen und setzt ihre Erfahrungen und Kontakte dafr ein, Jahr fr Jahr ein groartiges Programm mit Kinder- und Jugendfilmen aus aller Welt auf die Beine zu stellen. Seine Beine oder vielmehr sein abgelenkter Kopf haben unseren Kolumnisten neulich in eine lebensgefhr-liche Sitiuation gebracht beim Joggen entkam er nur knapp der Kollision mit einem Zehntonner. Was ihn kurioserweise dazu gebracht hat, ber seine Brgerpflichten zur Pflege der Volksgesundheit nachzudenken. Aber lest selbst... Apropos lesen, auf himbeer-magazin.de gibt es seit kurzem mit un-seren 7 Fragen an... eine neue Portraitreihe, in der uns pro-minente und andere spannende Menschen ber ihr Leben mit Kindern Auskunft geben und ihre Lieblingstipps verraten.

    Viel Spa beim Lesen, Blttern und MitredenClaudia, Esther und Anja

    EDIToRIAL I INHALT I HIMBEER I 3+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    22

    FoTo

    : Silke Weins

    heim

    er

    1646

    TITELFoTo: EMMA UND CHARLoTTE FoToGRAFIERT VoN SILKE WEINSHEIMER

  • 4 I HIMBEER I HIM+ + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    Heute bin ich beim Joggen nur knapp dem Tod entronnen. Ich bin ein lei-denschaftlicher Jogger. Joggen macht glcklich, ich kann dabei wunder-bar meine Gedankenknoten entwirren und auerdem ist es wahnsinnig gesund wenn man dabei nicht berfahren wird. Zugegeben, die Ausein-andersetzung mit meinem Kopfchaos hatte mich beim berqueren der Strae den 7,5-Tonner glatt bersehen lassen. Nur durch einen adrena-lingepeitschten Satz konnte ich dem anrollenden Monster gerade noch entkommen. Eine Hermes-betuchte 40-Mutter und ihr streng geschei-teltes Buggy-Kind schoben sich genau in diesem Augenblick aus einer der anliegenden Grnderzeittren und wurden Zeuge dieser atem-beraubenden Stuntszene. Doch statt mir zu dieser athletischen Meisterleistung und meinem berleben zu gratulieren, wurde ich von der Barbourjacken-Mama aufs belste beschimpft. Sind Sie verrckt? Das ist ja wirklich das Letzte! Wie kann man nur.... Und ich hatte tatschlich nichts Bes-seres zu tun, als mich auch noch zu entschuldigen. Fr was? Ich hatte nicht das Gefhl, dass diese Frau aus Sorge um mein Leben so scharfzngig reagierte. Nein, es war ihr Brgersinn, der sich durch meine Unvorsichtigkeit angegriffen fhlte. Man muss sich nur mal vorstellen, welch unappetitlichen Anblick die Jogger-LKW-Kollision abgegeben htte. Mutter und Kind htten mit grter Wahrscheinlichkeit ein paar sehr unruhige Nchte gehabt, viel-leicht wre sogar eine spezielle therapeutische Behandlung ntig ge-wesen, um dieses Erlebnis psychisch zu verarbeiten, vom LKW-Fahrer ganz zu schweigen. Krankenwagen, Abschleppwagen, Tatortreinigungs-personal, Umleitung, Versptungen usw. Mein verpeilter Joggingaus-

    flug htte also, gerade in Anbetracht der Folgekosten, einen solidarge-meinschaftlichen Kollateralschaden anrichten knnen. Ihre Emprung war also absolut angebracht und meine demtige Entschuldigung die einzig sozialkompetente Reaktion darauf. Gibt es eigentlich ein Gesetz, das es einem verbietet, sich berfahren zu lassen? Eine EU-Richtline? Da sollte der Gesetzgeber unbedingt aktiv werden! Schlielich sind die Zeiten, in denen man mit sich und seinem Krper nach Lust und Lau-ne umspringen konnte, lange vorbei. berleben ohne Nebenkosten ist so etwas wie eine Brgerpflicht geworden. Und die gilt es gesetzlich zu

    regeln, denn nur so kann sie von jedem Einzelnen eingefordert und natrlich auch kontrolliert wer-den! Anschnallpflicht, Rauchver-bot, Regulierung der Salzmenge im Brot da ist noch viel Luft nach oben. Ich frchte nur, wenn Vater Staat sich weiterhin so frsorglich zeigt, dann knnte es ganz schn eng werden fr mich. Dann heit es Hofgang statt Waldlauf. Mein Sndenregister wrde mich, bei entsprechender Kontrolle durch Staat und rechtschaffene Mitbr-ger, in krzester Zeit zum outlaw machen: Zucker-, Fett-, Salz-, ja

    sogar Nikotinmissbrauch! Alkoholkonsum in Anwesenheit von Kindern! Fahrradfahren ohne Helm! Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa Bisher war die Joggerei fr mich eine recht egoistische Angelegenheit. Es ging um meine Stressbewltigung, um meinen Bauchumfang, um meine Gesundheit, um meine Lebenserwartung. Doch nun ist mir klar, Joggen ist ein Beitrag fr die Solidargemeinschaft. Und wenn es um den Erhalt der Volksgesundheit geht, da knnen sich unsere Volksvertreter von mancher Diktatur noch ein Scheibchen abschneiden.

    NAHTOd JOggINgUnser Kolumnist Christoph Bauer

    ber Kollisionen mit LKWs und Mitbrgern

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