HK-Gebäudetechnik Januar 2009

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HK-Gebäudetechnik Januar 2009

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  • AN SICH NICHT

    NEUABER E

    INFACH BESSE

    R

    KNOWHOWINSTAL

    LED

    2_Geberit_neu_x_bearb.indd 1 7.1.2009 9:38:16 Uhr

    4 Effizient: Stadt und Kanton ZH

    22 kologisch: Wrme duch Klte

    39 Klteforum: Neues Konzept

    48 Gebude: Hohes Sparpotenzial

    72 suissetec: Verbandsnachrichten

    90 Der aktuelle Stellenmarkt

    1 09 Januar

    109

    hk-g

    ebu

    dete

    chni

    k

    InnovativeGebudetechnik

  • (K) ThermischeSonnenkollektoren:Typen, Funktion, MontageTheorie und Montage 1:1Schrg- und Flachdach- kollektorfelder

    K9 (d): Mo 9.3.09 Zwick / Kalberer / TechnikerK14 (d): Sa 14.3.09 Zwick / Kalberer / TechnikerK16 (d): Mo 16.3.09 Wthrich / Schweizer / TechnikerK23 (f): Mo 23.3.09 Gerber / Techniker

    (S) Thermische Solarsysteme:Technik, Montage, InbetriebnahmeTheorie und Montage 1:1Warmwasser, Warmwasser- und Heizungsuntersttzung, Schwimmbad; Zentrale

    S10 (d): Di 10.3.09 Zwick / Kalberer / TechnikerS17 (d): Di 17.3.09 Wthrich / Schweizer / TechnikerS21 (d): Sa 21.3.09 Wthrich / Schweizer / TechnikerS24 (f): Di 24.3.09 Gerber / Techniker

    (V) Verkauf von thermischenSolaranlagen undAuftragsabwicklungTheorie und bungen 1:1Argumente, Auslegung,Kosten, Gesammtsystem,Offerte, Auftragsabwicklung

    V11 (d): Mi 11.3.09 Zwick / Kalberer / TechnikerV18 (d): Mi 18.3.09 Wthrich / Schweizer / TechnikerV25 (f): Mi 25.3.09 Gerber / TechnikerV28 (d): Sa 28.3.09 Gerber / Techniker

    (G) Thermische Solaranlagenfr Mehrfamilienhuser und GrossverbraucherTheorie und bungen 1:1Kundenwnsche, Konzepte,Dimensionierung, Platzver-hltnisse, Ertrag, Abwicklung

    G12 (d): Do 12.3.09 Zwick / Kalberer / TechnikerG19 (d): Do 19.3.09 Mller / Schweizer / TechnikerG26 (f): Do 26.3.09 Gerber / Techniker

    (PV) PhotovoltaikWrme Strom (PV) Kombi-SystemTheorie und Montage 1:1Dimensionierung, Kosten,Montage und Betrieb von Insel-, Netzverbund, und Kombianlagen

    PV20 (d): Fr 20.3.09 Folta

    (P) Planung von Solaranlagen fr ArchitektenTheorie und bungen 1:1Thermie und Photovoltaik: Dimensionierung, Kosten, Planung, Gestaltung, Eingaben, Vorschriften, Finanzierung

    P13 (d): Fr 13.3.09 Mller / Folta / TechnikerP27 (d): Fr 27.3.09 Mller / Folta / TechnikerP4 (d): Sa 4.4.09 Mller / Folta / Techniker

    Kurszeiten 08:30 17:00 Kurs, gemeinsames Mittagessen17:00 17:45 Betriebsbesichtigung (fakultativ)

    Ort 8353 Elgg, ZH in den Rumen der SOLTOP SOLAR Uni und der SOLTOP selber

    Anmeldung Bitte bis 2. 3. 2009 Name, Adresse, Telefon und Kursnummer (z.B. K9) an: rita.meili@soltop.ch, Fax: 052 364 00 78 zH Rita Meili, Tel: 052 364 00 77 oder via link auf www.soltop.ch. Wir freuen uns auf Sie!

    Kursangebot Winter 2008/9

    Ihr Profit vom Besuch der SOLTOP SOLAR Uni fr PraktikerSie haben das aktuelle Solar-Know-How und knnen Kunden berzeugend beraten. Sie haben Spass bei der Arbeit und sind stolz auf das Ergebnis.

    Die Organisation der SOLTOP SOLAR Uni fr PraktikerSie sind willkommen fr einzelne oder alle sechs Module. Die Kurse beinhalten Praxis und Theorie 1:1. Die Teilnehmerzahl pro Kurs ist auf 25 beschrnkt. Bei den praktischen Teilen wird in kleinen Gruppen gearbeitet. Nach erfolgreichem Kursbesuch erhalten Sie ein schriftliches Testat von SOLTOP. Das gemeinsame Mittagessen ist im Kursgeld (CHF 100./Tag) inbegriffen. Mehr Infos erhalten Sie auf www.soltop.ch oder telefonisch unter 052 364 00 77; (d) = deutsch, (f) = franzsisch

    SOLTOP SOLAR Uni fr Praktiker

    2_UNI_SOLTOP_bearb.indd 1 30.12.2008 14:57:07 Uhr

  • 1 I 09 HK-GEBUDETECHNIK 1

    INHALTSVERZEICHNIS

    DIVERSE RUBRIKEN

    4 INFO

    8 MOSAIK/FIRMEN

    14 PORTRT (3S)

    84 BERUFSBILDUNG

    85 MESSEN

    87 AGENDA/IMPRESSUM

    90 STELLENMARKTwww.hk-gebaeudetechnik.ch

    96 FIRMEN- UND INSERENTENVERZEICHNIS

    Die neue Generation Mapress Pressfittingsmit Pressindikator und Schutzstopfen ab Februar 2009Sichtbar sicher und absolut sauber. Der nach Werkstofffarblich gekennzeichnete Pressindikator kann nach der Ver-pressung einfach entfernt werden. Ein zustzliches Markie-ren der verpressten Stellen erbrigt sich. Ab sofort sind allePressenden zustzlich mit einem Schutzstopfen versehen.Der Dichtring bleibt somit bis zum Zeitpunkt der Installa-tion geschtzt und das Eindringen von Schmutz und Staubwird verhindert. Zustzlich zum Konturdichtring ist diesder neue Geberit-Standard in puncto Sicherheit.Das verstehen wir unter Know-how Installed.

    Geberit Vertriebs AGNeue Jonastrasse 59, 8640 RapperswilTelefon 055 221 61 11, www.geberit.ch

    WRMETECHNIK/ENERGIE

    18 Umweltvergleiche mit Heizsystemen

    20 Qualitt und mobile Energie

    22 Abwrmenutzung der Klteanlagen

    25 Heizungssanierung plus

    28 Produkte

    LUFT-KLIMA-KLTE

    34 Grosskltezentrale fr Dnnfilmsolarfabrik

    39 ber 300 Teilnehmer am Klte-Forum08

    42 Energieeffizienz und natrliche Kltemittel

    44 Produkte

    AUTOMATION/E-HOME/FACILITY MANAGEMENT

    48 Gebudeautomation und Energieeffizienz

    51 Produkte

    GEBUDEHLLE/SPENGLEREI/EQUIPMENT

    54 Die goldene Spenglerarbeit 2008:

    Segel im Wind von Arosa

    Wohlfhloase unter Aludchern

    56 Der Kupferblitz: Architektur unter Spannung

    58 Produkte

    SANITRTECHNIK/SANITR-DESIGN

    62 Die Easy-Top-Technologie

    64 Badmbel fr Wohnpuristen und Badprofis

    66 Technologie und Kunst im Badezimmer

    67 Produkte

    InnovativeGebudetechnik

    4Zrich senkt CO2-Ausstossum 3000 Tonnen.

    22GMZ setzt kologisches

    Leitbild um.

    39Klte-Forum 08 mit neuem Konzept.

    48Gebudeautomation

    wird unterschtzt.

    SUISSETEC

    72 Verbandsnachrichten

  • 1 I 09 HK-GEBUDETECHNIK 3

    EDITORIAL

    Unter diesem Titel las ich krzlich (Lebens-)Ge-schichten von Menschen, welche menschlich, sozi-al und beruflich auf der falschen Seite des Le-bens stehen, eben aus dem Leben gefallen sind.Auffallend war, dass sie alle nur eine minimale Aus-bildung genossen hatten und sich daher nur sehrgeringe Chancen auf einen einigermassen akzep-tablen Job ausrechnen konnten. Dabei handelte essich keineswegs um Drittweltgeschichten, diebeschriebenen Personen knnten Nachbarn vonIhnen und mir sein.

    Trotzdem die Angebote von Aus- und Weiterbil-dung firmenintern und vor allem auch bei suisse-tec einen Stammplatz auf den Traktandenlisten be-anspruchen. Obwohl die meisten Unternehmenber zu wenig gut ausgebildeten Nachwuchs kla-gen. Schwergewicht fr 2009 ist die Bildungsfi-nanzierung, so die klare Aussage von suissetec-Zentralprsident Peter Schilliger anlsslich derHerbstdelegiertenversammlung von letztem No-vember (ausfhrlicher Bericht im Verbandsteil).Angebote und Finanzierung sind also vorhanden,warum werden sie wenig genutzt? Die Imagefr-derung fr unsere Berufe wird fr den beruflichenNachwuchs immer wichtiger, erklrt suissetec-Direktor Hans-Peter Kaufmann. Ein Thema, wel-ches sich seit Jahren hinzieht.Aber nur daran kannes nicht liegen, meine ich. Was meinen Sie? Wienehmen Sie dieses Problem in Ihrer nchsten Um-gebung wahr?

    Gleiches Thema, aber mit positivem Vorzeichen:An der fnften Schweizer Berufsmeisterschaft derKlteberufe wurde mit 17 Teilnehmenden imWettbewerb der Kltemonteure und drei bei denKlteplanern ein neuer Teilnehmerrekord erreicht(auch eine Dame war unter den Medaillenrngen).Die Details finden Sie in der Rubrik LKK.

    Ein neues Jahr liegt vor uns. Ob es ein erfolgreicheswird, liegt zum grssten Teil an uns selber. Ihnenallen wnsche ich, dass die Erfolge in der Mehrzahlsind.

    Herzlich

    Aus dem Leben gefallen

    Franz Lenzfranz.lenz@hk-gebaeudetechnik.ch

  • 4 HK-GEBUDETECHNIK 1 I 09

    INFO

    Die betriebliche Optimierung be-stehender Gebude und Gebude-parks ist ein oft unterschtztes In-strument, um deren Energieeffizi-enz nachhaltig zu erhhen. Hierkann mit kleinen Eingriffen viel er-reicht werden, und das erst nochohne Zusatzinvestitionen, beton-te Kathrin Martelli, Vorsteherindes Hochbaudepartementes derStadt Zrich.

    Jhrlich wiederkeh-rende EinsparungenStadt wie Kanton Zrich realisierendie Betriebsoptimierungen mitenergho zusammen,einem Dienst-leister der ffentlichen Hand. Frdie Stadt Zrich betreut energho91 Gebude, fr den KantonZrich 21 Liegenschaftskomplexe.Einmal erzielte Verbrauchs- undKosteneinsparungen kehren jhr-lich wieder und sind nachhaltig.Die Betriebsoptimierung ist dieeinfachste, kostengnstigste und effektivste Massnahme, um die En-

    ergieeffizienz bestehender Bautenzu erhhen, erklrt Beat Wth-rich vom Hochbauamt des Kan-tons Zrich. Konkret werden Hei-zungs-, Lftungs- und Elektroan-lagen exakt an die Gebudenut-zung angepasst. Zudem wird dieSteuerung und Regelung der tech-nischen Anlagen optimiert, er-gnzt Daniel Hnni, Leiter derenergho-Geschftsstelle Deutsch-schweiz. Fr den Gebudenutzerentstehen dabei keinerlei Einbus-sen an Komfort und Hygiene.

    Hebel bei Gross-verbrauchern angesetztBei der Auswahl der Bauten setzenStadt und Kanton Zrich gleicher-massen auf die Energiegrossver-braucher. Als stdtische Grossver-

    braucher gelten Gebudekomple-xe, die jhrlich mehr als 100000Franken an Energiekosten verur-sachen, przisiert Stadtrtin Ka-thrin Martelli. Die 91 betriebsopti-mierten Bauten und Baugruppender Stadt Zrich verbrauchenrund 60% der Energie aller 2400Gebude im Portfolio der stdti-schen Immobilienbewirtschaf-tung. Hier setzen wir deshalb denHebel an, sparen jhrlich 3 Mio.Franken Kosten und senken denCO2-Ausstoss um 3000 Tonnen.

    Hallenbad City verbraucht 30% wenigerTrinkwasser

    Ein gutes Beispiel fr die Wirkun-gen einer Betriebsoptimierung istdas Hallenbad City in Zrich:

    ffentliche Hand spart massiv Energie positive Zwischenbilanz

    Stadt und Kanton Zrich auf dem Weg zur NachhaltigkeitMit Betriebsoptimierungen an bestehenden Gebuden hat die StadtZrich im Jahr 2007 den CO2-Aus