Jakobsweg Isar-Loisach-Leutascher Ache-Inn

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    09-Mar-2016
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Eine Pilgerreise von Bayern nach Tirol

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  • EINE PILGERREISE VON BAYERN NACH TIROL

  • Seite 4 - 5 I Einleitende WorteSeite 6 I Informationen zur InfrastrukturSeite 7 I Packliste gut gerstet fr den WegSeite 8 - 9 I ETAPPE 1:

    Von Schftlarn nach Gelting/GeretsriedSeite 10-11 I ETAPPE 2:

    Von Gelting/Geretsried nach Eurasburg/BeuerbergSeite 12-13 I ETAPPE 3:

    Von Eurasburg/Beuerberg nach PenzbergSeite 14-15 I ETAPPE 4:

    Von Penzberg nach BichlSeite 16-17 I ETAPPE 5:

    Von Bichl nach BenediktbeuernSeite 18-19 I ETAPPE 6:

    Von Benediktbeuern nach Kochel a. SeeSeite 20-21 I ETAPPE 7:

    Von Kochel a. See nach WalchenseeSeite 22-23 I ETAPPE 8:

    Von Walchensee nach WallgauSeite 24-25 I ETAPPE 9:

    Von Wallgau nach KrnSeite 26-27 I ETAPPE 10:

    Von Krn nach MittenwaldSeite 28-29 I ETAPPE 11:

    Von Mittenwald nach LeutaschSeite 30-32 I ETAPPE 12:

    Von Leutasch nach Telfs/MtzSeite 33 I PilgersegenSeite 34 I WegerfahrungSeite 35-36 I Fragen und AntwortenSeite 37 I Sich begegnenSeite 38 I Den Tag bergebenSeite 39 I Pilgerstempel und -urkundeSeite 40-42 I StempelfelderSeite 43 I ImpressumRckseite I bersichtskarte

    INHALT

  • Seite 4 - 5 I Einleitende WorteSeite 6 I Informationen zur InfrastrukturSeite 7 I Packliste gut gerstet fr den WegSeite 8 - 9 I ETAPPE 1:

    Von Schftlarn nach Gelting/GeretsriedSeite 10-11 I ETAPPE 2:

    Von Gelting/Geretsried nach Eurasburg/BeuerbergSeite 12-13 I ETAPPE 3:

    Von Eurasburg/Beuerberg nach PenzbergSeite 14-15 I ETAPPE 4:

    Von Penzberg nach BichlSeite 16-17 I ETAPPE 5:

    Von Bichl nach BenediktbeuernSeite 18-19 I ETAPPE 6:

    Von Benediktbeuern nach Kochel a. SeeSeite 20-21 I ETAPPE 7:

    Von Kochel a. See nach WalchenseeSeite 22-23 I ETAPPE 8:

    Von Walchensee nach WallgauSeite 24-25 I ETAPPE 9:

    Von Wallgau nach KrnSeite 26-27 I ETAPPE 10:

    Von Krn nach MittenwaldSeite 28-29 I ETAPPE 11:

    Von Mittenwald nach LeutaschSeite 30-32 I ETAPPE 12:

    Von Leutasch nach Telfs/MtzSeite 33 I PilgersegenSeite 34 I WegerfahrungSeite 35-36 I Fragen und AntwortenSeite 37 I Sich begegnenSeite 38 I Den Tag bergebenSeite 39 I Pilgerstempel und -urkundeSeite 40-42 I StempelfelderSeite 43 I ImpressumRckseite I bersichtskarte

    INHALT

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  • Als Jakobsweg wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobusd. . im spanischen Santiago de Compostela bezeichnet. Das Grabentwickelte sich im Mittelalter neben Rom und Jerusalem zumdritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt. Die bedeutendste Weg-strecke ist der Camino Francs, jene mittelalterliche Hauptverkehrs-achse Nordspaniens, die von den Pyrenen zum Jakobsgrab fhrt. Bisdorthin gibt es zahlreiche Zubringerwege in ganz Europa.

    El camino comienza en su casa so antworten die Spanier auf dieFrage, wo der Jakobsweg startet: Der Weg beginnt in Ihrem Haus dasheisst dort, wo der Pilger aufbricht. Das mittlerweile sehr weitlufigeeuropische Jakobswegenetz ermglicht es immer mehr Menschen, vonzu Hause aus auf Pilgerschaft zu gehen. Einen dieser Wege mchtenwir Ihnen in dieser Broschre vorstellen.

    Der grenzbergreifende Jakobsweg Isar Loisach Leutascher Ache Inn schliet die Verbindung zwischen dem Mnchner, dem Sdost-bayerischen und dem Tiroler Jakobsweg. Die Strecke verluft vonMnchen bis Kloster Schftlarn auf dem Mnchner Jakobsweg. Abdort geht es an Isar und Loisach entlang ber Kloster Beuerberg, woer auf den Sdostbayerischen Jakobsweg trifft, weiter zum KlosterBenediktbeuern, vorbei an Kochel- und Walchensee in die AlpenweltKarwendel. Durch die Leutasch erreicht der Pilger schlielich bei Mtzdas Inntal mit Anschluss zum Tiroler Jakobsweg.

    Religise, kulturelle und kunsthistorische Aspekte, eingebettet in eineabwechslungsreiche Landschaft, kennzeichnen den Weg. Kirchen, Ge-mlde und Altre zu Ehren des Heiligen Jakobus belegen die historischeBedeutung.

    Bei Fragen zumWegverlauf und zu Ihrer Pilgerwanderung helfen Ihnendie Tourist-Informationen der beteiligten Orte gerne weiter.

    Machen Sie sich auf denWeg und lernen Sie unsere oberbayerische undtiroler Landschaft von einer anderen, einer spirituellen Seite kennen.

    LIEBE PILGERINNEN, LIEBE PILGER!

    5Buen Camino!

  • INFORMATIONEN ZUR INFRASTRUKTUR

    SYMBOLE AM JAKOBSWEGDiese Symbole zeigen Ihnen, welche Infrastruktur Sie im jeweiligenOrt vorfinden:

    Tourist-Information

    Trinkwasserbrunnen

    Postamt/Poststelle

    Bank/Geldautomat

    Arzt

    Apotheke/Drogerie

    Einkaufsmglichkeit

    Unterkunft/Gaststtte

    Bahnhof/Bushaltestelle

    Taxi

    ffentliche Toilette

    Badesee/Schwimmbad

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    ZUSTZLICHE HINWEISEBitte beachten Sie, dass die nachfolgenden Etappen nicht unbedingtTagestouren entsprechen.

    GPS-Daten des gesamten Weges, Detailkarten, Listen der Pilgerherber-gen und der Stempelstellen sowie viele weitere ntzliche Informationenfinden Sie auf unserer Internetseite www.auf-dem-jakobsweg.info

    Der Pilgerweg ist in das bestehende Straen- und Wegenetz der Regioneingebunden und daher zwangslufig von unterschiedlicher Beschaf-fenheit und Lage. Bitte beachten Sie die jeweilige verkehrliche Situation.

    Die Informationen dieser Broschre sind nach bestem Wissen recher-chiert, nderungen vorbehalten. Jegliche Haftung bei Schden oderUnfllen ist ausgeschlossen.

    Der Jakobsweg Isar Loisach Leutascher Ache Inn istgrtenteils mit dem Fahrrad befahrbar. Bitte informieren Sie sichvorab bei den rtlichen Tourist-Informationen, auf der Internetseite:www.auf-dem-jakobsweg.info oder in entsprechenden Radkarten.

  • GRUNDAUSSTATTUNGRucksack, Wanderschuhe, Sandalen, Stock, Poncho, Windjacke, Hut,Gamaschen

    KLEIDUNG (INKL. DER GETRAGENEN)2 Hosen, 3 Paar Socken, 2 Unterhosen, 1 Badehose,1 langrmliges Shirt, 2 kurzrmlige T-Shirts

    TOILETTENARTIKEL/MEDIKAMENTEWaschbeutel, Handtuch, Toilettenpapier, Sicherheitsnadeln, Zahnbrste,Zahnpasta, Seife, Nagelschere, Pflaster, Franzbranntwein, Schmerzsalbeund tabletten, Arnica- und Belladonna Globuli D30

    Wenn Sie regelmig Medikamente einnehmen, dann gehren diesenatrlich auch dazu.

    LITERATUR/INFOS/DOKUMENTE/GELDPersonalausweis bzw. Reisepass, Kredit- und Bankomatkarte, Adres-senliste, Schreibheft, Stift, Wander- bzw. Radkarte, Outdoor-HandbuchJakobsweg, Pilgerausweise, Begleitbrief

    SONSTIGE AUSRSTUNGTaschenmesser, Lffel, Wasserflasche, Feuerzeug, Schlafsack, Isomatte,Wscheleine, Stirnlampe, Blechdose, Nylonscke, Reservebrille

    TIPPSErgnzen Sie diese Liste nach Lust und Laune. Bedenken Sie aber, dassSie es sind, der alles tragen muss!

    Das Wichtigste, das Sie whrend der Pilgerwanderung fr Ihren Krpertun knnen, ist trinken, trinken, trinken und zwar viel mehr als IhrDurstgefhl Ihnen signalisiert.

    PACKLISTE GUT GERSTET FR DEN WEG

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    Trink wie ein Kalb und geh wie ein Ochs dann kommst du weit und bleibst gesund! Mag. Heinrich Modlik

  • TLZER LAND

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    ETAPPE 1:VON KLOSTER SCHFTLARN NACH GELTING > 12 KM

    entlang, um das ca. 2 km entfernte,auf der rechten Seite liegende Isar-wehr zu erreichen. Das Isarwehrmuss berquert werden, um vondort aus den Kanal zu erreichen. Vonda verluft der Weg weiter zu einerLichtung, die ringsum von Feldernumgeben ist. Bei der Wegzweigungmuss man denWeg nach rechts ein-schlagen, der in das kleine DorfPuppling fhrt. Hier geht es weiterbis zur kreuzenden Bundesstrae,an der man rechts entlang wandert.Die groe Marienbrcke wird ber-quert und der Weg in Richtung Wol-fratshausen eingeschlagen. Unmittel-bar nach der Marienbrcke ist dieBundesstrae zu berqueren unddanach links in den Waldweg einzu-biegen. Der ca. 2 km langeWeg fhrtdurch schattige Wlder sowie eineeindrucksvolle Wildflusslandschaft.Er fhrt nach Farchet, einen Ortsteilvon Wolfratshausen und geht rechtsneben dem Loisachkanal entlang.Sie folgen diesem Weg, bis er endetund berqueren dann die auf der lin-ken Seite liegende Brcke. Nach ca.100 m folgt eine Unterfhrung derB11, die Sie unterqueren. Der fol-gende Weg begleitet Sie weiter amLoisachkanal bis nach Gelting, einOrtsteil der Stadt Geretsried.

    Vor dem Gasthaus Bruckenfischerbefindet sich ein groer, ffentlicherParkplatz, ab dem der Routenab-schnitt startet. Am Gasthaus vorbeifhrt ein Feld- und Forstweg, derIhnen den Weg ber die Damm-krone des Isarkanals zeigt. Vorbeian der Gemeinde Icking auf derrechten Seite, fhrt er Sie ebenfallsanWald und Speicherseen entlang.Der Weg endet in Puppling amIsarwehr. Auf halber Strecke, am S-gewerk in demDorf Aumhle, mussdie kleine Holzbrcke, welche aufder rechten Seite liegt, berquertwerden, um den zweiten, krzerenWeg zu erreichen, der amGasthausAujger in Puppling endet. Oder Siegehen auf der Deichkrone weiter

  • STADT GERETSRIEDKarl-Lederer-Platz 1 I D-82538 GeretsriedTel. +49-8171-629827 I www.geretsried.de

    Der Ortsteil Gelting zhlt seit rund 30 Jahren zur jungen StadtGeretsried. Gelting selbst kann bereits auf eine ber 1400-jhrigeeigenstndige Geschichte zurckblicken. Findet sich doch eines derltesten Grberfelder, dessen frheste Zeugnisse bis in die Mitte dessechsten Jahrhunderts zurckgehen drften bei Gelting. Im 13. Jahr-hundert knnen Andechser Ministeriale nachgewiesen werden, diesich nach Gelting benennen. Verschiedene Besitzungen gehrtenlange Zeit zu den Klstern Beuerberg und Schftlarn sowie zur Kir-che und Schlosskapelle Wolfratshausen. Mit der Neuorganisation derGerichte und mter wurde unter der Regierung Montgelas zu Beginndes 19. Jahrhunderts auch eine Neuorganisation der Gemeindendurchgefhrt. Gelting blieb bis 1978 eine selbstndige Gemeinde.

    In der Ortsmitte steht die schon von weitem sichtbare, neu renovierteKirche St. Benedikt mit barocker Innenausstattung. Gleich anschlie-end kann der Besucher einen Blick in die denkmalgeschtzte Huf-und Wagenschmiede mit ihrer Originalausstattung werfen. Zu einerkleinen Rast ldt der Dorfladen am Dorfplatz neben der Kirche oderdie Gasth