LINK 2 2013 SRG Deutschschweiz

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LINK 2 2013 SRG Deutschschweiz

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  • Magazin der SRG DeutschschweizAusgabe 2/2013

    Radios mit unverwechselbarem Musikprofil Seite 6

    Swissinfo 10Eva Herrmann, neue stv. Chefredaktorin, im Gesprch

    SRG Deutschschweiz 9Grosser Mitgliederanlass am Welttheater Luzern

    Ombudsstelle 16Thomas Minder und HEV Schweiz beanstanden Radio SRF

    Bild: SRF/Oscar Alessio

  • 2 LINK 2/2013

    EditORiAl

    Meine Musik, mein Zuhause

    Stellen auch Sie sich Radiomoderatorinnen und -moderatoren als so etwas wie DJs vor? Musikbewandte Personen, die nach eigener Vorliebe und spontaner Entscheidung CDs aus dem Regal ziehen und sie wenn es gerade zwischen Wortbeitrgen passt lssig in den CD-Player stecken? Vergessen Sie es! Hinter der Musik grosser Radio-sender wie jene von SRF stecken systematische Computerempfehlungen, Markt-forschung und viel Knochenarbeit der Musikredaktionen, die nichts anderes machen, als Musik fr die Moderatoren minutis zu programmieren.

    Was einem als unntige Redaktionsbrokratie vorkommen knnte, hat seinen Grund. Dass viele Hrerinnen und Hrer SRF-Radiosender vorziehen, hngt vielleicht mit den gebotenen Wortsendungen oder mit der werbefreien Unterhaltung zusammen. Noch entscheidender ist aber das Musikprofil der einzelnen Sender. Durch die Musik fhlt sich die Zuhrerin, der Zuhrer zu Hause. Wie dies zustande kommt, ist komplex und verlangt nach System. LINK schaute hinter die Musikkulissen des Radiostudios Brunnenhof in Zrich, wo nichts dem Zufall berlassen wird. Lesen Sie den Bericht auf Seite 6 8.Pernille Budtz.

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    : RtR

    3 In Krze

    4 Meinungen/Verlosung News ohne Sprachgrenzen

    und gelungene Programmreform bei Radio SRF 2 Kultur?

    Verlosung: Globi beim Fernsehen 6 SRF Musikprogrammierung im Radio: ein Blick hinter die systematische

    Redaktionsarbeit

    9 Mitgliederanlass SRG.D Mitgliederanlass: Vergnstigte Tickets frs Einsiedler Welttheater 10 Swissinfo Neue stv. Chefredaktorin,

    Eva Herrmann, im Gesprch

    12 tpc Media Future Day 2013: Weniger Technologie ist

    ein Mehrwert

    13 Facebook Programmentwickler Martin Bloch

    ber seinen Berufsalltag 14 Publikumsrat Der Bestatter: Keine Angst vor der Krimi-Konkurrenz Einstein zwischen Wissenschaft und Berufswelt Zwei neue Publikumsrte stellen

    sich vor

    16 Ombudsstelle Kein Recht auf Antenne: Thomas Minder und der HEV

    Schweiz beanstanden Radio-sendungen von SRF

    18 SRG SSR Svizra Rumantscha 50 Jahre Versuchslabor RTR

    19 SRG Aargau Solothurn Rundgang im Computermuseum

    Enter in Solothurn

    20 SRG Bern Freiburg Wallis Duell Freysinger vs. Varone: Beim Duell siegt das Radio

    20 Regional kreuz und quer

    20 SRG Zentralschweiz Zentralschweizer Theatersommer

    23 Carte blanche Vinzenz Wyss: Auf dem Weg zum besten ffentlichen Rundfunk der Welt 24 Agenda

  • 3LINK 2/2013

    in kRzE

    RTS startet Pilotprojekt mit interaktivem TV

    Mit RTS+ ist in der Schweiz erstmals ein interaktives TV-Angebot (HbbTV) verfgbar.

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    : RtS

    Der SRG Deutschschweiz geht es um das Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): Was erwartet das Publikum vom Service public der SRG? Was macht dessen Qualitt aus und wie ist sie zu sichern? Darber zu debattieren, war und ist Kernaufgabe der SRG.D, 2012 und darber hinaus. Der Regionalvorstand diskutierte 2012 die Programmkonzepte von SRF, der Regionalrat stellte Prfungsantrge dazu und suchte an der ersten Medientagsatzung den Dialog mit einzelnen Redaktionen. Der Publikumsrat feierte sein 20jhriges Bestehen und der Ombudsmann hatte etwas weniger Flle zu beurteilen als im Vorjahr. Nheres dazu findet sich im Geschftsbericht 2012 der SRG. D.

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    : SR

    G.d

    Radio Tlvision Suisse hat am 5. Mrz 2013 mit RTS+ ein neues, interaktives TVAngebot (HbbTV) lanciert, das in der Schweiz zum ersten Mal zur Verfgung steht. RTS+ ist eine Art MultimediaTeletext und ein Angebot fr das OndemandAbspielen von Inhalten. Vor allem handelt es sich um eine neue Art, fernzusehen. Ab sofort steht Zuschauerinnen und Zuschauern mit einem HbbTV

    Geschftsbericht 2012

    Der Verwaltungsrat hat Beat Schneider, den heutigen Direktor von Swiss TXT, zum neuen Zentralsekretr der SRG gewhlt. Er bernimmt das Amt im Laufe des Jahres von Willi Burkhalter, der Ende 2013 in Pension gehen wird. Beat Schneider wirkte in den letzten Jahren in verschiedenen strategischen Projekten der SRG mit.

    Neuer SRG-Zentral-sekretr gewhlt

    Hinweis: Der Geschftsbericht SRG.D 2012 kann unter www.srgd.ch eingesehen oder als PDF ausgedruckt werden.

    kompatiblen TVGert auf den Sendern RTS Un HD und RTS Deux HD ein vllig neuer Teletext mit erweiterten Inhalten zur Verfgung. Wer ein HbbTVkompatibles Fernsehgert mit Internetanschluss besitzt, kann berdies on demand auf eine Reihe von Sendungen von RTS zugreifen. Das neue Angebot soll in den nchsten Monaten kontinuierlich ausgebaut werden.

    HbbTV ist ein Standard, der es mglich macht, TVInhalte und Inhalte aus dem Internet in einem TVGert zu vereinen. Durch blosses Drcken einer Taste der Fernbedienung gelangen die Zuschauer zu ergnzenden Informationen und Dienstleistungen: vertiefende Informationen zur laufenden Sendung, Video on demand, Wiederholung von Sendungen on demand sowie Informationsaustausch auf sozialen Netzwerken. Ausserdem besteht die Mglichkeit zur Interaktion mit den Sendungen.

    SC2013030806 (swissclimate.ch)

    Ausgabe 2/2013 (Mrz 2013), erscheint sechs Mal jhrlichVerantwortlich: SRG Deutschschweiz, Kurt Nssli (kn), Pernille Budtz (pb) Redaktion: Pernille Budtz (pb), Jasmin Rippstein (jr)Erweiterte Redaktion: Isabelle Bechtel, Ursula Brechbhl, Cathrine Engel, Monika Gessler, Daniela Palla, Therese Rauch

    Mitarbeitende dieser Ausgabe: Michael Benzing, Achille Casanova, Fabian Gressly, Markus Knpfli, Denise Looser Barbera, Fee Riebeling, Niklaus ZeierKontakt: SRG Deutschschweiz, Fernsehstrasse 1 4, 8052 Zrich, Tel. 044 305 67 03, link@srgd.ch, www.srgd.chGestaltung/Produktion: Medianovis AG, Kilchberg/ZHDruckvorstufe: Kenzi & Partner, Langnau/ZH

    Korrektorat: Ingrid Essig, WinterthurDruck: galledia ag, BerneckAuflage: 15 687 Expl. (WEMFbeglaubigt)

    impRESSum

    Beat Schneider.

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  • 4 LINK 2/2013

    mEinunGEn

    Der Bundesrat verordnet der SRG, in In-formationssendungen vermehrt ber die anderen Sprachregionen zu berichten. Er ortet hier Defizite bei der tagesaktuellen Berichterstattung in der deutschen und franzsischen Schweiz. Wie das Unter-nehmen die Forderung umsetzen will, errterte LINK in der Ausgabe 1/2013. Als wie wichtig erachten es Mitglieder der SRG Deutschschweiz, dass die SRG-Medien ber die anderen Sprachregio -nen berichten? Und wie interessiert sind sie an solchen News? Hier einige Stim-men von Mitgliedern zur Forderung des Bundesrats:

    Als grsste gesamtschweizerische Medienorganisation hat die SRG die Chance und auch die Verpflichtung, ber alle Sprachregionen zu berichten. Dies geschieht bisher zu wenig. Mich interessieren dabei nicht nur besondere Ereignisse in anderen Landesteilen, sondern auch die dortigen Sichtweisen auf nationale oder internationale Themen.

    Diego Httenschwiler, Bern

    Es ist etwas beschmend, wenn die SRG vom Bundesrat zu etwas gentigt werden muss, was eigentlich zu ihren Kernaufgaben gehrt: die Information auch die tagesaktuelle ber das, was in den anderen Sprachregionen geschieht. Das Radio steht ein wenig besser da als das Fernsehen, in dessen Sendungen die franzsische und die italienische Schweiz vor allem dann wahrgenommen werden, wenn etwas Negatives geschieht. Lediglich die rtoromanische Schweiz wird mit eigenen Sendegefssen einigermassen gut bedient. Die TVSender der franzsischen Schweiz schneiden etwas besser ab: Sowohl die deutsche als auch die italienische Schweiz werden in den NewsSendegefssen regelmssig bercksichtigt.

    Hans Ulrich Bschi, Bern

    Darber berichten, was jenseits der Sprachgrenzen von besonderer Aktualitt ist

    Man knnte beispielsweise eine gemeinsame Sendung produzieren, wenn es um National und Stnderatswahlen geht und aus je einer welschen, einer Tessiner und einer Deutschschweizer Stadt berichten hnlich wie bei Arena vor Ort

    Urs Keller, Zrich

    Im Editorial im LINK 1/2013 steht zum Konzessionsauftrag der SRG geschrieben: Die Crux an der Sache: Im Programmalltag werden News themen nach ihrer Relevanz ausgewhlt. Das, was auf der andern Seite der Sprachgrenze luft, mag aber nicht immer die gngigen Kriterien bezglich Relevanz erfllen. Logisch, wrde ich sagen! Wenn der Medienkonsument nmlich nichts weiss ber die andere Seite, werden zustzliche Informationen zu dem, was er ja nicht weiss, fr ihn keine Aktualitt und deshalb berhaupt keine Relevanz haben. Aktuell und relevant ist vor allem eine Nachricht, zu der man gewisse Vorkenntnisse hat. Konsequenz fr die Erfllung des Konzessionsauftrags der SRG? Die SRG muss alles von jenseits der Sprachgrenzen in der Schweiz berichten, was fr die dortige Bevlkerung von besonderer Aktualitt ist.

    Alt RR Mathias Feldges, Basel

    Globi beim Fernsehen: Exemplare zu gewinnenIn seinem neusten Buch besucht Globi die Studios von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Auf gewohnt witzige Art treibt Globi allerlei Schabernack und kommt damit so gut an, dass er bald das Fernsehhandwerk erlernt und im Studio sowie draussen auf Reportage spannende Abenteuer erlebt.

    Globi nimmt die Kinder mit in die interessante und faszinierende Welt der Stars und Moderatoren darunter auch bekannte