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12.11.13 HfH, Judith Adler

Judith Adler (Projektleitung) Monika Wicki Zrich, 12. November 2013

Die Zukunft ist jetzt! Zukunftsplanung von erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung und ihren Angehrigen. Ein Kursangebot Entwicklungsprojekt und Interventionsstudie

Projektbeispiel

12.11.13 HfH, Judith Adler

Inhalt

- Projekt Die Zukunft ist jetzt!

- Interventionsstudie 2011-2014 Geplante Wirkungsmessung (Forschungsdesign) Durchfhrung Aktueller Stand

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Ausgangslage Sie werden Ihr Kind berleben

Die Lebenserwartung von Menschen mit Behinderung steigt

mit zunehmendem Alter wird die Betreuung fr die Eltern schwieriger

ohne vorangehende Planung kann es zu unvorbereiteten bergngen kommen

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Projekt

A Expertenbefragung (Sommer 2010) B Auswahl und bersetzung eines Kursangebotes (Sommer 2010) C Pilotkurs und Evaluation (September 2010 - April 2011) D Interventionsstudie zur berprfung der Wirksamkeit;

(April 2011 Mrz 2014)

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Ziel des Projektes Ein Angebot zur Untersttzung von Familien, Die ihre Shne und Tchter mit Behinderung zu Hause betreuen Der Kurs Die Zukunft ist jetzt!

Ziel des Angebotes: die Planung untersttzen Alle Familienmitglieder beginnen mit Planung Zunahme der Entscheidungen der Person mit Behinderung Entlastung der Betreuungspersonen

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Aufbau des Angebotes Informationsveranstaltung (ffentlich) Vormundschaftsrecht, Erbschaftsrecht Versicherungsleistungen Wohnen Kursangebot Kurs 5 Treffen 2.5 - 3 Stunden Durchfhrung in 2 Gruppen:

- Angehrige - Personen mit Behinderung

Inhalte: Wohnen, Arbeit und Freizeit, knftige Vertrauenspersonen Altern, Entscheidungen fllen etc.

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Wozu Wirkungsmessung? Eine systematische Wirkungsmessung gibt Antworten auf die Fragen: Tun wir die richtigen Dinge? Tun wir die Dinge richtig? Wie knnen wir uns verbessern? Damit knnen wir u.a. aus den eigenen Erfahrungen lernen und unsere Ttigkeit legitimieren. Fragen in der Studie zur Zukunftsplanung: Verbessern wir die Situation der Zielgruppe? Sind die Erwartungen der Zielgruppe erfllt? Was sollten wir in Zukunft in diesem Kursangebot anders machen?

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Was wird von uns untersucht? Untersucht oder evaluiert wird die Wirksamkeit der Intervention, die sog.

Programmwirksamkeit (nicht die Programmkonzeption oder

Programmdurchfhrung) (Hascher, 2010)

Die Intervention ist das oben dargestellte Kursangebot zur Planung der Zukunft

fr die Familien

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Ziel der Intervention Ausgangspunkt jeder berprfung von Wirksamkeit ist das Ziel der Massnahme oder Intervention. Eine Massnahme ist dann wirksam, wenn sie die internen Ziele erreicht oder sich ihnen annhert (Hager, 2000) Ziele in der Studie zur Zukunftsplanung, die berprft werden: Zunahme der Planungsttigkeit der Familien Zunahme der Entscheidungsgelegenheit der Person mit Behinderung Wirkung auf die subjektive Einschtzung der Betreuungspersonen

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Indikatoren der Zielerreichung

Die Wirksamkeit der Intervention der genannten Ziele zeigt sich konkret beispielsweise in der Planung der finanziellen Vorsorge (z.B. Beantragung der EL) Planung der Betreuung und Verantwortung (Beistandschaft) Planung der Wohnsituation (z.B. Informationen, Eintrag in Wartelisten)

Reservationen) . . .

Einschlusskriterien

Familien, in denen Shne und Tchter mit geistiger Behinderung zu Hause leben

Erwachsenen Shne und Tchter (nicht mehr in der Schule) Noch kaum Vereinbarungen fr die Zukunft oder realisierte Plne

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Geplante Wirkungsmessung A Befragung der Angehrigen (Hauptbetreuungsperson) Vergleichende Interventionsstudie Quasiexperimentelle Untersuchung Mit Vorher-Nachher Messung (Pretest-Posttest-Untersuchung)

B Befragung der Personen mit Behinderung Pretest-Posttest-Untersuchung C Kursevaluation: Kurzbefragung der Teilnehmenden zu jedem Kursteil Befragung der Kursleitenden

In Anlehnung an das Vorgehen von Heller et al., 2006

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A Befragung der Angehrigen Vergleichende Interventionsstudie Nachweis der Wirksamkeit der Intervention geschieht durch den Vergleich mit

der Situation ohne Intervention (mit und ohne Kursbesuch)

Quasiexperimentelle Untersuchung Kontrollgruppe (ohne Intervention) ist eine natrliche Gruppe und wird nicht

zufllig gebildet (randomisiert). Studie zur Zukunftsplanung Geplante Untersuchungsgruppen Angehrige besuchen die Informationsveranstaltung und den Kurs

(5 Kurse 10 Familien) (Interventionsgruppe)

50 Angehrige besuchen nur die Informationsveranstaltung (Kontrollgruppe) 12.11.13 HfH, Judith Adler

Vorher-Nachher Messung (Pretest-Posttest-Untersuchung)

Vergleich der Unterschiede zwischen den Gruppen vor und nach der Intervention

In einer quasiexperimentellen Untersuchung empfohlen, um die Zuverlssigkeit der Daten zu verbessern (interne Validitt)

Studie zur Zukunftsplanung 1. Befragung im Anschluss an die Informationsveranstaltung, aber vor dem Kurs Startbedingungen auf die sich die Vernderungen durch den Kursbesuch (Intervention) beziehen 2. Befragung: 6- 9 Monate nach der ersten Befragung

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Durchfhrung

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Durchfhrung Pretest Rekrutierung:

Informationsveranstaltungen in 6 Kantonen, durchgefhrt durch die lokalen Bildungsanbieter (Erfassung der Adressen)

Durchfhrung: Fragebogenbefragung der Teilnehmenden der Informationsveranstaltung. Die Antwortenden wurden nach der Kursanmeldung der Interventions-, resp. der Kontrollgruppe zugeteilt (Fragebogennummer).

Inhalte: Fragen zu Planungsaktivitten, Belastung und Befriedigung durch die Betreuungsaufgabe; Entscheidungen der Person mit Behinderung etc.

Posttest Befragung 2: dieselben Personen (Interventions- und Kontrollgruppe) mit einem

nur wenig vernderten Fragebogen

Sind die Unterschiede auf die Intervention zurckzufhren? Wenn keine Randomisierung mglich ist, knnen Unterschiede bei den Personen kontrolliert werden, u.a. durch Parallelisierung. Das heisst: der Einfluss dieser sog. personengebundenen Strvariablen ist irrelevant, wenn die Vergleichsgruppen hnlich ausgeprgt sind (Parallelisierung) (Bortz & Dring, 2006) Studie zur Zukunftsplanung: Parallelisierung bezglich folgender Variablen

(in Anlehnung an Heller et al. 2006)

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Stand der Befragung der Angehrigen Einfhrung der Kursleitenden in das Konzept des Kurses Eintgige Weiterbildung 27.1.12 (HfH); Curriculum wird zur Verfgung gestellt Durchfhrung der Informationsveranstaltungen Zrich; Aargau; Beide Basel; Bern Luzern > Werbung fr den Kursbesuch und zugleich unsere Kontrollgruppe Kurs zur Zukunftsplanung Zrich; Aargau; Beide Basel; Bern Befragung 1 und 2 der Angehrigen ist abgeschlossen 1. Befragung: 74 Angehrige 2. Befragung : 69 Angehrige, davon haben 22 Kurs besucht Auswertungen beginnen im Dezember

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B Befragung der Personen mit Behinderung Eingruppen-Pretest-Posttest-Untersuchung Nachweis der Wirksamkeit durch Vernderung ber die Zeit (A-B Design). Vergleich der Situation vor A und nach der Intervention B in den zu

berprfenden Zielmerkmalen Wenn keine Kontrollgruppe mglich ist Studie zur Zukunftsplanung Untersuchungsgruppe: Kursteilnehmende mit Behinderung Keine Kontrollgruppe, da diese Personengruppe sehr heterogen ist

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Durchfhrung Pretest Rekrutierung: Personen, die sich fr den Kurs angemeldet haben

Durchfhrung: Interview der Teilnehmenden vor dem Kurs

Inhalte: Vernderung bezglich Entscheidungsgelegenheiten, Situation und

Wnsche zu Arbeit, Freizeit und Wohnen etc. Posttest Interview 2: dieselben Personen 6-9 Monate nach dem ersten Interview (nur

wenig verndert) Vorgehen Interview teils telefonisch, teils im direkten Gesprch mit Hilfe von Bildern Anpassung des Leitfadens (offene Antwortmglichkeiten) (Schfers, 2009)

Sind die Unterschiede auf die Intervention zurckzufhren? Eingruppen-Petest-Posttest Untersuchungen Zeigen Vernderungen ber die Zeit haben aber eine eingeschrnkte Gltigkeit und Generalisierbarkeit (interne und

externe Validitt). Das heisst, Effekte sind nicht einwandfrei auf die Massnahme zurckzufhren

Mgliche frderliche oder hinderliche Faktoren ausserhalb des Programms bercksichtigen

Weitere Untersuchungszugnge knnen die Validitt erhhen

Studie zur Zukunftsplanung Antworten notiert um zustzliche Informationen zu bekommen Weiter Untersuchungszugnge (Fragebogen der Angehrigen; Rckmeldung

zum Kurs)

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Stand der Befragung der Personen mit Behinderung Erhebung und Dateneingabe sind abgeschlossen Auswertungen beginnen im Dezember

1. Interview: 19 Personen mit Behinderung

2. Interview: 15 Personen mit Behinderung

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Kursevaluation Zustzliche Rckmeldungen zum Kurs Kurzer Fragebogen am Ende jedes Kursteils an die Kursteilnehmenden

Pers