beim Problemlösen - Methoden und Techniken … · Systematisches Vorgehen beim Problemlösen -...

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  • Geographic Information Technology Training Alliance (GITTA) presents:

    Systematisches Vorgehen

    beim Problemlsen -

    Methoden und Techniken

    Verantwortliche Personen: Helmut Flitter, Monika Niederhuber,

    Pauline Bart

  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 1

    Inhaltsverzeichnis

    1. Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken ............................................ 31.1. Problemlsungszyklus, Unsicherheitsfaktoren und Wiederholungzyklen ........................................ 4

    1.1.1. Problemlsungszyklus nach Haberfellner .................................................................................. 41.1.2. Unsicherheitsfaktoren im Problemlsungsprozess .................................................................... 51.1.3. Wiederholungszyklen ................................................................................................................. 71.1.4. Aufgabe zur Rekapitulation des Problemlsungszyklus ............................................................ 81.1.5. MCQ .......................................................................................................................................... 81.1.6. Zusammenfassung ...................................................................................................................... 91.1.7. Literaturempfehlungen ............................................................................................................... 9

    1.2. Ausgewhlte Methoden und Techniken bei der Zielsuche ............................................................. 101.2.1. Methode des gezielten Fragens / Checkliste ........................................................................... 111.2.2. Recherche ................................................................................................................................. 121.2.3. Black-Box-Methode (Input/Output-Analyse) .......................................................................... 131.2.4. MCQ ........................................................................................................................................ 141.2.5. Fallbeispiel, Teil 1 (Zielsuche) ................................................................................................ 141.2.6. Zusammenfassung .................................................................................................................... 151.2.7. Literaturempfehlungen ............................................................................................................. 15

    1.3. Ausgewhlte Techniken fr die Lsungssuche .............................................................................. 171.3.1. Mind Mapping ......................................................................................................................... 171.3.2. Brainstorming ........................................................................................................................... 191.3.3. Brainwriting-Pool ..................................................................................................................... 201.3.4. MCQ ........................................................................................................................................ 211.3.5. Fallbeispiel: Teil 2 (Lsungssuche) ......................................................................................... 221.3.6. Zusammenfassung .................................................................................................................... 231.3.7. Literaturempfehlungen ............................................................................................................. 23

    1.4. Ausgewhlte Methoden bei der Auswahl ....................................................................................... 241.4.1. Pro- und Contra-Analyse ......................................................................................................... 241.4.2. Argumentenbilanz .................................................................................................................... 251.4.3. Punkt-Klebeverfahren .............................................................................................................. 261.4.4. Polarittsprofile und Polarprofile ............................................................................................ 271.4.5. Bewertungsmatrix .................................................................................................................... 281.4.6. MCQ ........................................................................................................................................ 291.4.7. Fallbeispiel: Teil 3 (Auswahl) ................................................................................................. 291.4.8. Zusammenfassung .................................................................................................................... 301.4.9. Literaturempfehlungen ............................................................................................................. 31

    1.5. Planungsinstrumente ....................................................................................................................... 321.5.1. Arbeitspakete und Arbeitspaketbeschreibung .......................................................................... 321.5.2. Ablaufplan / Balkendiagramm ................................................................................................. 341.5.3. Kostenplan ............................................................................................................................... 341.5.4. MCQ ........................................................................................................................................ 351.5.5. Fallbeispiel: Teil 4 (Planungsinstrumente) .............................................................................. 351.5.6. Zusammenfassung .................................................................................................................... 36

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    1.5.7. Literaturempfehlungen ............................................................................................................. 361.6. Zusammenfassung ........................................................................................................................... 371.7. Bibliographie ................................................................................................................................... 39

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    1. Systematisches Vorgehen beim Problemlsen -Methoden und TechnikenEinfhrung

    "Alles Leben ist Problemlsen. Alle Organismen sind Erfinderund Techniker, gute und weniger gute, erfolgreich oder wenigererfolgreich im Lsen von technischen Problemen" (Popper 2002) .

    Ziel dieser Lektion ist es, Ihnen einen Zugang zur systematischen Vorgehensweise fr das Lsen vonProblemen zu erffnen und dafr geeignete Methoden und Techniken vorzustellen, sowie diese anhand einesFallbeispiels einzuben.

    Aufbau der LektionDie Lektion "Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken" gliedert sich infolgende 5 Kapitel:

    1. Problemlsungszyklus, Unsicherheitsfaktoren und Wiederholungszyklen2. Ausgewhlte Methoden und Techniken bei der Zielsuche3. Ausgewhlte Techniken fr die Lsungssuche4. Ausgewhlte Methoden bei der Auswahl5. Planungsinstrumente

    Zu jedem Themengebiet erhalten Sie eine theoretische Einfhrung, ergnzt durch Grafiken und Animationensowie kleinere bungs- oder Denkaufgaben, die Sie selbststndig lsen knnen.Zum Abschluss eines jeden Kapitels steht Ihnen ein einfacher Multiple Choice Test (MCQ) zur Verfgung,mit dem Sie selbststndig Ihr Wissen berprfen knnen.Daneben gibt es am Ende jeweils einen etwas umfangreicheren Aufgabenblock zu einem Fallbeispiel, dassich mit der Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets beschftigt und auf dessen Basis Sie einesystematische Problemlsung durchspielen werden. Es ist dabei angedacht, dass Sie diese Aufgabenblckein kleineren Gruppen und betreut durchfhren werden. Als Ergebnis dieses Fallbeispiels sollen verschiedenLsungsvarianten inklusive Arbeitsplan und Kostenplan vorliegen, welche die einzelnen Gruppen am Endeprsentieren und davon die beste Variante auswhlen werden.

    Lernziele

    Im Rahmen dieser Lektion lernen Sie eine Vorgehensweise fr eine systematische Problemlsungkennen, knnen darin enthaltene mgliche Unsicherheitsfaktoren erkennen, und verstehen warum es zuWiederholungszyklen kommen kann.

    Sie lernen geeignete Methoden und Techniken fr die verschiedenen Phasen desProblemlsungsprozesses kennen und knnen diese fachgerecht einsetzen.

    Durch das praktische Beispiel sind Sie nach Abschluss dieser Lektion in der Lage, ein Problemsystematisch zu lsen, echte Lsungsalternativen zu entwickeln und zu bewerten.

    Sie lernen eine Lsungsvariante zu strukturieren, den Arbeitsablauf zu planen und die dafr anfallendenKosten abzuschtzen.

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    1.1. Problemlsungszyklus, Unsicherheitsfaktoren undWiederholungzyklen

    Einfhrung

    Was ist eigentlich ein Problem?Ein Problem ist definiert als die Differenz zwischen einem "Ist-" und einem "Soll-Zustand". Eine Person istmit einem Problem konfrontiert, wenn sie einen erwnschten Zustand erreichen mchte und nicht sofort weiss,welche Abfolge von Aktivitten sie ausfhren kann, um diesen gewnschten Zustand zu erreichen (Newellet al. 1972).Die natrliche Art und Weise ein Problem zu lsen ist die sogenannte Versuch-Irrtum-Methode (engl. try anderror method). Im Vergleich zu anderen Lebenwesen verfgt das menschliche Gehirn jedoch ber die Fhigkeit,den Prozess des Versuchs und Irrtums gedanklich vorweg zu nehmen, bevor er eine Entscheidung treffen muss(Ulrich et al. 1988). D. h., der Mensch besitzt die Fhigkeit, die Folgen seines Handels abzuschtzen.

    Wie funktionieren systematische Problemlsungsmethoden?Alle systematischen Problemlsungsmethoden beruhen darauf, dass sie den Vorgang des Problemlsensgedanklichin logisch aufeinander aufbauende Phasen oder Schrittfolgen unterteilen (Ulrich et al. 1988),bevor mit der tatschlichen Beseitigung des Problems begonnen wird.Bei einer systematischen Vorgehensweise handelt es sich nicht um einen starren, linearen Ablauf, sondern umeine Art "Orientierungshilfe", die helfen soll, die verschiedenen Aspekte einer Problemlsung abzudecken. Beikomplexen Problemsituationen knnen und werden einzelne Phasen mehrfach durchlaufen (iterativer Prozess),da Erkenntnisse einer spteren Phase zu einer Korrektur vorhergehender Phasen fhren knnen. Die Ergebnisseeiner Phase sind daher immer vorlufig, bis der Prozess des Problemlsens endgltig abgeschlossen ist (Ulrichet al. 1988).

    1.1.1. Problemlsungszyklus nach Haberfellner

    Nachfolgend wird als Beispiel einer systematischen Problemlsungsmethode der Problemlsungszyklusvorgestellt, wie er in Haberfellner et al. (1999) beschrieben wird. Es sei darauf hingewiesen, dasses verschiedene Anstze zum Thema "Systematische Problemlsungsmethoden" gibt, wie beispielsweisebeschrieben in Ulrich und Probst (1988), Seibert (1998), Hall (1969) oder Steinitz (1990).

    Aufbau des ProblemlsungszyklusHaberfellner et al. (1999) gliedern den Problemlsungszyklus in die 3 Vorgehensabschnitte Zielsuche,Lsungssucheund Auswahlund unterteilen diese wiederum in die Teilschritte Situationsanalyse undZielformulierung, Synthese von Lsungen und Analyse von Lsungen, sowie Bewertung und Entscheid.Initiierend wirkt jeweils ein Anstoss, der sowohl von Intern als auch von Extern erfolgen und mehr oder wenigerkonkret sein kann.Ergnzt wurde der Problemlsungszyklus um den Schritt "Umsetzung / Implementierung". Dieser Schrittzhlt nicht mehr zum Prozess des systematischen Problemlsens, sondern zum Aufgabenbereich desProjektmanagements. Die Ergnzung erfolgte, da hierfr der Vollstndigkeit halber Planungsinstrumentevorgestellt werden.

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    Graphische VeranschaulichungNachfolgende Animation zeigt den oben beschriebenen Aufbau. Eine kurze Erklrung zu den einzelnenVorgehensabschnitten und Teilschritten erhalten Sie, wenn Sie Ihre Maus ber die jeweiligen Begriffeschieben. Die Erklrungen sind aus Haberfellner et al. (1999) entnommen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Der Begriff "Zyklus" ist an dieser Stelle noch irrefhrend, da die Abbildung einen linearen Abblaufzeigt. Whrend des Problemlsungsprozesses knnen immer wieder Wiederholungszyklen, sowohlinnerhalb der einzelnen, als auch zwischen den einzelnen Vorgehensabschnitten notwendig werden.Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Kapitel Wiederholungszyklen.

    Aufgabe

    Die nachfolgenden Textbausteine sind aus dem Fallbeispiel "Landnutzungskartierung einesGemeindegebiets" entnommen und beschreiben anhand eines Beispiels die einzelnenVorgehensabschnitte des Problemlsungsprozesses. Es ist nun ihre Aufgabe, die einzelnenTextbausteine den entsprechenden Vorgehensabschnitten zuzuordnen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Auf dieses Fallbeispiel wird in den folgenden Kapiteln immer wieder zurckgegriffen um damitProzesse der systematischen Problemlsung zu verdeutlichen bzw. Methoden und Technikeneinzuben.

    1.1.2. Unsicherheitsfaktoren im Problemlsungsprozess

    Unsicherheiten knnen zum einen durch die beschrnkte Rationalittder Problemlser und zum anderendurch organisatorisch-psychologische Faktoren auftreten.

    Beschrnkte RationalittIn den Modellen des rational handelnden Menschen der konomie und der statistischen Entscheidungstheoriewird angenommmen, "(1) dass alle Entscheidungsalternativen "gegeben" sind; (2) dass alle mit jederAlternative verbundenen Konsequenzen bekannt sind (und zwar sowohl im Falle der Sicherheit, des Risikos undder Unsicherheit); (3) dass der rational handelnde Mensch eine vollstndige Nutzenordnung (oder kardinaleFunktion) aller mglichen Konsequenzen hat." (March et al. 1976) .

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/ProbZyklus.swfhttp://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Vorgehensabschnitt.swf

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    In der Realitt ist dies meist nicht der Fall. DasPrinzip der beschrnkten Rationalitt beinhaltet,dass dem Menschen nur begrenzt Informationenzur Verfgung stehen, und dass der Mensch nurbegrenzt fhig ist, diese Informationen auch zuverarbeiten (March et al. 1976). Dadurch knnenUnsicherheiten bei der Problemlsung auftreten,bzw. Fehlentscheidungen getroffen werden.Um das Prinzip der "Beschrnkten Rationalitt"zu verdeutlichen, wurden in der nebenstehendenAbbildung mgliche Unsicherheitsfaktorenaufgelistet und diese den einzelnen Teilschrittendes Problemlsungszyklus zugeordnet.

    Zuordnung mglicher Unsicherheitsfaktoren (Idee

    aus: Heinimann (2004), verndert).

    Organisatorisch-psychologische UnsicherheitsfaktorenOrganisatorisch-psychologische Unsicherheitsfaktoren knnen auftreten, wenn mehrere Personen einerOrganisation am Problemlsungsprozess beteilgt sind, beispielsweise aufgrund

    der unterschiedlichen Wahrnehmung eines Problems,

    des unterschiedlichen Wissens- und Kenntnisstands, oder

    aufgrund verschiedener (Ziel-) Interessen.

    Dies kann letztendlich fhren zu (March et al. 1976):

    Nichtakzeptierbarkeit,d.h. die Alternative gengt nicht den Ansprchen.

    Nichtvergleichbarkeit,d.h. die beste Alternative kann nicht identifiziert werden.

    Unsicherheit,d.h. mgliche Konsequenzen knnen nicht eingeschtzt werden.

    Groupthink-PhnomenEin weiterer Aspekt ist das sogenannte "Groupthink"-Phnomen, welches von Janis (1972) beschriebenwurde.

    "I was impressed by repeated manifestations of the effects - both unfavorableand favorable - of the social pressures that typically develop in cohesivegroups [...] members tend to evolve informal norms to preserve friendlyintragroup relations and these become part of the hidden agenda at theirmeetings. [...] Groupthink refers to a deterioration of mental efficiency,reality testing, and moral judgment that results from in-group pressures."(Janis 1972) .

    "Groupthink" kann eine Art Gruppenzwang bewirken, "der von einem direkten Fhrungsstil, von situativenFaktoren wie Zeitdruck oder Abschottung (z.B. bei absoluten Stillschweigen ber ein Projekt), von einerungleichen Informationsverteilung innerhalb der Gruppe und von dem Meinungsfhrer abhngt." (Duden) .Die Folge: Selbstberschtzung der Gruppe oder Fehleinschtzung der Situation.

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    Aufgabe

    In nachfolgender Animation finden Sie eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren bezogen auf dasBeispiel Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets. Ordnen Sie diese Unsicherheitsfaktorenden einzelnen Vorgehensabschnitten des Problemlsungszyklus zu. Klicken Sie dafr mit derlinken Maustaste einen Unsicherheitsfaktor an und ziehen Sie diesen in ein weisses Kstchen desentsprechenden Vorgehensabschnittes. Wenn Sie alle Unsicherheiten den 3 Vorgehensabschnittenzugeordnet haben, erfolgt automatisch eine "richtig / falsch"-berprfung Ihrer Zuordnung.

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    1.1.3. Wiederholungszyklen

    Wie bereits einfhrend angesprochen, bedeutet eine systematische Vorgehensweise beim Problemlsennicht, dass es sich beim Problemlsungsprozess um einen starren, linearen Ablauf handelt, der direktzu einer optimalen Lsung fhrt. In der Regel werden Wiederholungszyklen durchlaufen, bis eineoptimale Lsungsvariante gefunden werden konnte. Wiederholungszyklen knnen sowohl innerhalb einesVorgehensabschnittes (= Feinzyklen), als auch zwischen den einzelnen Vorgehensabschnitten (= Grobzyklen)notwendig werden (Haberfellner et al. 1999).Die nachfolgende Animation zeigt mgliche Wiederholungszyklen (Fein- und Grobzyklen) in Verbindungmit den Vorgehensabschnitten des Problemlsungszyklus. Mit Hilfe der orange-gestrichelten Kreise sind dieFeinzyklen dargestellt, grn-gestrichelte Linien entsprechen den Grobzyklen. Wenn Sie Ihre Maus ber einedieser gestrichelten Linien ziehen, so erhalten Sie fr diese rechts neben der Grafik eine kurze Erklrung.

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    Aufgabe

    Lesen Sie sich bitte noch einmal das Beispiel Landnutzungskartierung eines Gemeindegebietsdurch. berlegen Sie sich fr die einzelnen Zyklen mgliche Grnde fr eine Rckkopplung.

    Nachfolgend aufgelistet sehen Sie je Zyklus einen mglichen Grund fr eine Rckkopplungsschlaufe.Sie haben sicherlich andere Grnde gefunden:

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Ubung3phasen1.swfhttp://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/RueckZyklus.swf

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    Beispiele fr Feinzyklen

    innerhalbderZielsuche:

    Es gibt kein geeignetes Datenmaterial fr den Zeitraum Anfang der 1970er Jahre;Die Zielformulierung muss daher berprft werden;

    innerhalbderLsungssuche:

    2 Mussziele, z.B. Kosten und Auflsung, konkurrieren sich;

    innerhalbderAuswahl:

    neue Erkenntnisse fhren zu einer berarbeitung des Bewertungsschemas;

    Beispiele fr Grobzyklen

    von der Lsungssuche zurck zurZielsuche:

    Es wird festgestellt, dass die in derZielfestlegung gewnschte Auflsung nichterreicht werden kann;

    von der Auswahl zurck zur Lsungssuche: die Gemeinde gibt zu verstehen, dassSie mit einem mglichen Partner nichtzusammenarbeiten mchten;

    von der Auswahl zurck zur Zielsuche: durch die Prozessierung eines Testgebietes(Prototyp) wird deutlich, dass dervorgegebene Zeit- und/oder Finanzrahmennicht eingehalten werden kann;

    1.1.4. Aufgabe zur Rekapitulation des Problemlsungszyklus

    Weisen Sie dem Gerst des Problemlsungszyklus die richtigen Begriffe zu. Klicken Sie dafr dieBegriffe mit der linken Maustaste an und schieben Sie diese an die entsprechende Stelle. Wenn Sie alleBegriffe dem Gerst zugeordnet haben, erfolgt automatisch eine "richtig/falsch"-berprfung IhrerZuordnung.

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    1.1.5. MCQ

    Zum Abschluss dieses Kapitels knnen Sie nun Ihr Wissen anhand von 5 MC-Fragen testen.

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/AufbauProbZyklus.swf

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    Lesen Sie die Fragen aufmerksam durch und entscheiden Sie sich dann fr eine Antwort. Danach drckenSie bitte den "Check"-Knopf. Dadurch erhalten Sie ein Feedback zu Ihrer Antwort. Ist Ihre Antwort richtig,so gelangen Sie mit ">" zur nchsten Frage. Ist Ihre Antwort falsch, so knnen Sie im Feedback die richtigeAntwort nachlesen. Bevor Sie jedoch zur nchsten Frage kommen, mssen Sie die richtige Antwort auswhlenund diese besttigen.

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    1.1.6. Zusammenfassung

    Im Rahmen dieses ersten Kapitels wurde Ihnen als eine systematische Problemlsungsmethode der Aufbau desProblemlsungszyklus nach Haberfellner et al. (1999) vorgestellt. Diese gliedern den Problemlsungszyklus indie 3 Vorgehensabschnitte "Zielsuche", "Lsungssuche" und "Auswahl", und diese wiederum in die Teilschritte"Situationsanalyse und Zielformulierung", "Synthese und Analyse von Lsungen" sowie "Bewertung undEntscheid".Unsicherheiten knnen aufgrund der beschrnkten Rationalitt und durch organisatorisch-psychologischeFaktoren auftreten und zum Abbruch oder zum Scheitern eines Problemlsungsprozesses fhren.Wiederholungszyklen im Problemlsungsprozess knnen notwendig werden, um eine optimaleLsungsvariante zu finden. Man unterscheidet dabei zwischen Fein- und Grobzyklen, d.h. zwischen Zykleninnerhalb eines Vorgehensabschnittes (Feinzyklen) und Zyklen zwischen den einzelnen Vorgehensabschnitten(Grobzyklen).

    1.1.7. Literaturempfehlungen

    Haberfellner, R.; Nagel, P.; Becker, M.; Bchel, A.; von Massow, H., 1999. Systems Engineering.Methodik und Praxis. 10. Auflage. Zrich: Verlag Industrielle Organisation Zrich.

    Janis, I., 1972. Groupthink - Psychological Studies of Policy Decisions and Fiascoes. Boston: HoughtonMifflin Company.

    Seibert, S., 1998. Technisches Management: Innovationsmanagement, Projektmanagement,Qualittsmanagement. Leipzig: Teubner.

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/quizz_prob.swf

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    1.2. Ausgewhlte Methoden und Techniken bei der Zielsuche

    Einfhrung

    Die Zielsuche gliedert sich in die beiden Teilschritte Situationsanalyseund Zielformulierung.

    Als wesentliche Ziele der Situationsanalysenennen Haberfellneret al. (1999):

    Erarbeitung eines grundlegenden Verstndnisses bezglichdes Problems und dessen Erscheinungsformen sowie dessenUrsachen und deren Zusammenhnge;

    Strukturierung und Abgrenzung des Problems bzw. desUntersuchungsfelds;

    Definition des Eingriffs- und Gestaltungsbereichs fr dieLsungssuche;

    Schaffung der notwendigen Informationsbasis frdie folgenden Arbeitsschritte (Zielformulierung,Lsungssuche, ...);

    Zweck der Zielformulierung ist, alle Ziele die zur Lsung eines Problems erreicht werden mssen, mglichst

    vollstndig,

    przise und verstndlich,

    realistisch und

    lsungsneutral

    zu definieren (Haberfellner et al. 1999). Man unterscheidet zwischen Muss-, Soll- und Wunschziele und setztdanach die Prioritten. Nicht ausser Acht gelassen werden darf, dass die Zielvorstellung (-en) bereits durchden "Anstoss" vorgegeben sein knnen.

    Wichtig ist, dass durch diese beiden Teilschritte die Randbedingungen einer Problemlsung definiertwerden sollen, nicht aber bereits ein bestimmter Lsungsweg vorgegeben wird (Seibert 1998).

    Welche Methoden werden Sie kennenlernen?Im Rahmen dieser Lerneinheit werden Ihnen folgende Methoden vorgestellt:

    Methode des gezielten Fragens / Checkliste

    Recherche

    Black-Box-Methode (Input-Output-Analyse)

    Lernziele

    Sie lernen verschiedene Methoden kennen, mit deren Hilfe Sie gezielt eine Situationsanalysedurchfhren knnen.

    Sie knnen die Ihnen vorgestellten Methoden und Techniken anwenden.

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    1.2.1. Methode des gezielten Fragens / Checkliste

    Methode des gezielten FragensDas Stellen gezielter Fragen ist eine wichtige Methode bei der Informationsbeschaffung. Die Methode regt denDenk- und Lernprozess an, frdert eine selbstkritische Einstellung, gibt Anstsse fr neue Problemlsungenund verhilft zu einer sachbezogenen Motivation. Wichtig ist eine offene Fragehaltung, die durch diesogenannten W-Fragen (Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum, Wozu, Womit, ...) untersttzt wird (Beelich etal. 1983).Nachfolgende Liste stellt eine Auswahl an mglichen Fragen vor. Diese Liste ist selbstverstndlich nichtvollstndig und muss jeder Situationsanalyse individuell angepasst werden. Grundstzliche Fragen einerProblemstellung knnen sein:

    Wer ist der Auftraggeber?

    Was ist das Problem?

    Was ist die Ausgangssituation?

    Was ist das Ziel?

    Was sind die Randbedingungen (inhaltlich, zeitlich, organisatorisch, finanziell, gesetzlich, ...)?

    etc.

    Darber hinaus sollten aber auch Fragen bercksichtigt werden wie:

    Gibt es bereits Lsungen fr das Problem?

    Habe ich / wir / die Firma ein solches Problem schon einmal gelst?

    Kann ich / wir / die Firma dieses Problem lsen?

    Was geschieht, wenn das Problem nicht gelst wird?

    etc.

    Aufgabe

    Nachfolgend sehen Sie noch einmal das Beispiel Landnutzungsentwicklung einesGemeindegebiets.

    Anstoss: Eine Gemeinde mchte die Landnutzungsentwicklung ihres Gemeindegebietsdokumentieren und dafr 2 digitale Landnutzungsdatenstze erstellen lassen.

    Zielsuche: Die Kartierung soll auf der Basis der CORINE-Landnutzungslegende Level 3erfolgen, jedoch in einem Massstab von 1:25.000. Neben dem aktuellen Datensatzsoll ein zweiter Datensatz aus dem Zeitraum Anfang der 70er Jahre erstellt werden.

    Lsungssuche: Es werden zunchst verschiedene, grob strukturierte Lsungsalternativen erarbeitet.

    Auswahl: Fr die beiden am interessantesten erscheinenden Mglichkeiten werden detaillierteLsungen ausgearbeitet und die Kosten kalkuliert. Danach erfolgt die Entscheidungfr die am besten erscheinende Alternative.

    Umsetzung: Die beiden Landnutzungsdatenstze werden erstellt und in ein GeographischesInformationssystem (GIS) integriert.

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    berlegen Sie sich, welche weiteren Informationen Sie bentigen, um der Gemeinde einen Lsungsvorschlagunterbreiten zu knnen und halten Sie Ihre Fragen schriftlich fest.

    Beispiele bzgl. fehlender Information:

    Um welche Gemeinde handelt es sich?

    Wer ist der Ansprechpartner?

    Wie sehen die Genauigkeitsanforderungen aus?

    Wie viel Quadratmeter/Hektar umfassen die Mindestflchen?

    Wie erfolgt die Evaluierung?

    In welches System sollen die Daten integriert werden?

    Gibt es bereits (GIS-)Daten, auf die zurckgegriffen werden knnen?

    Gibt es Fachpersonal in der Gemeinde?

    Wie viel Geld steht fr dieses Projekt zur Verfgung?

    Wann soll das Projekt realisiert werden?

    ...

    ChecklisteUnter einer Checkliste versteht man eine Auflistung von Fragen oder Aktivitten, die fr die Erledigung einerAufgabe oder fr die Abwicklung eines Vorhabens erforderlich sind. Die Checkliste soll sicherstellen, dasskeine (wichtige) Aktivitt ausgelassen, bzw. die Prfung aller wichtiger Funktionen vorgenommen wird. DieErstellung einer Checkliste eignet sich besonders bei der Bearbeitung von Routineaufgaben (Haberfellner etal. 1999).

    1.2.2. Recherche

    Die Recherche stellt eine weitere wichtige Methode dar um Informationen zu einem bestimmten Themazu erhalten. Seit Anfang der 1990er Jahre erleichtert dabei das Internet die Suche nach relevantenInformationen oder Literatur. Die Informationen werden in der Regel ber einen Katalog oder ber eine(Meta-)Suchmaschine abgerufen.

    Machen Sie sich einmal Gedanken ber den Unterschied zwischen der Suche mit einem Katalog, einerSuchmaschine und einer Meta-Suchmaschine. Eine Definition der 3 Begriffe sowie die Unterschiedeerfahren Sie, wenn Sie in der nachfolgenden Animation die einzelnen Begriffe anklicken.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Die eigene SuchstrategieFast jeder von Ihnen wird sich im Rahmen seines Studiums bereits eine eigene Suchstrategie zur Recherchevon Informationen und Dokumenten angeeignet haben.Welche Strategie Sie auch immer anwenden, denken Sie bitte daran,

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Recherche.swf

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    systematisch zu recherchieren, und

    Ihre Recherche von Anfang an sehr sorgflltig zu dokumentieren!

    1.2.3. Black-Box-Methode (Input/Output-Analyse)

    Die Black-Box-Methode stammt ursprnglich aus der Regelungstechnik und ist "eine zweckmssigeBetrachtungsweise, um komplexe Systeme mit zunchst unbekannter innerer Struktur grob zu strukturieren."(Beelich et al. 1983) . Zunchst werden nur die Ein- und Ausgangsgrssen (= ussere Struktur) untersucht,die innere Struktur (= Black Box) bleibt unbercksichtigt. Erst wenn man sich ber die ussere Struktur einenberblick verschafft hat, wird die unbekannte innere Struktur betrachtet und dabei stufenweise aufgelst.

    Wird diese Methode bei der Zielsuche angewandt, so ist die grobe Strukturierung der Ein- undAusgangsgrssen das Ziel. Das Auflsen der inneren Struktur ist Aufgabe der Lsungssuche!

    Beispiel einer Black BoxUnter Verwendung des Beispiels Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets wird nachfolgend eineBlack Box entworfen. Sie sehen momentan das Grundschema. Wenn Sie auf "Weiter" klicken, so werdenSchritt fr Schritt die entsprechenden Informationen eingefgt.

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    Selbstverstndlich lassen sich die Eingangsgrssen noch weiter strukturieren.

    Aufgabe

    Sie mchten heissen Tee trinken. Entwerfen Sie dazu ein Black-Box-Schema, welches die Ein- undAusgangsgrssen darstellt sowie die zentrale Aufgabe der Black-Box benennt.

    Lsungsvorschlag:

    Black-Box-Methode: Idee bernommen aus Beelich et. al. (1983)

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/BlackBox1.swf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 14

    1.2.4. MCQ

    Zum Abschluss dieses Kapitels knnen Sie nun Ihr Wissen anhand von 5 MC-Fragen testen.Lesen Sie die Fragen aufmerksam durch und entscheiden Sie sich dann fr eine Antwort. Danach drckenSie bitte den "Check"-Knopf. Dadurch erhalten Sie ein Feedback zu Ihrer Antwort. Ist Ihre Antwort richtig,so gelangen Sie mit ">" zur nchsten Frage. Ist Ihre Antwort falsch, so knnen Sie im Feedback die richtigeAntwort nachlesen. Bevor Sie jedoch zur nchsten Frage kommen, mssen Sie die richtige Antwort auswhlenund diese besttigen.

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    1.2.5. Fallbeispiel, Teil 1 (Zielsuche)

    Sie werden nun anhand des Fallbeispiels "Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets" eineSituationsanalyse durchfhren und gemeinsam mit Ihrem Betreuer die Ziele festlegen. Von Ihrem Betreuererfahren Sie auch, fr welche Gemeinde Sie einen Lsungsvorschlag inklusive Arbeitspakete, Arbeitsplan undKostenplan erarbeiten werden.Sie werden in Gruppen arbeiten, wobei einzelne Gruppen bei Bedarf zusammenarbeiten werden. Nichtjede Gruppe muss alle Aufgaben lsen. Ob Sie sich virtuell auf einer Plattform treffen oder physisch ineinem Seminarraum, entscheidet Ihr Betreuer, der Sie auch mit detaillierten Informationen zu den einzelnenAufgabenstellungen versorgen wird.

    Fallbeispiel - Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets

    Eine Gemeinde mchte die Landnutzungsentwicklung ihres Gemeindegebiets dokumentieren und dafr2 digitale Landnutzungsdatenstze erstellen lassen. Die Kartierung soll auf der Basis der CORINE-Landnutzungslegende Level 3 erfolgen, jedoch in einem Massstab von 1:25.000. Neben dem aktuellenDatensatz soll ein zweiter Datensatz aus dem Zeitraum Anfang der 70ger Jahre erstellt werden.Es werden zunchst verschiedene, grob strukturierte Lsungsalternativen erarbeitet. Fr die beidenam interessantesten erscheinenden Mglichkeiten werden detaillierte Lsungen ausgearbeitet und dieKosten kalkuliert. Danach erfolgt die Entscheidung fr die am besten erscheinende Alternative. Diebeiden Landnutzungsdatenstze werden erstellt und in ein Geographisches Informationssystem (GIS)integriert.

    Ziel dieser bungZiel dieser 4 bungen ist es, alle Informationen zu sammeln, die bentigt werden, um erfolgreich eineLsungssuche durchfhren zu knnen.

    1. Stellen gezielter Fragen

    In einer vorhergehenden bung haben Sie sich bereits berlegt, welche Informationen Sienoch bentigen, um einen Lsungsvorschlag fr das Beispiel Landnutzungskartierung einesGemeindegebiets ausarbeiten zu knnen.

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  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 15

    Stellen Sie diese Fragen Ihrem Betreuer, der diese stellvertretend fr die Gemeinde beantworten wird.

    2a. Literaturrecherche

    Fhren Sie eine Literatur-/Internetrecherche zum Thema "CORINE Landnutzungslegende" durch undgeben Sie 5 wichtige Quellen an. Schreiben Sie diese auf die bereitgestellte Seite Ihrer Lernplattform.Erarbeiten Sie sich mit Hilfe der Literatur / des Internets die wichtigsten Informationen zu diesemThema (z.B. Durchfhrungszeitraum, Produktverfgbarkeit, Anzahl Level, rumliche Auflsung,geometrische Auflsung, Mindestgrsse der digitalisierten Flchen, etc.). Verffentlichen Sie auchdiese Information mit Quellenangabe auf die dafr bereitgestellte Seite Ihrer Lernplattform.

    2b. Literaturrecherche

    Fhren Sie eine Literatur-/Internetrecherche zu den Stichpunkten "Landnutzungskartierung / LandUse / Land Cover / GIS / Fernerkundungsdaten" durch.Erarbeiten Sie sich mit Hilfe der Literatur / des Internets die wichtigsten Informationen zu diesemThema (welche Vorgehensweisen gibt es?). Verffentlichen Sie Ihre Ergebnisse stichpunktartiginklusive Quellenangabe auf die dafr bereitgestellte Seite Ihrer Lernplattform.

    3. Datenrecherche

    Fhren Sie - ebenfalls Bezug nehmend auf das Beispiel Landnutzungskartierung einesGemeindegebiets - eine Datenrecherche / Internetrecherche durch und geben Sie mindestens 4geeignete Datenstze (z.B. Satellitenbilder, Luftbilder, Topographische Karten, etc.) als Grundlage freine Kartierung an.Schreiben Sie die in Frage kommenden Daten (Aufnahmesystem, Aufnahmezeitpunkt, rumlicheAuflsung, etc.) sowie die dazugehrige Quellenangabe auf die dafr bereitgestellte Seite IhrerLernplattform.

    1.2.6. Zusammenfassung

    Die Zielsuche gliedert sich in die beiden Teilschritte Situationsanalyse und Zielformulierung. Dafr wurdenIhnen folgende Methoden vorgestellt:

    Methode des gezielten Fragens / Checkliste

    Recherche (Katalog, Suchmaschine, Metasuchmaschine)

    Black-Box-Methode (Input-Output-Analyse)

    Die Situationsanalyse hat die Aufgabe, ein grundlegendes Verstndnis fr das Problem zu entwickeln, dieseszu strukturieren und abzugrenzen, sowie die notwendige Informationsbasis fr die folgenden Arbeitsschrittezu schaffen.Im Rahmen der Zielformulierung sollen alle Ziele die zur Lsung eines Problems erreicht werden mssen,mglichst vollstndig, przise und verstndlich, realistisch und lsungsneutral beschrieben werden.

    1.2.7. Literaturempfehlungen

    Beelich, K. H.; Schwede, H.-H., 1983. Denken - Planen - Handeln: Grundtechniken fr zweckmssigesLernen und Arbeiten.. Wrzburg: Vogel.

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 16

    Haberfellner, R.; Nagel, P.; Becker, M.; Bchel, A.; von Massow, H., 1999. Systems Engineering.Methodik und Praxis. 10. Auflage. Zrich: Verlag Industrielle Organisation Zrich.

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    1.3. Ausgewhlte Techniken fr die Lsungssuche

    Die Lsungssuche gliedert sich in die beiden TeilschritteSynthese von Lsungen und Analyse von Lsungen.Aufgabe der Synthese ist die Suche und Ausarbeitungvon Lsungsalternativen. Es handelt sich hierbei umden kreativ-konstruktiven Teilschritt (Haberfellner et al.1999).Aufgabe der Analyse ist, grundstzlich die Tauglichkeiteiner Lsungsalternative zu berprfen - ohne diese bereitszu werten oder mit anderen Alternativen zu vergleichen-, so dass die einzelnen Vorschlge im darauffolgendenSchritt "Bewertung" systematisch gegenbergestelltwerden knnen. Erfllt eine Lsungsalternative nicht dieAnsprche (z.B. Ziele), so kann diese entweder verworfenoder berarbeitet werden. Es handelt sich hierbei um denkritisch-analytischen Teilschritt (Haberfellner et al. 1999).

    Zusammengefasst, Ziel der Lsungssuche ist es, echte Lsungsalternativen fr die "Bewertung" zu entwickeln.

    Welche Techniken gibt es?Fr die Entwicklung neuer Lsungsanstze gibt es verschiedene Techniken, die Haberfellner et al. (1999) in3 Gruppen zusammenfassen:

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    Welche Techniken werden Sie kennen lernen?Diese Lerneinheit beschftigt sich nur mit Kreativittstechniken. Sie werden Mind Mapping, Brainstormingund Brainwriting kennenlernen und ausprobieren. Informationen zu Modellierungs- und Darstellungstechnikensowie zu Analysetechniken finden Sie z.B. in Haberfellner et al. (1999) oder Seibert (1998).

    Lernziele

    Sie lernen verschiedene Kreativittstechniken kennen.

    Sie sind in der Lage, die oben genannten Techniken richtig anzuwenden.

    1.3.1. Mind Mapping

    Denkaufgabe

    berlegen Sie sich einmal, wie Sie den Begriff "Mind Map" bersetzten wrden.

    Gedankenlandkarte?

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Techniken.swf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 18

    Meinungsplan?geistliche bersichtstafel?Gedchtniskarte?Gehirnfhrer?Geistplan?...Fr die englischen Begriffe "mind" und "map" gibt es im deutschen zahlreiche bersetzungen, wiez.B. Gedanke/n, Geist, Meinung, Sinn, Verstand bzw. Abbildung, Entschlsselung, (Land-)Karte, Plan,bersichtstafel etc.Im deutschsprachigen Raum haben sich fr die Technik des Mind Mappings die englischen Begriffeeingebrgert.

    Was versteht man unter einer Mind Map?Die Technik des Mind Mappings wurde von den Englndern Tony und Barry Buzan Anfang der 1970er Jahreentwickelt. Die Technik des Mind Mappings beruht auf der Erkenntnis, dass der menschliche Denkprozessradial und assoziativ verluft und nicht linear (Buzan et al. 1998).Jede Mind Map - das Ergebnis eines Mind Mappings - "ist ein Ausdruck Radialen Denkens und somiteine natrliche Funktion des menschlichen Geistes. Sie stellt eine wirksame graphische Technik dar, einenUniversalschlssel fr die Erschlieung unseres Gehirnpotentials. ..." (Buzan et al. 1998) .

    Welche grundlegenden Eigenschaften hat eine Mind Map?Buzan et al. (1998) haben folgende 4 grundlegende Eigenschaften fr eine Mind Map definiert:

    1. "Der Gegenstand der Aufmerksamkeitkristallisiert sich in einem Zentralbild."

    2. "Die Hauptthemen des Gegenstandsstrahlen vom Zentralbild wie ste aus."

    3. "Die ste enthalten Schlsselbilderoder Schlsselworte, die auf einermit dem Zentralbild verbundenenLinie in Druckbuchstaben geschriebenwerden. Themen von untergeordneterBedeutung werden als Zweige, die mitsten hheren Niveaus verbunden sind,dargestellt."

    4. "Die ste bilden ein Gefgemiteinander verbundenerKnotenpunkte."

    Kleine Aufgabe

    Schliessen Sie kurz die Augen und berlegen Sie sich, welche Informationen Sie aus der obigen MindMap behalten haben.

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 19

    Die meisten von Ihnen konnten sich vermutlich eher an die Bilder errinnern, als an die Schlsselwrter.Dies beruht auf der Tatsache, dass " Bilder von einer ungeheuren Bandbreite kortikaler FhigkeitenGebrauch machen: Farbe, Form, Linie, Mehrdimensionalitt, Beschaffenheit, visueller Rhythmus undinsbesondere Vorstellungskraft. [...] Bilder rufen deshalb hufig mehr hervor als Wrter, sind genauerund kraftvoller, wenn es darum geht, eine Assoziationskette auszulsen. Sie steigern so das kreativeDenken und das Gedchtnis." (Buzan et al. 1998)

    Tipps fr die Gestaltung einer Mind MapIn der nachfolgenden Animation finden Sie ein paar Tipps mit Erklrungen zur Gestaltung einer Mind Map.Diese sind Buzan et al. (1998) entnommen. Klicken Sie auf ">" um die Tipps der Reihe nach anschauen zuknnen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Die Tipps und die dazugehrigen kurzen Erklrungen knnen Sie hier als pdf-File herunterladen.

    Das Erstellen einer guten Mind Map bedarf bung. Im Laufe der Zeit und mit etwas bung werdenSie Ihren eigenen persnlichen Stil fr die Erstellung einer Mind Map entwickeln.

    bung

    Mit Hilfe der nachfolgenden Themenvorschlge knnen Sie die Erstellung einer Mind Map ben.Versuchen Sie dabei die oben vorgestellten Tipps zu bercksichtigen, dies soll Sie aber nicht von IhrerKreativitt ablenken.

    Farbe "rot"

    Farbe "grn"

    Erstellen einer Einkaufsliste

    Planung eines Tagesablauf

    Aufgabe

    Entwicklen Sie Ihre persnliche Mind Map, in der Sie alle Ihre Ideen aufzeichnen, die Ihnen zumFallbeispiel Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets einfallen.

    1.3.2. Brainstorming

    Die Methode des "Brainstorming" (= Gehirnsturm, Ideenwirbel) wurde 1953 von dem amerikanischenWerbefachmann Alexander F. Osborn entwickelt. Ziel dieser Gruppentechnik ist das Ausschaltendenkpsychologischer Blockaden bei der Ideenfindung, um dadurch (Osborn 1957):

    das intuitiv-schpferische Denken der Gruppenteilnehmer zu frdern, und

    deren Unterbewusstsein zu aktiveren.

    Brainstorming nutzt das Wissen mehrerer Personen und durch den gemeinsamen Gedankenaustausch diedaraus entstehenden Synergieeffekte (Malorny et al. 1997).

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/MindMapRegeln.swfhttp://www.gitta.info/SystProbSolv/de/text/MindMapTipps.pdf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 20

    Wie luft ein Brainstorming ab?Ein Brainstorming gliedert sich in nachfolgende 3 Phasen. Klicken Sie die einzelnen Phasen an und bauen Sieso den Ablauf eines Brainstormings nacheinander auf.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Beachten Sie immer die strikte Trennung der Ideenproduktion whrend einer Brainstorming-Sitzungvon der Analyse in der Auswertungsphase!

    Welche Regeln mssen beachtet werden?Um ein Brainstorming erfolgreich durchfhren zu knnen, mssen folgende 4 Regeln unbedingt eingehaltenwerden.

    Aufgabe

    Setzen Sie sich bei Gelegenheit einmal mit Ihren Freunden zusammen und "brainstormen" Sie z.B.zum Thema "Aktiv-Wochenende" oder "Sommernachtsparty - berraschungsparty".

    1.3.3. Brainwriting-Pool

    Die Methode "Brainwriting-Pool" ist eine Alternative zum Brainstorming und wurde von Schlicksupp (1999)entwickelt. Der Unterschied besteht darin, dass die Ideen nicht mehr mndlich vorgetragen, sondern schriftlichfestgehalten werden.

    Was sind die Rahmenbedingungen?Die Rahmenbedingungen sind aus Schlicksupp (1999) entnommen.

    Teilnehmerzahl: 4 - 8 Personen

    Zeitrahmen: flexibel, normalerweise 20 - 40 Minuten

    Arbeitsmittel: ausreichend Papier und Stifte

    Wie geht man vor?Die Vorgehensweise eines Brainwriting-Pools beschreibt Schlicksupp (1999) folgendermassen:

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Brainstorming.swf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 21

    Schritt 1: Zu Sitzungsbeginn legt der Problemsteller ein oder zwei Bltter mit mglichenLsungsvorschlgen auf die Mitte des Tisches .

    Schritt 2: Jeder Teilnehmer schreibt dann individuell zum Problem so viele Ideen auf ein Blatt Papiernieder, wie ihm/ihr dazu einfallen.

    Schritt 3: Fallen einem Teilnehmer keine neuen Vorschlge mehr ein, so legt er sein beschriebenesBlatt Papier in die Tischmitte (= Brainwriting-Pool).

    Schritt 4: Im Gegenzug nimmt er einen fremden Vorschlag aus dem Brainwriting-Pool heraus, lsstsich durch die dort aufgeschriebenen Ideen inspirieren und schreibt neue Ideen hinzu.

    Der Austausch an Ideen lsst sich beliebig oft wiederholen. Als Ergebnis erhalten Sie zahlreicheLsungsvorschlge, die dann wiederum sortiert und ausgewertet werden mssen.

    Aufgabe

    berlegen Sie sich mgliche Vor- und Nachteile von Brainwriting gegenber Brainstorming.

    Vorteile: - Bedarf keiner Moderation;- Protokoll entsteht automatisch;- Groupthink-Phnomen kann weitgehend ausgeschalten werden;

    Nachteile: - zunchst keine Rckfragen mglich;- geringere Stimulationswirkung, da nicht alle Teilnehmer alle Ideengelesen haben mssen;- Missverstndnisse durch knappe Formulierungen;

    1.3.4. MCQ

    Zum Abschluss dieses Kapitels knnen Sie nun Ihr Wissen anhand von 5 MC-Fragen testen.Lesen Sie die Fragen aufmerksam durch und entscheiden Sie sich dann fr eine Antwort. Danach drckenSie bitte den "Check"-Knopf. Dadurch erhalten Sie ein Feedback zu Ihrer Antwort. Ist Ihre Antwort richtig,so gelangen Sie mit ">" zur nchsten Frage. Ist Ihre Antwort falsch, so knnen Sie im Feedback die richtigeAntwort nachlesen. Bevor Sie jedoch zur nchsten Frage kommen, mssen Sie die richtige Antwort auswhlenund diese besttigen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/quizz_losung.swf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 22

    1.3.5. Fallbeispiel: Teil 2 (Lsungssuche)

    In Teil 1 haben Sie gemeinsam alle notwendigen Informationen gesammelt und ausgetauscht, die frdie Lsungssuche des Fallbeispiels Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets notwendig sind. ImRahmen dieses bungsblocks sind Sie nun Teilnehmer eines Brainstormings bzw. eines Brainwritings mitder Aufgabe, mgliche Vorgehensweisen / Techniken fr die Landnutzungskartierung zu diskutieren. In einerNachbearbeitungsphase werden Sie dann Ihre Ideen zu Lsungsvorschlgen ausarbeiten.Diese Arbeiten werden Sie wiederum in Gruppen ausfhren. Ob Sie sich virtuell auf einer Plattform treffenoder physisch in einem Seminarraum, entscheidet Ihr Betreuer. Weiterfhrende Informationen zu den einzelnenAufgabenstellungen erhalten Sie ebenfalls von Ihrem Betreuer.

    Ziel dieser bungZiel dieser bung ist, dass am Ende jede Gruppe mindestens eine echte Alternative fr den Vorgehensabschnitt"Auswahl" ausgearbeitet hat.

    1a. Brainstorming

    Ihr Betreuer wird Sie in eine Gruppe einteilen und Ihnen Informationen zum Zeitrahmen und Ablaufdes Brainstormings geben. Bestimmen Sie selbst einen Koordinator und Protokollant innerhalb IhrerGruppe. Fhren Sie dann eine Brainstorming-Sitzung durch.

    1b. Brainwriting

    Ihr Betreuer wird Sie in eine Gruppe einteilen und Ihnen Informationen zum Zeitrahmen und Ablaufdes Brainwritings geben. Bestimmen Sie selbst einen Koordinator innerhalb Ihrer Gruppe. Fhren Siedann eine Brainwriting-Sitzung durch.

    2. Auswertung

    Bearbeiten Sie nun Ihre Ergebnisse nach und stellen Sie Ihre Ideen Ihren Kollegen und Betreuer(n)vor. Diskutieren Sie gemeinsam Ihre Ideen und stimmen Sie darber ab, welche Ideen weiter zuLsungsvorschlgen weiter ausgearbeitet werden sollen.

    3. Ausarbeitung von Lsungsvorschlgen

    Je nach Anzahl Ideen weden Sie nun in neue Gruppen eingeteilt und erhalten eine Lsungsidee zurweiteren Ausarbeitung. Es ist nun Ihre Aufgabe, einen detaillierten Lsungsvorschlag auszuarbeiten.

    4. Kurze Prsentation der Lsungsvorschlge

    Stellen Sie Ihren ausgearbeiteten Lsungsvorschlag Ihren Kollegen und Betreuer(n) vor.

  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 23

    1.3.6. Zusammenfassung

    Im Rahmen dieser Lerneinheit wurden Ihnen einfhrend der Zweck der "Synthese" und der "Analyse" vonLsungen vorgestellt. Whrend in der "Synthese" Lsungsvorschlge generiert werden, sollen diese in derAnalyse auf ihre Tauglichkeit hin untersucht werden, so dass fr die Bewertung echte Alternativen zumVergleich stehen.Als Lsungstechniken stehen Ihnen Kreativitts-, Analyse- sowie Darstellungs- und Modellierungstechnikenzur Verfgung. Ausfhrlicher besprochen wurden folgende Kreativittstechniken:

    Mind Mapping

    Brainstorming

    Brainwriting-Pool

    1.3.7. Literaturempfehlungen

    Bugdahl, V., 1991. Kreatives Problemlsen. Wrzburg: Vogel Verlag und Druck KG. Buzan, T.; Buzan, B.;, 1998. Das Mind-Map-Buch. Landsberg a. L.. Malorny, Chr.; Schwarz, W.; Backerra, H., 1997. Die sieben Kreativittswerkzeuge K7. Kreative

    Prozesse anstossen, Innovationen frdern. Mnchen, Wien: Carl Hanser Verlag.

    Osborn, A. F., 1957. Applied imagination: principles and procedures of creative problem-solving.. NewYork: Charles Scribners Sons.

    Schlicksupp, H., 1999. Ideenfindung. Innovation, Kreativitt und Ideenfindung. Wrzburg: VogelBuchverlag.

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 24

    1.4. Ausgewhlte Methoden bei der Auswahl

    Einfhrung

    Der dritte Vorgehensabschnitt "Auswahl" gliedert sich in die beiden Teilschritte Bewertung und Entscheid.

    Durch die Bewertung einer Lsungsalternative wird dieEntscheidungsphase vorbereitet. Um eine Entscheidung treffenzu knnen, mssen folgende 3 Bedingungen erfllt sein(Haberfellner et al. 1999):

    1. Es mssen mindestens 2 echte Lsungsalternativenexistieren.

    2. Es mssen Bewertungskriterien - bezogen auf dieZielformulierung(en) - definiert sein.

    3. Die "Bewerter" mssen ber die Fhigkeit verfgen,die Alternativen hinsichtlich der Bewertungskriterienbeurteilen zu knnen.

    Im Rahmen dieser Lerneinheit werden Ihnen folgende Methoden vorgestellt:

    Pro- und Contra-Analyse

    Argumentenbilanz

    Punkt-Klebeverfahren

    Polarittsprofile und Polarprofile

    Bewertungsmatrix

    Lernziele

    Sie lernen verschiedene Methoden zur Untersttzung des Auswahl-Prozesses kennen.

    Sie sind in der Lage, die Ihnen vorgestellten Methoden anzuwenden.

    1.4.1. Pro- und Contra-Analyse

    Die Pro- und Contra-Analyse ist eine Bewertungsmethode zur Qualitt einer Lsung in sich selbst. Es werdendabei die positiven (pro) und negativen (contra) Aspekte einer Lsungsvariante systematisch und vorzugsweisetabellarisch gegenbergestellt (Bugdahl 1990). Wichtig ist:

    eine gute bersichtlichkeit, damit die Vor- und Nachteile einer Lsungsalternative deutlich undvergleichbar werden, und

    eine explizite Auflistung der zu bewertenden Argumente.

  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 25

    Nebenstehendsehen Sieeine einfachetabellarischeVorlage freine Pro- undContra-Analyse sowiefiktiveArgumenteunter"Argument /Zielfestlegungen".

    Vorlage bernommen aus V. Bugdahl (1991), verndert.

    Die Gegenberstellung der Vor- und Nachteile kann unmittelbar zu Verbesserungsvorschlgen derjeweiligen Lsungsalternative fhren. Diese Methode eignet sich daher auch fr den TeilschrittAnalyse von Lsungen.

    Aufgabe

    Definieren Sie mgliche Bewertungsargumente / Zielformulierungen fr das FallbeispielLandnutzungskartierung eines Gemeindegebiets. Fhren Sie fr einen Lsungsvorschlag eine Pro-und Contra-Analyse durch und ergnzen Sie diese gegebenenfalls mit Verbesserungsvorschlgen.Stellen Sie Ihre Pro-Contra-Analyse auf die entsprechende Seite Ihrer Lernplattform.

    1.4.2. Argumentenbilanz

    Bei der Argumentenbilanz werden die Vor- und Nachteile aller Lsungsalternativen bersichtlich aufgelistet,wobei die Strken und Schwchen einer Lsungsalternative jeweils gegenbergestellt werden. Die Argumenteselber werden dabei nicht beschrieben und es ist nicht vorgegeben, dass die gleichen Argumente bei denverschiedenen Lsungsalternativen eingesetzt werden (Haberfellner et al. 1999).

    Nebenstehend sehen Sieein Beispiel fr eineArgumentenbilanz zum Thema"Urlaubsziel".

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 26

    Obwohl die Methodik als nicht besonders leistungsfhig und transparent gilt, ist diese fr einfacheEntscheidungssituationen oft ausreichend (Haberfellner et al. 1999).

    Aufgabe: Vor- und Nachteile der Argumentenbilanz

    Erarbeiten Sie sich mit Hilfe des obigen Beispiels mgliche Vor- und Nachteile der Argumentenbilanz-Methode.

    Die Vor- und Nachteile der Argumentenbilanz beschreiben (Haberfellner et al. 1999) folgendermassen:

    Vorteile einfache Methode

    klare Strukturierung in Vor- undNachteile

    Nachteile Argumente selbst werden nichtbeschrieben

    oftmals unvollstndige Bewertung,da nicht alle Argumente fr alleAlternativen geprft werden

    unklar, womit - d.h. gegenberwelcher Alternative jeweils aufVorteile bzw. Nachteile - verglichenwird (nicht transparent)

    nicht-gewichtete Argumentation,daher ist unklar, was wichtig ist undwas nicht (nicht transparent)

    1.4.3. Punkt-Klebeverfahren

    Das Punkt-Klebeverfahren zhlt zu den Bewertungsmethoden der qualitativen Gruppierung undRangreihenbildung.Die Methode eignet sich zur Bewertung von Lsungsalternativen in einer Gruppe(Bugdahl 1990).

    Vorgehensweise (in Anlehnung an V. Bugdahl, 1990)

    Alle Lsungsalternativen werden bersichtlich auf/an eine Wand geschrieben/geheftet.

    Die Zielsetzung der Abstimmung wird in der Gruppe besprochen.

    Jeder Teilnehmer erhlt eine bestimmte Anzahl an Punkten, die er neben denjenigen Lsungsvorschlgenanbringt, die er fr am geeignetsten hlt.

    Nachdem alle Teilnehmer Ihre Punkte verteilt haben, werden die Anzahl an Punkten je Vorschlagzusammengezhlt und damit die Rangfolge ermittelt.

    Verwendung der Klebepunkte

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 27

    Die Klebepunkte knnen z.B.- in beliebiger Hufigkeit,- bis zu x Punkten pro Vorschlag, oder- in unterschiedlichen Farben (z.B. je Aspekt)verteilt werden (Bugdahl 1990).

    1.4.4. Polarittsprofile und Polarprofile

    PolarittsprofileDas Polarittsprofil ist eine Bewertungsmethode zum Vergleich verschiedener Lsungsalternativenhinsichtlich mehrerer Zielaspekte. Dabei werden die zu beurteilenden Merkmale, Eigenschaften undAnforderungen nacheinander auf einer Skala markiert (Bugdahl 1990).

    BeispielIn der nachfolgenden Grafik sehen Sie ein Beispiel fr ein Polarittsprofil. Die Argumente wurden aus demBeispiel Urlaubsalternativen des Kapitels Argumentenbilanz extrahiert und bewertet.

    Einteilung der SkalenDie Skalen werden je nach Informationsbedarf und Zielsetzungskriterien definiert. Mgliche Einteilungenknnen sein:

    skaliert nach "Gegenstzen" skaliert nach Noten skaliert von Minus ber denMittelwert nach Plus

    Wird das Polarittsprofil im Rahmen einer Gruppensitzung angewandt, so werden dieDurchschnittswerte der einzelnen Bewertungen in das Profil eingetragen.

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 28

    Polarprofile

    Polarprofile sind eine Variante derPolarittsprofile.Hierbei werden die Strecken, die zurAbbildung der skalierbaren Argumentedienen, strahlenfrmig um ein Zentrumangeordnet. Die Koordinaten tragen denMassstab der Zielerfllung (Haberfellneret al. 1999).Die nebenstehende Grafik zeigterneut die Argumente des BeispielsUrlaubsalternativen mit der gleichenBewertung wie bei obigemPolarittsprofil.

    Aufgabe

    Vergleichen Sie das Polarittsprofil und das Polarprofil und interpretieren Sie die beiden Profile.berlegen Sie fr sich selbst sich, welches Profil fr Sie einfacher zu interpretieren ist.

    1.4.5. Bewertungsmatrix

    Die Bewertungsmatrix ist eine Bewertungsmethode zum Vergleich mehrerer Lsungsalternativenhinsichtlich verschiedener (gewichteter) Messgrssen (Bugdahl 1990). Nachstehend abgebildet sehen Sieeine Vorlage fr eine Bewertungsmatrix.

    Vorlage entnommen aus Haberfellner et al. (1999), verndert.

    Abkrzungen:A, B, ... Zg1, g2, g3, ... gznn * gSumme

    Erklrungen:= def. Ziele (Argumente)= Bedeutung / Gewicht eines Teilziels im Verhltniszu den anderen Teilzielen= Beurteilungsnote / Punkte (z.B. von 0 ... 9)= gewichtete Teilzielerfllung der Lsungsvariante

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 29

    Rang = Summe der gewichteten Teilziele je Alternative= Rang, basierend auf der Summe der gewichtetenTeilziele

    Berechnungen

    Zum besseren Verstndnis sehen Sie in der nachfolgenden Animation eine ausgefllteBewertungsmatrix fr das Beispiel Urlaubsalternativen des Kapitels Argumentenbilanz. Dieaufgelisteten Argumente wurden gewichtet sowie die Beurteilungsnoten aus dem Polarittsprofilbertragen. Klicken Sie auf "Berechnen" und vergleichen Sie die Rnge mit Ihren Interpretationen desPolaritts- und Polarprofils.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Diese Animation bietet Ihnen darber hinaus die Mglichkeit, die Gewichte (g) und dieBeurteilungsnoten (n) fr die 3 Urlaubsziele zu verndern und berechnet Ihnen automatisch diegewichtete Teilzielerfllung, die Summe und den Rang fr das jeweilige Urlaubsziel. Zur besserenbersicht sind diejenigen Felder gelb hinterlegt, die Sie verndern knnen. Probieren Sie verschiedeneGewichte und Bewertungen aus.

    1.4.6. MCQ

    Zum Abschluss dieses Kapitels knnen Sie nun Ihr Wissen anhand von 5 MC-Fragen testen.Lesen Sie die Fragen aufmerksam durch und entscheiden Sie sich dann fr eine Antwort. Danach drckenSie bitte den "Check"-Knopf. Dadurch erhalten Sie ein Feedback zu Ihrer Antwort. Ist Ihre Antwort richtig,so gelangen Sie mit ">" zur nchsten Frage. Ist Ihre Antwort falsch, so knnen Sie im Feedback die richtigeAntwort nachlesen. Bevor Sie jedoch zur nchsten Frage kommen, mssen Sie die richtige Antwort auswhlenund diese besttigen.

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    1.4.7. Fallbeispiel: Teil 3 (Auswahl)

    In Teil 2 des Fallbeispiels haben Sie verschiedene Lsungsvarianten ausgearbeitet, fr die nun ein Entscheidansteht. Sie werden in der nun folgenden Phase einen Bewertungskatalog aufbauen und anschliessend einenersten Entscheid treffen.Diese Arbeiten werden Sie wiederum in Gruppen ausfhren. Ob Sie sich virtuell auf einer Plattform treffenoder vor Ort, entscheidet Ihr Betreuer. Weiterfhrende Informationen zu den einzelnen Aufgabenstellungenerhalten Sie ebenfalls von Ihrem Betreuer.

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/TabCalculation.swfhttp://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/quizz_auswahl.swf

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 30

    Ziel dieser bungZiel dieser bung ist, dass Sie Bewertungskriterien fr das Fallbeispiel aufgestellt und darauf basierend,einen Entscheid durchgefhrt haben. Als Ergebnis des Entscheids haben Sie zudem eine Rangfolge IhrerLsungsalternativen erhalten.

    1. Bewertungskatalog

    Erstellen Sie in Ihrer Gruppe einen Bewertungskatalog, der die Zielaspekte des FallbeispielsLandnutzungskartierung eines Gemeindegebiets bercksichtigt und auf dessen Grundlage Sienachfolgend eine Bewertung der einzelnen Alternativen durchfhren knnen.Jede Gruppe stellt Ihren Bewertungskatalog vor und alle Gruppen gemeinsam entscheiden dann,welche Kriterien endgltig in den Bewertungskatalog aufgenommen werden sollen.

    2. Punkt-Klebeverfahren

    Mit Hilfe eines Punkt-Klebeverfahrens entscheiden alle Beteiligten gemeinsam, mit welcher MethodeSie Ihren Entscheid treffen mchten. berlegen Sie sich zuerst, welche Verfahren sich dafr berhaupteignen!Bereiten Sie das Punkt-Klebeverfahren gemeinsam vor und halten Sie das Ergebnis schriftlich odergraphisch (z.B. Foto) fest.

    3. Entscheid

    Entscheiden Sie sich nun, basierend auf dem Ergebnis von Aufgabe 2, fr eine Lsungsalternative.Halten Sie das Ergebnis des Entscheids und den Rang der jeweiligen Lsungsalternativen schriftlichoder graphisch fest.

    1.4.8. Zusammenfassung

    Im Rahmen dieser Lerneinheit wurden Ihnen verschiedene Methoden und Techniken vorgestellt, die fr eineBewertung und Entscheidung von Lsungsalternativen hilfreich sein knnen. Bugdahl (1990) gliedert dieMethoden in Bewertungsmethoden ...

    zur Qualitt einer Lsung in sich selbst (z.B. Pro- und Contra-Analyse).

    der qualitativen Gruppierung und Rangreihenbildung (z.B. Punkt-Klebeverfahren).

    zum Vergleich verschiedener Lsungsalternativen bezglich mehrere Zielaspekte (z.B. Polarittsprofile,Polarprofile).

    zum Vergleich mehrerer Lsungsalternativen hinsichtlich verschiedenerer (gewichteter) Messgrssen(z.B. Bewertungsmatrix).

    Um eine Entscheidung herbeifhren zu knnen, mssen nach Haberfellner et al. (1999) folgende 3 Kriterienerfllt sein:

    Es mssen mindestens 2 echte Lsungsalternativen existieren.

    Es mssen Bewertungskriterien - bezogen auf die Zielformulierung(en) - definiert sein.

    Die "Bewerter" mssen ber die Fhigkeit verfgen, die Alternativen hinsichtlich derBewertungskritierien beurteilen zu knnen.

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 31

    Es sei abschliessend darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorgestellten Methoden um eine kleine Auswahlmglicher Methoden handelt, und dass sich diese Methoden z.T. auch in den anderen Teilschritten desProblemlsungszyklus einsetzen lassen.

    1.4.9. Literaturempfehlungen

    Bugdahl, V., 1990. Entscheidungsfindung. Wrzburg: Vogel Verlag und Druck KG. Haberfellner, R.; Nagel, P.; Becker, M.; Bchel, A.; von Massow, H., 1999. Systems Engineering.

    Methodik und Praxis. 10. Auflage. Zrich: Verlag Industrielle Organisation Zrich.

    Seibert, S., 1998. Technisches Management: Innovationsmanagement, Projektmanagement,Qualittsmanagement. Leipzig: Teubner.

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    1.5. Planungsinstrumente

    Einfhrung

    Fr die Implementierung einer Lsung, vor allem bei umfangreicheren oder lngeren Projekten,aber auch fr die Erstellung eines Angebots (Offerte) empfiehlt sich der Einsatz sogenannterPlanungs- und Steuerungsinstrumente. Der Bereich Projektplanung und -steuerung zhlt nicht mehr zumProblemlsungsprozess, sondern zu dem Aufgabengebiet des Projektmanagements.Der Einsatz von Planungs- und Steuerungsinstrumenten ist jedoch hufig bereits bei einer detaillierten Projekt-und Kostenplanung notwendig. Vorgestellt werden folgende Planungsinstrumente:

    Arbeitspakete und Arbeitspaketbeschreibung

    Ablaufplan / Balkendiagramm

    Kostenplan

    Lernziele

    Sie erhalten einen berblick ber ausgewhlte Planungsinstrumente des Projektmanagements.

    Sie sind in der Lage, ein Projekt mit Hilfe der vorgestellten Instrumente zu strukturieren, einenAblaufplan zu erstellen sowie die Kosten abzuschtzen.

    1.5.1. Arbeitspakete und Arbeitspaketbeschreibung

    Mit Hilfe von Arbeitspaketen lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte eines Projekts strukturieren undplanen. Ein Arbeitspaket(engl. work package) reprsentiert dabei "eine in sich geschlossene Aufgabenstellunginnerhalb des Projekts, die von einer einzelnen Person oder organisatorischen Einheit bis zu einem festgelegtenZeitpunkt mit definiertem Ergebnis und Aufwand vollbracht werden kann." (Projektmagazin)

    Zu jedem Arbeitspaket (AP) sollten folgendeInformationen festgelegt werden::- Arbeitspaket-Nummer- Start (von)- Ende (bis)- Titel- Manager / Verantwortlicher (Firma, Abteilung,Person)

    Zu jedem Arbeitspaket gehrt weiter die sogenannte Arbeitspaketbeschreibung.Diese enthlt zustzlicheDetailinformationen, wie beispielsweise:

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    - Projekttitel- AP-Titel- AP-Nummer- Start- Ende- AP-Manager / Verantwortlicher- Dauer- Firma- Beschreibung- Voraussetzungen fr eineDurchfhrung- Ergebnisse / ProdukteDiese Liste ist nicht vollstndig und kannvon Projekt zu Projekt variieren.

    Wie entstehen Arbeitspakete?

    1. Gliedern Sie alle anfallenden Arbeiten einesProjekts in sich geschlossene Aufgabenstellungen(Pakete). In der Regel ergeben sich dabeibergeordnete und untergeordnete Arbeitspakete.Bercksichtigen Sie dabei auch den Aufabenbereichdes Projektmanagements.

    2. Setzen Sie die einzelnen Arbeitspakete logischzu einem Baumdiagramm zusammen (vgl.untenstehendes Beispiel).

    3. Versehen Sie jedes Arbeitspaket mit einer Nummerund einem Titel, schtzen Sie den Beginn und dasEnde des Arbeitspaketes ab und weisen Sie einenVerantwortlichen zu.

    4. Fllen Sie dann fr jedes Arbeitspaket sorgfltig eineArbeitspaketschreibung aus.

    Die Arbeitsschritte 1 und 2 laufen in der Regel parallel.

    BeispielDie nachfolgende Animation zeigt Ihnen die Arbeitspakete fr eine mgliche Lsungsvariante des ProjektsLandnutzungskartierung eines Gemeindegebiets. Diese Lsungsvariante beinhaltet eine objektorientierteVor-Klassifzierung der Luft- und Satellitenbilddaten, sowie die berarbeitung dieser Produkte in einem GI-System in geometrischer und objektspezifischer Hinsicht.

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    Das Projekt "Landnutzungskartierung" wurde in die bergeordneten Arbeitspakete "Management (AP-Nr.1000)", "Datenbeschaffung (AP-Nr. 2000)", "Bildverarbeitung (AP-Nr. 3000)" und "GIS-Datenprozessierung(AP-Nr. 4000)" gegliedert, diese wurden wiederum weiter untergliedert.Die einzelnen Arbeitspakete wurden dabei zu einem Baum-Diagramm zusammengefgt. Fr die ArbeitspaketeAP2000, AP3000, AP3100, AP3200, AP3300 und AP3400 existieren Arbeitspaketbeschreibungen. Dieseknnen Sie ansehen, wenn Sie das entsprechende Arbeitspaket anklicken.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    1.5.2. Ablaufplan / Balkendiagramm

    Ein Ablaufplan ist definiert als "die Dokumentation der logischen und zeitlichen Planung desProjektablaufes." (Projektmagazin) . Hufig wird der Ablaufplan als Balkendiagramm (Gantt-Diagramm)dargestellt.In den ersten beiden Spalten eines Balkendiagramms erfolgt die Nummerierung und Auflistung derausgewiesenen Arbeitsschritte bzw. Arbeitspakete. In Abhngigkeit einer Zeitlinie (Wochen, Monate, etc.)wird der Ablauf der einzelnen Teilprojekte mit Hilfe eines horizontal verlaufenden Balkens oder einer Linievisualisiert, Meilensteine werden mit Punkten oder Sternen gekennzeichnet. Enthlt ein Balkendiagramm eineAnordnungsbeziehung, so spricht man von einem vernetzten Balkendiagramm (Projektmagazin). Wie einsolches aussieht, sehen Sie, wenn Sie Ihre Maus auf die Abbildung ziehen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    Die Balken bzw. Linien zeigen den Start- bzw. Endzeitpunkt des jeweiligen Arbeitspakets, d.h. siereprsentieren den geplanten Zeitraum, nicht aber die Anzahl der darin geplanten Netto-Arbeitstage!

    1.5.3. Kostenplan

    Aufbauend auf einer detaillierten Planung kann ein Kostenplan erstellt werden. Grundstzlich unterscheidetman dabei Personalkosten und Sachkosten (Burger 1994). Personalkosten berechnen sich aus "AnzahlStunden" x "Stundensatz". Zu den Sachkosten zhlen beispielsweise:

    Datenkosten (Luft- und Satellitenbilder, GIS-Daten, Topographische Karten, etc.)

    Betriebskosten

    Infrastrukturkosten (Arbeitsplatzausstattung, Hard- und Software, Abschreibungen, Zinsen, etc.)

    Materialkosten (Disketten, CDs, etc.)

    Reisekosten

    ...

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Arbeitspakete.swfhttp://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/Arbeitsplan.swf

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    Die nebenstehende Abbildungist ein Beispiel fr einenmglichen Kostenplan, bezogenauf die obige Lsungsvariantedes FallbeispielsLandnutzungskartierungeines Gemeindegebiets.Da die Gemeinde und somit dieGemeindeflche nicht definiertwurde, sind die Stundenzahlen jeArbeitspaket rein fiktiv.

    1.5.4. MCQ

    Zum Abschluss dieses Kapitels knnen Sie nun Ihr Wissen anhand von 5 MC-Fragen testen.Lesen Sie die Fragen aufmerksam durch und entscheiden Sie sich dann fr eine Antwort. Danach drckenSie bitte den "Check"-Knopf. Dadurch erhalten Sie ein Feedback zu Ihrer Antwort. Ist Ihre Antwort richtig,so gelangen Sie mit ">" zur nchsten Frage. Ist Ihre Antwort falsch, so knnen Sie im Feedback die richtigeAntwort nachlesen. Bevor Sie jedoch zur nchsten Frage kommen, mssen Sie die richtige Antwort auswhlenund diese besttigen.

    Dieses Element (Animation, Video etc.) kann nicht dargestellt werden und ist nur in derOnlineversion sichtbar. [link]

    1.5.5. Fallbeispiel: Teil 4 (Planungsinstrumente)

    In Teil 3 haben Sie Ihre individuellen Lsungsalternativen diskutiert und bewertet. Im folgenden Teil 4 werdenSie abschliessend Ihre Lsungsalternativen zeitlich und finanziell durchplanen. Tun Sie dies wiederum inGruppen und mit den zwei, maximal 4 besten Lsungsvarianten aus Ihrem Entscheid.Ob Sie sich virtuell auf einer Plattform treffen oder physich im Seminarraum, entscheidet Ihr Betreuer, der Sieauch mit weiterfhrenden Informationen zu den einzelnen Aufgabenstellungen versorgt.

    1. Arbeitspakete und Baum-Diagramm

    Gliedern Sie Ihren Lsungsvorschlag in Arbeitspakete, erstellen Sie das dazugehrige Baum-Diagramm sowie die Arbeitspaketbeschreibungen.

    2. Ablaufplan

    http://www.gitta.info/SystProbSolv/de/multimedia/quizz_umsetzung.swf

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    Entwerfen Sie - basierend auf Ihren Arbeitspaketen - einen Ablaufplan fr Ihre Lsungsvariante.

    3. Kostenplan

    Erstellen Sie - basierend auf Ihren Arbeitspaketen und Ihrem Ablaufplan - einen Kostenplan fr IhreLsungsvariante.

    4. Prsentation

    Stellen Sie den anderen Gruppen Ihr Lsungskonzept (Baum-Diagramm, Ablaufplan und Kostenplan)vor.

    5. Endgltige Entscheidung

    Entscheiden Sie nun endgltig mit Hilfe einer Bewertungsmatrix, welches die beste Alternative ist.Fhren Sie die Abstimmung mit Hilfe einer geeigneten Methode durch.

    1.5.6. Zusammenfassung

    Planungsinstrumente sind Werkzeuge fr das Projektmanagement und nicht Bestandteil des eigentlichenProblemlsungszyklus. Der Einsatz von Planungsinstrumenten empfiehlt sich vor allem bei umfangreicherenoder lngeren Projekten und sind oftmals bei einer Angebotsaufforderung (Offerte) oder (ffentlichen)Ausschreibung mit angefordert.Im Rahmen dieser Lerneinheit wurden Ihnen folgende Planungsinstrumente vorgestellt:

    Arbeitspakete

    Arbeitspaketbeschreibungen

    Ablaufplan / Balkenplan

    Kostenplan

    1.5.7. Literaturempfehlungen

    Burger, A., 1994. Kostenmanagement. Mnchen, Wien: R. Oldenburg Verlag. Projektmagazin. Projektmagazin. Das Fachmagazin im Internet fr erfolgreiches Projektmanagment

    [online]. Available from: http://www.projektmagazin.de/glossar/index.html [Accessed 18-05-2016].

    http://www.projektmagazin.de/glossar/index.html

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    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 37

    1.6. ZusammenfassungZiel der Lektion war, Ihnen einen Zugang zur systematischen Vorgehensweise fr das Lsen von Problemenzu erffnen und dafr geeignete Methoden und Techniken vorzustellen, sowie diese anhand eines konkreten,GIS-basierten Fallbeispiels einzuben.

    Problemlsungszyklus, Unsicherheiten und WiederholungszyklenIn einer allgemeinen Einfhrung wurde Ihnen der Problemlsungszyklus nach Haberfellner et al. (1999)vorgestellt. Diese gliedern den Problemlsungszyklus in die 3 Vorgehensabschnitte Zielsuche, Lsungssucheund Auswahl, und diese wiederum in die Teilschritte Situationsanalyse und Zielformulierung, Synthese vonLsungen und Analyse von Lsungen sowie Bewertung und Entscheid.Whrend eines systematischen Problemlsungsprozesses knnen Unsicherheitsfaktoren aufgrund derbeschrnkten Rationalitt oder aufgrund psychologisch-organisatorischer Faktoren auftreten, die wiederumWiederholungszyklen im Problemlsungsprozess bedingen. Wiederholungszyklen kann man unterscheidenin Grobzyklen (Zyklen zwischen den einzelnen Vorgehensabschnitten) und Feinzyklen (Zyklen innerhalb einesVorgehensabschnittes).

    ZielsucheDer erste Vorgehensabschnitt, die Zielsuche, gliedert sich in die beiden Teilschritte Situationsanalyse undZielformulierung. Die Situationsanalyse hat die Aufgabe, ein grundlegendes Verstndnis fr das Problem zuentwickeln, dieses zu strukturieren und abzugrenzen, sowie die notwendige Informationsbasis fr die folgendenArbeitsschritte zu schaffen. Im Rahmen der Zielformulierung sollen alle Ziele mglichst vollstndig, prziseund verstndlich, realistisch und lsungsneutral beschrieben werden, die zur Lsung eines Problems erreichtwerden mssen.Fr diesen Vorgehensabschnitt wurden folgende Methoden vorgestellt und anhand des Fallbeispiels"Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets" eingebt::

    Methode des gezielten Fragens / Checkliste

    Recherche

    Black-Box-Methode (Input-Output-Analyse)

    LsungssucheZiel der Lsungssuche ist es, echte Lsungsalternativen fr die "Bewertung" zu entwickeln. Die Lsungssuchegliedert sich in die beiden Teilschritte Synthese und Analyse von Lsungen.Aufgabe der Synthese ist die Suche und Ausarbeitung von Lsungsalternativen. Es handelt sich hierbei umden kreativen-konstruktiven Teilschritt.Aufgabe der Analyse ist, grundstzlich die Tauglichkeit einer Lsungsalternative zu berprfen - ohnediese bereits zu werten oder mit anderen Alternativen zu vergleichen -, so dass die einzelnen Vorschlgeim darauffolgenden Schritt "Bewertung" systematisch gegenbergestellt werden knnen. Erfllt eineLsungsalternative nicht die Ansprche (z.B. Ziele), so kann diese entweder verworfen oder berarbeitetwerden. Die Analyse stellt den kritisch-analytischen Teilschritt dar.Fr die Lsungssuche wurden Ihnen folgende Methoden vorgestellt und anhand des Fallbeispiels eingebt:

    Mind Map von Buzan et al. (1998)

    Brainstoriming von Osborn (1957)

    Brainwriting-Pool von Schlicksupp (1999)

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    AuswahlFr den Vorgehensabschnitt "Auswahl" wurden Ihnen mehrere Methoden und Techniken vorgestellt, die freine Bewertung und Entscheidung einer Alternative hilfreich sein knnen. Bugdahl (1990) gliedert diese inBewertungsmethoden ...

    ... bezglich der Qualitt einer Lsung in sich selbst,

    ... der qualitativen Gruppierung und Rangreihenbildung,

    ... zum Vergleich verschiedener Lsungsalternativen durch mehrere Zielaspekte,

    ... zum Vergleich mehrerer Lsungsalternativen hinsichtlich verschiedenerer (gewichteter) Messgrssen.

    Um einen Entscheid treffen zu knnen, mssen folgende 3 Kriterien erfllt sein (Haberfellner et al. 1999):

    Es mssen mindestens 2 echte Lsungsalternativen existieren.

    Es mssen Bewertungskriterien - bezogen auf die Zielformulierung(en) - definiert sein.

    Die Bewertenden mssen ber die notwendigen Kenntnisse und Fhigkeiten verfgen, die Alternativenhinsichtlich der Bewertungskritierien beurteilen zu knnen.

    Es wurden Ihnen folgende Methoden vorgestellt und anhand des Fallbeispiel eingebt:

    Pro- und Contra-Analyse

    Argumentenbilanz

    Punkt-Klebeverfahren

    Polarittsprofile und Polarprofile

    Bewertungsmatrix

    PlanungsinstrumenteIm letzten Kapitel wurden Ihnen Planungsinstrumente vorgestellt. Planungsinstrumente sind Werkzeugedes Projektmanagements und nicht Bestandteil des eigentlichen Problemlsungszyklus. Der Einsatz vonPlanungsinstrumenten empfiehlt sich vor allem bei umfangreicheren oder lngeren Projekten und wird oftmalsbei einer Angebotsaufforderung (Offertenanfrage) mit angefordert.Sie lernten folgende Planungsinstrumente kennen und wendeten diese im Fallbeispiel an:

    Arbeitspakete, Arbeitspaketbeschreibungen mit Baum-Diagramm

    Ablaufplan / Balkenplan

    Kostenplan

    FallbeispielAbgestimmt auf die theoretischen Lerninhalte gab es am Ende eines jeden Kapitels jeweils einenAufgabenblock zu dem Kapitel bergreifenden Fallbeispiel "Landnutzungskartierung eines Gemeindegebiets",auf dessen Basis Sie einen systematischen Problemlsungsprozess komplett durchspielten. Sie haben dabeieinen Grossteil der in den Theoriekapiteln vorgestellten Techniken, Methoden und Instrumente angewandt.

  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 39

    1.7. Bibliographie

    Beelich, K. H.; Schwede, H.-H., 1983. Denken - Planen - Handeln: Grundtechniken fr zweckmssigesLernen und Arbeiten.. Wrzburg: Vogel.

    Brockhaus, 2002. Der Brockhaus Computer und Informationstechnologie. Mannheim: F. A. BrockhausGmbH.

    Bugdahl, V., 1991. Kreatives Problemlsen. Wrzburg: Vogel Verlag und Druck KG. Bugdahl, V., 1990. Entscheidungsfindung. Wrzburg: Vogel Verlag und Druck KG. Bundesamt fr Statistik. CORINE Land Cover [online]. Available from: http://www.bfs.admin.ch/

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    Burger, A., 1994. Kostenmanagement. Mnchen, Wien: R. Oldenburg Verlag. Buzan, T.; Buzan, B.;, 1998. Das Mind-Map-Buch. Landsberg a. L.. Duden. Haberfellner, R.; Nagel, P.; Becker, M.; Bchel, A.; von Massow, H., 1999. Systems Engineering.

    Methodik und Praxis. 10. Auflage. Zrich: Verlag Industrielle Organisation Zrich.

    Hall, A. D., 1969. Three-dimensional Morphology of Systems Engineering. IEEE Transactions onsystems science and cybernetics, SSC-5, No. 2, 156-160.

    Heinimann, H.-R., 2004. Problemlsung im Rahmen von Projekten. Unterlagen zur Vorlesung.unverffentlicht.

    Janis, I., 1972. Groupthink - Psychological Studies of Policy Decisions and Fiascoes. Boston: HoughtonMifflin Company.

    Malorny, Chr.; Schwarz, W.; Backerra, H., 1997. Die sieben Kreativittswerkzeuge K7. KreativeProzesse anstossen, Innovationen frdern. Mnchen, Wien: Carl Hanser Verlag.

    March, J. G., Simon, H. A., 1976. Organisation und Individuum. Menschliches Verhalten inOrganisationen. Wiesbaden: Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler.

    Neumann, R.; Bredemeier, Karsten, 1996. Projektmanagement von A-Z: Das Handbuch fr Praktiker._Frankfurt, New York: Campus Verlag GmbH.

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    Projektmagazin. Projektmagazin. Das Fachmagazin im Internet fr erfolgreiches Projektmanagment[online]. Available from: http://www.projektmagazin.de/glossar/index.html [Accessed 18-05-2016].

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    Steinitz, C., 1990. A Framework for Theory Applicable to the Education of Landscape Architects (andOther Environmental Design Professionals). Landscape Journal, 9, No. 1, 136-143.

    Ulrich, H., Probst, J. B., 1988. Anleitung zum ganzheitlichen Denken und Handeln. Ein Brevier frFhrungskrfte. 3., erweiterte Auflage. Bern und Stuttgart: Verlag Paul Haupt.

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  • Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und Techniken

    http://www.gitta.info - Stand vom: 18.5.2016 40

    WIKIPEDIA. Stichwort: Interview [online]. Available from: http://de.wikipedia.org/wiki/Interview[Accessed 18-05-2016].

    WIKIPEDIA. Stichwort: Katalog [online]. Available from: http://de.wikipedia.org/wiki/Katalog[Accessed 18-05-2016].

    zmija.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Interviewhttp://de.wikipedia.org/wiki/Katalog

    Systematisches Vorgehen beim Problemlsen - Methoden und TechnikenInhaltsverzeichnis1.1. Problemlsungszyklus, Unsicherheitsfaktoren und Wiederholungzyklen1.1.1. Problemlsungszyklus nach Haberfellner1.1.2. Unsicherheitsfaktoren im Problemlsungsprozess1.1.3. Wiederholungszyklen1.1.4. Aufgabe zur Rekapitulation des Problemlsungszyklus1.1.5. MCQ1.1.6. Zusammenfassung1.1.7. Literaturempfehlungen

    1.2. Ausgewhlte Methoden und Techniken bei der Zielsuche1.2.1. Methode des gezielten Fragens / Checkliste1.2.2. Recherche1.2.3. Black-Box-Methode (Input/Output-Analyse)1.2.4. MCQ1.2.5. Fallbeispiel, Teil 1 (Zielsuche)1.2.6. Zusammenfassung1.2.7. Literaturempfehlungen

    1.3. Ausgewhlte Techniken fr die Lsungssuche1.3.1. Mind Mapping1.3.2. Brainstorming1.3.3. Brainwriting-Pool1.3.4. MCQ1.3.5. Fallbeispiel: Teil 2 (Lsungssuche)1.3.6. Zusammenfassung1.3.7. Literaturempfehlungen

    1.4. Ausgewhlte Methoden bei der Auswahl1.4.1. Pro- und Contra-Analyse1.4.2. Argumentenbilanz1.4.3. Punkt-Klebeverfahren1.4.4. Polarittsprofile und Polarprofile1.4.5. Bewertungsmatrix1.4.6. MCQ1.4.7. Fallbeispiel: Teil 3 (Auswahl)1.4.8. Zusammenfassung1.4.9. Literaturempfehlungen

    1.5. Planungsinstrumente1.5.1. Arbeitspakete und Arbeitspaketbeschreibung1.5.2. Ablaufplan / Balkendiagramm1.5.3. Kostenplan1.5.4. MCQ1.5.5. Fallbeispiel: Teil 4 (Planungsinstrumente)1.5.6. Zusammenfassung1.5.7. Literaturempfehlungen

    1.6. Zusammenfassung1.7. Bibliographie