Die SiechenhauS- Foto Titel und Innenseite rechts: kapelle ... ... Foto Titel und Innenseite rechts:

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  • Foto Titel und Innenseite rechts: Norbert Wodartzyk

    Foto Innenseite links: Martin Engelbrecht

    Adresse: Rüttenscheider Str. 143 45131 Essen

    Kontakt und Information: Willi Kierdorf Wegenerstr. 15 45131 Essen Tel.: (0201) 784330

    Weitere Kulturtankstellen in Essen: - Basilika St. Ludgerus - Franz Sales Haus - Hoher Dom - Jugendhaus St. Altfrid - Kardinal-Hengsbach-Haus - Karmel „Maria in der Not“ - Kirche Pax Christi - Kirche St. Mariä Heimsuchung - Mariengymnasium - Medienforum - Schwestern der Mutter Teresa (Missionaries of Charity) - Seniorenzentrum St. Martin

    Eine Übersicht aller spirituellen Kulturtankstellen finden Sie unter: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

    Impressum: Dr. Michael Schlagheck Katholische Akademie DIE WOLFSBURG Falkenweg 6 45478 Mülheim an der Ruhr Tel.: (0208) 99919-200 E-mail: kultur.2010@bistum-essen.de Internet: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de Redaktion: Dr. Angelika Büchse, Winfried Dollhausen, Dr. Herbert Fendrich Layout: Markus Kossack, for mat gmbh

    Die SiechenhauS- kapelle

    Die Siec henhau

    Skapel le

    in eSSe n

  • Die Siechenhauskapelle liegt dort, wo das Leben pulsiert: zwi- schen Hotel und Einkaufsmeile. Doch durch ihre dicken Mauern wird sie zu einem Rückzugsort für alle, die Ruhe und Stille su- chen. Viele Menschen meditie- ren hier. Sie beten vor dem Al- lerheiligsten, dem im geweihten Brot gegenwärtigen Christus, oder wenden sich an Maria und zünden eine Kerze in einem be- stimmten Anliegen an. Auch die wöchentliche Messe am Mitt- wochabend und das Mittags- gebet am Samstag laden zum Verweilen in diesem Gotteshaus ein. Als Ort zum „Atemholen“ ist die Siechenhauskapelle täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

    Anlaufstelle für viele Besu- cher ist die gotische Pieta aus dem 15. Jahrhundert. Im Jahre 1988 hat der damalige Bischof von Essen, Dr. Hubert Luthe, am Gedenktag der Schmerzen Mariens (15. September) der Kapelle den Namen „Siechen- hauskapelle zur Schmerzhaf- ten Mutter“ verliehen. Sie wurde unter das Patronat der Gottes- mutter Maria gestellt. Luthe: „Mit diesem Patronat wird beson- ders auf jene mittelalterliche Pi- eta verwiesen, die in der Kapel- le verehrt wird, und darauf, dass dort ursprünglich Kranke und Aussätzige in ihren Leiden und Schmerzen die Fürsprache der Gottesmutter erbeten haben.“

    Das älteste Gotteshaus des Stadtteils Rüttenscheid ist die Siechenhauskapelle an der Kreuzung Rüttenscheider- / Franziskastraße. Sie wurde in der Zeit von 1426 bis 1445 er- richtet. Das Siechenhaus lag damals außerhalb der Stadt Essen und diente zur Aufnah- me von Menschen mit an- steckenden Krankheiten. Zum Haus gehörten Kapelle, Sie- chenhof, ein Garten, ein Ei- chen- und Buchenwald – der sogenannte Leprosenbusch – sowie der Leprosenteich. Ab dem 19. Jahrhundert diente die Kapelle den Rüttenschei- dern als Pfarrkirche. Im Zwei-

    ein Ort zum „atemhOlen“

    Die Siechen- hauS- kapelle

    ten Weltkrieg wurde sie durch Bomben stark beschädigt und nach dem Krieg restauriert. 1950 wurde das Gotteshaus neu geweiht. Im Zuge der Bebauungspläne für Rüttenscheid gab es Be- strebungen, die Siechenhaus- kapelle abzureißen. Dieses konnte verhindert werden. Al- lerdings entstanden durch die intensive Bautätigkeit große Schäden an der Kapelle. Des- halb wurde sie 1970 erneut aufwändig restauriert und 1971 von Bischof Dr. Franz Hengs- bach zur Anbetungskapelle er- hoben.