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  • Familienkundllche Blätter

    HerausgegebemGünther Molz, Konzer Str. 6

    Familienkundliche Quellen im Trierer Raum

    zusammengestellt von Eduard Lichter, Trier

    Nachstehend wird das Heft 1/2 der Farailienkundlicheh Blätter der

    Bezirksgruppe Trier der Westdeutschen Gesellschaft für Familien-

    kunde neu bearbeitet, unter vermehrtem Hinweis auf Literatur, vor-

    gelegt. Damit man sich von Anfang an, besonders als Anfänger auf

    dem Gebiet der Genealogie, der in Archiven und Bibliotheken greif-

    baren Hilfsmittel bedienen kann, ist es ratsam, sich einem gene-

    alogischen Verein anzuschließen.

    Eine Bezirksgruppe der Westdeutschen Gesellschaft für Familien-

    kunde in Köln wurde erstmals durch den Nestor der Familienkunde des

    Trierer LA'ndes Studienrat Heinrich Milz aus Neumagen 1921 in Trier

    gegründet und 1965 auf Initiative des damaligen Regierungspräsiden-

    ten Konrad Schubach wiedergegründet. Sie hat eine Kontaktstelle im

    Bistumsarchiv Trier und trifft sich normalerweise an jedem ersten

    Donnerstag im Monat, abwechselnd zu einem öffentlichen Vortrag oder

    Informations-, bzw. Arbeitsabend im Warsbergerhof in der Dietrich-

    straße in Trier.

    Das Saarland hat eine eigene, sehr rührige Arbeitsgemeinschaft

    für Saarländische Familienkunde im Historischen Verein für die Saar-

    gegend in Saarbrücken. Bisher sind erschienen: 57 Hefte Saarlän-

    dische Familienkunde, 33 Saarländische Ahnen- und Stammreihen und

    Nr. 62 des Informationsdienstes mit zahlreichen Literatur- und Ein-

    zelhinweisen, Rezensionen und Miszellen. Fünfzehn Sonderbände wur-

    den unten im Literaturverzeichnis sachlich eingearbeitet. (1)

    Gesellschaft für Familienkunde Bezirksgruppe Trier Heft 3/13/82

    1

  • Jeder ernste Forscher, oder der es werden will, kann sich natür-

    lich am. leichtesten und gründlich im sogenannen "Wecken" infor-

    mieren. Es soll nachstehend daher nur ein Minimum der allernötigsten

    Literatur übernommen werden und schwerpunktmäßig auf ortsnahe Quellen

    und Literatur verwiesen werden, die in folgenden Gruppen aufgeteilt

    wurde. (2)

    I. Kirchenbücherverzeichnisse

    II. Auswahl wichtiger Literatur

    III. Literatur zu Orten

    IV. Literatur zu Universitäten mit rheinländischen Studenten

    V. Literatur zur Ein- und Auswanderung

    VI. Literatur zur Geschichte von Familien und Personen

    VII: Anschriften naher Archive mit Literaturhinweisen

    Wichtigste Quelle jeder Familienforschung in der Zeit vor 1800

    sind die Kirchenbücher (Taufen, Heiraten und Sterbefälle). Links-

    rheinisch beginnen die Standesämter schon 1798» rechtsrheinisch erst

    1875. Sie wurden hierzulande von 1798 bis 1815 in französischer

    Sprache geführt. (3) Die Standesamtsregister sagen mehr aus als die

    lateinisch geführten Kirchenbücher. Sie sind daher für die Forschung

    bis um 1800 ergiebiger und leichter zu benützen. Zudem liegen die

    Zweitschriften der Standesämter meist zentral, wie z.B. für das

    Saarland im Landes^irchiv in Saarbrücken, für die StadtTrier im Stadt-

    archiv in Trier und das Landeshauptarchiv in Koblenz besitzt sogar

    viele ältere Originalregister neben den sogenannten Dezennaltabellen

    (alphabetische Register für je 10 J.ähre). (4)

    I. Kirchenbücherverzeichnisse:

    Krudewig A., Neues Verzeichnis der Kirchenbücher der ehemaligen

    Rheinprovinz, Köln 1977

    Schueler H.. Verzeichnis der Kirchenbücher der Archivstelle Koblenz

    des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland, Koblenz 1977.

    Günther B., Verzeichnis der kafch, Kirchenbücher und Elenchen des ehem.

    Erzbistums Mainz, Koblenz 1977

    Molz G., Zusammenstellung der im Bistumsarchiv Trier eingestellten

    Kirchenbücher (Stand 1.2.1975) - MS 31 S.

    -2-

  • Bestand der Kirchenbücher des Bistumsarchivs Trier 1980, MS gebun-

    den (am "10.8.1981: 3 664. Kirchenbücher) als Benützerexemplar.

    Laufer W., Kirchenbücher in saarländischen Standesämtern, in:

    Ztschr. f.d. Geschichte der Saargegend 27, 1979, S. 210- 220

    Hörn K., Hölsch W. Huschke W. u. Schuster U., Übersicht über die

    Kirchenbücher des Personenstandsarchivs Brühl, Neustadt a.d.

    Aisch 1970

    Nowack B., Verzeichnis der Kirchenbücher im Historischen Archiv

    des Erzbistums Köln, 1970, MS. vgl. auch Festschrift WGF 1963,

    S. 161-183*

    Karge G., Familienkundliche Quellen im Landkreis Saarlouis, 1969,

    MS.

    Verbürg W., Kirchenbücher des 17. u. 18. Jahrhunderts im Kreis

    Merzig-Wadern, in: SFK 1981, H 56, S. 249 ff*

    Brück A.N., Releve des registres des actes de Bapteme\ de Mariage

    et Deces, tenus par le Clerge avant la Revolution francoise

    in: L*Etat civil a travers les äges, Luxembourg 1911, S. 60 ff.

    MS Abschrift im BA Trier. \

    Allgemein informieren auch die Handbücher der Bistümer Trier,

    Limburg und Aachen sowie des Erzbistums Köln. Sie haben Angaben

    über die Kirchenbücher und die zugehörigen Filialen. (5) Für

    die Zeit von 1800 eignet sich zur Feststellung der Filialen

    bestens Fabriciua. (6) Das Bistumsarchiv Trier baut z.Zt. eine

    vorbildliche Filialenkartei .zu den Kirchenbüchern auf, die

    später hoffentlich gedruckt werden kann.

    II. Auswahl wichtiger Literatur zur Familiengeschichtsforschung

    -ausführliche Angaben zu allen Gebieten der Genealogie s.Wecken

    Allgemeine Deutsche Biographie, Leipzig 1875-1912, 56 Bände

    BahlowH., Deutsches Namenlexikon, Frankft./M.1972, Suhrkamp T 65

    Beemelnians W.. Wörterbuch f.d.Rhein.Familienforscher, Köln 1939

    Bjrach, Trevirensia 1950-1974, Trier 1975, S. U0-181.

    Brechenmacher J.K«, Ethymologisches Wörterbuch der Familiennamen,

    Limburg 1957/63.

    Deitmer H., Die Kölner Generalvikariatsprotokolle als personenge-

    schichtliche Quelle, Köln 1970 ff.

    3-

  • Deutsche Geschlechterbuch (Koerner), Görlitz 1889-1943 und

    (Strutz), Limburg 1956 ff; bisher schon 170 Bände; Nr. 99 und

    123 Eifeler Geschlechter,

    Ewald W., Rheinische Siegel, III. Die Siegel der rhein. Städte und

    Gerichte, Bonn 1931.

    Ewald W., Rheinische Heraldik, Düsseldorf 1934*

    Friederichs H.F., Gesamtregister zum Deutschen Familienarchiv, Bdet 1-50, bzw. 51-75, Neustadt a.d.Aisch 1975 bzw. 1981.

    Friederichs H.F., Familienarchive in öffentlichem und privatem

    Besitz, Neustadt a.d.Aisch 1972.

    Genealogie, Deutsche Zeitschrift für Familienkunde (bis 1962 Familie

    und Volk), Neustadt a.d.Aisch 1952 ff.

    Graesse Th. u. Beneict F., Orbis Latinus - Lexikon lateinischer geo-

    graphischer Namen, Braunschweig 1971.

    Grotefend H., Taschenbuch der Zeitrechnung des deutschen Mittelal-

    ters und der Neuzeit, Hannover i960, 10. Auflage

    Gruber 01, Wappen des Mittelrhein.-Moselländ. Adels, in: Landeskundl.

    Vjbl. 8, 1962 ff, mit Register von Zimmer Th., Trier 1967

    Haberkern E. u. Wallach J.F., Hilfswörterbuch für Historiker, Ber-

    lin 1935, 2.Auflage 1964

    Henning E., Nachweise bürgerlicher Wappen in Deutschland 1937-1973»

    Neustadt a.d. Aisch, 1975.

    Hinze E., Felsctferer und Feldmedici in deutschen wie fremden Heeren

    und Flotten... bis 1870/71, Neustadt a.d.Aisch, 1979 ff.

    Hohlfeld, Familiengeschichtliche Bibliographie, Leipzig 1927-1937.

    Jacobs A., Totenbuch der Rhein.-Westf., sowie der früheren Rhein.-

    u. Kölnischen Kapuzinerprovinz, Limburg 1933.

    Jäger-Sunstenau H.H., General-Index zu den Siebmacher*schen Wappen-

    büchern, Graz 1964»

    Janssen J. u. Lohmann F.W., Der Weltklerus in den Kölner Erzbistums-

    protokollen 1601-1825, Köln 1935-36

    Kiessling H., Familienkundl. Quellen aus evangelischen Gebieten des

    Moselländischen Raumes FKB 1, 1970, Ausg. 5, S. 32-34.

    Koch L., Jesuitenlexikon, Paderborn 1934» Löwen 1962.

    -4-

  • Krudewig J., Übersicht über den Inhalt der kleineren Archive der

    Rheinprovinz, Bonn 1899-1915.

    Kunstdenkmäler derRheinprovinz, hsgb. vo. ClemenP,, Düsseldorf

    1927 ff.

    Kurabiographien vom Mittelrhein und Moselland, hrsgb. v.d. GfnF u.

    d.Arb.Gem. Trier, Koblenz u.Nahe Hunsrück als Beilage zu den

    landeskundl. Vjbl. 13, 1967 ff. u. Sonderhefte 1968 ff.

    Lampe W., Familientage und ihre Durchführung. Frankfurt/M. 1968

    Loutsch J.C1., Armorial du pays de Luxembourg, Luxembourg 1974.

    Mackensen L., Das große Buch der Vornamen, Frankfurt/M.1980, Ull-

    stein Ratgeber Nr. 4159.

    Meyer G.J., Hausmarken und -brauchtum im Trier-Koblenzer Raum als

    Hilfsquelle für die moselländische Familienforschung, in:

    Rhein.Jg. f. Volkskunde 9, 1958, S. 7-28.

    Meyer G.J., Hausmarken im Trierer Land in: FKB 1, 1970 Ausg. 4

    S. 25-31.

    Meyer G.J., Die Steuerlisten des Erzstifts\ Trier als Hilfsquelle f.

    d.moselländische Familienforschung, in: Landeskundl. Vjbl. 3/

    1958, H. 2, S. 55-58, vgl. auch seine Manuskripte Steuerlisten

    1624 ff. im BA Trier Abt. 77,2 Nr. 2-4,.

    Meyer G.J., Wegekreuze, Hausmarken und Wappen, 44 Bände, im BA

    Trier, erschlossen durch Registerba