Feedback Kommunikation - FOCUS · Weiterbildung im Kollegium Februar 06 AG Lernpartnerschaften...

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    04-Jun-2018
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    Feedback Kommunikation

    Kursunterlagen

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    Feedback Regeln Feedback ist eine Mitteilung an eine Person, die darber informiert wird, wie ihre Verhaltensweise von jemand anderem wahrgenommen, verstanden und erlebt wird.

    Es braucht Vertrauen zwischen den Personen, welche einander Feedback geben.

    Feedback soll mglichst unmittelbar erfolgen

    Feedback geben

    beschreibend Konkrete Bildern und Handlungen und deren Auswirkungen

    werden beschrieben.

    persnlich Gefhle, Vermutungen werden als subjektiv dargestellt. Die Aussagen sind Ich-Botschaften.

    freiwilliges Angebot Feedback ist die Chance, sich selber besser kennen zu lernen, Selbstbild und Fremdbild zu vergleichen. Das Angebot ist: Andere bieten mir ihre Sichtweise von mir an.

    behutsam Damit wird Beziehung gefrdert.

    gezielt Auf eine klare Fragestellung eine klare Antwort erhalten.

    eigenverantwortlich Mit einem Bewusstsein ber mgliche Auswirkungen des Feedbacks. Ich entscheide mich, was ich wirklich sagen will.

    auch positiv Feedback soll auch positive Gefhle und Wahrnehmungen umfassen.

    Feedback nehmen

    zuhrend Ruhig zuhren und das Gesagte wirken lassen. Zuhren, wie

    die Wahrnehmung der anderen Person ist. Keine Verteidigung oder Rechtfertigung.

    als Herausforderung Nachfragen bei Unklarheiten. Kritische Rckmeldungen als Lernchance.

    freiwillig Ich muss Feedback nur annehmen, wenn ich mich dazu wirklich in der Lage fhle.

    eigenverantwortlich Ich entscheide, wie ich auf ein Feedback reagieren will, was ich zurckmelden mchte.

    Wertschtzend und dankend annehmend

    Ich freue mich ber Anerkennung, Strken und Erfolge. Feedback als Geschenk.

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    Feedback durchfhren Reaktionen von beobachtenden Personen auf beobachtete Personen habe ihren Ursprung immer bei der beobachteten Person selbst. Wnsche, Bedrfnisse und Erwartungen steuern die reagierenden Verhaltensmuster der beobachtenden Person. Daher ist es notwendig sich seiner eigenen Wnsche, Bedrfnisse und Erwartungen bewusst zu werden/sein. Eine Mglichkeit, dies in Feedbackaussagen bewusst zu tun, ist die Trennung der Rckmeldung in die Bereiche

    Wahrnehmung, Interpretation und emotionale Wertung.

    Wahrnehmen

    konkret beschreibend Sichtweise des Beobachtenden Ich-Aussagen

    Interpretieren

    Vermutungen knnen mitgeteilt werden. Diese knnen richtig oder falsch sein. Verhalten wird immer individuell interpretiert. Es gibt keine objektiv beobachteten

    Verhalten. Vermutungen werden immer in Bezug auf den eigenen Wahrnehmungshintergrund

    geussert. Ich-Aussagen sind notwendig.

    Emotional bewerten

    Beschreibung der gefhlsmssigen Wirkung der Beobachtung auf die Beobachterin,

    auf den Beobachter Gefhle sind ok! Sie sollen nicht bewertet werden.

    nach Coaching Techniken, Claudia Kostka in Pocket Power Hanser Verlag

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    Die vier Seiten einer Nachricht F. Schulz von Thun hat in Erweiterung der Erkenntnisse von Paul Watzlawick (Jede Nachricht hat einen Beziehungs- und einen Inhaltsaspekt) durch die Analyse vieler Gesprche entdeckt, dass jede Nachricht (mindestens) vier Seiten enthlt:

    Selbstmitteilung

    Appell

    Nachricht

    Sache

    Beziehung

    Merkwort: BASS

    Beziehungsseite: Wie ich zu dir stehe Appellseite: Wozu ich dich veranlassen mchte Selbstmitteilungsseite: Was ich von mir mitteile Sachseite: Worber ich dich informiere Beispiel: Ich finde, hier drin stinkt es! Kann diese Sendung beinhalten: Beziehungsseite: Es wre schn, wenn ihr es selber merken wrdet! Appellseite: Wer ffnet bitte das Fenster! Selbstmitteilungsseite: Ich ertrage die Luft hier drin nicht. So kann ich nicht arbeiten. Sachseite: Es ist kein Fenster offen. Kann so gehrt werden: Beziehungsseite: Der stellt sich immer so an. Appellseite: Ich ffne es ja gleich! Selbstmitteilungsseite: Ich selber finde, es geht noch ganz gut. Sachseite: Es ist kein Fenster offen.

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    Aktiv zuhren

    Wir knnen nicht nicht kommunizieren. (Paul Watzlawick) Voraussetzungen fr ein gelingendes Gesprch: gengend Zeit strungsfreier Raum Aufmerksamkeit beim Gegenber und bei mir Geduld Wissen um Kommunikationsmechanismen Interesse an Thema und Gegenber

    Trffner: Einladung zum Gesprch (Mchtest du darber

    reden? Erzhl mir davon. Ich habe gerade etwas Zeit. Willst du mir mitteilen, was du dazu meinst? ...)

    Passiv zuhren: Schweigen, nonverbal Interesse zeigen, Blickkontakt,

    Prsenz Aufmerksamkeitsreaktionen: Nicken, Augenkontakt, Besttigungsmurmeln, ... Rckmelden: Paraphrasieren (Wenn ich dich richtig verstanden

    habe, dann ... ?), zusammenfassen, nachfragen, reflektieren (sich in den andern einfhlen), ...

    Ich-Botschaften: Verhalten - > Gefhle - > Wirkungen

    Sender Kodierung Botschaft Dekodierung Empfnger

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    Kommunikationssperren (nach Thomas Gordon)

    "Kritisieren", "Urteilen", "Vorwrfe machen", "Widersprechen": Diese Formulierungen bremsen den Redner ab und verhindern, dass er die mglichen Schwierigkeiten benennt. Erinnern Sie sich an die Aussage: "Derjenige ohne Fehler, werfe den ersten Stein", und "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!"

    "Beschmen", "lcherlich machen": Mit solchen Stzen wird der Gesprchspartner beschmt und lcherlich gemacht. Wenn er innere Strke nicht hat, wird er mit den genau gleichen Methoden kmpfen - ein Kampf der langfristig nur Verlierer zurck lsst.

    "Loben", "Zustimmen", "Mir-auch-Egotrips": Diese Formulierungen bremsen einen Ratsuchenden ab, sich weiter mitzuteilen: Offensichtlich wird alles positiv gesehen, aber der Sperrende interessiert sich anscheinend mehr fr sich selbst als fr die Probleme des anderen - der Ratsuchende fhlt sich nicht ernst genommen.

    "Diagnostizieren", "Analysieren" und "Interpretieren": Es werden zu schnelle und i. d. R. falsche Antworten auf Fragen gegeben, die noch gar nicht fertig durchdacht sind - denn sonst wrde der Fragende sich ja gar nicht seines Problems wegen uern.

    "Befehlen", "Anweisen", "Dirigieren": Der Herrschende befiehlt und seine Ansicht ist die einzig gltige.

    "Drohen", "warnen", "versprechen": Drohungen und einschchternde Formulierungen warnen den anderen vor Handlungen, die negative Konsequenzen fr ihn selber provozieren.

    Moralisieren und Predigen: Der anderen Person wird gesagt, was das Beste fr sie zu tun oder denken ist.

    Ausfragen, Hinterfragen und untersuchende Fragen: Diese Aussagen beenden die Suche nach eigenen Lsungen. Der Angesprochene sucht zuerst den Fragen des Gesprchspartners gerecht zu werden und kommt dann natrlich von seinen eigenen, noch unscharfen Lsungsmglichkeiten weg.

    Rat geben, Vorschlge machen, Ideen mitteilen, fertige Lsungen sagen: Diese Aussagen sagen der Person, was sie tun oder lassen soll. Das ist selten das, was sie wirklich will. Entsprechend gro ist dann der Widerstand gegen dieses Angebot.

    Ablenken, "nicht auf den Anderen eingehen", "im Gedankenablauf stren": Der Angesprochene wird mit seinem Problem nicht ernst genommen. Eine Krnkung oder rger wird geradezu provoziert.

    "Beruhigen", "Verharmlosen": Beruhigen und Verharmlosen ist eine positive Form der Ablenkung. Sie signalisiert dem Betroffenen, dass der Angesprochene sich nicht mit einem auseinander setzen will.

    Logisch oder unlogisch argumentieren, lehren, dozieren: Es als Zuhrender besser zu wissen, signalisiert nicht Sympathie und Verstndnis. Vermeintliches Expertentum provoziert damit beim Betroffenen Widerstand: "Der will ja immer nur Recht haben ."

    Diese Kommunikationssperren werden von Menschen in unterschiedlichsten Situationen auf verschiedenartige Weise angewandt. Oft werden sie unbewusst, manchmal aber durchaus bewusst gebraucht. Wenn es darum geht, bewusst andere Kommunikationsmuster aufzubauen, braucht es viel bung.

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    Regeln zum Aktiven Zuhren

    Thomas Gordon (amerikanischer Psychologe) hat in Zusammenhang mit seiner Ttigkeit als Erziehungsberater die Methode des Aktiven Zuhrens entwickelt. Er beschreibt sie unter anderem in seinem Buch Lehrer-Schler-Konferenz.

    Signalisieren Sie dem Vis--vis, dass Sie Zeit und Geduld haben.

    Wenig selber sprechen: Sie knnen nicht oder nur ungengend zuhren, whrend Sie selber reden.

    Versetzen Sie sich in die Lage des Vis--vis: Versuchen Sie mit seinen/ ihren Gedanken und nicht mit Ihren eigenen zu gehen.

    Untersttzen Sie die Schilderung mit Ihrer Prsenz und Blickkontakt.

    Achten Sie auch auf nonverbales Gesprchsverhalten: Versuchen Sie bewusst wahrzunehmen, was sie oder er auf dieser Ebene Ihnen mitteilen will. Nehmen Sie auch Ihre Reaktion darauf wahr.

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    Gruppenbung zum Aktiven Zuhren Ziel Das Ziel der bung ist es, aktives Zuhren konkret anzuwenden, zu trainieren und die Erfahrungen damit auszutauschen. Rahmen Die bung ist fr 2-er Gruppen konzipiert. In 3-er Gruppen ist die jeweils dritte Person BeobachterIn. Es stehen 30 Minuten zur Verfgung. Dreiergruppen organisieren sich die Zeit so, dass alle etwas davon haben. Ablauf 1. Situation auswhlen

    Jede Lehrperson fhrt sich eine schwierige Situation aus dem beruflichen Umfeld vor Augen und notiert sich dazu ein paar Stichworte.

    2. Verteilung der Rollen:

    A schildert das Problem B hrt aktiv zu

    3. Erstes Gesprch "fhren", max. 10 Minuten

    Das Ziel des Gesprchs besteht darin, das A die Problemstellung fr sich zu klren versucht, B hilft die zentralen Aspekte herauszukristallisieren.

    Die Suche nach Lsungen passiert nicht begleitend zur Schilderung. B soll sich strikte an die Regeln zum aktiven Zuhren halten:

    Keine Ratschlge, keine Lsungsvorschlge, keine Belehrungen, keine Urteile, keine Erklrungen.

    4. Austausch ber die Befindlichkeit beim Gesprch

    A: Wie erging es mir? Bin ich auch ohne Tipps weiter gekommen? Wie hat B dazu beigetragen?

    B: Wie erging es mir? Wo hatte ich Mhe mich an die Regeln zu halten? 5. Rollenwechsel

    Aufgabe 3 und 4 nochmals durchspielen

    nach einer Idee von Tobias Obrist

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    Selbstbild Idealbild - Fremdbild Selbstbild Das was ich von mir selbst denke. Wie ich mein Verhalten und meine Beziehung zu anderen deute. Idealbild So wie ich sein mchte. Fremdbild Wie mich die anderen sehen. Johari Fenster (nach den amerikanischen Sozialosychologen Joseph Luft und Harry Ingham) mir bekannt

    verborgen Privatperson

    offen

    ffentliche Person

    mir nicht bekannt

    unbekannt Unbekanntes

    unbewusst Blinder Fleck

    anderen nicht bekannt

    anderen bekannt

    Feedback erweitert die Selbstwahrnehmung indem die Bereiche Blinder Fleck und Privatperson durch neue Informationen verndert werden:

    Informationen Resultat

    ber Blinden Fleck Was anderen ber mich bekannt ist, kann ich erfahren, wenn ich will. Damit wird das unbewusste Feld kleiner, das offene grsser.

    ber Privatperson Ntzlich kann auch sein, den verborgenen Bereich zu ffnen und damit Vertrauen herzustellen. Auch dadurch wird der offene Bereich vergrssert.

    verborgen

    unbewusst

    unbekannt

    offen

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    Ein Johari-Fenster erstellen In welchem Umfang bemhen wir uns darum, das Bild der anderen von uns zu manipulieren ... mir bekannt

    Verborgen Privatperson

    Offen ffentliche Person

    mir nicht bekannt

    Unbekannt Unbekanntes

    Unbewusst Blinder Fleck

    anderen nicht bekannt

    anderen bekannt

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    Gewaltfreie Kommunikation (nach Marshall B. Rosenberg) Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine Haltung und eine Vorgehensweise, die sich gut fr Gesprche und Konfliktsituationen in der Schule eignet. Vor allem das Konzept mit der Giraffe und dem Wolf ist fr SchlerInnen leicht verstehbar und kann spielerisch eingesetzt werden. GFK braucht eine gewisse bung. Ziele der GFK

    Befriedigende Beziehungen aufbauen und erhalten Die eigenen Bedrfuisse befriedigen, ohne anderen Gewalt anzutun Schmerzliche Kommunikation verndern Konflikte wandeln

    Grundlage sind folgende Annahmen

    Alle Menschen mchten ihre Bedrfnisse befriedigt bekommen. Wir leben in guten Beziehungen, wenn wir diese Bedrfnisse durch Zusammenarbeit statt

    durch aggressives Verhalten erfllen. Jeder Mensch hat bemerkenswerte Ressourcen (Fhigkeiten), die erfahrbar werden,

    wenn wir durch Einfhlung mit ihnen in Kontakt kommen. Hinter jedem aggressiven Verhalten steckt ein Bedrfnis. Jedes Bedrfnis dient dem Leben; insofern gibt es keine "negativen" Bedrfnisse!

    Wir Menschen sind soziale Wesen und in vielen unserer Bedrfnisse voneinander abhngig! Wolfswelt, die Beschreibung verletzlicher Kommunikation Der Wolf

    analysiert: "Wenn du das und das beachtet httest ..." kritisiert: "So geht es nicht, das macht man so und so ..." interpretiert: "Das machst du nur, weil ..." weiss, was mit dem andern nicht stimmt: "Du bist klug, faul,

    dumm, richtig oder falsch..." bewertet, lobt, legt Massstbe an: "Bei uns gibt es das nicht -

    "das hast du gut I schlecht gemacht.. ," straft bzw. droht mit Strafen: "Wenn du nicht sofort..., dann..." lebt hauptschlich nach Regeln und Normen, fhlt sich im Recht, ... und sucht sofort nach einem Schuldigen: "Wenn du nicht wrst

    ..." - "Aber du hast ja auch..." Im Normalfall folgt solchem Wolfsverhalten, dass der andere sich schlecht fuhlt, sich wehrt, unwillig ist oder ausweicht. Dieses Wolfsverhalten ist eine Quelle der Gewalt. Die Menschen sind nicht miteinander verbunden. Nach der Theorie der GFK ist die Wolfssprache der missglckte Versuch, ein (in dem Moment nicht bewusstes) Bedrfnis auszudrcken. Wir nehmen Wolfsverhalten, welches wir an uns und anderen feststellen zum Anlass, nach dem dahinter liegenden Bedrfnis zu suchen. Giraffenwelt, die Beschreibung Gewalt freier Kommunikation

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    Die Giraffe

    spricht die Sprache des Herzens, achtet auf ihre Gefhle und ist sich der dahinter liegenden

    Bedrfnisse bewusst, achtet auf die Gefhle der anderen und versucht, deren

    Bedrfnisse herauszufinden, respektiert die Bedrfnisse aller, trennt Beobachtung und Bewertung, bittet oder wnscht, statt zu fordern, bersetzt Angriffe, Vorwrfe, Beleidigungen und Forderungen in

    Gefiihle und Bedrfnisse.

    Die vier Schritte der GFK Vorgehensschritt Beschreibung Was gesagt wird

    Beobachtbare Situation

    beschreiben

    konkrete Handlung Wenn ich sehe ... / Wenn ich hre ...

    Gefhle ausdrcken

    in Verbindung mit der Handlung

    dann fhle ich mich

    Bedrfnisse formulieren

    wirkliches Bedrfnis weil ich das Bedrfnis habe

    Bitte/Wunsch ussern

    wirklicher Wunsch (keine Forderung)

    deshalb bitte ich dich

    Anwendungsbeispiele

    Selbsteinfhlung 1. Situation Wenn ich sehe / hre, wie du zu meiner Freundin sagst, dass ich dumm sei, 2. Gefhl dann fhle ich mich traurig und hilflos, 3. Bedrfnis weil ich das Bedrfnis nach Respekt und Wertschtzung habe, (dass wir Menschen respektvoll miteinander umgehen,) 4. Bitte / Wunsch und deshalb bitte ich dich (brauche ich...), sage mir, was dir nicht gefllt, wenn wir allein sind.

    Einfhlung in den anderen 1. Situation Wenn du siehst / hrst ... wie deine Frau euer Kind schlgt, 2. Gefhl fhlst du dich dann..., sorgst du dich dann um die Entwicklung deines Kindes, 3. Bedrfnis weil Du gerne httest ..., dass dein Kind in einer harmonischen Umgebung aufwchst, 4. Bitte / Wunsch und deshalb bittest du ... (brauchst du, ...) deine Frau, sich mit dir ber Erziehungsfragen zu unterhalten.