KISpezial Sonderausgabe Logistik

KISpezial Sonderausgabe Logistik
KISpezial Sonderausgabe Logistik
KISpezial Sonderausgabe Logistik
KISpezial Sonderausgabe Logistik
download KISpezial Sonderausgabe Logistik

of 4

  • date post

    12-Mar-2016
  • Category

    Documents

  • view

    214
  • download

    0

Embed Size (px)

description

Kennzahlen machen Logistikprozesse transparent und steuerbar | KEP-Dienste weiter auf dem Vormarsch | Zollbehörden nehmen Unternehmen stärker unter die Lupe

Transcript of KISpezial Sonderausgabe Logistik

  • pezialdie experten-infos

    fr nachhaltiges Kostenmanagement

    kennzahlen machen Logistik- prozesse transparent und steuerbar

    titeLthema

    Exakte Mengen- und Strukturdaten bestimmen nicht zuletzt die Kosten einer Lieferung.

    1

    logistische Strukturen und Prozesse transparent machen und wichtige Sachverhalte sowie Zusammenhnge besser beurteilen. Kennzahlen sind nun mal die wesentliche Basis fr rich-tige Entscheidungen.

    In der Praxis werden blicherweise vier gruppen von Kennzahlen unter-schieden:

    mengen- und strukturdaten sagen beispielsweise etwas ber Anzahl von Lieferungen oder Summen von Gewichten aus,

    wie viele Paletten pro Stunde verla-den wurden ist eine der Leistungs-kennzahlen,

    Qualittskennzahlen verraten zum Beispiel die Anzahl von Fehlern bei der Kommissionierung und

    die Kosten pro Kommissionierungs-auftrag gehren zu den betriebs-wirtschaftlichen Kennzahlen.

    Ohne aussagefhige Kennzahlen kommen wir in der Logistik einfach nicht mehr aus, betont Thomas Bultjer, KIS-Experte fr Transportlogistik. Mittels dieser Kennzahlen knnen wir

    moderne logistik umfasst die ganzheitliche planung, Steuerung, durchfhrung und Kontrolle aller informations-, Material- und Gterflsse von unternehmen und wert-schpfungsketten. diese Definition macht deutlich, dass logistik in der regel uerst komplex ist und dass selbst das sensibelste Bauchgefhl nicht ausreicht, um logistische prozesse sicher und effektiv zu steuern.

    Editorial

    Sonderaus

    gabe

    LogIstIk

    Kennzah

    len Sind d

    ie BaSiS d

    eS

    moderne

    n logiStiK

    prozeSSe

    S

    Kep-dien

    Ste auf de

    m Vormar

    Sch

    eleKtro

    niSche zo

    llaBwicK

    lung

    macht unt

    ernehmen

    glSern

    sonderausgabe LogistiK

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ich begre Sie herzlich zur Son-derausgabe Lo-gistik unseres KISpezial. Auf den folgenden Seiten wollen wir

    einige Aspekte dieses fr die meis-ten Unternehmen immens wichtigen und vielfach uerst komplexen Be-reiches nher beleuchten. Dabei ge-hen wir auf die spannende Rolle ein, die Kennzahlen in Logistikprozessen spielen, berichten ber die Plne von Zollbehrden, Unternehmen strker als bisher zu kontrollieren und wer-fen einen Blick auf das weiter wach-sende Marktsegment der KEP-Dienste. An zwei konkreten Bei- spielen aus der Praxis mchten wir Ihnen darber hinaus zeigen, wie er-fahrene KIS-Experten auch Sie in logistischen Fragen untersttzen und in diesem Bereich beachtliche Einsparungspotenziale heben kn-nen. Ich wnsche Ihnen eine interes-sante Lektre und wrde mich freuen, von Ihnen zu hren.Ihr

    Roland MayerGeschftsfhrender Gesellschafter

  • branchen - boom

    kEP-Dienste sind weiter auf dem Vormarsch

    KennZahLen machen LogistiKproZesse transparent und steuerbar

    2

    Durch die technischen Mglichkeiten, die uns die moderne IT heute bietet, knnen in Unternehmen unzhlige lo-gistische Kennzahlen ermittelt werden, berichtet Thomas Bultjer. Es macht aber berhaupt keinen Sinn, Kennzah-len um ihrer selbst willen zu erheben. Bevor ein Datensammelrausch aus-bricht, muss also zuvorderst die Frage beantwortet werden, was mit den Zah-len berhaupt erreicht werden soll. Ent-scheidend fr den Erfolg eines Kenn-zahlensystems ist nun mal der Nutzwert der erhobenen Daten.

    Auch sollte der Aufwand zur Erhebung der Kennzahlen in einem sinnvollen Verhltnis zu diesem Nutzwert stehen.

    Darber hinaus ist die Akzeptanz eines Kennzahlensystems bei den Beteiligten ein Erfolgsfaktor, der bisweilen leider immer noch unterschtzt wird, wei der KIS-Experte aus seiner langjhrigen Beratungspraxis. Es ist sehr wichtig, dass Kennzahlensysteme nicht von der Geschftsfhrung im stillen Kmmer-lein erdacht werden. Bewhrt haben sich vielmehr Projektteams, in denen neben dem Management alle betroffe-nen Unternehmensteile vertreten sind das Lager, die Produktion, der Vertrieb, der Betriebsrat, das Controlling, die IT.

    Kennzahlensysteme leben, sie ms-sen immer wieder kritisch hinterfragt werden. So manche Kennzahl, die fr

    unverzichtbar gehalten wurde, entpuppt sich spter als wenig aussagefhig oder es stellt sich heraus, dass mhevoll er-hobene Daten im hektischen Tagesge-schft gar nicht verwendet werden. Ebenso kann bei der berprfung aber auch herauskommen, dass bestimmte Kennzahlen bisher noch gar nicht er-mittelt wurden.

    Jede Kennzahl an sich ist zunchst einmal eine Momentaufnahme und rela-tiv neutral. Durch eine Einordnung in ein Kennzahlensystem, die Verknpfung mit Planzahlen und Zielen sowie eine Fortschreibung im zeitlichen Verlauf entfaltet sich dann aber ihre eigentliche Aussagekraft, so Thomas Bultjer.

    waren und warenmuster, ersatzteile, angebotsunterlagen und Werbemittel sie und damit vergleichbare Sendungen mssen unternehmen jeden tag auf die reise zu ihren empfngern bringen. leistungsfhige Kurier-, express- und Paketdienste (KEP-Dienste) bieten dazu ihre Services an.

    Zahlreiche unterschiedliche Angebote und oftmals komplizierte Tarifstrukturen erschweren die Wahl des passenden Dienstleisters.

    Die KEP-Branche in Deutschland wchst kontinuierlich so die Kern-aussage der aktuellsten KEP-Markt-Studie der international renommierten Unternehmensberatung A.T. Kearney.

    Die hauptschlichen Antriebskrfte da-fr seien Zuwchse beim Direktvertrieb (B2C) meist ber das Internet. Aktuell liege das jhrliche Umsatzvolumen der Branche bei gut 16 Mrd. Euro mit einer

    leicht steigenden Tendenz. Rasant neh-me hingegen die Anzahl der bewegten Pakete und Pckchen zu Marktforscher halten sogar eine Verdoppelung des heutigen Aufkommens (rund 2,7 Mrd. Sendungen) innerhalb der kommenden zehn Jahre fr mglich. Bereits heute ar-beiten in Deutschland knapp 200.000 Menschen bei KEP-Diensten. Rechnet man deren Dienstleister noch hinzu, sind von der KEP-Branche insgesamt sogar fast 309.000 Arbeitspltze abhngig.

  • Kep-dienste sind weiter auf dem vormarsch

    3

    Fr ein zufriedenstellendes Reinigungsergebnis ist eine moderne Qualittssicherung heute unerlsslich.

    zwar wurde im herbst 2013 das auenwirtschaftsgesetz (AWG) sowie dessen Verordnung (AWV) novelliert, es wurde aber leider versumt, parallel dazu klare gesetzliche regelungen fr innerbetriebliche compliance-manahmen zu schaffen mit absehbar fatalen folgen.

    rechtLiche neuerungen

    Zollbehrden wollen Unternehmen strker unter die Lupe nehmen

    In Unternehmen besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen an Mitar-beiter, die an zollrelevanten Schnittstel-len arbeiten, sowie eine Verankerung der entsprechenden Regularien in das be-triebsinterne Managementsystem im Ta-gesgeschft auf der Strecke bleiben. Das war lange Zeit ein berschaubares Risiko. Heute sind Zllner durch die elektronische Zollabwicklung aber in der komfortablen Lage, vom Schreibtisch aus die Vorgnge der Unternehmen ein-zusehen. Dies schafft Luft in den Amts-stuben und macht Firmen weiter glsern. Bisher war eine Auenprfung durch den Zoll mglich nun ist sie so gut wie sicher. die behrden fhren bereits verstrkt prfungen durch.

    Schwerpunkte werden dabei die inner-betrieblichen Zollprozesse, das Risiko-management sowie die Frage sein, wie Mitarbeiter intern ber zollrechtliche Neuerungen informiert werden. Dazu kommen Fachgesprche ber Zollab-wicklung und Zollbegriffe. Auch Ar-beits- und Organisationsanweisungen werden sich die Zollbehrden sehr ge-nau vornehmen. Vielen Unternehmen fllt es schwer, Zoll-abwicklungs- und Exportkontrollprozes-se rasch ins vorhandene Management-system zu integrieren.

    Durch den Globalisierungsschub der letzten Jahre gibt es auch keine An-haltspunkte bei den traditionellen Prozessen. Jede Firma hat unterschied-liche interne Zoll-Konstellationen, die sich darber hinaus auch noch perma-nent verndern. Es ist verstndlich, dass die verantwortlichen Mitarbeiter neben dem Kerngeschft meist heillos berfordert sind, wenn sie nun auch noch Arbeits-, Organisations- oder Ver-fahrensanweisungen generieren und aus dem rmel schtteln sollen. Die-se werden aber fr die Bewilligung Er-mchtigter Ausfhrer bentigt, ohne die in Zukunft keine neuen Prferenz- und Freihandelsabkommen (zum Bei-spiel mit den USA oder Singapur) mit Zollfreiheit oder Zollvergnstigungen genutzt werden drfen. Auch zollrecht-liche Vereinfachungen sind fr das be-treffende Unternehmen nach dem Weg-fall der Bewilligung tabu.Wir raten Unternehmen darum drin-gend, alle Abteilungen mit Im- oder Ex-portaktivitten zgig zu berprfen, mahnt KIS-Experte Albert Paul. Un-wissenheit schtzt nicht vor Strafe und die Zollbehrden betrachten ein Unter-nehmen selbstverstndlich auch in der Rckschau. Die lngste Verjhrungsfrist bei exportkontrollrechtlichen Verfehlun-gen betrgt brigens fnf Jahre.

    Was unterscheidet diese Dienste vonei-nander? Ein Kurierdienst befrdert die Sendung persnlich und direkt vom Ab-sender zum Empfnger. Der Unterschied zu einer Spedition ist, dass Kuriere nicht linienmig verkehren, meist nur kleine-re Sendungen transportieren und auf Schnelligkeit ausgerichtet sind bei-spielsweise Fahrradkuriere in Grostd-ten. Im Gegensatz dazu befrdern ex-pressdienste die Sendungen nicht direkt, sondern ber ein Umschlagzent-rum zum Empfnger. Wesentliches Merkmal der Expresstransporte ist die garantierte Laufzeit. Groe Express-dienste sind brigens mittlerweile eben-so stark automatisiert wie Paketdienste. paketdienste schlielich sind System-dienstleister, die mit einer hohen Stan-dardisierung arbeiten. Die Laufzeit der Sendungen ist durch die festgelegte Ar-beitsweise meist etwas hher als bei Ex-pressdiensten. In mehr als 90 Prozent aller Flle erreichen Paketdienste heute aber bereits Laufzeiten, die im Next-Day-Segment liegen.

    Wir beschftigen uns seit 15 Jahren in-tensiv mit den Entwicklungen der KEP-Branche sowie den damit verbun