Programmierungshandbuch VLT AutomationDrive FC 301/302 .1 Einführung 1.1 Softwareversion...

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  • MAKING MODERN LIVING POSSIBLE

    ProgrammierungshandbuchVLT AutomationDrive FC 301/302

    www.danfoss.de/vlt

  • Inhaltsverzeichnis

    1 Einfhrung 31.1 Softwareversion 3

    1.2 Zulassungen 3

    1.3 Definitionen 3

    1.3.1 Frequenzumrichter 3

    1.3.2 Eingang 3

    1.3.3 Motor 3

    1.3.4 Sollwerteinstellung 4

    1.3.5 Verschiedenes 4

    1.4 Safety 6

    1.5 Elektrische Verdrahtung 8

    2 Programmieren 112.1 Die grafischen und numerischen LCPs 11

    2.1.1 Das LCD-Display 12

    2.1.2 Schnelle bertragung von Parametereinstellungen zwischen mehreren Fre-quenzumrichtern 14

    2.1.3 Anzeigemodus 14

    2.1.4 Displayanzeige - Auswahl des Anzeigemodus 14

    2.1.5 Parametereinstellung 16

    2.1.6 Hauptfunktionen im Quick-Men 16

    2.1.7 Erste Inbetriebnahme 17

    2.1.8 Hauptmenmodus 18

    2.1.9 Parameterauswahl 18

    2.1.10 ndern von Daten 19

    2.1.11 ndern eines Textwerts 19

    2.1.12 ndern eines Datenwerts 19

    2.1.13 Stufenlose nderung von numerischen Datenwerten 20

    2.1.14 Wert, Schritt fr Schritt 20

    2.1.15 Anzeigen und Programmieren von indizierten Parametern 20

    2.1.16 LCP-Tasten 22

    2.1.17 Initialisierung auf Werkseinstellungen 22

    3 Parameterbeschreibungen 243.1 Parameterauswahl 24

    3.2 Parameter: 0-** Betrieb und Display 25

    3.3 Parameter: 1-** Motor/Last 36

    3.3.1 1-0* Grundeinstellungen 36

    3.3.3 Einstellung von Asynchronmotoren 38

    3.3.4 Konfiguration von PM-Motoren 39

    Inhaltsverzeichnis Programmierungshandbuch

    MG33MJ03 Danfoss A/S Rev. 10/2014 Alle Rechte vorbehalten. 1

  • 3.3.5 Inbetriebnahme des Motors SynRM mit VVC+ 41

    3.4 Parameter: 2-** Bremsfunktionen 63

    3.5 Parameter: 3-** Sollwert/Rampen 71

    3.6 Parameter: 4-** Grenzen/Warnungen 82

    3.7 Parameter: 5-** Digit. Ein-/Ausgnge 88

    3.8 Parameter: 6-** Analoge Ein-/Ausg. 110

    3.9 Parameter: 7-** PID Regler 120

    3.10 Parameter: 8-** Opt./Schnittstellen 126

    3.11 Parameter: 9-**PROFIdrive 135

    3.12 Parameter: 10-** CAN/DeviceNet 135

    3.13 Parameter: 12-** Ethernet 135

    3.14 Parameter: 13-** Smart Logic 136

    3.15 Parameter: 14-** Sonderfunktionen 155

    3.16 Parameter: 15-** Info/Wartung 167

    3.17 Parameter: 16-** Datenanzeigen 173

    3.18 Parameter: 17-** Drehgeber Opt. 179

    3.19 Parameter: 18-** Datenanzeigen 2 182

    3.20 Parameter: 30-** Spezielle Merkmale 183

    3.21 Parameter: 35-** Fhlereingangsopt. 186

    3.22 Parameter: 42-** Sicherheitsfunktionen 188

    4 Parameterlisten 1894.1 Parameterlisten und Optionen 189

    4.1.1 Einfhrung 189

    4.1.2 Umwandlung 189

    4.1.3 Aktive/Inaktive Parameter in unterschiedlichen Antriebssteuerungsmodi 190

    5 Fehlersuche und -beseitigung 2245.1 Zustandsmeldungen 224

    5.1.1 Warnungen/Alarmmeldungen 224

    6 Anhang 2386.1 Symbole, Abkrzungen und Konventionen 238

    Index 239

    Inhaltsverzeichnis VLT AutomationDrive FC 301/302

    2 Danfoss A/S Rev. 10/2014 Alle Rechte vorbehalten. MG33MJ03

  • 1 Einfhrung

    1.1 Softwareversion

    ProgrammierungshandbuchSoftwareversion: 7.XX

    Dieses Programmierungshandbuch beschreibt alle FC300-Frequenzumrichter mit Software-Version 7.XX.Die Software-Versionsnummer finden Sie unter Parameter 15-43 Softwareversion.

    Tabelle 1.1 Softwareversion

    1.2 Zulassungen

    1.3 Definitionen

    1.3.1 Frequenzumrichter

    IVLT,MAXMaximaler Ausgangsstrom.

    IVLT,NVom Frequenzumrichter gelieferter Nennausgangsstrom.

    UVLT,MAXMaximale Ausgangsspannung.

    1.3.2 Eingang

    SteuerbefehlSie knnen den angeschlossenen Motor ber das LCP unddie Digitaleingnge starten und stoppen.Die Funktionen sind in zwei Gruppen unterteilt.

    Funktionen in Gruppe 1 haben eine hhere Prioritt alsFunktionen in Gruppe 2.

    Gruppe 1 Reset, Motorfreilauf, Quittieren und Freilaufstopp,Schnellstopp, DC-Bremse, Stopp und die [OFF]-Taste.

    Gruppe 2 Start, Puls-Start, Reversierung, Start +Reversierung, Festdrehzahl JOG und Ausgangs-frequenz speichern.

    Tabelle 1.2 Funktionsgruppen

    1.3.3 Motor

    Motor luftAuf der Ausgangswelle erzeugtes Drehmoment undDrehzahl von Null UPM zur max. Drehzahl am Motor.

    fJOGMotorfrequenz bei aktivierter JOG-Funktion (ber Digital-klemmen).

    fMMotorfrequenz.

    fMAXMaximale Motorfrequenz.

    fMINMinimale Motorfrequenz.

    fM,NMotornennfrequenz (Typenschilddaten).

    IMMotorstrom (Istwert).

    IM,NMotornennstrom (Typenschilddaten).

    nM,NMotornenndrehzahl (Typenschilddaten).

    nsSynchrone Motordrehzahl

    ns = 2Par.. 12360 sPar.. 139nslipMotorschlupf

    PM,NMotornennleistung (Typenschilddaten in kW oder HP).

    TM,NNenndrehmoment (Motor).

    UMMomentanspannung des Motors.

    UM,NMotornennspannung (Typenschilddaten).

    Einfhrung Programmierungshandbuch

    MG33MJ03 Danfoss A/S Rev. 10/2014 Alle Rechte vorbehalten. 3

    1 1

  • Abbildung 1.1 Losbrechmoment

    LosbrechmomentVLTDer Wirkungsgrad des Frequenzumrichters ist definiert alsdas Verhltnis zwischen Leistungsabgabe und Leistungs-aufnahme.

    EinschaltsperrbefehlEin Stoppbefehl, der zur Gruppe 1 der Steuerbefehlegehrt siehe Tabelle 1.2.

    StoppbefehlEin Stoppbefehl, der zur Gruppe 1 der Steuerbefehlegehrt siehe Tabelle 1.2.

    1.3.4 Sollwerteinstellung

    AnalogsollwertEin Sollwertsignal an den Analogeingngen 53 oder 54(Spannung oder Strom).

    BinrsollwertEin an die serielle Schnittstelle bertragenes Signal.

    FestsollwertEin definierter Festsollwert, einstellbar zwischen -100 %und +100 % des Sollwertbereichs. Sie knnen bis zu 8Festsollwerte ber die Digitaleingnge auswhlen.

    PulssollwertEin an die Digitaleingnge bertragenes Pulsfrequenzsignal(Klemme 29 oder 33).

    RefMAXBestimmt das Verhltnis zwischen dem Sollwerteingang bei100 % des Gesamtskalenwerts (in der Regel 10 V, 20 mA)und dem resultierenden Sollwert. Der in Parameter 3-03 Maximaler Sollwert eingestellte maximaleSollwert.

    RefMINBestimmt das Verhltnis zwischen dem Sollwerteingang bei0 % (normalerweise 0 V, 0 mA, 4 mA) und demresultierenden Sollwert. Der in Parameter 3-02 MinimalerSollwert eingestellte minimale Sollwert.

    1.3.5 Verschiedenes

    AnalogeingngeDie Analogeingnge knnen verschiedene Funktionen desFrequenzumrichters steuern.Es gibt zwei Arten von Analogeingngen:Stromeingang, 0-20 mA und 4-20 mASpannungseingang, -10 bis +10 V DC.

    AnalogausgngeDie Analogausgnge knnen ein Signal von 0-20 mA oder4-20 mA ausgeben.

    Automatische Motoranpassung, AMADer AMA-Algorithmus bestimmt die elektrischen Parameterfr den angeschlossenen Motor bei Stillstand.

    BremswiderstandDer Bremswiderstand kann die bei generatorischerBremsung erzeugte Bremsleistung aufnehmen. Whrendgeneratorischer Bremsung erhht sich die Zwischenkreis-spannung. Ein Bremschopper stellt sicher, dass diegeneratorische Energie an den Bremswiderstandbertragen wird.

    CT-KennlinieKonstante Drehmomentkennlinie; wird fr Anwendungenwie Frderbnder, Verdrngungspumpen und Kraneeingesetzt.

    DigitaleingngeDie Digitaleingnge knnen verschiedene Funktionen desFrequenzumrichters steuern.

    DigitalausgngeDer Frequenzumrichter verfgt ber zwei programmierbareAusgnge, die ein 24 V-DC-Signal (max. 40 mA) liefernknnen.

    DSPDigitaler Signalprozessor.

    ETRDas elektronische Thermorelais ist eine Berechnung derthermischen Belastung auf Grundlage der aktuellenBelastung und Zeit. Damit lsst sich die Motortemperaturschtzen.

    Hiperface

    Hiperface ist eine eingetragene Marke von Stegmann.

    InitialisierenBei der Initialisierung (Parameter 14-22 Betriebsart) werdendie Werkseinstellungen des Frequenzumrichters wiederher-gestellt.

    Einfhrung VLT AutomationDrive FC 301/302

    4 Danfoss A/S Rev. 10/2014 Alle Rechte vorbehalten. MG33MJ03

    11

  • Aussetzbetrieb (Arbeitszyklus)Der Aussetzbetrieb bezieht sich auf eine Abfolge vonArbeitszyklen. Jeder Zyklus besteht aus einem Belastungs-und einem Entlastungszeitraum. Der Betrieb kannperiodisch oder aperiodisch sein.

    LCPDas Local Control Panel ist eine Bedieneinheit mitkompletter Benutzeroberflche zum Steuern und Program-mieren des Frequenzumrichters. Die Bedieneinheit istabnehmbar, und Sie knnen es mithilfe des optionalenEinbausatzes bis zu 3 m entfernt vom Frequenzumrichteranbringen (z. B. an einer Schaltschranktr).

    NLCPDas numerische LCP ist ein Bedienteil mit Benutzerober-flche zum Steuern und Programmieren desFrequenzumrichters. Das Display ist numerisch und dieBedieneinheit dient der Anzeige von Prozesswerten. DasLCP 101 verfgt ber keine Funktionen zum Speichern undKopieren.

    lsbSteht fr Least Significant Bit, bei binrer Codierung dasBit mit der niedrigsten Wertigkeit.

    msbSteht fr Most Significant Bit; bei binrer Codierung dasBit mit der hchsten Wertigkeit.

    MCMSteht fr Mille Circular Mil; eine amerikanische Maeinheitfr den Kabelquerschnitt. 1 MCM 0,5067 mm2.

    Online/Offline-Parameternderungen der Online-Parameter sind sofort nachnderung des Datenwertes wirksam. Drcken Sie [OK], umdie nderungen der Offline-Parameter zu aktivieren.

    PID-ProzessDer PID-Regler sorgt durch eine Anpassung der Ausgangs-frequenz an die wechselnde Last fr eineAufrechterhaltung von gewnschten Werten wie Drehzahl,Druck, Temperatur usw.

    PCDProcess Control Data (Prozessregelungsdaten)

    Aus- und EinschaltzyklusSchalten Sie die Stromversorgung aus, bis das Display(LCP) dunkel ist. Schalten Sie den Strom anschlieendwieder an.

    Pulseingang/InkrementalgeberEin externer digitaler Impulsgeber fr Istwertinformationenber die Motordrehzahl. Der Drehgeber kommt inAnwendungen zum Einsatz, bei denen eine groeGenauigkeit bei der Drehzahlregelung erforderlich ist.

    RCDFehlerstromschutzschalter.

    ParametersatzSie knnen die Parameterein