SOCIAL MEDIA MANAGEMENT - fh-swf.de · PDF fileDurch die intensive Auseinandersetzung mit...

Click here to load reader

  • date post

    19-Aug-2019
  • Category

    Documents

  • view

    212
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of SOCIAL MEDIA MANAGEMENT - fh-swf.de · PDF fileDurch die intensive Auseinandersetzung mit...

  • LerNerfolg: Durch die intensive Auseinandersetzung mit Social Media und der damit verbundenen neuen Heraus- forderung des Managements im Bereich Marketing, konnten wir unser persönliches Verständnis von Management deutlich vertiefen. Des Weiteren sind wir in der Lage, Aspekte des komplexen Bereichs des Marketing-Managements, besonders im Online-Bereich, logisch miteinander zu verknüpfen.

    VIER

    Durch die steigende Beliebtheit und Wichtigkeit von Social-Me- dia Kanälen, sind die Aufgaben im Marketingbereich gewach- sen und können kaum von nur einem Marketing-Manager or- ganisiert und gepflegt werden. Deshalb werden diese Aufga- ben an Social Media Manager abgegeben. Social Media Manager küm- mern sich um alle Online-Aktivi- täten rund um die Kommuni- kation in den Kanälen des Web 2.0: Twitter, Facebook, Instagram, Youtube, etc. Dabei müssen sie ständig publizieren, interagieren und durchgehend präsent sein. Da auf Social- Media Kanälen alles öffentlich nachlesbar ist, hat es höchste Priorität sich mit den Kunden und ihren Kommentaren aus- einander zu setzen. Denn die Meinung der Zielgruppen ist das, was wirklich zählt. Social Media bedeutet nicht nur die eigene Website zu präsentieren, sondern durch Blogs, Videos und Kreativwettbewerben eine bessere Verbindung zum Kun- den aufzubauen.

    Das Ziel von Social Media ist durch gezielte Strategien die Kunden immer stärker positiv zu beeinflussen. Social Media ist nicht einfach nur Werbung und

    reines Marketing, sondern viel mehr der Aufbau einer Bezie- hung zu den Kunden.

    SOCIAL MEDIA @ STARBUCKS Davon ist auch AlexanderWhee- ler überzeugt – Direktor für die globale digitale Strategie bei dem amerikanischen Röster und Anbieter von Kaffeespezialitä- ten Starbucks. Starbucks gilt als Paradebeispiel für einen gelun- genen Social Media Auftritt. Die Idee hinter dem Kaffee-Anbieter ist es, einen neuen Ort zwischen Zuhause und Arbeitsplatz zu schaffen, an dem sich ein Ge- meinschaftssinn entwickelt. Denn ein Starbucks-Kaffee ist eben nicht einfach nur ein Kaffee. Er vermittelt ein „Wir“-Gefühl. Sämt- liche Prominente, „Blogger“ & „Youtuber“ lassen sich mit ihrem Starbucks-Becher fotografieren, was bei Fans zu einem „muss ich auch haben“ führt.

    Gemessen an den Face- book-Followern, ist Starbucks ne- ben Disney und Coca Cola eines der erfolgreichsten Unterneh- men im Social Media Bereich. Zusätzlich zu Twitter, YouTube, Facebook und einem Blog, stellt Starbucks seinen „Followern“ die Webgemeinschaft

    „My Starbucks Idea“ zur Verfü- gung, auf welcher jeder seine Wünsche und Ideen an Star- bucks-Produkten kreativ mittei- len kann. Viele Ideen wurden bereits in die Tat umgesetzt. Das Unternehmen zielt somit auf die Bedürfnisse, die Wünsche und Vorlieben der Kunden ab und stärkt damit sowohl seine Kundenbindungen als auch die Kundengewinnung.

    #starbucks

    SOCIAL MEDIA

    MIRIAM BUNSE & ANNA KOTYSCH 10035255 | 10034340

    Management | Prof. Dr. Kern Sommersemester ‘15

    DesigN- UND PROJEKTMANAGEMENT

    MANAGEMENT

    tweet it like it

    share it

    ALEXANDRA WHEELER #Director of digital strategy

    @Starbucks

    FACEBOOK AUFT RITT STARBUCK

    S BECHER DESIGN EINES STARBUCKS FANS

  • MIRIAM BUNSE #Social Media Managerin

    @Kreativagentur BUNTYSCH

    ANNA KOTYSCH #Social Media Managerin

    @Kreativagentur BUNTYSCH

    WANDEL DER MEDIENNUTZUNG Die Mediennutzung wandelt sich in einem rasanten Tempo. Nach dem Aufstehen, auf der Arbeit und sogar beim Einkaufen – Heutzutage ist die Nutzung der Onlinemedien aus unserem täglichen Leben nicht mehr weg- zudenken.

    Aktuell sind 97% der 14- bis 29-jäh- rigen und insgesamt 60 Millionen aller Deutschen online. 23 Millio- nen davon sind Nutzer von Face- book. Weltweit werden täglich über 500 Jahre Videomaterial allein auf der Videoplattform You- tube angesehen. (Quelle: Skierlo, Armin: „Unternehmenskommuni- kation im Wandel“). Wir benutzen das Internet zur Beziehungspflege, um Kommunikationen anzuregen, um Botschaften zu vermitteln

    und um Freunde und Bekannte in Echtzeit an seinem Leben teilha- ben zu lassen. Die Grenzen der Kommunikation verschwinden zunehmend, wohingegen die Zahl neuer Social Media Kanäle kons- tant ansteigt. Dieser Trend ist nicht nur in der sogenannten „Generation Selfie“ angekommen, auch immer mehr Unternehmen springen auf diesen Zug auf. Soziale Medien bieten ihnen neue Chancen und Risiken. Sie wollen näher am Kunden sein, schneller mit ihnen interagieren und somit Kundenwünsche in Erfahrung bringen.

    Doch welchen Einfluss hat diese Veränderung auf das gesamte Kommunikationsmanagement durch diesen Wandel? Welche Chancen aber auch Risiken bie- ten sich den Unternehmen in der heutigen virtuellen Welt?

    WANDEL DES KOMMUNIKATIONS- MANAGEMENTS Die sozialen Medien sind gleich- zeitig Antrieb für den digitalen Wandel in der Unternehmenswelt. Wir leben in einer Mediengesell- schaft, was der Grund dafür ist, weshalb viele Unternehmen diesem Trend bereits gefolgt sind und vermehrt in Onlineaktivitäten investieren. Jedes zweite Unter- nehmen ist bereits auf Online- Kanälen aktiv.

    Das neue Kommunikationsma- nagement funktioniert anders als die alte Welt des Marketings: Es ist kostengünstig, viel stärker userorientiert und somit speziell an den Wünschen der Kunden ausgerichtet. Dadurch das Firmen seinen Kunden Einblicke in die eigene Unternehmenswelt bieten, kann auch gleichzeitig das Image nachhaltig gesteigert werden.

    Langfristig gesehen sollten mög- lichst alle Unternehmen den Schritt in die sozialen Medien wagen. Dazu müssen die Zielgrup- pen analysiert werden um heraus- zufinden, wie man individuell als Unternehmen attraktiv für die digi- tale Welt ist. Hierfür muss über die Sozialen Medien im Unternehmen aufgeklärt und geschult werden. Begriffe wie Controlling, Usability und SEO aber auch „posten“, „twittern“, „follower“ und „hash- tag“ sollten keine Fremdwörter mehr sein.

    Für den Sprung in die digitale Welt benötigen Unternehmen eine Redaktionsplanung, welche eine Content-Strategie mit mög- lichst vielen passenden Bereichen beinhaltet. Jeder Betrieb kann es schaffen, auf den richtigen We- gen online erfolgreich zu werden. Wichtig ist, dass die Geschäfts- führung und das Management in den Prozess involviert sind, denn

    häufig scheitert solch ein Vorha- ben an der Zeit und der Unterstüt- zung der Führungskräfte.

    Doch jedem Unternehmen kann der digitale Wandel gelingen und der Umsatz somit bestenfalls lang- fristig gesteigert werden. Soziale Medien tragen zur nachhaltigen Weiterentwicklung bei. Benötigt wird eine Social Media Strategie und Verantwortliche, die sich um die Online Aktivitäten kümmern. Genau hier setzt der Beruf des Social Media Managers an.

    SOCIAL MEDIA MANAGEMENT

    „Share it“, „like it“, „tweet it“: Wor- te, die unsere Generation täglich begleiten und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Mit diesen „neuen“ Worten ist auch ein neues Berufsbild entstanden: Der Social Media Manager.

    Wer in diesem Beruf erfolgreich und überzeugend sein will, muss empathisch, offen und kommuni- kativ sein, jemand der Menschen führen und begeistern kann und im Team interagiert. Strategisches Denken ist eine sehr wichtige Haupteigenschaft, denn wenn es zu Social Media kommt, muss Kommunikation als ganzheitliches Konstrukt verstanden werden.

    #SELF IE

    AufgabeNstelluNg: Wir, Miriam Bunse & Anna Kotysch, sind seit 3 Jahren Junior-Manager bei der Kreativ- agentur „BUNTYSCH“ mit der Spezialisierung auf Social Media. Dieser Beitrag zum Thema „Social Media Management“ gibt unser eigenes Verständnis wieder und wird praxisnah und fachwissenschaftlich aufgearbeitet.

    We doN‘t have a ch oice

    oN whether we DO s ocial

    media, the questio N

    is how well we DO it .

    - Erik Qua

    lmann

    ZWEI DREI