Social Media – Was Sie wirklich wissen müssen

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    24-Mar-2016
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Social Media Marketing ist in aller Munde!Egal wohin Sie schauen, Facebook & Co istallgegenwärtig und beeinflusst maßgeblichunsere Lebensweise.

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  • Social MediaWas Sie wirklich wissen mssen

  • Social Media - Was Sie wirklich wissen mssen

    Social Media Marketing ist in aller Munde! Egal wohin Sie schauen, Facebook & Co ist allgegenwrtig und beeinflusst mageblich unsere Lebensweise.

    Wo in frheren Jahren das Internet nur als Sender fungierte, evolutionierte es sich bidi-rektional. Nutzer brauchen Inhalte nun nicht mehr nur zu konsumieren, sie knnen auch aktiv Inhalte verffentlichen oder kommentie-ren.

    Nutzer und Autoren begegnen sich hierdurch auf Augenhhe. Vielmehr erreicht Social Me-dia Marketing eine nie da gewesene Transpa-renz.

    Ein Paradebeispiel der ungeheueren Macht des Social Webs ist sicherlich die Plagiatsaffre um den ehemaligen Verteidigungsminister zu Guttenberg. Ohne die rasend schnelle Verbrei-tung, die Mglichkeiten der Verknpfung und Vernetzung wren die Plagiatsvorwrfe kaum nachzuweisen gewesen. Fast schien es so, dass das Social Web als Instrument der Basisdemo-kratie geeignet wre.

    Auch die politischen Umbrche in der arabi-schen Welt wren ohne die Mglichkeiten des Social Webs, hier sind insbesondere Twitter und Facebook zu nennen, unmglich gewe-sen.

    Neben gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen birgt das Social Web weiterhin neue Anstze im Marketing, also der Kommu-nikation zwischen Unternehmen und Kunden.

    In der heutigen Zeit geht es nicht mehr um das schlichte Konsumieren von Inhalten oder Nachrichten, das Nutzerverhalten ist stark sozial geprgt und eine Interaktion wird erwartet. Betrachten Sie die Online-Nachrich-tenportale und Sie werden feststellen, dass ein besonderes Bedrfnis der Nutzer besteht, auch hier ihre Meinung zu verffentlichen. Noch

    Social Media Was Sie wirklich wissen mssen

    deutlicher wird es in sozialen Kanlen wie Facebook. Neben der ursprnglich angedach-ten rein privaten Vernetzung untereinander dient Facebook als Kommunikationsplattform fr Meinungsuerungen und Gruppenbil-dungen. Lngst wird Facebook nicht nur im privaten Bereich genutzt. Auch Unternehmen entdecken verstrkt das Potenzial Facebook als Grundlage fr Marketing.

    Den Begriff Marketing habe ich an dieser Stel-le ganz bewusst in Anfhrungszeichen gesetzt, denn im Gegensatz zum klassischen Marketing liegt der Grundgedanke im Social Media Mar-keting, sozial (also mit einer Gemeinschaft) durch Social Media Kanle diese Form der Kommunikation zu betreiben.

    Der absolute Schwerpunkt liegt hier in der Kommunikation!

    Wer meint,die weltweit ca. 850 Millionen Mitglieder bei Facebook mit Werbeanzeigen beglcken zu mssen oder ausschlielich nur viele Fans zu generieren, der hat die Regeln des Social Media Marketings nicht wirklich verstanden oder noch schlimmer, er sollte seinen Berater wechseln.

    Ziel eines jeden Engagements im Social Media Marketing sollte die Aktivierung bestimmter Zielgruppen fr bestimmte Themen sein.

    Glcklicherweise existieren schon Unmengen an Communities, Foren und Kanlen,in denen man sich bequem bedienen kann. Auch hier werden dem aufmerksamen Leser die Anfh-rungszeichen aufgefallen sein!

    Bedienen heit sicherlich nicht in diese Communities hineinzuplatzen und jedem Mit-glied seine Werbebotschaften zu unterbreiten!

    Vergleichen Sie das Social Web mit einer rea-len Begegnung, z. B. auf einer Party. Wrden Sie die Tr schwungvoll ffnen und lauthals

  • Robert Justitz - Deutsche Stadtauskunft Marketing AG

    in den Saal rufen: Seht her! Da bin ich und habe Euch etwas zu sagen! Und dabei ist es mir vllig gleich, ob Euch das interessiert!?

    Ich vermute und hoffe, dass dieses Verhalten nicht zu Ihren tglichen Gepflogenheiten gehrt.

    Wahrscheinlich werden Sie sich hflich vor-stellen, sich zurckhaltend Ihren Mitmenschen annhern und zunchst einmal zuhren. Irgendwann werden Sie einen Einstieg in die Kommunikation finden und sich daran betei-ligen.

    Dieses praktische Beispiel lsst sich hervorra-gend auf Social Media Marketing umsetzen. Worber kommuniziert die Community? Was sind relevante Themen? Passen die Themen, die Sie gerne kommunizieren mchten, ber-haupt hier rein?

    Zuhren ist wahrscheinlich fr den Einsteiger im Social Media Marketing die grte Hrde, aber die Wichtigste, die es zu berwinden gilt!

    Googeln Sie regelmig nach Ihrem Firmen-namen? Wissen Sie, was ber Sie geschrieben wird und haben Sie nicht das Bedrfnis hierauf zu antworten?

    Social Media Marketing was ist das eigentlich und was ntzt es mir?

    In den letzten Jahren hat sich das Internet vom reinen Informationsmedium zu einer vielflti-gen Kommunikationsplattform entwickelt.

    Hier werden Sozialkontakte gepflegt, es finden sich Gleichgesinnte zu allen Themen, bei Kaufentscheidungen sucht man oftmals nach Bewertungen von Kunden, die dieses Produkt bereits gekauft haben usw.

    Social Media Marketing wird nicht nur auf Kommunikationsplattformen wie Facebook o.. betrieben, Social Media Marketing bein-

    haltet ebenso Webangebote, die dazu ge-schaffen wurden, Menschen mit hnlichen In-teressen zu vernetzen. So zhlen Social News Sites, Contentsharingsites fr den Austausch von Videos, Fotos oder Podcasts allesamt zu dem allumfassenden Oberbegriff Social Media Marketing.

    Diese neue Kommunikationsform erfordert selbstverstndlich auch eine neue Disziplin, nmlich Social Media Optimization

    Social Media Optimization wird begrifflich hufig mit Social Media Marketing gleichge-setzt, der Einfachheit halber bernehme ich das in meinen folgenden Ausfhrungen auch.

    Wie ich bereits erlutert habe, beginnt ein er-folgreiches Engagement als Unternehmen im Social Media Marketing mit ZUHREN!

    Doch wie geht das ZUHREN?

    Das einfache Googeln nach Ihrem Namen, dem Unternehmensnamen oder auch Ihr Pro-dukt hat sich bestimmt schon herumgespro-chen und ist im Prinzip auch ein guter Anfang.

    Um jedoch wirklich tief in die Communities vordringen zu knnen, um zu erfahren, wo interessanter Content aufzufinden ist, wer und in welcher Form ber Ihr Produkt redet, bentigen Sie auch wieder Kenntnisse einer neuen Disziplin, welche als Social Media Mo-nitoring bezeichnet wird. Diesem komplexen Thema werde ich mich aber an spterer Stelle intensiv widmen.

    Nachdem Sie sich einen ersten berblick dar-ber verschafft haben, worber im Social Web gesprochen wird, im besten Fall sogar schon ber Ihr Unternehmen oder Ihr Produkt, gilt es nun mit diesen Interessenten wirkungsvoll zu kommunizieren.

    Social Media Marketing kann sicher als eine Komponente des Suchmaschinenmarketings angesehen werden. Es ersetzt diese nicht, viel-mehr findet eine sinnvolle Ergnzung statt.

  • Social Media - Was Sie wirklich wissen mssen

    Nach dem einfachen Prinzip:

    Mittels Suchmaschinenmarketing / Such-maschinenoptimierung wird Ihre Webseite gefunden.

    Social Media Marketing sorgt dafr, dass dar-ber gesprochen wird!

    Wie auch im Suchmaschinenmarketing kn-nen Social Media Kamapagnen auf eine oder auch mehrere Ziele ausgerichtet sein:

    Steigerung des Traffics

    Durch die Mglichkeit Internetinhalte, Web-seiten, Dienstleistungen, Produkte usw. an Gleichgesinnte zu empfehlen beginnt der Prozess der Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Benutzer von Facebook kennen dieses Phno-men, sobald sie auf irgendeiner Webseite den gefllt mir-Button von Facebook bettigt haben, erscheint dies in ihrem persnlichen Profil, was natrlich auch die Freunde des Nutzers zur Kenntnis nehmen. Da soziale Netzwerke oftmals auch hnliche Interessen verfolgen, besteht hier natrlich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch diese Freunde den Inhalt ebenfalls teilen.

    Linkbuilding

    Suchmaschinen bewerten die Relevanz einer Webseite u. a. auch aufgrund der Anzahl und der Qualitt von Verlinkungen auf die zu be-wertende Webseite. Suchmaschinenoptimierer betreiben sehr hufig einen groen Aufwand mit dem Ziel hier viele Links zu generieren. Dies ist in der Regel ein teures Unterfangen und sehr hufig auch grenzwertig in Bezug auf die Nutzungsregeln der Suchmaschinen-betreiber.

    Social Media Marketing untersttzt dieses Linkbuilding automatisch, denn wenn ein an-derer Nutzer Ihren Beitrag als lesenswert ein-stuft und ihn auf seiner Seite verlinkt, werten dies Suchmaschinen als ein Beweis von thema-

    tischer Relevanz und auch Glaubwrdigkeit. Die Kunst Ihres Social Media Managers sollte also darin liegen, besonders interessante und themenbezogene Beitrge zu verffentlichen. Suchmaschinen bewerten ebenfalls auch die Herkunft von Verlinkungen (Fachbegriff: Back-link). Ein Backlink aus einem Themenblog ist immer wertvoller, als ein Backlink von unrele-vanten Linkverzeichnissen.

    Sicherlich ist dies ein sehr aufwendiger Ar-beitsschritt, er zahlt sich jedoch aus!

    Markenbildung / Markenbewusstsein

    Bei der Markenbildung bzw. der Steigerung des Markenbewusstseins ist es im Prinzip uner-heblich, wie bekannt Ihre Marke zum jetzigen Zeitpunkt schon ist. Sicherlich ist eine hohe Markenbekanntheit grundstzlich von Vorteil, jedoch kommt es darauf an, dass der Kunde sich an die Marke zum Zeitpunkt der Kaufent-scheidung erinnert. Erinnert sich der Kunde in diesem Moment daran, dass die Marke bei einem breiten Publikum von Internetnutzern einen positiven Eindruck hinterlassen hat, so wird dies voraussichtlich auch auf die Kauf-entscheidung Einfluss haben. Bemhen Sie sich also mglichst frh darum einen guten Eindruck zu hinterlassen!

    Dieser Effekt ist eines der Grundkonzepte, worauf Social Media Marketing aufbaut - die Weiterempfehlung von Webseiten, Links oder Produkten an Freunde.

    Imagebildung

    Mittels einer kreativen Darstellung von Dienst-leistungen und Produkten knnen Sie hier sehr effektiv auf Ihre Imagebildung Einfluss neh-men. Mit der Art und Weise, wie Sie im Social Web kommunizieren, prgen Sie die Wahr-nehmung des Kunden ber Ihr Image. Seien Sie bei der Gestaltung Ihrer sozialen Inhalte kreativ, selbstverstndli