automotive 0412

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  • medianet.at

    automotive business

    Breiter Ansatz Daimler setzt weiter auf globale Plattform-Strategie 82

    Gefhrlicher Sparkurs VW will sich nicht um seine Zukunft sparen 83

    Groer Kleiner Mini investiert beim Clubman neuerdings in Gre 86

    Freitag, 4. Dezember 2015 cover 81

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    Wird das autonome Fahren zum ganz groen Geschft?Whrend eine Studie im autonomen Fahren gewaltige Potenziale sieht, rechnet der AMTC vorerst mit keinem Durchbruch.

    The next Generation VW verpasst dem Tiguan eine Runderneuerung.

    rosige Zukunft Studie zeigt: Transportsektor knnte mit E-Autos seine CO2-Emissionen bis 2050 halbieren.

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    Dickes Minus fr VW in den USAWOLFSBURG. Volkswagen hat in den USA erstmals seit Bekanntwerden der Abgasma-nipulationen einen Einbruch bei den Verkufen hinnehmen mssen. Im November brach der Absatz der Pkw-Kernmarke VW im Vorjahresvergleich um 24,7% auf 23.882 Autos ein. In den beiden Monaten zuvor hat-te VW noch jeweils ein Mini-Plus erzielt. (APA)

    201464,2

    Mio.

    201571,8

    Mio.

    Zahl der Woche

    ertragssteigerung Die Cross Industries AG hat ihr Betriebsergebnis in den ersten drei Quartalen 2015 deutlich verbessert. Whrend der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf nunmehr 912,8 Mio. stieg, konnte das Betriebsergebnis sogar um 19% auf 89,7 Mio. erhht werden. Der Vorsteuergewinn der obersterreichischen Industriegrup-pe (KTM, Pankl Racing, WP) stieg in Folge davon in den ersten drei Quar-talen von 64,2 Mio. auf nunmehr 71,8 Mio. . Es wird erwartet, dass die aktuellen Steigerungsraten auch im vierten Quartal erreicht werden, so Cross Industries in einer Aus-sendung. (APA)

    BMW

  • medianet.at

    Von Jrgen Zacharias

    WIEN. Wir stehen nicht am Anfang einer digitalen Revolution. Wir stecken mitten drin und das gilt mittlerweile fr beinahe alle Le-bensbereiche. Zunehmend mssen wir uns dabei auch mit intelligen-ter Kleidung bis hin zu digitalen Kontaktlinsen auseinandersetzen, und immer fter erfasst die digi-tale Revolution auch den Mobili-ttsbereich. Beispiel: Autonomes Fahren, das zwar laut Meinung vieler Experten noch viele Jah-re bis zu seinem technologischen Durchbruch brauchen wird (siehe

    auch Artikel auf Seite 88), aber zu-mindest auf Autobahnen laut einer aktuellen Studie schon 2020 tech-nisch mglich sein knnte. Laut der vom deutschen Bundesministerium fr Wirtschaft und Energie (BMWi) verffentlichten Untersuchung Hochautomatisiertes Fahren auf Autobahnen Industriepolitische Schlussfolgerungen ist das Thema auerdem eine groe Chance fr Wertschpfung und Beschftigung.

    Groe Chance fr IndustrieIm Mittelpunkt der im Auftrag des BMWi von einem Konsortium unter Leitungs des Fraunhofer-Instituts

    fr Arbeitswirtschaft und Organi-sation (IAO) verfassten Studie steht die Analyse und Abschtzung der Wertschpfungs- und Beschfti-gungspotenziale des hochautoma-tisierten Fahrens auf Autobahnen. Die Gutachter untersuchten au-erdem das Leitanbieter- und Leit-marktpotenzial Deutschlands und leiteten hieraus industriepolitische Handlungsempfehlungen ab.

    Demnach wird allein die in Deutschland generierte Wertschp-fung im gesamten Bereich der Fahrer assistenzsysteme und des hochautomatisierten Fahrens auf rund 2,23 Mrd. im Jahr 2020 und

    auf rund 8,8 Mrd. im Jahr 2025 geschtzt.

    Bundesminister Sigmar Gabriel sieht nicht nur deshalb im hoch-automatisierten Fahren eine groe Chance fr die deutsche Industrie. Automatisiertes Fahren ist ein wichtiger Treiber fr Innovationen und Wertschpfung und damit von hoher Bedeutung fr den Automo-bilstandort, so Gabriel.

    Der Bundesminister weiter: Es ist wichtig, dass die deutsche Au-tomobilindustrie ihre fhrende Position behauptet. Wichtig ist auerdem, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen angesichts der neuen technischen Mglichkei-ten berprft und wo erforderlich angepasst werden. Auch mssen die Verkehrsinfrastruktur und das Mobilfunknetz entlang der Au-

    tobahnen weiter ausgebaut und Standards fr eine sichere Daten-bertragung erarbeitet werden.

    Gabriels Fazit: Deutschland muss zum fhrenden Testfeld fr das automatisierte und vernetzte Fahren werden.

    82 Coverstory Freitag, 4. Dezember 2015

    Automatisiertes Fahren ist ein wichtiger Treiber fr Innovation und Wertschpfung und damit von hoher Bedeutung fr den Automobilstandort.

    Autonomes Fahren wird Mrd.-Geschft BMWi-Studie zeigt: Wertschpfung des hochautomatisierten Fahrens drfte im Jahr 2020 allein in Deutschland bei 2,23 Mrd. Euro liegen; Anstieg bis 2025 auf 8,8 Mrd. Euro.

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    DETROIT. Neuer Antrieb fr das Geschft von Daimler Trucks in den USA: Im Werk der Tochtermarke Detroit in Redford bei Detroit gab Wolfgang Bernhard, verantwortlich fr Daimler Trucks & Buses, krz-lich den Startschuss fr die Seri-enproduktion des automatisierten Getriebes DT12, einem Bestseller im US-Markt. Der Erfolg unseres integrierten Antriebsstrangs im US-Schwerlastverkehr ist phno-menal: Mehr als 40 Prozent der Freightliner Cascadia-Trucks ge-hen schon mit dem automatisierten Getriebe DT12 an unsere Kunden, so Bernhard.

    Fertigungs-Ausbau geplantGleichzeitig verkndete der Daim-ler-Manager, dass die neuen DD5- und DD8-Aggregate aus der mittel-

    schweren Motorenfamilie fr den NAFTA-Markt ab 2018 ebenfalls in Detroit gefertigt werden. Damit setzt der Nutzfahrzeughersteller seine Strategie globaler Plattfor-men konsequent weiter um.

    Die Nutzung intelligenter Platt-formen ist eine der drei strategi-schen Sulen von Daimler Trucks. Konkret heit das: Einmal entwi-ckelte und erprobte Plattformen und Module wie Motoren oder Getriebe kommen in unterschied-lichsten Mrkten mit fahrzeugspe-zifischen Adaptionen zum Einsatz, ber alle Nutzfahrzeug-Marken hinweg.

    Zum Portolio von Daimler Trucks & Buses gehren Mercedes-Benz Lkw & Busse, Setra, Freightliner, Western Star, BharatBenz, FUSO sowie Thomas Built Buses.

    Unter der Aggregate-Marke Detroit bietet Daimler Trucks zu-dem amerikanischen Kunden seit 2012 einen perfekt abgestimmten Antriebsstrang aus einer Hand an: mit eigenen Motoren, Getrieben und Achsen.

    Millionen-InvestitionenFr die Montage des neuen, auto-matisierten DT12-Getriebes hat Daimler Trucks 100 Mio. US-Dollar (94,5 Mio. Euro) in die Autostadt Detroit investiert und schafft vor Ort rund 170 neue Jobs.

    Die Entwicklung und Fertigung der neuen DD5- und DD8-Motoren lsst sich Daimler Trucks zustz-lich rund 375 Mio. US-Dollar (354 Mio. Euro) kosten. Vor Ort sollen dadurch weitere 160 Arbeitspltze entstehen. (red)

    Daimlers globaler AnsatzDer deutsche Nutzfahrzeughersteller Daimler Trucks setzt in den USA einen weiteren Schritt seiner globalen Plattform-Strategie.

    Daimler-Manager Wolfgang Bernhard setzt voll auf den US-Standort in Detroit.

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    Der Studie zufolge soll hochautomatisiertes Fahren im Jahr 2020 zumindest auf Autobahnen technisch mglich sein.

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    2015: deutlicher UmsatzzuwachsHERZOGENAURACH. Der deut-sche Brsenneuling Schaeffler (der Zulieferer feierte Anfang Oktober sein Brsendebt) ist vor allem dank eines gut laufenden Automobilgeschfts sowie zunehmender Nachfrage aus China und Amerika krftig gewachsen. Insgesamt stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um 10,6 Prozent auf rund 10 Mrd. , wie der Auto-mobil- und Industriezulieferer vor wenigen Tagen mitgeteilt hat.

    Wegen der hohen Wachs-tumsraten auerhalb Europas erhielt der Erls auch einen krftigen Schub durch positive Whrungseffekte. Im Indus-triegeschft rettete die Um-rechnung in Euro Schaeffler sogar vor einem Umsatzrck-gang. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhhte sich um 1,7 Pro-zent auf 1,3 Mrd. .

    Neue Strategie erfolgreichUnser Automotive-Geschft luft weiter sehr gut. In einem herausfordernden Marktum-feld konnten wir unseren Umsatz erneut berdurch-schnittlich steigern. Die Neu-ausrichtung in unserer Indus-triesparte verluft nach Plan, erklrte Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Das Management will mit mehr Service, einer besseren Marktversorgung und Kostensenkungen die Pro-fitabilitt der Industriesparte verbessern.

    Fr das Gesamtjahr bekrf-tigte Rosenfeld die Prognose. Trotz der schwcheren Markt-entwicklung im Automotive-Geschft in China sowie im Industrie-Geschft weltweit rechnen wir fr das Gesamt-jahr weiterhin mit einem whrungsbereinigten Umsatz-wachstum von vier bis fnf Prozent, sagte der Manager.

    Zudem werde fr 2015 wei-terhin eine EBIT-Marge von zwlf bis 13 Prozent vor Ein-maleffekten anvisiert. Nach neun Monaten lag die Rendite bei 12,5 Prozent. (APA)

  • medianet.at Freitag, 4. Dezember 2015 hersteller & zulieferer 83

    WOLFSBURG. Mehr als zwei Mo-nate sind nun seit Bekanntwerden des Dieselskandals bereits vergan-gen, und noch immer sind dessen finanzielle Auswirkungen kaum ab-zuschtzen. Whrend die meisten Analysten mit Kosten von 20 bis 40 Mrd. rechnen, bezifferten einige Branchenexperten den monetren Schaden fr den deutschen Mas-senhersteller sogar auf bis zu 100 Mrd. . Und auch wenn sich VW an derlei Spekulationen nicht beteili-gen mchte, ist klar, dass in Wolfs-burg in den kommenden Jahren der Sparstift seinen Einzug halten wird.

    Investitionen gekrtNoch nicht klar ist allerdings, in welchen Bereichen sich VW finanzi-elle Entlastung verschaffen mch-te. Konzernchef Matthias Mller kndigte zwar schon kurz nach Bekanntwerden der Abgas-Mani-pulationen an, nun alle Investitio-nen auf den Prfstand zu stellen, will aber zugleich nicht den Fehler machen und VW um seine Zukunft sparen.

    Diese Aussage unterstrich zuletzt auch der Aufsichtsrat, der eine Re-duktion der Sachinvestitionen im kommenden Jahr auf maximal 12 Mrd. abnickte. Das ist etwa eine Mrd. weniger, als im vorigen Jahr beschlossen. Damals genehmigte der Aufsichtsrat fr den Fnf-Jah-res-Zeitraum von 2015 bis 2019 ei-ne Rekord-Investitionssumme von 85,6 Mrd. , davon 64,3 Mrd. fr Sachinvestitionen.

    Alternative Antriebe im FokusBekannt wurde mittlerweile, dass VW den Bau seines geplanten neu-en Designzentrums in Wolfsburg verschoben hat; auch der Bau einer

    Lackiererei in Mexiko soll auf der Kippe stehen.

    Von den Krzungen vollkom-men unberhrt bleiben sollen laut Mller vor allem die Investitionen in China, auch bei alternativen An-trieben will der Neo-Konzernchef nicht sparen. Im Gegenteil: Wir

    werden unsere Ausgaben fr al-ternative Antriebe im kommenden Jahr sogar um rund 100 Millionen Euro erhhen, so Mller gegen-ber den Salzburger Nachrichten. Der neue VW Phaeton komme und zwar mit einem reinen Elektro-antrieb. (red)

    VW investiert trotz sparkurs weiterVW muss infolge des Dieselskandals sparen und stellt daher auch alle Investitionen auf den Prfstand. Konzernchef Matthias Mller will dabei aber einen Kahlschlag vermeiden.

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    Konzernchef Matthias Mller will VW in den kommenden Jahren aus der Krise fhren.

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    BMW-WachstuM

    Absatz im Oktober: plus 6,3 ProzentMNCHEN. BMW hat seinen Ab-satz im Oktober auf Rekordniveau gehalten und konnte von seiner Kernmarke knapp 165.000 Fahr-zeuge ausliefern ein Plus von 6,3 Prozent. Von Jnner bis Oktober stieg der Absatz damit um 5,8 Pro-zent auf 1,56 Mio. Autos.

    Einschlielich der Marken Mini und Rolls-Royce stieg der Absatz im Oktober im Vergleich zum Vor-jahresmonat um vier Prozent auf 191.651 Fahrzeuge.

    Am krftigsten legte der Auto-bauer seit Jahresbeginn in Europa zu mit einem Plus von zehn Pro-zent. In Asien, wo die schwchere Nachfrage auf dem weltgrten Automarkt China zuletzt bremste, beluft sich der Zuwachs auf 2,3 Prozent. (APA)

  • medianet.at84 hersteller & zulieferer Freitag, 4. Dezember 2015

    Von Jrgen Zacharias

    Bei der Weltklimakon-ferenz in Paris wird aktuell ber die glo-bale Growetterla-ge der kommenden Jahrzehnte entschie-den. Nicht, dass die

    Politiker jetzt auch ber Regen, Wind und Sonne bestimmen knn-ten, aber ber die Reduktion oder weitere Eskalation von CO

    2-Emis-

    sionen allemal und diese spielen fr das Weltklima eine nicht gera-de unbedeutende Rolle. Das zeigt die Vergangenheit und das zeigen aktuelle Prognosen, die nur einen logischen Schluss zulassen: Die Emissionen mssen mittel- bis langfristig runter.

    Ebenso klar ist, dass die bei den Weltklimakonferenzen ausgerufe-nen und durchaus ambitionierten Ziele aus politischen wie wirt-schaftlichen berlegungen regel-mig mit Pauken und Trompeten verfehlt werden. Dabei wre die Reduktion geht es nach dem Mer-cator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) zumindest im Verkehrs-sektor durchaus realisierbar.

    Elektromobilitt als TriebfederLaut der Untersuchung Transport: A roadblock to climate change mi-tigation?, die Felix Creutzig vom MCC gemeinsam mit weiteren MCC-Autoren und Wissenschaft-lern anderer Institute im Fachma-gazin Science verffentlicht hat, knnte der Transportsektor seine

    CO2-Emissionen bis 2050 sogar na-

    hezu halbieren. Und das, obwohl der Weltklimarat IPCC fr den Bereich, der laut MCC schon jetzt fr 23 Prozent des globalen CO

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    Ausstoes verantwortlich ist (in sterreich laut Umweltbundesamt 44,8%, global laut Weltklimarat 14%), bis 2050 eine Emissionsver-doppelung prognostiziert.

    Ntig wre zur Erreichung des von den Studienautoren ausgege-benen Emissionsziels auer wei-teren Effizienzverbesserungen beim Verbrauch die Frderung des ffentlichen Nahverkehrs in den Stdten und vor allem der gro an-gelegte Wechsel zu Elektroautos.

    Elektromobilitt in groem Stil knnte entscheidend dafr sein, dass die CO

    2-Emissionen im

    Transportsektor bis 2050 halbiert werden, sagt dazu Leitautor Felix Creutzig.

    Teil einer solchen Elektromo-bilitts-Offensive mssten auch Car-Sharing-Konzepte, elektrische Fahrrder und der Schienenver-kehr sein, so Creutzig Effizienz-steigerungen der herkmmlichen Automobilflotte werden nach 2025 schwieriger; als Motor fr die De-karbonisierung bleibt dann nur der Brennstoffwechsel.

    Batteriepreise fallen weiterAufgrund fallender Batteriepreise ist der Elektroantrieb laut der neu-en Studie gegenber Motoren mit Biotreibstoffen oder Wasserstoffen in einer besseren Startposition.

    Der Preis pro Kilowattstunde ist von 1.000 US-Dollar im Jahr 2007

    Alternative Wege Mit Effizienzsteigerungen von Benzin- und Dieselfahrzeugen seien laut der Stu-die ab 2025 keine groen Sprnge mehr zu machen. Es sei daher ein umfassen-des Elektromoblittskonzept notwendig, das auch Car-Sharing-Angebote (r.o.), elektrische Fahrrder (r.u.) und Schie-nenersatzverkehr bercksichtige.

    Elektromobilitt in groem Stil knnte entschei-dend dafr sein, dass die CO

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    Emissionen im Transportsektor bis 2050 halbiert werden.

    sind elektroautos unsere Klimaretter?Eine neue MCC-Studie zeigt: Der Transportsektor knnte seine CO2-Emissionen mithilfe von E-Autos bis 2050 nahezu halbieren.

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    felix Creutzig MCC

  • medianet.at Freitag, 4. Dezember 2015 hersteller & zulieferer 85

    (rund 950 Euro) auf etwa 410 US-Dollar (390 Euro) im Jahr 2014 gesunken. In Fortsetzung dieser Entwicklung gehen Prognosen fr 2030 von einem Preis von weniger als 200 US-Dollar (190 Euro) aus.

    Die Elektrifizierung der Pkws knnte gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende leisten, wenn die Elektrofahrzeuge entsprechend intelligent in das Energiesystem integriert wrden, erklrt Patrick Jochem vom Institut fr Indus-triebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP) des KIT, Mitglied der World Conference of Transport Research Society (WCTRS). Ein Verschieben der Ladeprozesse in windstarke Stunden knnte zu ei-ner Entlastung des Energiesystems fhren und somit Synergien zwi-schen beiden Sektoren schaffen.

    Stdte bieten ideales UmfeldLaut Angaben der Forscher gibt es zahlreiche unterschiedliche Mg-lichkeiten, um die Emissionen des Verkehrssektors mittel- bis lang-fristig zu senken; besondere Bedeu-tung komme dabei aber der stdti-schen Infrastrukturpolitik zu. Je-der Kilometer, den wir berhaupt nicht fahren, schtzt das Klima oh-nehin am besten und darber hi-naus noch unsere Gesundheit bei-spielsweise durch sauberere Luft, sagt Creutzig. Die Infrastruktur-investitionen etwa fr neue Glei-se oder Fahrradschnellwege sind vergleichsweise gering. Denn sie bedeuten auch Einsparungen, weil weniger Straen und Parkpltze gebaut werden mssen.

    Zudem wrden solche Investiti-onen laut Creutzig meist positive Pfadabhngigkeiten nach sich zie-hen. So wrden etwa hhere Prei-se fr Parkpltze im Innenstadt-bereich bei einem gleichzeitigen Ausbau des ffentlichen Nahver-kehrs Menschen zum dauerhaften Umstieg auf andere Verkehrsmittel bewegen und zugleich ihre Prfe-renzen auch lngerfristig ndern.

    Potenzial bleibt ungenutztTrotz dieses durchaus optimis-tischen Ausblicks geben sich die MCC-Verantwortlichen aber kei-nen Illusionen hin; bei internatio-nalen Klimakonferenzen wie aktu-ell in Paris wrden die Aspekte des Stadtverkehrs und der Elektroau-tos nmlich meist nur eine unter-geordnete Rolle spielen.

    Mit Blick auf eine echte Trans-formation des Transportsektors im Sinne des Klimaschutzes waren die Politiker weltweit bisher wohl etwas zu schchtern, sagt Co-Au-tor David McCollum vom Interna-tionalen Institut fr Angewandte Systemanalyse (IIASA). Wenn wir optimale Lsungen, die wir jetzt schon berall auf der Welt sehen, wiederholen wrden, knnten wir das bereits vorhandene Potenzial nutzbar machen.

    Viel zu oft ist dies allerdings wie eingangs erwhnt aus po-litischen wie wirtschaftlichen berlegungen nicht der Fall. Und so werden die Treibhausgasemissi-onen wohl auch in Zukunft weiter steigen: Laut Weltklimarat legten die Emissionen zwischen 1970 und 2000 um 1,3 Prozent zu, von 2000 bis 2010 lag der Zuwachs dann aber schon bei 2,2 Prozent.

    hauptverursacher Der Energiesektor (z.B. Kohlekraft-werke) gilt laut Weltklimarat als grter Treibhausgasemissions-Ver-ursacher weltweit, dicht gefolgt von der Land- und Forstwirtschaft und der Industrie. Erst danach kommen der Verkehr und das Bauwesen.

    Ein Verschieben der Ladeprozes-se von E-Autos in windstarke Stunden knnte zu einer Ent-lastung des Energiesystems fhren.

    Mit Blick auf eine echte Trans-formation des Transportsektors im Sinne des Klimaschutzes waren die Politi-ker weltweit bis-her wohl etwas zu schchtern.

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    fallende Preise 2007 kostete eine Batterie fr Elektroautos pro Kiloattstunde rund 950 , bis 2014 fiel der Preis um 59% auf 390 pro Kilowattstunde.

    59%

    Patrick Jochem IIP

    David McCollum IIASA

  • medianet.at86 MODELL & HANDEL Freitag, 4. Dezember 2015

    Von Rainer Behounek

    WOLFSBURG. 2014 wurde der VW Tiguan in sterreich sage und schreibe 6.811 mal verkauft, so oft, wie kein anderes SUV. Und das, ob-wohl es den Tiguan seit 2007 gibt; natrlich gab es Facelifts, aber die Basis ist seitdem unverndert. Das Wort Tiguan ist eine Mischung aus Tiger und Leguan und wurde bei einer Publikumswahl ermit-telt, Volkswagen hatte Nanuk oder Namib vorgesehen.

    Die zweite Generation des VW Ti-guan kommt im April 2016 in den Handel und ist sofort als Nachfol-ger erkennbar: Sechs Zentimeter

    lnger, drei Zentimeter breiter und ebenfalls drei Zentimeter flacher, steht der Tiguan nun dynamischer da und wirkt insgesamt selbst-bewusster. Der Radstand legt um 7,7 Zentimeter zu, was vor allem den Passagieren im Fond zugute kommt, die ber mehr Kniefrei-heit verfgen. Die Rckbank lsst sich nun serienmig um bis zu 18 Zentimeter verschieben und ermg-licht ein Kofferraumvolumen von 615 bis 1.655 Liter.

    Die Insassen finden ein funkti-onales Cockpit vor, das ins neue Zeitalter gehoben wurde, Stichwort Digitalisierung. Statt dem Kombi-instrument findet sich ein groes

    Display wieder, das auf Wunsch Navigation und mehr anzeigt.

    Voll vernetztDas je nach Ausstattung bis zu acht Zoll groe Display in der Mittel-konsole beherbergt eine Vielzahl an Online-Lsungen. So ist das Navigationssystem voll vernetzt, die Verkehrsmeldungen sowie Parkplatz-Infos trudeln ebenfalls in Echtzeit ein. Dank App-Connect lassen sich Apple- und Android-Smartphones schnell und einfach mit dem Tiguan synchronisieren und erlauben sogar eRemote-Diens-te, also die Ansteuerung gewisser Funktionen via Smartphone-App.

    Erstmals findet sich im VW Tigu-an auch ein Drehdrckregler, mit dem sich unterschiedliche Fahr-programme auswhlen lassen: Onroad, Offroad, Snow und Off-road-Individual sollen helfen, den Tiguan stets und berall rauf und runter zu bringen. Wer will, nimmt die Offroad-Front und erhlt einen Bschungswinkel von 25 Grad.

    Dem Bereich der Assistenzsys-teme wurde viel Bedeutung ge-schenkt, er wurde von der Basis weg aufgestockt. Serienmig an Bord ist beim neuen VW Tiguan die Multikollisionsbremse, Front-Assist mit automatischer Bremsung bis 50 km/h, radargesttzte Fugngerer-kennung, Spurverlassenswarner so-wie die aktive Motorhaube.

    ppiges MotorenpaketDie sprichwrtliche Qual der Wahl hat man ab April bei den Motoren. Die zwei Benzinmotoren mit 1,4- und 2,0-Liter Hubraum kommen in jeweils zwei Ausfhrungen, der Kleine mit 125 bzw. 150 PS, der Hubraumstrkere verfgt ber 180 und 220 PS.

    Der Selbstznder bietet bei zwei Litern Hubraum vier Leistungsstu-fen: 115, 150, 190 und 240 PS. Die jeweils strksten Versionen und der 190 PS-Diesel sind ausschlie-lich mit Allradantrieb und DSG zu haben, der kleinste Benziner und Diesel nur mit Frontantrieb. Dazwi-schen kann man sich aussuchen, ob man selber schaltet oder mittels 7-Gang-DSG und mit Front- oder Allradantrieb durch die Gegend fhrt.

    Der VW Tiguan hat aber noch ei-nige Asse im rmel, denn 2017 roll-te nicht nur die Langversion des Kompakt-SUV an, er bernimmt auch das Plug-In-Hybrid-System des VW Passat und wird so zum Teilzeit-Stromer. Fix ist die neue Nomenklatur der Ausstattungslini-en: Statt wie bisher Sport & Style, Sky und Track & Style heien die Varianten knftig Trendline, Com-fortline, Highline und Skyline. Die Preise und Ausstattungsmerkmale stehen derzeit noch nicht fest.

    SUV-Gipfelstrmer neu aufgelegtDas populrste SUV sterreichs, der VW Tiguan, glnzt ab April in neuem Kleid. Das alles kann die zweite Generation.

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    Von Rainer Behounek

    WIEN. 4,25 Meter lang ist der neue Mini Clubman und hat mit dem Namen nichts mehr gemein. Mini, BMWs Lifestyle-Abteilung, wenn man so will, ist heute weiter vom Kleinwagen entfernt denn je, der neue Clubman beweist es: Nur mehr sieben Zentimeter Lnge trennen den Englnder vom bayri-schen Einstiegs-Modell 1er.

    Dafr mutiert er zum richtig praktischen Auto und bietet mit 360 bis 1.250 Liter Kofferraum-volumen erstmals viel Platz, der durch die dreigeteilte Rckbank auch optimal ausgenutzt werden kann. Beladen wird der Kofferraum durch zwei nach auen ffnende Heckklappen, die zugleich auch das Markenzeichen des Mini Clubman

    sind. Auf Wunsch ffnen die Tren mittels Gestensteuerung: Wird der Fu unter das Heck gehalten, so ge-hen die Klappen automatisch auf.

    Cockpit und Fahrerposition haben die Entwickler sehr gut hinbekom-men. berhaupt sitzt man deutlich hochwertiger, was sicher auch am

    Mittelsteg liegt, der jetzt hher liegt und ber eine solide iDrive-Bedienung verfgt, die man bereits von BMW kennt.

    Umfangreiche AufpreislisteTrotz der Gre bleibt das Fahr-verhalten typisch Mini. Direkte Lenkung trifft auf ein angenehm hartes Fahrwerk und gute Rund-umsicht, einzig der breite Mittel-steg im Heckfenster schrnkt die Sicht ein wenig ein. Speziell im Mini Cooper S Clubman macht das Kurvenhatzen richtig Spa. Der rechte Fu verfgt ber 192 PS, die den Clubman in 7,1 Sekunden von Null auf 100 katapultieren und bis 228 km/h treiben.

    Preislich startet der Mini Club-man bei 24.900 Euro fr 102 PS. Der Mini Cooper S Clubman steht ab 28.800 Euro in der Garage, der 190 PS starke SD kostet ab 30.500 Eu-ro. Wie immer bei Mini ist die Auf-preisliste lang und teuer. Wer sich fr individuelle Lackierung, Felgen, Leder-Innenraum, John Cooper Works Beplankung, Navi und mehr entscheidet, durchbricht schnell die 40.000er-Marke. Dafr gibt es Life-style und Luxus obendrauf.

    Willkommen im ClubMinis Lifestyler Clubman geht in die dritte Runde und soll dank ppigerer Auenmae zum gerumigsten Mini aller Zeiten werden.

    Ab 24.900 Euro ist der Clubman zu haben; fr 192 PS werden 28.800 Euro fllig.

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    Der VW Tiguan ist trotz der Jahre am Buckel ster-reichs meistver-kauftes SUV. Die neue zweite Generation soll es ihm gleichtun.

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    Aufgeblasener Zuffenhausener

    ZUFFENHAUSEN. Porsche modifiziert den Turbo; die wichtigste Vernderung spielt sich im 3,8 Liter Sechszylinder-Boxer ab. Jeweils 20 PS bekom-men die Modelle, der Turbo ver-fgt nun ber 540 PS und Turbo S ber 580 PS. Damit bentigt der Turbo S fr den Spurt auf 100 gerade einmal 2,9 Sekun-den, der Turbo braucht dafr exakt drei Sekunden. Erstmals erreicht der Turbo S eine Spit-zengeschwindigkeit von 330 km/h (Turbo: 320 km/h). In die Motorsteuerung wurde eben-falls eingegriffen: Die Turbos erhalten eine Dynamic-Boost-Funktion, die auch dann die Drehzahl hlt, wenn man kurz den Fu vom Gas nimmt.

    Schnellfahrer kommen also auf ihre Kosten, sparsame Crui-ser aber auch: der Turbo soll im Schnitt 0,6 Liter weniger ver-brauchen und sich im Schnitt 9,1 bzw. 9,3 Liter genehmigen.

    Die Serienmitgift wurde berarbeitet und beschert dem Turbo S einen serienmigen Wankausgleich und Keramik-bremsen. Auf Wunsch gibt es einen Spurwechsel-Assistenten mit Radaruntersttzung und einen Buglift, der die Front-partie auf Knopfdruck um vier Zentimeter anhebt. Preise ab 213.393 . (red)

    NiSSAN NAVArA

    Edel-Pick-up made in Japan

    WIEN. Der Nissan NP300 Na-vara steigt mit umfassenden Ausstattungsmglichkeiten und einem modernen Design erneut in den Ring. Auf Wunsch sind Voll-LED-Scheinwerfer, ein Around-View-Monitor so-wie Ledersitze und Navigati-onssystem mit an Bord.

    Wer sich fr den Navara Visia King Cab mit Zweiradan-trieb und 160 PS entscheidet, wird um 22.509 leichter, beim Allradler sind es 24.259 . Ab der Acenta-Ausstattung besitzt der neue Navara sieben Airbags, einen autonomen Not-brems-Assistent, Sitzheizung vorn und ein CD-Radio mit Bluetooth-Schnittstelle.

    Wer noch ein wenig drauf-legt, kann sich mit der Top-Ausstattungslinie Tekna Le-derausstattung, ein Glas-Hub-Schiebedach mit Dachreling, Nissan Connect inkl. Navi und Touchscreen und erwhnten Voll-LED-Scheinwerfern aus-statten. Marktstart in ster-reich: Jnner 2016. (red)

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  • medianet.at

    Von Dino Silvestre

    HANNOVER. Fr die Automobilin-dustrie sind technische Kunststoffe Werkstoffe der Zukunft. Schlielich geht es darum, immer schrfere Emissionsobergrenzen einzuhalten und trotz steigender Kraftstoffprei-se wirtschaftliche Lsungen anzu-bieten. Das ist nur mglich, wenn die Fahrzeuge leichter werden.

    Seit 2008 ist das durchschnitt-liche Fahrzeuggewicht schon um 20% gesunken und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, um ei-ne optimale Kraftstoffeffizienz zu erreichen.

    Kunststoffe werden leichterErmglicht wird das durch leichte Kunststoffkomponenten. Beson-ders wichtig ist deren Einsatz bei Fahrzeugen mit schweren Elekt-roantrieben hier bedeutet jedes Gramm weniger mehr Reichweite und bessere Fahrleistungen, so Er-hard Barho vom Oberflchenspezi-alisten Benecke-Kaliko.

    Auch bei den Verbrennungsmoto-ren bringen Manahmen zur Emis-sionsminderung wie Abgasrck-fhrungen, Partikelfilter und elekt-ronische Steuerungssysteme erst mal mehr Gewicht ins Fahrzeug, das an anderer Stelle eingespart werden muss.

    Dazu Barho: Um knftige Anfor-derungen erfllen zu knnen, wird es ntig, leichtere Kunststofflsun-gen zu entwickeln.

    Schlielich werden die Kunst-stoffe im Jahr 2020 schon bis zu 18% des Gewichts eines mittleren Fahrzeugs ausmachen.

    Jedes Gramm weniger bedeutet mehr Reichwei-te und bessere Fahrleistungen.

    Freitag, 4. Dezember 2015 rund ums auto 87

    Leichte Lsungen fr den InnenraumMit modernen Materialien sind Gewichtseinsparungen kein Mirakel. Das bedeutet: Weniger Emissionen und geringerer Verbrauch werden durch konsequenten Leichtbau erzielt.

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    Groes Potenzial fr Gewichtseinsparungen gibt es bei Materialien fr den Innenraum.

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    Groe Erfolge auf allen MrktenSTUTTGART. Weltweit schlossen in den ersten zehn Monaten des Jahres 1,2 Mio. Kunden (+14%) einen Finanzierungs- oder Lea-singvertrag mit Daimler Financial Services ab. Sowohl in Europa als auch in Asien und Amerika ver-zeichnete der Finanzdienstleister Zuwchse.

    Besonders gut laufen die Ge-schfte in China, wo Mitte Novem-ber erstmals binnen eines Jahres die Marke von 100.000 Neuvertr-gen bertroffen wurde. Mit einem Vertragsvolumen von fast 6,6 Mrd. ist China derzeit der viertwich-tigste Markt fr Daimler Financial Services.

    Das Vertragsvolumen der ins-gesamt ber 3,6 Mio. finanzierten oder verleasten Pkws, Transporter, Lastkraftwagen und Busse beluft sich derzeit auf ber 114 Mrd. - um 51 Mrd. mehr, als zu Beginn der Dekade. (gb)

  • medianet.at88 rund ums auto Freitag, 4. Dezember 2015

    Von Georg Biron

    WIEN. Der Weg bis zum vollkom-men und selbststndig fahrenden Auto ist noch weit, erklrte der stellvertretende AMTC-Chef-techniker Friedrich Eppel am Rande des Expertenforums, das der AMTC gemeinsam mit dem Institut fr Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA) der TU Wien veranstaltete. Realistischere Umsetzungschancen, wenngleich ebenfalls noch Zukunftsmusik, hat hochautomatisiertes, vielleicht auch teilautonomes Fahren in be-stimmten Bereichen.

    Allerdings sind noch viele tech-nische und rechtliche Fragestellun-gen offen. Eppel dazu: Aktuell sind wir in einer Phase, in der teilauto-matisiertes Fahren in ersten Seri-enfahrzeugen umgesetzt wird. Das Fahrzeugsystem bernimmt in spe-zifischen Fllen zwar selbststndig die Lngs- und Querfhrung des Autos (also Bremsen, Gas geben und Lenken), der Fahrer muss das System aber immer noch dauerhaft berwachen.

    Die nchste Stufe wre das hoch-automatisierte Fahren; hier ist eine dauerhafte berwachung durch den Fahrer nicht mehr notwendig,

    allerdings muss er nach Aufforde-rung des Systems die Kontrolle des Fahrzeugs bernehmen.

    Wenn das System versagtDas System muss in der Lage sein, Situationen, die es selbst nicht mehr beherrschen kann, rechtzeitig vorauszusehen und die Kontrolle an den Fahrer abzutreten.

    Die Zeitspanne dafr kann mit zumindest zehn Sekunden ange-nommen werden. Denn solange braucht es, um einem nicht voll auf das Verkehrsgeschehen konzent-rierten Fahrer wieder die Fahrauf-gabe zu bertragen.

    Whrend dieser Zeit muss das Fahrzeug aber immer noch selbst-stndig alle Verkehrssituationen meistern knnen.

    Ethische ProblemstellungenNeben den technischen Problem-stellungen gibt es in Hinblick auf autonomes Fahren auch rechtliche Fragen zu klren.

    Die am schwersten berwind-baren Hrden zeichnen sich fr AMTC-Chefjuristen Martin Hof-fer im strafrechtlichen und im ethi-schen Bereich ab: Moralische Ent-scheidungen werden von Menschen getroffen und sie mssen sich dafr entsprechend verantworten. Was eine Fehlentscheidung durch ein programmiertes Systems be-

    deutet, ist derzeit vllig ungelst.Zur Klrung von Haftungsan-

    sprchen nach Schadensfllen im automatisierten Fahrbetrieb ist es notwendig, dass Systemhandlun-gen und Eingriffe des Fahrers do-kumentiert werden.

    amtC-Experten sind skeptischSchlagworte wie Zukunft der Mobilitt oder Autonomes Fahren sind in aller Munde. Doch der Weg dorthin ist noch weit, wie beim AMTC-Expertenforum festgestellt wurde.

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    Von Alice Hefner

    STUTTGART. Das Fraunhofer-Ins-titut fr Arbeitswirtschaft und Or-ganisation (IAO) hat die Situation fr hochautomatisierte Autos auf deutschen Autobahnen untersucht. Kaum ein technischer, politischer oder konomischer Aspekt bleibt dabei unbeleuchtet; dabei lassen sich Forderungen an Politik und Autohersteller gut herauslesen.

    Einbau einer Black BoxEs sei unter Experten der Automo-bil- und Versicherungsbranche in-zwischen Konsens, heit es in der Studie, dass Unfalldatenspeicher eine Zulassungsvoraussetzung fr hochautomatisierte Pkw sein wer-den. Automobilhersteller, Versiche-rungen und Fahrzeughalter mss-

    ten im Falle eines Unfalls (mittels einer Blackbox) zweifelsfrei die Frage nach Schuld und Verantwor-tung beantworten knnen.

    Die Studie geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 Funktionen wie Stau- oder Autobahnpiloten in der Oberklasse obligat sein werden.

    Wenig gefallen drften der Politik Aussagen zur Einbindung hochau-tomatisierter Fahrzeuge in telema-tische Systeme. Die Studie besttigt die Position der Konzerne, wonach Autos zunchst ohne entsprechende Infrastruktur (Intelligent Transport Systems/ITS) fahren knnen.

    Internet ist nicht ntigInternet- oder Mobilfunkverbin-dungen sind daher fr die Funk-tion der Autos nicht erforderlich. Allerdings bten sogenannte Car-to-X-Systeme die Mglichkeit, in verschiedenen Verkehrsszenarien die Qualitt des automatisierten Fahrzeugverhaltens zu steigern.

    EU-Digitalkommissar Gnther Oettinger und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten in der Vergangenheit immer wieder da-rauf verwiesen, dass autonome Autos auf Spezialdienste im Netz angewiesen seien.

    Eine der hchsten Hrden fr die neuen Autos knnte die Freigabe-falle darstellen. Dies bedeutet, dass die automatisierten Funktionen zu komplex sind, um sie in wirtschaft-lich vertretbarer Weise vollstndig testen zu knnen.

    automatisierte autosDas Fraunhofer-Institut fr Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) hat Chancen und Risiken fr hochautomatisierte Autos untersucht.

    Vor der Zulassung automatisierter Autos sind noch viele Probleme zu lsen.

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    Im Hinblick auf autonomes Fahren und mgliche Verkehrsunflle gibt es auch noch sehr viele rechtliche Fragen zu klren.

    KIa GrEEn Cars

    Kia stellt grne Roadmap vorFRANKFURT. Kia will in den kommenden fnf Jahren sein Angebot an emissionsarmen Fahrzeugen deutlich erweitern. Dazu wurde jetzt die interna-tionale Strategie Green Car Roadmap vorgestellt.

    Das Angebot an besonders umweltfreundlichen Fahrzeu-gen der Marke soll von heute vier Modellen bis zum Jahr 2020 auf immerhin elf Mo-delle ausgebaut werden. Der Mutterkonzern Hyundai plant, dafr die stattliche Summe von insgesamt ca. 9,56 Mrd. zu investieren. (gb)

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    Elektroautos ohne LadekabelSTUTTGART. Elektrofahrzeuge werden nicht mehr per Kabel, sondern mittels induktiver Ladesysteme mit Strom ver-sorgt. Die Ladung erfolgt ber ein Magnetfeld, das von einer Ladespule im Parkplatzboden erzeugt und nach dem Trans-formatorprinzip auf eine Emp-fngerspule am Unterboden des Autos bertragen wird.

    Damit das funktioniert, muss der Fahrer das Auto so par-ken, dass beide Spulen exakt bereinander liegen. Ohne ein adquates Assistenzsystem ist dies so gut wie unmglich doch gerade daran fehlte es bisher. Am Institut fr Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen (IVK) der Uni Stuttgart wurde ein Verfahren entwickelt, das eine zentime-tergenaue Positionierung er-reicht. (gb)

    FIat PICK-uP

    Fiat Fullback auch in EuropaDUBAI/TURIN. Fiat hat auf der Dubai International Motor Show als Weltpremiere den Fullback vorgestellt. Der Mid-Size-Pick-up wird ab Mai 2016 in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika verkauft. In Eu-ropa ist der Wagen mit einem 2,4-Liter-Turbodiesel ausge-rstet, der in zwei Varianten (mit 113 kW/150 PS oder 133 kW/180 PS) angeboten wird.

    Das Triebwerk ist entwe-der mit einem Sechs-Gang-Handschaltgetriebe oder einer Fnfgang-Automatik mit Sport-Modus kombiniert. Der Fullback ist wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb erhltlich.

    Das Fahrzeug wird mit drei Ausstattungsvarianten und drei Karosserieversionen angeboten. Erhltlich sind Einzelkabine (Single Cab), Ein-zelkabine mit zustzlichem Stauraum hinter den Sitzen (Extended Cab) oder Doppel-kabine mit zwei Sitzreihen (Double Cab). Zudem ist der Fullback fr Aufbauhersteller auch als Fahrgestell erhltlich. Die Nutzlast betrgt modell-abhngig bis zu 1.100 kg. (gb)

    Das System muss in der Lage sein, Situationen, die es selbst nicht mehr beherr-schen kann, vor-auszusehen und die Kontrolle an den Fahrer ab-zutreten

    MN2015_081_m_20151204_m1_FERT_081.pdfMN2015_082_m_20151204_m2_FERT_082.pdfMN2015_083_m_20151204_m3_FERT_083.pdfMN2015_084-085_m_20151204_m4-5_FERT_084.pdfMN2015_086_m_20151204_m6_FERT_086.pdfMN2015_087_m_20151204_m7_FERT_087.pdfMN2015_088_m_20151204_m8_FERT_088.pdf