CineStar JAMES BOND · JAMES BOND AM DONNERSTAG, 1. NOvEMBER, KOMMT DER NEUE JAMES-BOND-FILM...

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  • DIE AKTUELLEHERBSTMODE AUSGÜTERSLOH

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 5

    MOHAMMED!Das aus Amerika stammende »Mohammedvideo« hat in den vergangenen Wochen für Trubel gesorgt. Ein paar tausend verblendete Fanatiker haben in der ganzen Welt protestiert, Botschaften angezündet und Menschen umgebracht: »Das Inferno ist das, was sie besonders gut können«, schrieb Richard Dawkins. Politiker gehen in die Knie und stellen unsere verfassungsmäßigen Grundrechte infrage – als wäre das Recht auf freie Meinungsäußerung ein Schönwetterparagraph, der nur greift, wenn allen die ge-äußerte Meinung auch passt. Die Presse nimmt die Proteste dankbar auf, schürt durch die verzerrte Darstellung Hass und Panik: Es gibt weltweit rund anderthalb Milliarden Moslems und nur ein paar tausend protestieren – »den« Moslems ist das Video also völlig egal. Man darf und muss (sic!) Religionen kritisieren und sich über sie lustig machen, beleidigen kann man sie sowieso nicht –

    man kann nur lebende Personen beleidi-gen. Und wenn sich jemand in seinen

    »religiösen Gefühlen« (was immer das überhaupt sein soll) verletzt fühlt, dann muss er damit leben. Ich habe noch nie davon gehört, dass sich jemand in seinen »humanisti-

    schen«, »sozialdemokratischen« oder sonstigen weltanschaulichen

    Gefühlen verletzt gefühlt hat. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Gegenaufklärung

    Fuß fasst …

    Christian Schröter

    TOTAL LOK AL 006 Maria trifft, Naturschule Gütersloh

    BUSINESS 018 Gütersloh engagiert, Netzwerkhof

    LIFEST YLE 032 Anke Anstoetz, Mode von Linie 2

    ESSEN UND TRINKEN 036 (Un)typisch westfälisch, Pizzeria Rucola, Friedrichs

    GESUND UND FIT 044 Tai-Chi, 150 Jahre Klinikum Gütersloh

    AUTOMOBILES 046 VW Golf VII, Hentzes Boxenstopp-Aktion

    KULTUR 058 Kinotipps, Steinhagener Kulturtage, Pollhans

    IMPRESSUMDas Magazin guetsel.de, ISSN 2193-6773, er scheint monatlich im 17. Jahr-gang und wird kostenlos an Aus lage-stel len in Gütersloh und Umge bung verteilt und ist als PDF-Dokument zum Download verfügbar.

    Herausgeber (V. i. S. d. P.)

    Christian Schröter AGDFeldstraße 733330 GüterslohTelefon (0 52 41) 68 74 42Telefax (0 52 41) 68 74 45Mobil (01 72) 2 37 30 [email protected]

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 76 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    TOTAL LOK AL

    Taxifahren im Kreis Gütersloh

    wird um 16 Prozent teuer

    GEMEINSCHAFTSPROJEKT

    Die Stadtwerke wollen sich an ei-nem Windenergieprojekt beteiligen.

    Gütersloh, Herford und Ahlen gründen gemeinsam die Windenergie Westfalen-Lippe GmbH (»WWL«) mit Sitz in Biele-feld. Kurzfristig wird auch mit einer Be-teiligung der Stadtwerke Detmold ge-rechnet. Das neue Unternehmen soll vor-nehmlich Windkraftwerke im bisheri-gen Versorgungsgebiet der beteiligten Partner bis zur schlüsselfertigen Über-gabe betreuen. Standortsuche, Genehmi-gungsplanung und Betriebsbeginn sollen als Dienstleistung angeboten werden.

    TAXIFAHREN WIRD TEURER

    Die Preise für Taxifahrten im Kreis werden um 16 Prozent teurer.

    Mitte September hat der Kreisaus-schuss eine Erhöhung der Preise für Fahrten mit Taxis im Kreis um durch-schnittlich 16 Prozent beschlossen. In den vergangenen fünf Jahren waren die Taxigebühren stabil geblieben, jetzt steigen beispielsweise die Grundge-bühr von 2,50 auf drei Euro und der Ki-lometerpreis von 1,50 auf 1,70 Euro.

    KEIN TEMPO 30 MEHR?

    Die Bürgermeisterin geht gegen den Planungsausschuss der Stadt vor.

    Die Friedrichsdorfer hatten 2009 in einem Bürgerantrag gefordert, das Geschwindig-keitslimit auf der Brackweder Straße von 50 auf 30 Stundenkilometer herabzustu-fen. Weil die Straße aber eine Landes-straße ist und sich keine »schwerwie-genden Gründe« für ein solches Tem-polimit belegen lassen, verstößt die Geschwindigkeitsbegrenzung gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Bürgermeisterin droht mit einem Gang zur Aufsichtsbehörde.

    WALKENHORST

    Das Autohaus Walkenhorst konzent-riert sich auf Gütersloh.

    Wegen aktueller Anforderungen von BMW hätte das Autohaus Walkenhorst beträcht-lich in den Standort Harsewinkel investieren müssen. vor diesem Hintergrund wurde jetzt entschieden, sich im Kreis Gütersloh zukünf-tig auf den Standort an der Hülsbrockstra-ße zu konzentrieren und die Filiale in Harse-winkel zum 30. September zu schließen.

    SEXSTEUER

    Der Gütersloher Stadtrat hat jetzt über die Sexsteuer entschieden.

    Nach einem Vorschlag der BfGT aus dem März soll Gütersloh professionelle Etablissements besteuern. Die Einnah-men könnten nach dem »Mindener Mo-dell« zwischen 13.000 und 19.000 Eu-ro und nach dem »Dorstener Steueran-satz« zwischen 43.000 und 49.000 Eu-ro liegen. Die Verwaltung lehnte ab, der Finanzausschuss stimmte zu.

    GOLD FÜR HENNING

    Schlagersänger Dennis Henning hat seine erste Goldene Schallplatte.

    Der Gütersloher Schlagersänger Den-nis Henning (31) hat seine erste Golde-ne Schallplatte von der Europäischen Ge-sellschaft für Musik verliehen bekom-men. Mit seinem Hit »Ich fliege wieder mit Dir« hielt er sich 15 Wochen lang in den Charts. »Für einen Künstler ist es ei-ne Ehre, eine solche Auszeichnung zu er-halten. Dieses zeigt die Wertschätzung der Fans«, so Henning, der in der Spar-te »Bester männlicher Newcomer Deut-scher Schlager« für den Europäischen Musikpreis nominiert ist.

    ECHO FÜR DIE STIFTUNG

    Die Bertelsmann-Stiftung erhält den Echo-Klassik-Sonderpreis.

    Das Projekt »Musikalische Grundschule« der Bertelsmann-Stiftung wird in diesem Jahr von der Deutschen Phono-Akade-mie mit dem Echo-Klassik-Sonderpreis für Nachwuchsförderung im Bereich der Klassik ausgezeichnet. Bei dem Projekt wird Musik in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien aus fünf Bundeslän-dern in den Unterricht aller Fächer ein-gebunden und zum Lernprinzip und Ge-staltungselement im Schulalltag gemacht.

    STADTMUSEUM

    Seit Ende September wird das Stadt-museum an der Kökerstraße saniert.

    Das gut 250 Jahre alte Fachwerkhaus an der Kökerstraße, in dem das Stadtmuseum untergebracht ist, wird seit Ende September saniert. Für die Arbeiten sind 50.000 Eu-ro veranschlagt worden – 20.000 Euro aus Denkmalpflegemitteln des Landes, 10.000 Euro von der Bürgerstiftung, der Rest aus Ei-genmitteln des Heimatvereins. Bei den Ar-beiten sind klassische Handwerkskunst und besondere Materialien gefragt, um den leichten verfall zu stoppen: »An so einem Fachwerkhaus gibt es immer etwas zu tun«, sagt Museumschef Dr. Rolf Westheider.

    VOLKSBANK MODERNISIERT

    Eine volksbank-Geschäftsstelle macht Platz für Schenke.

    Lebensmittelhändler Reiner Schenke hat das Gebäude der Volksbank an der Carl-Bertelsmann-Straße 103 von der Volksbank gekauft und mit einem dreigeschossigen Anbau begonnen. In diesen Anbau wird im April kommen-den Jahres die etwa 200 Quadratme-ter große Geschäftsstelle als Mieter ein-ziehen. Die Volksbank Gütersloh ist da-

    bei, ihre Niederlassungen zu moder-nisieren, um ein einheitliches Erschei-nungsbild aller Gütersloher Ge-schäftsstellen zu erreichen, sagt

    Bernhard Grünebaum.

    AMADÉ ERÖFFNET

    Olaf und Katja Sieweke haben ihr neues Restaurant eröffnet.

    Mit der »Sinfonie« in der Stadthalle hat die Familie Sieweke fast 30 Jahre lang die Gäste begeistert. Am 5. Okto-ber haben Katja und Olaf Sieweke das »Amadé« an der Sundernstraße eröff-net. Der Umbau der ehemaligen Gast-stätte »Michelswirth« hat fast ein Jahr gedauert. Restaurant und Saal wurden unter Federführung von Katja Sieweke komplett umgestaltet und renoviert.

    SUSANNE CLEMENS

    Ende September ist die Fotografin Susanne Clemens verstorben.

    Die bekannte Gütersloher Fotografin, Or-ganisatorin der Hochzeitsmesse und Ehe-frau von BfGT-Chef Norbert Morkes ist En-de September im Alter von 50 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Ihr Fotografenhandwerk erlernte sie bei Gerda Herrmann und machte sich dann mit einem Atelier in »Meiers Mühle« am Stadtpark selbstständig. Sie hinterlässt neben ihrem Ehemann auch ihre zwei Kinder Felix (16) und Lara (12). Norbert Morkes stellte auf seiner Website drei Lieder von Grönemey-er, Knef und Clapton ein, die sich Susanne Clemens zum Abschied gewünscht hatte.

    GÜTERSLOH ENGAGIERT

    Schülerinnen und Schüler arbeiten wieder ehrenamtlich.

    Schon zum sechsten Mal haben neun Gütersloher Schulen an der Aktion »Gü-tersloh engagiert« teilgenommen. Gut 2.500 Schülerinnen und Schüler haben einen Tag lang ehrenamtlich für einen sozialen Zweck gearbeitet – von klei-nen Büroarbeiten, handwerklichen Tätigkeiten, Einräumen von Wa-ren über das Gassi-Gehen mit dem Nachbarshund bis zum Umgang mit älteren Menschen. Die Hälfte des »Lohns« erhält die jeweilige Schu-le, über die Verwendung der anderen Hälfte der Erlöse entscheidet das Ju-gendparlament Gütersloh.

    HUNDEZÄHLUNG

    Seit Ende September werden 42.000 Haushalte überprüft.

    Der 60-jährige, erfahrene »Spür-hund« Kurt Letzel von der Firma Kommstat aus Geeste-Dalum im Emsland ist mit einem 20-köpfi-gen Team seit Ende September unterwegs, um eine Hunde-zählung in Gütersloh durch-zuführen. Die Stadt erhofft sich durch die Aktion jähr-liche Mehreinnahmen von 50.000 Euro.

    ZWEI JAHRE LESESPASS

    Gütersloherinnen und Gütersloher haben mehr Freude am Lesen.

    »Lesespaß« in Gütersloh zeigt nach zwei Jahren eine positive veränderung der Lese-kultur in der Stadt: Durch die Initiative konn-ten Kinder aller Altersstufen sowie viele El-tern, Lehrkräfte und Erzieher für das Lesen begeistert werden. Dies ist das Ergebnis ei-ner Evaluation des Instituts für Lese- und Me-dienforschung der Stiftung Lesen, welche die Initiatoren Bertelsmann, Stiftung Lesen und Goethe-Institut in der Gütersloher Stadt-bibliothek vorstellten. Gleichzeitig konkreti-sierten die drei Partner die Fortführung des Projekts »Lesespaß« in Gütersloh.

    CHORJUBILÄUM

    Der Matthäus-Chor feiert sein 50-jähriges Jubiläum.

    Der Gütersloher Matthäus-Chor war vor 50 Jahren gegründet worden. Am Sonn-tag, 30. September, begingen die Sänger einen Festakt in der Matthäuskirche mit Ehrung der Jubilare und einem anschlie-ßenden Empfang im Gemeindehaus. Der renommierte Gemeindechor war seit 1962 aus kleinsten Anfängen gewachsen und wird seit 2006 von Petra Heßler ge-leitet. Heute ist der beliebte und bekann-te Chor mit 46 Sängerinnen und Sängern in allen vier Stimmlagen besetzt.

    GÜTSLER STRASSENFIFFI

    Ian Deady ist der Gewinner des Gü-tersloher Straßenfiffis 2012.

    Der Straßenkunstwettbewerb »Gü-tersloher Straßenfiffi« fand in diesem Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Michaeliswoche statt. Bei strahlender Herbstsonne konnte sich der Brite Ie-an Deady gegen seine neun Konkurren-ten durchsetzen, auf Platz 2 kamen die »Anonymous Brothers«, auf Platz 3 das »Duo Farfalle« und den Sonderpreis be-kam »Hupenmann« Teorge Michael.

    125 JAHRE GÜTH & WOLF

    Die letzte Gütersloher (Band)-We-berei feiert im November.

    Der Gütersloher Traditionsbetrieb Güth & Wolf, in vierter Generation von Her-mann Güth (50) geführt, feiert im Novem-ber sein 125-jähriges Bestehen. An zwei Standorten in Gütersloh und einem in Frie-soythe webt das Unternehmen täglich rund eine Million Meter Bänder und Gurte. Zu

    den Produkten gehören beispielsweise Hundeleinen, Zurrgurte, Rucksackrie-

    men, Auffangnetze für Flugzeuge, Kapitalbänder und Lesezeichen,

    Airbag-Bänder, Schlaufen, Etiket-ten, Koffer-Innenbänder, Gurt-bänder, Gardinenbänder, Fall-schirmgurte oder Abschleppsei-le. Ins gesamt werden drei- bis viertausend Produkte in unzäh-lichen Ausprägungen gefertigt.

    ROBOTERZENTRUM

    Dirk Kreisch hat jetzt ein Roboter-zentrum in Gütersloh eröffnet.

    An der Carl-Zeiss-Straße hat Dirk Kreisch das »Robot-Zentrum Gü-tersloh« eröffnet. Die Serviceroboter können direkt vor Ort ausprobiert werden – vom Saugroboter über den Wischroboter bis zum automati-schen Rasenmäher oder Fenster-putzroboter. Für Ende des Jahres ist außerdem ein Regenrinnenro-

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 98 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    Liebe Tageszeitungen, ich dachte, es geht hier um lokalen Quali-tätsjournalismus. Offenbar steht jedoch lei-der die vermeintliche Lustigkeit im Vorder-grund, jedenfalls wenn man die mit mehr oder weniger originellen Wortspielen gar-nierten Überschriften liest. Fügt das dem reinen, sachlichen Informationsgehalt ir-gendetwas hinzu? Oder ist das etwa zeitge-mäß? So hat die Firma Gustav Wolf jüngst ihr 125-jähriges Firmenjubiläum gefeiert – und was müssen wir lesen? »Kräftig auf Draht« (kicher, kicher) … »Ein 125-jähri-ger Drahtseilakt« (hahaha, Moment – was soll das heißen? Steht die Firma auf der Kip-pe? Etwa von Anfang an?) … und auch die Stadtwerke »machen Wind« (hihihi), eine Verler Orgel »pfeift aus dem letzten Loch« (Oh Gott!). Wirkt irgendwie merkwürdig, fast schon infantil …

    Ach was, BfGT? Der Berliner Platz ist unattraktiv? Wem erzählt Ihr das …

    Liebe Autofahrer, oder auch Drecksäcke: Wenn Ihr beim Parken ein Nachbarauto demoliert und dann einfach abhaut, ist das Unfallflucht. Ein Straftatbestand. So wie zuletzt ein wei-ßer SUV von BMW, der beim Türmer ge-parkt hat, und mir eine weiße Lackspur und Schrammen am Radlauf verpasst hat. Oder die Arschgeige, die mir mit der Stoßstange eine große Beule in den Radlauf gefahren hat. Wenn Ihr mit dem Ausparken oder dem Au-tofahren an sich überfordert seid, dann gebt doch bitte den Führerschein ab oder geht zu einer Nachschulung. Wenn ich Euch beim nächsten Mal erwische, gibt’s Theater …

    Ganz Recht, Frau Fraedrich, Facebook ist für Schüler kein Muss. Es wird lediglich exzessiv genutzt, aber die Schlussfolgerung der Neuen Westfälischen ist ganz einfach falsch (und darüber hinaus völlig unangebracht). Wenn Facebook mor-gen abgeschaltet würde, was würde dann passieren? Gar nichts. So einfach ist das manchmal …

    Tja, Herr Tünner-mann aus Lemgo, Sie haben natürlich Recht: Mehr Schein als Sein ist das Prinzip unserer Mediengesell-schaft. Um nicht zu sagen: Nur der Schein zählt. Aber warum sollte man Richard Da-vid Precht nicht als Philosophen bezeich-nen? Zwar ist er zweifellos (so Sloterdijk) der »André Rieu« der Philosophie, aber die Be-zeichnung ist weder geschützt, noch ein aka-demischer Grad. Jemand, der philosophiert, ist ein Philosoph. Ist so.

    Oha, kfd St. Pius, dass ausgerechnet Ihr die Frage stellt »Was bin ich wert als Frau« ist erstaunlich. Mal ei-nen Blick in die Bibel geworfen?

    Ähm, Junge Union, neulich stand in der Zeitung, dass Ihr für einen schnellen Ausbau der A33 seid. Und dass Ihr eine erhöhte Verkehrsdichte auf der Brockhäger Straße und der B61 in Gü-tersloh befürchtet, wenn die B68 in Halle einseitig in Fahrtrichtung Bielefeld gesperrt werden sollte. Und so weiter und so fort. Aber auf dem Foto sind dann drei von Euch zu sehen, wie sie ein Schild halten, auf dem steht: »33 wir bauen weiter!«. Ihr baut wei-ter? Ihr? Wirklich?

    Was, Volkshochschule Reckenberg-Ems, sind denn in den »Handwerks-Workshops nur für Frauen« für Elektrowerkzeuge ge-meint, vor denen die Frauen keine Angst ha-ben sollen? Elektrische Dosenöffner, Staub-sauger, Elektroherde, Waschmaschinen oder Wäschetrockner?

    Was, Herr Zapp, haben Sie denn gedacht? Mitglied in der Katholischen Kirche sein, aber keine Kir-chensteuern bezahlen? So geht’s ja nun nicht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass ge-rade die Katholische Kirche im Eintreiben von Geldern ganz groß war (und ist). Karl-heinz Deschner hat das in seiner »Kriminal-geschichte des Christentums« zwar einsei-tig aber detailliert dargelegt – nicht umsonst nennt er die Katholische Kirche die »größte Verbrecherorganisation der Menschheitsge-schichte«. Deschner spricht vom zusammen-geraubten Kirchenstaat, von erpressten Gel-dern, Mord und Folter …

    Wahnsinn, Stadt, die Umsetzung der »Fußwaschenden« soll 20.000 Euro kosten? Was sind das denn schon wieder für Mondpreise? War da ein vergoldeter Brunnen geplant?

    Geht doch! Statt der Zacken auf den Schranken am erweiterten Schulhof des Evangelisch-Stif-tischen Gymnasiums wurden jetzt gerade Bleche angebracht. Wahre Schädelspalter …

    Merkwürdig. Als der Berliner Platz damals umgestaltet wurde, hieß es, das sei der ganz große Wurf. Jetzt wächst plötzlich allenthalben die Un-zufriedenheit. Auch ist jetzt – im Nachhin-ein – plötzlich glasklar, dass die dort ange-pflanzten Bäume gar nicht gedeihen können. Warum hat man sie dann überhaupt einge-pflanzt? Auch der teure, portugiesische Gra-nit war offenbar ein Griff ins Klo. Nun gut. Neue Chance – neues Glück …

    Danke, Gütersloh Marketing GmbH, dass Ihr Euch drum kümmert: Da be-schwerte sich doch kürzlich ein Einzelhänd-ler in der Fußgängerzone über einen ande-ren Einzelhändler, der rücksichtslos und ta-gelang palettenweise angelieferte Ware und Verpackungsmaterial vorm Geschäft lagert. Und zwar, weil die gesamte Ladenfläche als Verkaufsfläche genutzt wird und keine La-gerfläche vorgesehen ist. Damit ist jetzt hof-fentlich bald Schluss …

    Warum, Journalisten-verband, regt Ihr Euch darüber auf, dass sich An-dreas Kimpel klar vom offenbar stark kriti-sierten Catering beim Landespresseball di-stanziert? Das ist doch wohl verständlich, zumal Kurt Biesel das Stadthallenrestau-rant gerade jetzt erst wiedereröffnet hat. Wen habt Ihr denn da engagiert? Uns wun-dert da gar nichts, zumal die Pressearbeit für den Landespresseball (ausgerechnet) auch immer höchst unprofessionell stattfindet …

    Kinder, das war was für Euch, oder? Beim »Ta-schenlampenkonzert« am 3. Oktober im Rahmen der Michaeliswoche war die Frei-lichtbühne im Mohns Park voll besetzt. Schöne Veranstaltung, tolle Musik für Kin-der, wunderbare Inszenierung.

    Das, Kulturräume, ist doch mal was. Ein Sonderprogramm für regionale und lokale, freie Theatergrup-pen. Eine wunderbare Idee. Da dürfen wir das Theateratelier der Weberei, das Thea-terlabor Tor 6 aus Bielefeld und Kurt Kor-tenkamp mit seiner Gütersloher Weltbühne endlich mal auf der großen Bühne erleben. »Neben dem Plan« … tolle Aktion …

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 1110 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    Seit Frühjahr 2012 werden im Gü-tersloher Programmkino Bambi/Löwenherz an der Bogenstraße wieder regelmäßig französische Filme in Originalfassung gezeigt. Bisher gab es drei vorstellungen, die einen gro-ßen Zuspruch hatten. Am Donnerstag, 25. Oktober, und Sonntag, 28. Oktober, wird der letzte Film der Reihe in diesem Jahr gezeigt: »Der Name der Leute«. Es handelt sich um eine typisch französische Komödie mit ernstem Thema. Der Film ist 2010 entstanden und beschäftigt sich mit den Problemen von Immigranten in Frank-reich. Die beiden Hauptfiguren sind Ba-hia, eine arabischstämmige junge Frau, die ihre linksradikalen Ideen mit origi-nellen Methoden vertritt und sich ärgert, dass man ihr die arabische Abstammung nicht mehr ansieht, und Arthur, der aus einer Immigrantenfamilie mit jüdischen Wurzeln stammt, dies aber verheimlicht und ganz unauffällig als »normaler« Fran-

    zose gesehen werden möchte. Das Tref-fen dieser beiden und ihre Annäherung wird mit skurrilem Witz und vielen unge-wöhnlichen Ideen geschildert, ohne den ersten Hintergrund aus den Augen zu ver-lieren. Im kommenden Jahr wird die Rei-he französischer Filme in Originalfassung fortgesetzt. Wie die Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Châteauroux soll auch die Reihe der französischen Fil-me dazu beitragen, dass sich Deutsche und Franzosen besser kennenlernen. Für viele Gütersloher und Gütersloherinnen sind die Filme ein angenehmer Weg, ih-re Kenntnisse der französischen Sprache zu trainieren. Darüber hinaus vermitteln die französischen Filme auch Aspekte der Kultur und Lebensweise unserer Nach-barn. Fragen und Anmerkungen rund um die Filmreihe in französischer Origi-nalsprache nimmt Wolfgang Hellmeier per E-Mail an [email protected] entgegen.

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    Maria trifft

    KURT BIESEL

    Mancher hält es für ein Wagnis, sich – aus südlicheren Landstri-chen kommend – in Ostwest-falen niederzulassen. Kurt Bie-sel hat den Schritt gewagt und die ersten Ta-ge am Standort Gütersloh geben ihm recht: Die Gütersloher sind neugierig auf den »neu-en Mann« im Restaurant der Stadthalle. Sei-ne ersten »Feuerproben« hat Kurt Biesel be-reits bestanden an seinem Wirkungsort: Mit der neuen Theater- und Stadthallen-Saison, mit den veranstaltungen der Michaeliswoche im Umfeld des Theaters war vom ersten Tag der Eröffnung am Montag, 1. Oktober, an vol-ler Einsatz gefordert.

    Den erfahrenen Gastronomen, so scheint mir, hat das bisher noch nicht aus der Ruhe gebracht. Als Leiter eines großen Catering-Unternehmens, als verantwortlicher für Groß-küchen und ein weiteres Restaurant im Saar-land, kennt er sich nicht nur in der Küche bes-tens aus. Dort ist allerdings sein Lieblingsplatz, das spürt man im Gespräch mit ihm sofort. »Ich freue mich auf die Stadthalle Gütersloh, weil ich hier vielen verschiedenen Menschen begegnen werde, die ich kulinarisch verwöh-nen möchte«, hat er bei seiner vorstellung vor einigen Wochen gesagt, »die Zufriedenheit meiner Gäste steht an erster Stelle, bei mir sollen Sie sich wohlfühlen! Nicht nur ›Haupt-sach gudd gess‹, sondern auch das Besonde-re ist uns wichtig …« – ein bisschen Saarland darf es also schon sein in Ostwestfalen. Und wenn in Gütersloh jetzt unter anderem »Dip-pelappes« auf der Mittagskarte steht, so han-delt es sich nicht um einen »Dip«, in den man ein Gemüsestängelchen eintaucht, sondern um satte saarländische Hausmannskost – ei-nen deftig-würzigen Kartoffelauflauf näm-lich, der am besten schmeckt, wenn die Krus-te richtig schön knackig ist. Sich daran zu ge-wöhnen, wird den Güterslohern im kulinari-schen Land von Pickert und Potthast wohl nicht schwer fallen.

    Wir freuen uns jedenfalls, dass das Restau-rant der Stadthalle nach einer stillen Sommer-pause so schnell wieder den Anschluss an das gastronomische Leben zwischen Dreiecks-platz und Theater gefunden hat. Als »Fried-richs« an der Friedrichstraße. Schauen Sie mal rein.

    KURTBIESEL

    ANDREASKIMPEL

    MARIAUNGER

    Freundschaften sind wichtig. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Städte: Seit 1977 pflegt die Stadt Gütersloh die ersten Verbindungen im Rahmen einer Städtepartnerschaft zu der französischen Stadt Châteauroux, rund 260 Kilometer süd-lich von Paris. Ein Jahr später wurde offiziell die Freundschaft mit Broxtowe, der Großge-meinde vor den Toren Nottinghams, besie-gelt. Auch zu der polnischen Stadt Grudzi-adz (Graudenz) entwickelte sich in den 90-er Jahren eine intensive Verbindung. Durch sie trat Gütersloh außerdem mit Falun in Mit-telschweden in Kontakt. Die jüngste Part-nerstadt Güterslohs ist Rshew, eine russi-sche Stadt, rund 200 Kilometer westlich von Moskau gelegen. Zahlreiche Besuche und gemeinsame Veranstaltungen verdeut-lichen, dass die Städtepartnerschaften Gü-terslohs nicht nur auf dem Papier existieren. Vor allem der Austausch zwischen Schulen oder Vereinen spielt hierbei eine wesentli-che Rolle. In diesem Jahr wird das 35-jährige Beste-hen der Freundschaft mit Châteauroux ge-feiert, der ältesten Partnerstadt Güterslohs: Am Pfingstwochenende reiste eine Delega-tion um Bürgermeisterin Maria Unger in das im Herzen Frankreichs gelegene Château-roux. Höhepunkte des Besuchs waren die

    Unterzeichnung einer Urkunde mit Jean-Francois Mayet, Bürgermeister von Châ-teauroux, und Bürgermeisterin Maria Un-ger, mit der die »Jumelage« erneut manifes-tiert wurde. Außerdem setzten die franzö-sischen Freunde ein symbolisches Zeichen: Zu Ehren der Partnerschaft wurde eine Brü-cke über den Indre auf den Namen »Gü-tersloh« getauft. Die Brücke verbindet einen Stadtteil mit dem Zentrum und ist die ältes-te Verbindung über den Fluss in der Stadt – ein angemessenes Sinnbild für eine vorbild-liche Städtepartnerschaft, die Kulturen mit-einander vernetzt. Regelmäßig besuchen einige Güterslo-her die Freunde in der französischen Part-nerstadt und umgekehrt. Wolfgang Nun-nemann beispielsweise, der von Beginn an den Kontakt nach Frankreich aktiv gepflegt hat, kann sich noch genau an die Anfänge vor 35 Jahren erinnern: »Wir standen in Gü-tersloh am Bahnsteig zwei, und obwohl wir uns noch nie gesehen haben, wussten wir sofort: Das sind die Freunde aus Château-roux«. Über die Jahre hinweg haben sich die Kontakte gefestigt und die regelmäßigen Be-suche im Kalender etabliert. »Durch die ge-genseitige Gastfreundschaft sind über die Jahre hinweg viele Freundschaften entstan-den, die nun schon lange Bestand haben«,

    würdigt Bürgermeisterin Maria Unger die gelebte Städtepartnerschaft. Der nächste Besuch einer französischen Delegation auf Gütersloher Boden steht ebenfalls bald an: Am dritten Oktoberwo-chenende wird Bürgermeister Jean-Fran-cois Mayet mit einer Delegation in die Stadt an der Dalke reisen, um hier die 35-jäh-rige Freundschaft zu feiern. »Wir freuen uns schon auf den Besuch der 17-köpfigen Gruppe und haben ein informatives Pro-gramm auf die Beine gestellt, denn eini-ge Mitglieder der Delegation kennen Gü-tersloh noch nicht«, berichtet Karin Del-brügge, Ansprechpartnerin in Sachen Städ-tepartnerschaften bei der Stadt Gütersloh. Unter anderem steht ein Besuch des Schin-kenmarktes auf dem Terminkalender. Dort wird die deutsch-französische Gruppe auch das Ehepaar Colette und Marc Pasquet tref-fen. Marc Pasquet ist der Sohn des Begrün-ders der Städtepartnerschaft, Henri Pasquet. Die Gütersloher kennen ihn und seine Frau vor allem als Anbieter regionaler Speziali-täten aus Châteauroux. Mit exquisitem Zie-genkäse, zarten Linsen, leckerem Gebäck und herrlichen Weinen sind sie auch dieses Mal wieder auf dem Schinkenmarkt vertre-ten und am Ende der Veranstaltung meistens »ausverkauft«.

    A m 23. September 1977 wurde in Gütersloh die Urkunde über die Städtepartnerschaft zwischen Châteauroux und Gütersloh un-terzeichnet. Die Partnerstadt liegt im Zent-rum Frankreichs und bildet gleichzeitig die Hauptstadt des Départements Indre. Etwa 260 Kilometer liegen zwischen Château-roux und der nordöstlich gelegenen Haupt-stadt Paris. Bis ins ostwestfälische Gü-tersloh sind es etwas mehr als 900 Kilome-ter. Knapp 50.000 Menschen leben derzeit in der beschaulichen Stadt. Namhaft für Châteauroux ist die beeindruckende neo-

    romanische Notre-Dame-Kir-che oder das moderne Thea-ter »Equinoxe«. Namensgeber der Stadt ist die spätgotische Festung Château-Raoûl. Das Schloss liegt nordwestlich des Stadtzentrums am Flussufer der Indre. Berühmt ist die Fes-tung auch durch Henri Gatien Bertrand (1773 bis 1844). Der General und enger Vertrauter von Napoleon wurde dort ge-boren. Tourismus spielt zwar nicht die Hauptrolle in der Gütersloher Partnerstadt, aber Wanderer finden in der unmit-

    telbaren Umgebung interessante Routen. Lohnenswerte Ziele sind unter anderem auch historische Städte wie Tours, Orle-ans, Poitiers oder auch die Schlösser der Loire, die alle im Radius einer Tagestour zu erreichen sind. In unmittelbarer Nähe liegt auch das Schlösschen Nohant, wo die Dichterin George Sand ihre letzte Ruhe-stätte gefunden hat.

    Weitere Informationen und Kontakt unter www.châteauroux-tourisme.fr,

    Website auch in EnglischFREUNDSCHAFTENGütersloh pflegt Kontakte zu fünf Partnerstädten in Europa. Die älteste

    Verbindung besteht mit Châteauroux – seit 35 Jahren hat Gütersloh Freunde in der französischen Stadt, rund 260 Kilometer südlich von Paris.

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    Einweihung der »Gütersloher Brücke« mit dem stellvertre-tenden Bürgermeister Jean-Yves Hugon, Bürgermeisterin Maria Unger und Bürgermei-ster Jean-Francois Mayet

    Programmkino Bambi/Löwenherz

    FRANZÖSISCHE FILME IN ORIGINALFASSUNG

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    DAS RATHAUSVON CHâTEAUROUX

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 1312 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    A m Anfang war die Idee, Kindern das Thema Natur ans Herz zu legen. Wer kann das besser als Menschen, die sich selbst für ein Thema begeistern und sich im Laufe ih-res Lebens eine Menge Wissen dazu ange-eignet haben? Was man liebt, das schützt man! Im Jahr 2002 wurde die Naturschu-le Gütersloh mit damals neun Beteilig-ten gegründet, im Jahr 2012 sind bereits über 25 Personen in den Oster- und Som-merferienspielen aktiv. In den Kursen zei-gen Landwirte wie man Kühe melkt oder Schafe artgerecht hält. Die Vermittlung der richtigen Pflege und Haltung von Ka-ninchen oder Geflügel ist den Kleintier-züchtern ein Anliegen. Welche Vögel es im Frühling zu entde-cken gibt, vermitteln die Vogelfreunde. Dass selbst Kochen mit heimischem Ge-müse Spaß macht, dass früheres Leben in Steinen zu finden ist – das und vieles mehr ist den Mitgliedern eine Herzensangele-genheit. Die unstillbare Neugier und Be-geisterungsfähigkeit der Kinder ist ge-weckt, wenn sie den Mikrokosmos des Bodens entdecken oder die erste Honig-biene friedlich auf ihrem ausgestreck-ten Finger sitzt. Dann wer-den sie zu begeisterten Forschern, zu emsi-gen Nisthilfenbau-ern oder engagierten Naturfreunden. Da-bei geht Qualität vor

    Quantität: Kleine Gruppen sind in der Naturschule in der Regel ein Muss. Das vielseitige Kursspektrum ist durch das eh-renamtliche Engagement von Gütersloher Bauern, Kleintierzüchtern und Natur-schützern möglich. Durch die Unterstüt-zung des Fachbereichs Jugend und Bil-dung ist die Naturschule in das örtlichen Ferienspielangebot integriert. Auch kann dank der Miele-Stiftung an die Kurslei-tungen eine kleine Aufwandsentschädi-gung gezahlt werden. Zu den Arbeitsprinzipien der Natur-schule gehören vor allem das Bewegen und Kennenlernen, das Wecken der Neugier, die Schulung der Wahrnehmung, das Ma-chen von Erfahrungen mit allen Sinnen, das Vermitteln von Wissen, das spieleri-sche Sichern von Wissen, das selbstständi-ge Arbeiten und kreativ sein, der Aufbau von Verantwortungsbewusstsein und das Training sozialen Verhaltens. »Würden Sie gerne mit Kindern umgehen und haben Sie Kenntnisse im Bereich Naturschutz, Tierhaltung und Landwirtschaft? Oder möchten Sie einfach bei der Durchfüh-rung der Naturschulkurse helfen? Dann wenden Sie sich einfach an uns«, sagt Gi-sela Kuhlmann.

    Fachbereich Umweltschutz, Umwelt-beratung, Eickhoffstraße 33, 33330 Gütersloh, Gisela Kuhlmann, Telefon

    (0 52 41) 82-20 88, und Andrea Flötot-to, Telefon (0 52 41) 82-22 50, Infos un-

    ter www.naturschule.guetersloh.de, Abstimmung und weitere Infos zum Engagement-Preis 2012 auf

    www.deutscher-engage-mentpreis.de

    Mehr als 2.000 Personen und Orga-nisationen wurden für den Deutschen Engagementpreis 2012 nominiert. Ei-ne Jury kürt die Gewinner in den Ka-tegorien Einzelperson, Politik und ver-waltung, Wirtschaft, Gemeinnüt- zi-

    ger Dritter Sektor sowie in der diesjäh-rigen Schwerpunktkategorie Engage-

    ment vor Ort. Auf www.deutscher-enga-gementpreis.de treten die besten Einrei-chungen aller Kategorien gegeneinan-

    der an. Diese zehn Finalisten für den Pu-blikumspreis werden von der Jury des Deutschen Engagementpreises ausge-wählt. Der Publikumspreis ist als einzi-ger der sechs Preise mit 10.000 Euro

    dotiert. vom 1. Oktober bis zum 1. No-vember 2012 können alle Bürgerinnen und Bürger online über den Publikums-preis entscheiden und vielleicht der Na-

    turschule Gütersloh zum Sieg verhel-fen. In den letzten zehn Jahren besuch-ten gut 5.000 Kinder die Kurse der Na-turschule und die Nachfrage überstieg das Angebot um ein vielfaches. Damit

    der Aufwand der Ehrenamtlichen sich in Grenzen hält, unter-

    stützt das Umweltamt der Stadt Gütersloh das Pro-

    jekt und übernimmt die zent-rale Koordination sowie die

    Kosten für Material, stellt auf Wunsch zusätzliche

    Hilfskräfte und för-dert den Zusam-menhalt der Mit-

    glieder.

    Engagement-Preis

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    12 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

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    ZEHN JAHRE NATURDie Naturschule Gütersloh feiert in diesem Jahr ihren zehnten

    Geburtstag. Das Projekt hat sich beim diesjährigen »Engagement-Preis« beworden und kann noch zum Publikumssieger gewählt werden.

    Apfelsorten ken-nenlernen mit Rainer und Re-nate Bethlehem

    E DIE GOLDSCHMIEDE

    E FREUDEPUR WENDY GODT

    E CAFÉ ANCONÉ

    E SALON SPIONEK

    E BLUMEN UND FENG SHUI GBR

    E BOUTIQUE CHARISMA

    E MUSIKISTE VOLKER WILMKING

    E SICHERHEITSFACHGESCHÄFT AM DREIECKSPLATZ

    E EISCAFÉ PINK PINGUIN

    E BEE’S THAI MASSAGE

    E PROVINZIAL KATTENSTROTH

    E SCHUHAUS KLEEKÄMPER

    E CAFÉBACKHAUS

    E HÖRGERÄTE VOGT

    Z um vierten Mal findet der belieb-te Gänsemarkt auf dem Dreiecks-platz zum verkaufsoffenen Sonn-tag im November statt. So wird es am 4. November von 13 bis 18 Uhr wieder »tierisch lecker« zugehen. Die le-benden Gänse vom Meierhof Rassfeld werden dem Gänsemarkt mit ihrem Ge-schnatter das richtige Flair verleihen. Es gibt drei besondere Programmpunkte: Ab 14 Uhr sind die Kinder eingeladen, un-ter Anleitung von Sara Kaesler ihre per-sönliche Gänselaterne zu basteln. Um 16.30 Uhr führt Dudelsackspieler »Mac« Rogalski die Laternenkinder im Gänse-marsch um den Dreiecksplatz. Als High-light wird auf dem Steinsockel ein Tre-sor vom Sicherheitsfachgeschäft am Drei-ecksplatz stehen. Wer den Tresor knackt, erhält einen Preis und nimmt an der verlo-sung der Martinsgans und mehrerer Ein-kaufsgutscheine – gestiftet vom Werbe-kreis Dreiecksplatz – teil. Drei versuche, die richtige Zahlenkombination zu raten, kosten einen Euro. Das Geld wird für die Aktion »Lichtblicke« von Radio Gütersloh gespendet! Der Meierhof Rassfeld wird wieder mit seinen heimischen Produkten, dem schmackhaften Gänseeintopf und Gänseschmalzbroten ein gerngesehener Gastronom am Platze sein, während sich Kaufleute aus dem Werbekreis zusätz-lich an Ständen präsentieren werden: Die Goldschmiede backt süße Struwen (Püf-ferken), Hörgeräte vogt verkauft knusp-rige Gänsekekse, Earbags und selbstge-

    machte Mützen, Wendy Godt von »freu-depur« röstet Maronen und schenkt Feu-erzangenbowle und heißen Kinder-Ap-felpunsch aus, das Café Anconé schlach-tet zur Überraschung eine süße Gans, die Damen von Blumen und Feng-Shui verwöhnen mit gegrillter Geflügelwurst und Glühwein, das Eiscafé Pink Pingu-in backt süße, heiße Waffeln, vor Bee’s Thaimassage werden asiatische Köstlich-keiten und beim Schuhhaus Kleekämper Kartoffelsuppe und Zwiebelkuchen ser-viert. Und »last but not least« wird der neue Nachbar Kurt Biesel vom Restau-rant Friedrichs in der Stadthalle Gänse-keulen mit Rotkohl und Klößen anbieten. Der Dreiecksplatz lockt mit einem bunten, herbstlichen Gänsemarkt, günstigen Ein-käufen mit attraktiven Angeboten, genuss-vollen verweilen und Köstlichkeiten.

    Verkaufsoffener Sonntag, 4. Novem-ber, 13–18 Uhr, Dreiecksplatz, König-

    straße/Friedrichstraße/Feldstraße

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    Gänse stehen am 4. November im Mittelpunkt des Dreiecksplatzes

    Dreiecksplatz

    GÄNSEMARKT

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    MEIERHOFRASSFELD

  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 1514 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    Das »ServiceCenter« der Gütersloh Marketing GmbH (gtm) ist nicht nur erste Anlaufstelle für Theater-abonnements, Theaterkarten, Stadt-hallentickets und bundesweite Tickets des CTS-Buchungssystems. Das Team hinter einem der meistbesuchten Schalter in Gü-tersloh bietet auch Tickets von Vereinen, Institutionen und sonstigen Veranstaltern

    und bietet dabei reichlich Service an: »Un-ser Bestreben ist es, dass Gütersloherinnen und Gütersloher jede Karte bei uns kriegen können. Wir betreiben kein Kirchturmden-ken, sondern sehen das als Service für Bür-gerinnen und Bürger«, sagt Geschäftsfüh-rer Jan-Erik Weinekötter. So kooperiert die gtm beispielsweise mit dem GOP-Varieté – hier sind Tickets für alle deutschen GOP-

    Varietés und auch das Winter-Wunder-Va-rieté im Autohaus Markötter erhältlich, dem Forum Russische Kultur, Gütersloher Kir-chen und Vereinen, der Bürgerstiftung Gü-tersloh, der Stadtbibliothek, bei ausgewähl-ten Veranstaltungen der Weberei, dem Bach-chor, dem Jugendkulturring, der Westfäli-schen Kammerphilharmonie oder der Kul-turgemeinschaft Dreiecksplatz. Auch Ti-ckets für Nirgül Kantar-Dreesbeimdiekes Kunst- und Lichtinstallation anlässlich des 100. Geburtstags des Botanischen Gartens waren bei der gtm erhältlich und Tickets für die Auswärts- und Heimspiele des Fußball-bundesligistinnen vom FSV Gütersloh 2009 werden verkauft. Das Damen-Fußballteam war mit Trainer Markus Graskamp und Co-Trainerin Christina Krüger im vergangenen Jahr in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Darüber hinaus sind beispielsweise Ti-ckets für Stadtführungen oder Matthias Borners »Indoor-Stadtführung« erhältlich, die im Januar 2013 im Bambikino stattfinden wird. Die Kundinnen und Kunden werden vom Team der gtm je nach Veranstaltung na-türlich auch individuell beraten und gegebe-nenfalls mit Informationsmaterial versorgt. Aber auch für die Veranstalter selbst wird ein umfangreicher Service geboten, so kön-nen im »ServiceCenter« Plakate aufgehängt und Flyer ausgelegt werden. Eines der bevorstehenden Veranstal-tungshighlights ist zweifellos das dritte GOP-»WinterWunderVarieté« ab dem 23. November im Autohaus Markötter. Artis-ten und Entertainer aus aller Welt sind dann für sechs Wochen zu Gast bei Ralf Marköt-ter haben vor allem eine Aufgabe: Das Pub-likum zum Lachen zu bringen. Für die Un-terhaltung wird neben den Künstlern Mode-rator Oli Materlik sorgen. »Wir haben beim GOP verschiedene Shows, für Gütersloh war uns aber klar, dass es witzig werden muss«, so Werner Buss, der die Geschäfte des GOP in Hannover leitet und das Varie-té in Gütersloh organisiert, »in diesem Jahr hatte ich etwas mehr Zeit für die Planung, das hat sich gelohnt«.

    Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Straße 63, 33330 Gütersloh, Telefon

    (0 52 41) 2 11 36-0, Telefax 2 11 36-49, Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr, weitere

    Informationen online im Internet unter www.guetersloh-marketing.de

    Die Aufgabe an das Architektur-büro Wischke, Send und Part-ner war klar ausgedrückt, es soll-te ein attraktives Wohn- und Ge-schäftshaus auf dem ehemaligen Grund-stück der Firma Heimtextilien August Kah-lert entstehen. Auftraggeber und Bau-träger war die Firma vorderbrüggen, die das Grundstück erworben hatte um in zentraler Lage an der Kreuzung Bis-marck- und Kahlertstraße einen moder-nen Neubau zu errichten. Das Stadtbild hatte sich in den letzten Jahren städtebaulich verändert, in dem Kreuzungsbereich und im nahen Um-feld sind bereits zeitgemäße und moder-ne Wohn- und Geschäftshäuser errichtet worden. Somit stand fest, dass das vor-handene Firmengebäude weichen muss und eine Planung erforderlich ist, die sich in das vorhandene Bild städtebaulich ein-fügt und somit einen fließenden Über-gang zu den modernen Bürogebäuden und Wohnbebauungen schafft. Für den Entwurf war schnell klar, dass der Bau-

    körper ebenfalls ein Flachdach erhalten soll und er durch Fensterbänder, unter-schiedliche Materialien und kubische For-men eine klare Gliederung erhalten muss. Somit wird das Gebäude den städtebau-lichen Ansprüchen gegenüber der umlie-genden Bebauung gerecht. Die Fassade des Hauptbaukörpers besteht aus einem Wärmedämmverbundsystem mit weißem Putz und kontrastreichen anthrazitfarbi-gen Fenstern. In Teilbereichen wurde die Außenfassade mit einem verblender ver-sehen, Ziel war es den Baukörper nicht zu massiv erscheinen zu lassen.

    Wischke, Send und Partner, Reiher-weg 15, 33415 Verl, Telefon (0 52 46) 92 47 13, Telefax (0 52 46) 92 47 40,

    www.wischke.de

    Gestaltungsbeirat Gütersloh, Michael Knostmann, Berliner Stra-ße 70, Telefon (0 52 41) 8 22-7 26,

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    Die Gütersloh Marketing GmbH kooperiert beim Ticketing mit zahlreichen Vereinen und Institutionen

    und bietet dazu umfangreichen Service an.

    Hanne Heudt-lass, Leiterin des ServiceCenters der Gütersloh Marketing GmbH

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    Wir zeigen ihnen, WO’S langgeht!Die aKtUellen

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    Der Klassiker Mit Güths Mariechen durch die Innenstadt

    Nachtwächter-Rundgang Mit Horn und Hellebarde durch Gütersloh

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    Die aktuellen Termine und Karten für diese und weitere Rundgänge gibt es bei der Gütersloh Marketing GmbH, Berliner Straße 63, Telefon (0 52 41) 2 11 36-0, Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr oder unter www.guetersloh-marketing.de

    T I C K E T B E I S P I E L E

  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 1716 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    MELDEPAPIEREAbgabe der Meldepapiere für die Kleintier-ausstellung 2012 des Kleintierzüchtervereins im Spexarder Bauernhaus an der Lukasstraße.

    Donnerstag, 18. Oktober, 20 Uhr, Spexarder Bauernhaus, Lukasstraße 14

    BESICHTIGUNGDie Katholischen Frauen Deutschlands St.

    Bruder Konrad besichtigen die Firma Arca-na in Gütersloh. Arcana ist eine der ältes-

    ten Herstellerfirmen von flüssigen LM-Poten-zen. Seit 1957 werden handgeschüttelte, ge-brauchsfertige flüssige Dilutionen gefertigt.

    Donnerstag, 25. Oktober, 13.30 Uhr

    KLEINTIERAUSSTELLUNGDer Kleintierzüchterverein präsentiert im

    Spexarder Bauernhaus seine Kleintier-Aus-stellung. Der verein bietet Kleintiere von A

    bis Z. Im Zelt werden die aktuellen Zuchtpro-dukte der Geflügelzüchter ausgestellt.

    27. und 28. Oktober, Spexarder Bauern-haus, Lukasstraße 14

    KINDERMUSICALDie Evangelische Kirchengemeinde Spe-

    xard führt im Matthäus-Gemeindezentrum das Kindermusical »Martin Luther« auf3. und 4. November, jeweils 17 Uhr,

    Matthäus-Gemeindezentrum

    HUBERTUSMESSEDie Spexarder Schützenbruderschaft veran-staltet in der Bruder-Konrad-Kirche ihre Hu-bertusmesse mit anschließendem Frühstück.Sonntag, 4. November, 9.30 Uhr, Bru-

    der-Konrad-Kirche

    FILMABENDDie Schützenbruderschaft St. Hubertus

    Spexard veranstaltet einen Filmabend im Spexarder Bauernhaus. Gezeigt wird der Film vom Spexarder Schützenfest 2012.

    Sonntag, 4. November, 19 Uhr, Spexar-der Bauernhaus, Lukasstraße 14

    MARTINSZUGDer Katholische Pastoralverbund veranstaltet den traditionellen Martinszug durch Spexard.Sonntag, 11. November, 17 Uhr, Sankt-

    Bruder-Konrad

    HEIMATABENDDer Spexarder Heimatverein veranstaltet im Saal Müterthies seinen 22. bunten Heimat-abend. Der Theaterkreis des Heimatvereins Spexard hat wieder ein tolles Stück parat.

    17. und 18. November, Saal Müter -thies, Karten werden ab sofort im Vor-

    verkauf angeboten

    SKIHALLE BOTTROPDie Jungschützen »Ü16« der Schützenbru-

    derschaft St. Hubertus Spexard unternehmen einen Ausflug in die Skihalle Bottrop. Das Al-pincenter Bottrop ist die längste Skihalle der Welt und hat das ganze Jahr geöffnet. Die 640 Meter lange Piste bietet Abwechslung.

    Samstag, 17. November, Bottrop

    TERMINKALENDERDie Termine stehen unter www.spexard.de

    auch immer aktuell im Internet …

    Das Spexarder Bauernhaus er-lebte eine Premiere: Zum ers-ten Mal wurde in dem histo-rischen Fachwerkhaus von 1536 ein Gottesdienst gehalten. Die Kirchengemeinde Bruder-Konrad feierte das Pfarrfamilienfest dies-mal wegen der Umbaumaßnahmen am Kindergarten am Bauernhaus. Das Pfarrheim wird noch bis Novem-ber vom Kindergarten genutzt. »Die Akustik ist sehr gut«, fand Vikar Mar-kus Henke, der den Gottesdienst fei-erte und sich für die gute Teilnah-me bedankte. Am Sonntag feierten die Spexarder bei herrlichem Wet-ter das Hochamt vor der Remise am denkmalgeschützten Gebäude. Die musikalische Begleitung am Sams-tag hatte die Chorgemeinschaft Wie-denbrück geleistet, und am Sonntag beim Familiengottesdienst spielte die Gruppe »Saitensprung«. Das Pfarr-fest der Spexarder Kirchengemeinde am Spexarder Bauernhaus war un-ter dem Strich ein voller Erfolg. Zahl-reiche ehrenamtliche Helfer aus den kirchlichen und weltlichen Vereinen und Verbänden stellten sich in den Dienst der guten Sache. Der Festaus-schuss des Pfarrgemeinderates hat-te für eine reibungslose Organisati-on gesorgt. Der Landfrauenverband backte Reibekuchen, der Eine-Welt-Kreis hatte in der Remise eine Wein-laube eingerichtet. Die Frauenge-meinschaft hatte im Fleet des Bauern-hauses ein Kuchenbüfett hergerichtet.

    Premiere

    GOTTESDIENSTIM SPEXARDERBAUERNHAUS

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    Die traditionelle Wanderung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Spexard führte in die-sem Jahr zum Hof der Familie Wulfhorst nach Sundern. Die Organisation lag in den bewähr-ten Händen von vorstandsmitglied Ulrich Steinkemper. Die Schützen hatten sich am Schieß-stand getroffen und wanderten durch Spexard und Sundern. Die verschnaufpause wurde

    am Elbrachtsweg nahe der alten Möbelfabrik Flicker gemacht. Den verkauf von Getränken hatte dort Klaus Peter Barkusky übernommen. Nach einer kurzen Stärkung ging es zum Hof der Familie Wulfhorst. Michael »Wulle« Wulfhorst, Gattin Iris, sein Bruder Dirk und Mutter Ruth Schultz erwarteten die Schützen auf ihrer Hofanlage. Der Schützenkönig Josef Schall und sein Freund Franz-Josef Zimmermann hatten für eine deftige Erbsensuppe gesorgt. Die Brötchen hatte Bäckermeister »Jupp« Schall für seine Untertanen selbst gebacken. Für die Kinder gab es Bockwürstchen mit Brötchen. Die Schützen verbrachten einen sehr schönen

    Abend unter den Eichen und genossen das spätsommerliche Wetter.

    WANDERUNG DER SCHÜTZEN

    Vikar Markus Hen-ke beim ersten Got-tesdienst im Spexar-der Bauernhaus an der Lukasstraße

    T E R M I N E

    SPE X ARD

    Die Wanderung der Schützen zum Hof Wulfhorst nach Sundern

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 1918 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    Annika Hunold (Städtisches Gymnasium) freut sich mit Vorstandsmitglied Michael Deitert und Personalbe-treuerin Petra Meibohm über den gelungenen »Schnuppertag« für »Gü-tersloh engagiert«

    Drei Schülerinnen und Schüler von der Geschwister-Scholl-Realschu-le, der Anne-Frank-Gesamtschu-le und dem Städtischen Gymnasi-ums haben in diesem Jahr im Rahmen der Aktion »Gütersloh engagiert« einen Tag lang bei der Volksbank Gütersloh gearbei-tet. Die Volksbank-Stiftung hatte den »so-zialen Tag in Gütersloh« vor vier Jahren ge-meinsam mit der Bürgerstiftung Gütersloh, der Familie Osthushenrich-Stiftung und der Renate Gehring-Stiftung ins Leben ge-rufen und sehr erfolgreich durchgeführt. Annika Hunold, Marvin Kornfeld und Justin Meier waren begeistert und freuten sich auf ihren Tag bei der Volksbank. Das Engagement der Schülerinnen und Schü-ler sollte aber nicht nur Spaß machen, son-dern den Teilnehmern auch einen Einblick in die Arbeit bei einer Bank verschaffen. Vom »Arbeitslohn« in Höhe von fünf Eu-ro je Stunde gehen 50 Prozent an eine ge-meinnützige Einrichtung». Die Kinder ha-ben sich selbstständig bei uns beworben und waren sehr motiviert. Die Schülerin-nen und Schüler haben beispielsweise im Datenmanagement und im Marketing der Volksbank-Zentrale gearbeitet und von den Mitarbeitern großes Lob bekommen. We-gen des Bankgeheimnisses dürfen sie zwar leider nicht am Schalter stehen, aber im-merhin bekommen sie schon mal ein Ge-

    fühl für unser Haus. Einige der Projekt-teilnehmer haben im vergangenen Jahr ein Praktikum gemacht und auch einen Ausbil-dungsvertrag bekommen«, berichtet Per-sonalbetreuerin Petra Meibohm von ihren persönlichen Erfahrungen. Bei Rundgängen mit den Azubi-Betreu-ern konnten sich die Schülerinnen und Schüler außerdem einen Überblick über die Volksbank-Zentrale beziehungsweise die Niederlassung verschaffen und einen Tag lang ins Arbeitsleben »hineinschnuppern«. Dass eine erfolgreiche Karriere mit einem Praktikum beginnen kann, zeigt einer der besten Vermögensberater der Volksbank. Auch Vorstandsmitglied Michael Dei-tert ist beeindruckt: »Sie machen hier ei-nen guten Job für einen guten Zweck. Un-ser Nachwuchs ist gesichert«. Da »Gü-tersloh engagiert« großen Wert auf die Ei-geninitiative und Mitwirkung von Jugend-lichen legt, ist es den Organisatoren wich-tig, dass die Schülerinnen und Schüler über die Verteilung der Spenden mitbestimmen können. Deshalb erhält das Projekt – wie bereits in den vergangenen Jahren – Un-terstützung vom Gütersloher Jugendpar-lament, das entscheiden wird, was mit 50 Prozent der Spenden passiert. Institutionen und Organisationen bewerben sich mit ei-nem Projektantrag beim Jugendparlament um Teile der Spendengelder. Somit haben

    die Jugendlichen einen direkten Einfluss darauf, was mit dem Geld geschieht, das sie für ihr Engagement bekommen haben. Diese Möglichkeit zur Mitbestimmung för-dert die Motivation, sich für andere einzu-setzen. Das Jugendparlament hat eine eige-ne Gruppe für die Diskussion über die Pro-jektanträge gegründet – besonders wichtig war es den Jugendlichen, dass alle Schul-formen der weiterführenden Schulen ver-treten sind. Auch sollen die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr durch eine Un-terrichtsreihe einen intensiveren Einblick in das Thema »Gesellschaftliches Enga-gement« bekommen. So erfahren sie mehr über den Sinn und Zweck von sozialem Engagement. Schirmherrin Maria Unger dankte allen Beteiligten, die das Projekt im vergangenen und diesem Jahr ermöglicht und viel Einsatz gezeigt haben.

    Volksbank Gütersloh eG, Friedrich-Ebert-Straße 73–75, 33330 Gütersloh, Telefon (0 52 41) 1 04-0, Telefax (0 52 41) 1 04-

    2 04, weitere Informationen online unter www.volksbank-guetersloh.de

    GÜTERSLOH ENGAGIERTAuch in diesem Jahr hat sich die Volksbank wieder am Projekt »Gütersloh

    engagiert« beteiligt. Drei Schülerinnen und Schüler schnupperten Ende September in den Bankalltag hinein und engagierten sich für das Sozialprojekt.

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    Früher rief meine Großmutter allsonn-täglich meinen vater an. Ihn hör-te ich immer das gesamte einstün-dige Telefonat hindurch sagen: »Ja … mhm … ja … mhm, mhm …«. Jedes Mal fragte ich hinterher, was meine Großmut-ter so zu erzählen hatte und was es Neu-es gäbe. Mein vater sagte stets: »Ich weiß es nicht – ich hab gar nicht rich-tig zugehört«. Schon Goethe stellte fest, dass es uns offensichtlich ein großes Be-dürfnis ist zu reden, hingegen Zuhören ei-ne Kunst ist. Was ist nun richtiges Zuhören und wozu ist es gut? Zuhören wird erst durch »aktives Zuhö-ren« zu einem wichtigen Element im ge-genseitigen Miteinander. Aktiv zu zuhö-ren bedeutet, sich in den Gesprächspart-ner hinein zu versetzen und ihm seine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Da-für müssen wir uns Zeit nehmen und ech-tes Interesse zeigen. Wir zeigen unserem Gegenüber damit, dass er wichtig ist. Be-deutsam ist es, sowohl auf die gespro-chenen Worte zu achten, als auch auf den Gesichtsausdruck, die Körperspra-che und auch auf die Empfindungen. Da-durch fühlt sich unser Gesprächspartner wohl und eine vertrauensvolle, offene At-mosphäre entsteht.

    Fünf Tipps für gutes Zuhören

    1. Wenden Sie sich Ihrem Gesprächs-partner zu, nicken Sie ab und zu und hal-ten Sie lockeren Blickkontakt. Unser Ge-genüber fühlt sich dadurch wahrgenom-men und gewürdigt.

    2. Durch kurze Rückfragen (zum Bei-spiel »Das ist mir noch unklar, kannst Du es genauer sagen?«) und durch kur-ze Wiederholungen des Gesagten in ei-genen Worten (»verstehe ich Sie richtig, dass …«) sichern Sie gegenseitiges ver-stehen und vermeiden Missverständnisse im Gespräch.

    3. Bleiben Sie geduldig und halten Sie auch Pausen aus. Ihr Gesprächspartner muss vielleicht kurz nachdenken und wird es Ihnen danken, wenn Sie ihn nicht di-rekt unterbrechen.

    4. Kurze bestätigende Äußerungen (zum Beispiel »ah«, »mhm«, »ach«) ge-ben dem Gesprächspartner das Gefühl, dass Sie ihm zuhören und ihn wahrneh-men – zumindest das konnte offensicht-lich mein vater. Aber zum richtigen Zuhö-ren scheint dies kein ausreichendes Krite-rium zu sein, denn …

    5. Zentral ist, den anderen wirklich ver-stehen zu wollen. Und sich in sein Den-ken und Fühlen hinein versetzen zu wol-len. Meine Großmutter hätte sicher nie so lange geredet, wenn sie das Gefühl ge-habt hätte, dass mein vater aufrichtig zu-hört und sie verstehen möchte. Das hätte nicht zuletzt auch Telefonkosten gespart.

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 2120 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    A ri Denani hat ein ehrgeiziges Ziel. Er will sein Ab-itur machen! Und das, obwohl er zur Zeit noch die Hauptschule besucht und erst vor sieben Jahren aus dem Irak nach Deutschland gekommen ist. Die Bedin-gungen, unter denen Ari in Deutschland seinen Weg in die Ge-sellschaft suchen muss, sind nicht leicht. Doch sein Ehrgeiz, sein Engagement für andere und seine guten schulischen Leistun-gen haben ihm jetzt eine Unterstützung eingebracht: Seit dem 1. Oktober wird Ari von der Bürgerstiftung Gütersloh als neuer START-Stipendiat begleitet und gefördert. »Ich möchte einen guten Schulabschluss schaffen, denn ich möchte Modedesigner werden – das wäre mein Traum«, sagt der 17jährige Hauptschüler. Dieses Ziel hilft ihm, für ein gutes Leben zu kämpfen. Als seine Familie 2005 aus dem Irak nach Deutschland ausgewandert ist, hat sie von einem besseren Le-ben geträumt. Das ist ein Traum, der sich noch nicht erfüllt hat – seine Familie muss mit sehr wenig Geld auskommen. »Das macht mich traurig, aber es gibt mir auch die Kraft, etwas zu verändern«, sagt Ari, »ich will früher oder später etwas für mei-ne Familie auf die Beine stellen«. Einsatz für andere zeigt Ari aber nicht nur für seine Familie. Er ist Mitglied im Gütersloher Jugendparlament und engagiert sich im Projekt »Streetsoccer«, hat als Klassensprecher und bei Schulprojekten freiwilligen Ein-satz gezeigt. »Das war für die Bürgerstiftung ein wichtiges Kri-terium, um Ari zu fördern«, sagt Geschäftsführerin Nina Spal-lek, »wir fördern Bildung – und mit dem START-Stipendium küm-mern wir uns besonders um engagierte, leistungsstarke Schüler mit Migrationshintergrund aus Gütersloh«. Das Stipendium umfasst neben der finanziellen Förderung in Höhe von monatlich 100 Euro und bei Bedarf einer PC-Grund-ausstattung vor allem die ideelle Förderung. Bildungssemina-re sollen die Stipendiaten in der verfolgung ihrer Interessen un-terstützen. Hinzu kommen Exkursionen in privatwirtschaftliche Unternehmen und öffentliche verwaltungseinrichtungen, Besu-che von Kulturveranstaltungen sowie Beratungen für die Ausbil-dungs-, Studien- und Lebensplanung. START-Stipendiaten kön-nen ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration sein. Für Ari ist es seine Chance, die er in den nächsten Monaten inten-siv nutzen muss. Aber er will ja, er hat ja seinen Traum. Und an dem arbeitet er hart: Praktika bei Modeunterdesignern und Maßschneidern in Gütersloh gehören dazu – aber eben auch das Ziel, nach der Mittleren Reife sein Abitur zu schaffen. »Das wichtigste Ereignis in meinem Leben war bisher, dass ich meine Heimat verlassen musste. Es war nicht leicht, mich in einem neu-en Land zu integrieren«, sagt Ari.

    Bürgerstiftung

    START-STIPENDIEN

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    Mittwoch, 31. Oktober, ab 16 Uhr

    in der Welle Gütersloh

    Das spezielle, schaurig-schöne Halloween-Programm in der Welle sorgt für Action, Spannung und Gänsehaut. Mit Musik und Spielen vom Animationsteam der Welle.

    Wer pünktlich um 16 Uhr im Kostüm erscheint, erhält freien Eintritt. Alle anderen bezahlen den normalen Eintrittspreis.

    Weitere Infos unter: www.welle-guetersloh.de

    Veranstaltungsort:Die Welle GüterslohStadtring Sundern 10 33332 Gütersloh Telefon (05241) 82-2164

    Allgemeine Öffnungszeiten:Mo–Sa 10–21 Uhr So und feiertags 9–21 Uhr

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    Der Spaß für Groß und klein: Am Donnerstag, 31. Oktober, wird in der Welle und in der JärveSauna wieder gefeiert. Ab 16 Uhr startet im Freizeitbad Welle die schaurige Par-ty – wie immer gilt: wer pünktlich um 16 Uhr im Kostüm erscheint, erhält freien Eintritt. Alle anderen zahlen den norma-len Eintrittspreis. Das Kostüm muss dann natürlich erst wieder ausgezogen werden, bevor es ins Freizeitbad geht. Wer möch-te, kann sich im Kostüm fotografieren lassen und am Kostümwettbewerb teil-nehmen. Es gibt viele tolle Preise zu ge-winnen. Das Publikum entscheidet, wer gewinnt. Dazu gibt es Spiele und schauri-ge Überraschungen vom Animationsteam der Welle. Die Party endet um 19 Uhr. Das Freizeitbad Welle hat an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet. Um 19 Uhr beginnt dann die gemütli-chere Feier in der JärveSauna. Unter dem Motto »Samhain« hat die Sauna an die-sem Abend bis 1 Uhr nachts geöffnet. Ab 20 Uhr können Saunagäste exklusiv im Freizeitbad Welle textilfrei schwimmen gehen. »Samhain« ist die keltische Varian-te des Halloween. An diesem Abend spie-len unheimliche Geister und der Beginn der dunklen Jahreszeit eine besondere Rolle. Die Saunagäste erwarten Live-Mu-sik, eine besondere Dekoration, mystische Aufgüsse, ein passendes Menü und kleine

    Überraschungen. Dieses Fest schließt das »mystische Jahr« in der JärveSauna ab, bei dem insbesondere frühere Bräuche und alte Riten gefeiert werden. Dabei wer-den vor allem auch die vier Elemente der JärveSauna, nämlich Feuer, Wasser, Erde und Luft, aufgegriffen. »Samhain« war ursprünglich für die Kelten das Fest der Jahreswende. Die Kel-ten kannten nur zwei Jahreszeiten: den Sommer und den Winter. Am 31. Oktober begann die Winter- und damit die dunk-le Jahreszeit. Zu »Samhain« wurde auch der Abschluß der Erntezeit gefeiert. Zu-dem kamen angeblich in dieser Nacht die Toten in Gestalt von Gespenstern zurück zu ihren Lebensorten. Durch gespensti-sche Verkleidungen wurden die Ahnen begrüßt. Später wurde das Fest »Sam-hain« als »Halloween« übersetzt und be-kam eine neue Bedeutung: Die Toten soll-ten durch unheimliche Verkleidungen ab-geschreckt werden. Bei uns wird »Hallo-ween« erst seit etwa zehn Jahren größer gefeiert. Vor allem Kinder freuen sich auf einen »unheimlichen Abend«.

    Donnerstag, 31. Oktober, Halloween-Party um 16 Uhr, Die Welle, »Samhain«-Party um 19 Uhr, JärveSauna, Stadtring Sundern 10, 33332 Gütersloh, Infos un-

    ter www.welle-guetersloh.de

    HALLOWEEN-PARTYAm Donnerstag, 31. Oktober, gibt es in der Welle

    und in der JärveSauna klassisches und keltisches Hallo-ween – zwei tolle Parties für Feierfreunde …

    Halloween erfreut sich seit Jahren wachsender Belieb-heit in Gütersloh

    Nina Spallek, Ari Denani und Brigitte Büscher

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  • gue t se l .de | ok tobe r 2012 | 2322 | gue t se l .de | ok tobe r 2012

    GUT BER ATENEnergieberaterin Birgit Busse-Sander von den

    Stadtwerken Gütersloh informiert anbieterneut-ral zu allen fachtechnischen Fragen zur Energie-einsparung. Kostenlose Beratungsgespräche sind

    nach voranmeldung ebenfalls möglich.Donnerstag, 18. Oktober, 14–18 Uhr, Spar-

    kasse Gütersloh, Immobilienzentrum, Voran-meldung unter Telefon (0 52 41) 82-26 35

    ARTENSCHUTZMöglichkeiten des Artenschutzes bei Gebäude-sanierungen und im Neubau sowie neue recht-liche vorschriften werden in diesem vortrag nä-her beleuchtet. Fachleute der Biologischen Stati-on, der Landschaftsbehörde und Architekten in-formieren und diskutieren über »Nistquartiere an Gebäuden«, »Insektenfreundliche Beleuch-

    tung«, »vogelverträgliche verglasung« und »Ar-tenschutzgerechtes Gebäudeumfeld«.

    Montag, 22. Oktober, 18.30–21 Uhr, Volks-bank-Zentrale, Friedrich-Ebert-Straße

    KLIM APARK RIETBERGAuf dem Gelände der ehemaligen Rietberger Landesgartenschau besuchen wird ein Areal,

    das Erholung und Informationen von regionalen Unternehmen der Branche bietet, besucht.

    Mittwoch, 31. Oktober, 16 Uhr, Klimapark Rietberg, Kosten: zwölf Euro, Anmeldung

    unter Telefon (0 52 01) 81 09-0

    ENERGIEAUSWEISEnergieberaterin Birgit Busse-Sander von den

    Stadtwerken Gütersloh informiert über den Ener-gieausweis, Christian Gnegel beziehungsweise Christian Hoischen von der NRW-Bank informie-ren über die aktuellen KfW-Förderprogramme.

    Donnerstag, 8. November, 18.30 Uhr, Spar-kasse Gütersloh, Immobilienzentrum

    PASSIVHAUSIm Rahmen der Passivhaustage 2012 öffnet das Architekturbüro Spooren sein Bürogebäude und

    erläutert die Prinzipien eines Passivhauses. 9. bis 11. November, jeweils 14 Uhr, Archi-

    tekturbüro Spooren, Grüne Straße 8, Anmel-dung unter Telefon (0 52 41) 2 57 01

    SOLVISDie volkshochschule Ravensberg bietet in Ko-

    operation mit Jaeger Haustechnik eine Besichti-gung der Firma Solvis in Braunschweig an.

    Samstag, 17. November, 8.45–17 Uhr, Bus-bahnhof Halle, Gebühr: acht Euro, Anmel-

    dung unter Telefon (0 52 01) 81 09-0

    WINDENERGIEJürgen Wrona, Geschäftsführer einer Windan-lagenfirma, hält einen aufschlussreichen vor-

    trag zum Thema »Windenergie im Paderborner Land«. Die Windenergie ist eine tragende Säule

    bei der Energiewende im Strombereich.Mittwoch, 26. November, 19.30 Uhr,

    Volkshochschule Ravensberg, Kikerstraße 2, Halle, Gebühr: drei Euro, Anmeldung unter

    Telefon (0 52 01) 81 09-0

    ENERGIE AUS HOL ZEin wichtiger Baustein des Energiekonzeptes in Bielefeld ist ein Holzkraftwerk. 5,5 Megawatt

    Wärmeenergie und 1,2 Megawatt Strom werden in Kraft-Wärme-Kopplung klimaneutral aus Holz erzeugt und versorgen zahlreiche Haushalte mit Strom und Fernwärme. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine voranmeldung nötig.Freitag, 14. Dezember, 14 Uhr, Holzkraft-werk, Bielefeld, Anmeldungen bei Bernd Schüre unter Telefon (0 52 41) 82-20 89

    BUSINESS

    A uch in diesem Jahr sind alle Gü-tersloher Bürgerinnen und Bür-ger wieder sehr herzlich zu den monatlichen Energieaktionsta-gen in Gütersloh eingeladen! Die Energie-aktionstage werden vom Fachbereich Um-weltschutz der Stadt Gü-tersloh unter ehrenamtli-cher Mitarbeit von Fachleu-ten und des Klimatisches Gü-tersloh durchgeführt. Sie bie-ten verschiedene Möglichkei-ten, energetische verbesse-rungen von Immobilien in der praktischen Anwendung »um die Ecke« kennenzulernen. Fachleute werden hierbei na-türlich gerne weitere Aus-künfte zu den vorgestellten Themen geben. Die Gütersloher Energieak-tionstage sind kostenfrei, lediglich ein we-nig Zeit muss dafür erübrigt werden. Das städtische Umweltamt setzt die Rei-he Energieaktionstage Gütersloh fort. Er-neut werden sowohl private Hauseigentü-mer und Mieter als auch Wohnbaugesell-schaften, Büro- und Geschäftsgebäude so-wie Handwerksbetriebe einbezogen. Mit vielfältigen Angeboten wie vorträge, Bera-tungstermine, Exkursionen oder Betriebsbe-

    sichtigungen haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich zu Klimaschutz- und Ener-giethemen zu informieren. Wärmetechni-sche und energetische verbesserungen von Immobilien stehen hierbei besonders im Blickfeld. Daneben werden besonders

    fortschrittliche Technologien oder die zukunftsweisende Architektur thematisiert. Einige der an der veran-staltungsreihe Beteiligten stel-len das neue Programmfalt-blatt vor, das nunmehr auf-grund der vielen Angebote halbjährlich aufgelegt wird. Das Informationsblatt mit den veranstaltungsterminen bis einschließlich Dezember 2012 liegt im Umweltamt, in

    den Geschäftsstellen der Sparkasse Gü-tersloh und der volksbank Gütersloh oder auch in Gütersloher Baumärkten aus.

    Ansprechpartner für weitere Informationen: Fachbereich Umwelt-

    schutz, Bernd Schüre, Telefon 82-20 89, E-Mail [email protected], Eick-

    hoffstraße 33, weitere Infos unter www.klimaschutz.guetersloh.de

    ENERGIE SPARENIN GÜTERSLOH

    Auch im Oktober und November finden im Rahmen der Energie-Aktionstage 2012 zahlreiche in-

    formative Veranstaltungen in Gütersloh statt.

    E N E R G I E - A K T I O N S T A G EFO

    TO: G

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    Verschiedene For-men erneuerbarer Energien stehen im Mittelpunkt des Kli-maparks Rietberg

    BERNDSCHÜRE

    Konrad StükerjürgenWassertechnik

    Informationsveranstaltungenfür Bauherren, Schulklassen undalle Interessierten vor Ort.Terminvereinbarungen und Auskunft bei uns.

    Konrad StükerjürgenWassertechnik GmbH125 Jahre Meisterbetriebwww.kst-wassertechnik.de

    33397 Rietberg-VarensellHemmersweg 80Telefon (05244) 407-0Telefax (05244) 1670

    anerkanntesFachunternehmen fürBohr- und Brunnenbau

    Unser Beitrag im Klima-park Rietberg: Wärmege-winnung durch Nutzung geothermischer Energie

    Z um bundesweiten Tag des Passivhauses, der von der IG Passivhaus nun schon das neunte Mal in Folge organisiert wird, lädt das Architekturbü-ro Spooren in der Grünen Straße 8 alle Interes-sierten in das 2010 fertiggestellte Passivhaus ein. In dem Wohn- und Geschäftshaus arbeitet zurzeit das Team von Spooren Architekten. Jede der drei Etagen kann auch als separate Wohneinheit umgenutzt werden. Passiv-häuser sind so gut wärmegedämmt, dass sie umgerech-net nur rund 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr benötigen. Ein herkömmliches Heizungssystem ist in ei-nem Passivhaus nicht notwendig, da die passiven Wär-megewinne ausreichen, um das Gebäude zu beheizen. Das Büro Spooren Architekten hat sich jedoch aus Kom-fortgründen dazu entschieden, neben den Solarkollekto-ren für die Warmwasserbereitung und einer Lüftungsan-lage mit Wärmerückgewinnung, eine Sole-Wärmepumpe für die Temperierung einer Fußbodenheizung in das Ge-bäude einzubauen. Mit dem hervorragenden Dämmstan-dard (hochdämmender Porenbetonstein mit 24 Zentime-ter starkem Wärmedämmverbundsystem, dreifach ver-glaste Holz-Aluminiumfenster, gedämmte Sohle: 30 Zen-timeter Glasschaumschotter, gedämmtes Dach: 45 Zenti-meter Zelluloseflocken) ist ein effizient funktionierendes und zukunftsfähiges Gebäude entstanden. Die jährlichen Kosten für den Heizverbrauch von rund 240 Quadratme-ter Nutzfläche liegen bei etwa 400 Euro. Mit der neuen Energieeinsparverordnung 2012/2013 werden die ener-getischen Anforderungen an Neubauten nochmals ver-schärft. Die Bauausführung neuer Gebäude wird gemäß der gesetzlichen Anforderungen immer luftdichter und immer besser wärmegedämmt. Der Schritt zum Passiv-haus ist dann nicht mehr weit: »Profitieren Sie durch die Erfahrungen in der Passivhausbauweise von Spooren Ar-chitekten«.

    9. bis 11. November, jeweils 14 Uhr, Grüne Straße 8, 33330 Gütersloh, Anmeldung für Führungen bis Don-nerstag, 8. November, 17 Uhr unter Telefon (0 52 41)

    2 57 01 oder unter [email protected], weitere Infos unter www.passivhausprojekte.de

    A uf dem Gelände der ehemaligen Rietberger Landes-gartenschau wird ein Areal besucht, das Erholung und Informationen bietet: »Hier erfahren Sie mehr über den Klimaschutz und über Techniken und Mög-lichkeiten, dem Klimawandel wirksam zu begegnen«. Der Kli-mapark Rietberg versucht einige Aspekte des Klimawandels zu veranschaulichen und vor allem Techniken vorzustellen, die Energieressourcen besser und nachhaltiger nutzen. Regionale Unternehmen präsentieren innovative Techniken und ökonomi-schen Antworten auf die ökologischen Herausforderungen. Die Klimapark-Partner stellen Projekte zu den Themen Biogas, Elek-tromobilität, Geothermie, Recycling und Klimaschutz, Sonnen-energie und Wohnen mit der Sonne vor. Informationen zum Kli-ma und seinen Auswirkungen werden thematisiert: im Klima-Pa-villon als veranschaulichung, durch die Fachhochschule Biele-feld mittels Forschungen, im Büro des Energieberaters vor Ort und im Grünen Klassenzimmer für die jungen Besucher.

    Mittwoch, 31. Oktober, 16 Uhr, Treffpunkt: Rietberg, Ein-gang Stennerlandstraße, Parkplatz: Stennerlandstra-

    ße P2, Leitung: Martin Brandis, Gebühr: zwölf Euro, An-meldung: Volkshochschule Ravensberg, Telefon (0 52 01)

    81 09-0, Infos unter www.vhs-ravensberg.de

    A N Z E I G E R I E T B E R G

    PASSIVHAUSDas Wohn- und Geschäftshaus Spooren

    öffnet am »Tag des Passivhauses« vom 9. bis zum 11. November seine Türen

    KLIMAPARKAm 31. Oktober veranstaltet die VHS Ra-vensberg einen Besuch im Klimapark Riet-

    berg – lokal wirken, global gewinnen …

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    Das Wohn- und Geschäftshaus Spooren an der Grünen Straße 8

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    STARKE OBJEKTPARTNERDas Einrichtungshaus Volker Grett und das Gütersloher Unternehmen

    Brüggershemke + Reinkemeier bieten jetzt einen gemeinsamen Rundumser-vice für professionelles Einrichten im Wohn- und Objektbereich an.

    Einrichtungsexperte Vol-ker Grett und Bürofach-mann André Brüggers-hemke bieten jetzt einen Fullservice für Objekte an

    Die Zeiten, in denen man wahllos Büromöbel in einen Raum gestellt hat, sind vorbei. Der bekannte Gü-tersloher Einrichtungsexperte Vol-ker Grett und die Brüggershemke + Rein-kemeier KG, Systemlieferant für C-Materi-al, E-Procurement, Arbeitsschutz und Bü-romobiliar, bieten jetzt gemeinsam Büro-möbel sowie einen Full-Service für Privat- und Geschäftsobjekte an. Im Einrichtungs-haus Volker Grett werden einige Objekte ausgestellt, hier finden auch die Beratungen und die Objektplanung statt.

    Volker Grett sorgt seit 1990 für schö-ne Dinge rund ums Wohnen im Haus und im Garten. Gemeinsam mit seinem Bruder Uwe Grett bietet er das gesamte Dienst-leistungsspektrum eines Einrichtungs-hauses und arbeitet mit namhaften Mar-ken wie Cor/Interlübke aus Rheda-Wie-denbrück oder der Schweizer Firma de Se-de zusammen. In der 1.100 Quadratme-ter großen Ausstellungsfläche an der Berli-ner Straße in einer geschmackvoll renovier-ten, ehemaligen Fabrikhalle werden jetzt in Kooperation mit Brüggershemke + Reinke-

    meier KG auch verschiede-ne Büromöbel, beispielswei-se von Palmberg, Sedus oder Interstuhl, ausgestellt: »Bei-de Unternehmen bringen ih-re Kernkompetenzen mit ein, um für den Kunden ei-ne optimale Einrichtung rea-lisieren zu können. In vielen Büros sind heute auch Sofas, Loungeecken, modern ein-gerichtete Kommunikations-zonen und geschmackvolle Einrichtungen gefragt. Die-ses Thema decken wir jetzt gemeinsam ab«, sagt André Brüggershemke.

    Geschäfts- und Privatkunden, die bei-spielsweise ein Home-Office einrichten möchten, erhalten sowohl einzelne Mö-bel als auch einen Full-Service. Erfahre-ne Innenarchitekten planen Objekte von der Auswahl der Möbel über Oberflächen, Farbgestaltungen, Lichtgestaltung und Sonnenschutz bis hin zum Innenausbau und zur fachgerechten Montage. So können neben einzelnen Büroarbeitsplätzen auch ganze Büroräume, Büroetagen oder Büro-gebäude geplant werden – natürlich auch im Hinblick auf Mitarbeiterzufriedenheit und die aktuellen Arbeitsplatzrichtlinien. »Unser Ziel ist das Rundum-Sorglos-Paket – vom Bodenbelag über den Innenausbau bis zum Bürostuhl und der Besprechungs-ecke. Gemeinsam mit B + R machen wir al-les möglich«, sagt Volker Grett, der darü-ber hinaus mit erfahrenen Innenarchitek-ten, Raumausstattern, Innenausbauern und Tischlern aufwarten kann und über lang-jährige Kooperationspartner verfügt.

    Einrichtungshaus Volker Grett, Berli-ner Straße 200, 33330 Gütersloh, Tele-fon (0 52 41) 23 75 55, Telefax (0 52 41) 23 75 56, weitere Informationen unter

    www.volkergrett.de FOTO

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    F ast 2.000 Kinder aus dem ganzen Kreis Gütersloh feierten auf dem Gelände der Flora Westfalica in Rheda-Wiedenbrück ein großes Fest. Der Grund: Die volks-banken und Spar- und Darlehnskassen hat-ten zur traditionellen Primax Party eingela-den. Auch sechs Sonderbusse aus den wei-ter entfernten Kreiskommunen hatten den Flo-ra Westfalica-Park angesteuert. Bei ange-nehmem Spätsommerwetter erlebten die Kin-der einen aufregenden Tag auf dem Gelände rund um das Reethus. Zum zehnten Male war die Flora veranstaltungsort für das Kinderfest. Als Hauptattraktionen der Primax Party erwie-sen sich diesmal das riesige Piratenschiff und das neue Aqua-Ball-Bassin. Im »Aqua-Ball« konnten die Kinder in ei-ner Ballonhülle trocken über das Wasser lau-fen. Mehr als 20 große Spielstationen hatte das 60-köpfige Helferteam der Banken aufge-baut. Eltern, Kinder, Organisatoren – im Grun-de durften sich am Primax-Tag alle Kinder als Gewinner fühlen. Besonderen Grund zur Freu-de hatten aber wohl die Gewinner-Kinder der abschließenden verlosung. Jeweils fünf Ein-trittskarten für den Safaripark Schloß Holte-Stukenbrock gewannen Chiara Zeihe aus Gü-tersloh und die neunjährige Isabella Fulland aus Schloß Holte-Stukenbrock. Kinogutscheine für interessante Kinderfil-me gingen an die sechs Jahre alte Cecilia Bu-din aus Rietberg. Weitere Sachpreise gingen an Zeyneb Karakaya aus Rietberg, Carsten und Christian Amtenbrink, Ann-Kathrin Krog-beumker, Alexander Cembrovic, Claudia Al-bert und Senedin Alikadric aus Gütersloh, Tes-sa Breimhorst aus Rheda-Wiedenbrück, Laris-sa Bühner aus Hamm, Henry Filges aus Stein-hagen, Michelle Uthmann aus versmold, San-dra Schlesiger aus Schloß Holte-Stukenbrock und Benedikt Fröhleke aus verl.

    Foto: Bei der abschließenden Sieger-ehrung überreichten Tanja Holtkötter (Volksbank im Ostmünsterland, links)

    und Maren Gerens (Spadaka Schloß Hol-te-Stukenbrock, rechts) die Preise an die

    glücklichen Gewinner

    Volksbank

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    F ast kein anderes Handwerk wie das des Malers ist durch Farbe, Struk-tur und Oberflächen-Gestaltung so vielseitig wie das unsere. Tag für Tag werden wir durch Farben, oft unbe-wusst, aber mit großer Wirkung, beein-flusst. Ganz gleich, ob zu Hause, am Ar-beitsplatz oder wenn wir durch unsere Stadt gehen. Farbe wirkt auf unser Un-terbewusstsein und kann Ablehnung und Kälte, aber auch Wärme, Wohlempfin-den, Freude, Behaglichkeit und Eleganz erzeugen. Farbe unterstreicht die Archi-tektur, sorgt für Sicherheit und steigert die Werterhaltung. »Wir, Ihr erfahrener Malermeister Jür-gen Wallhorn, seit 1978 Meister, und meine junge und kreative Tochter, Na-dine, Meisterin seit 2004, setzen bei Wand- und Deckenbelägen auf hoch-wertige und dekorative Innenbeschich-tungen. Außerdem bieten wir einen Ur-laubs- und Seniorenservice an – Sie kön-nen beruhigt in den Urlaub fahren, und wenn Sie wiederkommen, ist Ihre Woh-nung fertig gestrichen«, sagt Jürgen Wall-horn, »weil Farben Wind und Wetter trot-zen müssen, sorgen wir mit meisterlichem Sachverstand und hochwertigen Materi-alien für den farbigen Schutz Ihrer Fas-

    sade. Lebensqualität mit Farbe – wir zei-gen Ihnen gern den Weg zu einem schö-neren Zuhause«. Jeder Mensch hat seine eigenen vorlieben für bestimmte Farben, die seine seelische Identität bestimmen. Im verlauf eines Lebens ändern sich die-se individuellen Farbklänge. So gibt es kein Grundrezept für »richtige« Farbaus-wahl. Zusätzlich ist natürlich Architektur und Nutzungsart des farbig gestalteten Raumes entscheidend. Die Farbgestal-tung und Beleuchtung eines Raums muss auf Arbeitsfunktion und Aktivitätsrhyth-mus des Menschen abgestimmt sein. Der Wechsel von Schatten und Helligkeit, kla-ren Kontrasten und weichen Übergängen – das gilt für Farbe wie Licht – schafft ei-ne reizvolle Umgebung, die Ermüdung entgegenwirkt. Eine Tatsache, die mittler-weile vor allem bei der Gestaltung von Schreibtischarbeitsplätzen genutzt wird – und zu mehr Spaß an der Arbeit und erhöhter Leistungsfähigkeit führt.

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    F ür die Teilnehmer des Planspiels Börse wird die derzeitige Lage auf den Finanz-märkten für viel Spannung und Abwechs-lung sorgen«, so Jörg Hoffend, vor-standsvorsitzender der Sparkasse Gütersloh zum diesjährigen Beginn des am 1. Oktober gestarteten Börsenplanspiels der Sparkassen. Es geht in die 30. Runde und feiert damit Jubi-läum. Für interessierte Schüler heißt es dabei: informieren, vergleichen, analysieren. Das Planspiel Börse holt Jugendliche bei ihrem of-fensichtlichen Interesse für Wirtschaft und Fi-nanzen ab und erleichtert ihnen so den Zu-gang zu oft komplexen Themen. Dies erklärt auch den langjährigen Erfolg des Planspiels. Jährlich tauchen über 200.000 Jugendliche europaweit in die virtuelle Welt der Finanzen ab und probieren ohne Risiko Anlagestrate-gien aus. So gewinnen am Ende alle Teilneh-mer. Seit einigen Jahren spielen nachhaltige Geldanlagen eine zentrale Rolle beim Plan-spiel Börse. Diese entwachsen langsam ih-rem Nischendasein und werden von Anlegern auch immer stärker nachgefragt. Die Teilneh-mer des Börsenspiels können gezielt in Un-ternehmenswerte investieren, die neben öko-nomischen auch ökologische und soziale As-pekte berücksichtigen. Und so funktioniert das Spiel: Jugendliche schließen sich in Teams zu mindestens zwei Personen zusammen und er-arbeiten eine Anlagestrategie für ihr Depot mit 50.000 Euro virtuellem Startkapital. Ge-meinsam entscheiden sie, welche der 175 zur Auswahl stehenden Wertpapiere die Erfolg versprechenden sind und wie lange sie im Depot gehalten werden. Die Teams mit dem höchsten Depotwert gewinnen. Interessierte Schüler können sich einfach an die Sparkasse Gütersloh wenden. Die Online-Anmeldung ist noch bis zum 6. November möglich, die Spiel-runde endet am 11. Dezember. Die drei bes-ten Spielgruppen der Depotgesamtwertung werden von der Sparkasse Gütersloh zur Sie-gerehrung eingeladen. Der Sparkassenver-band Westfalen-Lippe lobt Geldpreise im Ge-samtwert von mehr als 15.000 Euro auf ver-bandsebene aus. Mehr Informationen gibt es unter www.planspiel-boerse.de oder auf www.facebook.com/planspiel-boerse …

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    Das Unternehmen Güth & Wolf wurde 1887 von Konrad Güth und Wilhelm Wolf als Band- und Gurt-weberei gegründet und befindet sich bis heute im Familienbesitz. In zwei Werken in Gütersloh und in einem Zweig-betrieb in Friesoythe/Oldenburg wird ein ausgesprochen vielseitiges Programm un-elastischer Bänder und Gurte mit einer Ta-geskapazität von über einer Million Meter produziert. Ein hoher Ausbildungsstand, die Qualifikation und die ständige Wei-terbildung der rund 320 Mitarbeiter sowie moderne technische Einrichtungen und ei-ne leistungsfähige Entwicklungsabteilung sind ein Garant für hochwertige und inno-vative Produkte. Im November kommen-den Jahres wird Güth & Wolf sein 125-jäh-riges Jubiläum feiern. Güth & Wolf bietet neben Schülerprak-tika auch Ausbildungen zum Maschinen- und Anlagenführer/Maschinen- und An-lagenführerin Textiltechnik und Textilver-edlung, Produktionsmechaniker/Produk-tionsmechanikerin Textil, Produktvered-ler/Produktveredlerin Textil, Industrie-mechaniker/Industriemechanikerin Ma-schinen- und Systemtechnik, Elektroni-ker/Elektronikerin für Betriebste