Elternratgeber zur Berufswahl - Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung

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    28-Nov-2014
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Der Übergang von der Schule ins Studien- und Berufsleben ist eine von Unsicherheiten geprägte Phase. Das gilt in erster Linie für die Jugendlichen. Sie müssen eine wegweisende Entscheidung für ihr weiteres Leben fällen. Doch auch die Eltern plagen in dieser Zeit Sorgen und Nöte: Was tun, wenn sich das Kind nicht ausreichend informiert? Inwiefern sollte man Einfluss auf die Berufswahl nehmen? Und wie lässt sich ein Studium oder eine Ausbildung finanzieren? Mit dem Einstieg Elternratgeber möchten wir diese und weitere offene Fragen ausräumen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihr Kind unterstützen und sinnvoll begleiten können. Weitere Informationen für Eltern finden Sie hier: http://www.einstieg.com/eltern

Transcript of Elternratgeber zur Berufswahl - Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung

  • 1. aus kindern werden leute Begleiten Sie Ihr Kind in Studium und Ausbildung Elternratgeber zur Berufswahl Berufswahl Wie Sie Ihr Kind untersttzen knnen Studien- und Ausbildungsmodelle Was ist was? Wartezeit berbrcken Au-pair, Freiwilligen- dienst & Co. mit Termin- kalender
  • 2. 2 Gut beraten ist halb gewonnen telefonisches Vorgesprch zur Zielsetzung ausfhrliche, ca. fnfstndige Beratung Ermittlung von Strken, Wnschen und Zielen Vorstellung passender Berufsbilder, Studiengnge und Ausbildungen Entwicklung eines Fahrplans bis zum Start ins Studium oder in den Beruf ber die Einstieg GmbH Einstieg bringt Deutschland in Ausbildung und Studium. Seit 1997 untersttzen wir Schler und Abiturienten mit Bildungs- messen, Magazinen, Online-Por- talen und Beratungsangeboten bei der Studien- und Berufs- wahl. Junge Menschen, die ihre beruflichen Ziele verwirklichen mchten, kommen ber uns ins Gesprch mit Hochschulen und Unternehmen. Eltern erfahren bei uns, wie sie ihren Kindern im Prozess der Berufsorientierung hilfreich zur Seite stehen kn- nen. Auf unseren Messen und bei den Einstieg-Elternabenden an Schulen informieren und be- raten wir Sie gerne persnlich. Unser Eltern-Newsletter versorgt Sie kostenlos mit wichtigen Neu- igkeiten rund um die Berufswahl. Melden Sie sich jetzt an: www.einstieg.com/eltern In einem Einzelcoaching der Einstieg Studien- und Berufsberatung untersttzt ein erfahrener Trainer Ihr Kind ganz individuell bei der Berufswahl. www.einstieg.com/beratung
  • 3. 3 Liebe Eltern, der bergang von der Schule ins Studien- und Berufsleben ist eine von Unsicher- heiten geprgte Phase. Das gilt in erster Linie fr die Jugendlichen. Sie mssen eine wegweisende Entscheidung fr ihr weiteres Leben fllen. Doch auch die El- tern plagen in dieser Zeit Sorgen und Nte: Was tun, wenn sich das Kind nicht ausreichend informiert? Inwiefern sollte man Einfluss auf die Berufswahl nehmen? Und wie lsst sich ein Studium oder eine Ausbildung finanzieren? Mit dem Einstieg Elternratgeber mchten wir diese und weitere offene Fragen ausrumen und Ihnen Mglichkeiten aufzeigen, wie Sie Ihr Kind untersttzen und sinnvoll begleiten knnen. Eltern sind die wichtigsten und einflussreichsten An- sprechpartner bei der Berufswahl. Ihr Kind zhlt auf Sie, und das aus gutem Grund: Sie kennen Ihren Nachwuchs und wissen ber seine Strken und Fhigkeiten so gut Bescheid wie niemand anderes, oft sogar besser als Ihr Kind selbst. Sie kn- nen zwar nicht alles fr Ihr Kind richten aber Sie knnen einen wichtigen Beitrag leisten! Viele Spa bei der Lektre wnscht Ihnen die Einstieg Redaktion Welche Themen interessieren Sie besonders? Reichen Sie Ihre Vorschlge fr die nchste Ausgabe des Elternratgebers ein unter www.einstieg.com/elternratgeber Eltern im Berufswahlprozess 4 Was ist was in der Berufswahllandschaft? 6 Terminplaner 8 Online-Tests zur Berufswahl 10 berbrckungsmglichkeiten nach dem Schulabschluss 12 Studien- und Ausbildungsfinanzierung auf einen Blick 14 Inhalt
  • 4. 4 1. Schaffen Sie ein positives Klima Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal mit dem Thema Beruf in Berhrung, und Sie sind der Vermittler. Dementsprechend liegt es an Ihnen, eine angenehme und mg- lichst lockere Atmosphre fr die Berufswahl zu etablieren. Ihr Kind soll zu jeder Zeit das Gefhl haben, entspannt und offen ber das Thema sprechen zu knnen. Sparen Sie sich lieber den Hinweis darauf, welch bedeutsa- mer und wegweisender Schritt die Entschei- dung fr eine Ausbildung oder ein Studium ist das ist den meisten Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur wichtig, sondern auch spannend sein kann, sich mit den eige- nen Mglichkeiten der Zukunftsgestaltung auseinanderzusetzen. 2. Zeigen Sie Interesse Wenn Ihr Kind erst einmal mit der Berufsori- entierung begonnen hat, ist es wichtig, am Ball zu bleiben das gilt auch fr Sie. Inter- essieren Sie sich dafr, wie Ihr Kind zurecht- kommt! Welche neuen Eindrcke hat zum Beispiel die Berufsorientierungsmesse ge- bracht, die Ihr Sohn oder Ihre Tochter krzlich mit der Schulklasse besucht hat? Signalisie- ren Sie, dass Sie sich fr Neuigkeiten interes- sieren und bei Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. 3. Kennen Sie Ihre Grenzen Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine wichtige Rolle, aber nicht die Hauptrol- le. Die treibende Kraft, die bestimmt, wo es langgehen soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie Eltern im Berufswahlprozess So untersttzen Sie Ihr Kind wirklich Viele Eltern sind sich unschlssig, wie sie die Berufswahl ihrer Kinder sinn- voll begleiten knnen. Reicht es schon, ansprechbar zu sein, oder ist es besser, sich aktiver zu verhalten? Wir sagen Ihnen, wie Sie sich einbringen, ohne sich einzumischen. MonkeyBusiness/Fotolia.com
  • 5. 5 den Prozess und bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an. Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen Untersttzung und berbehtung oft schmal ist. Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr Kind in eine bestimmte Richtung zu lenken. Zwang, Vor- haltungen und Forderungen vergiften das positive Klima, das Sie fr die Berufswahl geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie sind ein wichtiger Berater, aber kein Ent- scheider. 4. Fangen Sie frh an Unterschtzen Sie nicht die Zeit, die eine grndliche und reflektierte Auseinanderset- zung mit den eigenen Wnschen und Zielen bentigt. Die Berufswahl sollte mit so wenig Zeitdruck ablaufen wie mglich. Empfehlens- wert ist es daher, sptestens zwei Jahre vor dem Schulabschluss die Beschftigung mit der Berufswahl anzustoen. Auch, weil Ihr Sohn oder Ihre Tochter oft genug abgelenkt sein wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die Freundin, die Abschlussprfungen es wird immer Dinge gegeben, denen mehr Bedeutung beigemessen wird als der Berufs- wahl. 5. Haben Sie Geduld Berufsorientierung ist ein Prozess, der viele kleine Schritte beinhaltet. Erst nach und nach lernen Jugendliche sich selbst und ihre be- ruflichen Interessen sowie die Mglichkeiten kennen, die ihnen offen stehen. Das Thema Berufswahl wird immer wieder auf der Tages- ordnung stehen. Verlieren Sie nicht die Ge- duld! 6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausfhr- lich von Ihrem Job und seinen Anforderun- gen erzhlt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade diesen Beruf zu whlen, und wrden Sie es noch einmal tun? Nutzen Sie die Chan- ce, Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf und mit der Berufswahl teilhaben zu lassen. Wenn Sie reflektieren, was bei Ihnen selbst einst richtig, oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind davon profitieren. Womg- lich gibt es in Ihrem Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die in einem Be- ruf oder einer Branche arbeiten, fr die sich Ihr Kind interessiert stellen Sie den Kontakt her und vermitteln Sie ein Gesprch oder so- gar ein Praktikum. 7. Zeigen Sie Verstndnis Seien Sie offen fr die Vorstellungen und Ziele Ihres Kindes auch wenn Sie selbst ein anderes Studium oder eine andere Aus- bildung vorziehen wrden. Sie drfen ruhig zu Ihren eigenen Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und offen damit umzugehen als sie zu verleugnen das klappt ohnehin nicht. Letztendlich mssen Sie den Ent- schluss Ihres Kindes aber akzeptieren. Denn nicht Sie, sondern Ihr Kind ebnet den eige- nen Zukunftsweg und das ist auch gut so, schlielich muss Ihr Nachwuchs auch damit leben und im gewhlten Beruf arbeiten. Ein starkes Eigeninteresse ist langfristig die bes- te Motivation fr jeden Job, und die richtige Berufswahl basiert immer auf einer selbstbe- stimmten Entscheidung. Vermitteln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen und bestrken Sie es, seinen eigenen Weg zu gehen. Eltern im Berufswahlprozess
  • 6. 6 Hochschulformen, Studienmodelle und Ausbildungsarten Was ist was in der Berufswahllandschaft? Was spricht fr eine Ausbildung, was fr ein Studium? Wo liegen die Unter- schiede zwischen einer Universitt und einer Fachhochschule? Wir prsen- tieren Ihnen die wichtigsten Merkmale in unserer bersicht. praktische Ausrichtung des Studiums, grundstzlich anwendungs- orientierte Lehre eine Promotion ist in der Regel nicht vorgesehen berwiegend Studiengnge aus dem Bereich Technik, Wirtschaft, Sozial- wesen und Medien/Gestaltung theoretische Ausrichtung des Studiums, wissenschaftlich geprgte Lehre ermglicht eine Forschungslaufbahn breites Fcherspektrum vielseitige Jobchancen, qualifiziert auch fr Fhrungspositionen ausschlielich staatlich anerkannte Abschlsse kostengnstig, pro Semester fllt lediglich ein Semesterbeitrag von ca. 200 bis 300 Euro an. Allgemeine Studiengebhren gibt es nur noch in Nieder- sachsen, dort entfallen sie ab dem Wintersemester 2014 ebenfalls. in beliebten Studienfchern sind Massenveranstaltungen mit berfllten Hrslen an der Tagesordnung in der Regel ltere Infrastruktur Universitt Fachhochschule Staatliche Hochschule
  • 7. 7 Hochschulformen, Studienmodelle und Ausbildungsarten eingeschrnktes Studienangebot, zumeist aus dem wirtschaftlichen Bereich nicht immer staatlich anerkannte Abschlsse wird nicht von Staat oder Kirche getragen, daher ist