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Radioprogramm

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  • Was brauchen unsere Kinder heute? - S. 4

    Was Kinder brauchen ... und was nicht - S. 6

    Was brauchen unsere Kinderheute?

    ERF Medien Sdtirol | www.erf-melodie.com

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    Sept

    embe

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    13RADIO / TV9 Programm

  • Lauben 315 * I-39012 MeranBuchgalerie Bei uns erhalten Sie> Bcher

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  • 3ERF Sdtirol September 2013Fotos: pressmaster/Michael Flippo/fotolia.com (2); ERF Archiv (2)

    E D I T O R I A LI M P R E S S U M

    HerausgeberStiftung ERF MedienPostgranzstrae 8/cI-39012 MeranTel 0473 - 222 488Fax 0473 - 222 490stiftung@erf-medien.itVerantw. Red.: Viola Oberrauch

    Das Thema des Monats sowie viele weitere Sendungen und Sendereihen des ERF knnen Sie auf CD und MP3 erhalten.

    BestelladresseERF HrerserviceTel 0473 - 23 67 51Fax 0473 - 27 62 52Aus sterreich, Deutschland und der Schweiz:Tel 0039 - 0473 - 23 67 51Fax 0039 - 0473 - 27 62 52Postfach 19 / Lauben 315I-39012 Meranservice@erf-tirol.com

    Internetwww.erf-tirol.comwww.erf-melodie.comwww.erf-verlag.comwww.buchgalerie.it

    DruckDruckerei UnionPostgranzstrae 8/c I-39012 MeranErscheinungsweise: monatlich

    Bildnachweis Titel: Trutta/ Franz Pfl uegl/ godfer/fotolia.com (3)

    ERF Sdtirol

    Der ERF Sdtirol will mit seinen Sendungen Menschen helfen, den Glauben zu entdecken und ihr Leben als Christen zu gestalten.

    Die Arbeit des ERF Sdtirol fi nanziert sich durch Spenden.

    Wenn Sie den ERF untersttzen mchten, knnen Sie dies durch Spenden auf eines unserer Konten in Sdtirol, sterreich, Deutschland oder der Schweiz tun.

    SdtirolPostkontoIT30 U076 0111 6000 0001 1173 390SWIFT-BIC-Code BPPIITRRXXX

    sterreichERF-Untersttzungsverein InnsbruckBAWAG P.S.K.AT76 6000000 093002383SWIFT-BIC-Code OPSKATWW

    SchweizPostFinanceCH26 09000000 651627636SWIFT-BIC-Code POFICHBEXXX

    DeutschlandVolksbank Mittelhessen eGDE34 51390000 0071238300SWIFT-BIC-Code VBMHDE5FXXX

    Man mchte es nicht fr mglich halten, doch viele Eltern haben heute tatschlich Angst vor dem Kinder-Erziehen. Sie fra-gen sich, ob sie sich in ihrer Erziehungs-arbeit wohl richtig verhalten oder ob sie etwas falsch machen. Frher stellte man sich diese Fragen auch, doch hinterher, wenn sich herausstellte, dass dies oder jenes nicht so geriet, wie man es sich erwartet hatte. Heute begleiten diese Fra-

    gen viele Eltern whrend der gesamten Zeit ihrer Erziehung. Das ist nicht gut, weil Erziehung dadurch von Angst und Unsi-cherheit geprgt ist. Viele frei-willig kinderlose Paare geben diese Angst sogar als Grund fr ihre Entscheidung an. Was ist hier geschehen?

    Wie aus einer Online-Umfrage des Mei-nungsforschungsinstituts mafo.de hervor-geht, bei der ber 1.000 Eltern zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden, handeln Eltern in der Kindererziehung heute nicht mehr aus Intuition. Das Bauchgefhl, auf das Eltern frher vertrauen konnten, ist offensichtlich abhanden gekommen. Stattdessen vertrauen sich insbesondere Mtter ihren Verwandten, Beratern oder dem Internet an. Lassen sich von Bchern Anweisungen geben oder bleiben verunsi-chert. Jede dritte Frau fragt andere Eltern, wie sie mit diesem oder jenem Problem in der Erziehung umgehen soll.

    Vter suchen Rat in Zeitschriften, in Fachb-chern oder im Internet. Was oft allerdings nur zu weiteren ngsten fhrt, weil sich vor allem Vter von dem Anspruch unter Druck gesetzt fhlen, nicht genug Zeit fr ihre Kinder zu haben. Andere fragen sich:

    Erziehung ist schwieriger geworden! Warum eigentlich? Sind wir zu streng? Oder zu nachgiebig? Darf Leistung von einem Kind noch gefor-dert werden oder besser nicht? Wo genau liegt die gute Mitte zwischen Verstndnis und Hrte? Es scheint so zu sein: Alle wol-len es besser machen und wissen am Ende nicht, wie.

    Doch so ist es auch auf anderen Gebie-ten. Wo wir Menschen Gott verlassen, wird alles schwierig. Dabei haben Kinder unabhngig von Zeit und Kultur berall mehr oder weniger die gleichen altersspe-zifi schen Bedrfnisse. Das Wichtigste, was sie brauchen, sind einfach Geborgenheit und Zuwendung. Wer also die Regeln christ-licher Erziehung kennt und anwendet, kann gar nicht so viel falsch machen. Im Buch der Bcher, der Bibel, gibt Gott uns zwar nicht Antworten auf alle einzelnen Fragen der Erziehung, doch er vermittelt Grundstzli-ches, an das wir uns halten knnen. Und das hilft mehr, als so manche Detail-Ant-wort. Der liebende Gott wei eben, was wir brauchen. Das gilt fr alle Phasen unseres Lebens und ganz besonders fr die Phase der Kindheit und der Erziehung. Wenn Sie mehr darber wissen mchten, hren Sie sich unser Thema des Monats September an. Da gehen Erziehungs-Experten auf viele Fragen nher ein. Schalten Sie ein Sie werden sehen, es lohnt sich!

    Werner BurkhardtERF Telefonseelsorge

  • 4 ERF Sdtirol September 2013

    T H E M A D E S M O N A T S

    Foto: Franz Pfl uegl/fotolia.com

    ERF PROGRAMM-TIP

    Thema des Monats

    In der 2. und der 4. Woche des Monats tglich um

    10.00 Uhr 18.00 Uhr 3.00 Uhr

    In der 3. Woche tglich um 14.00 Uhr

    www.erf-melodie.com

    Weiterfhrende Literatur zum Thema des Monats und anderen Sendungen fi nden Sie in der Buchhandlung BUCHGALERIE

    www.buchgalerie.it

    Was brauchen unsere Kinder heute?

    Einer Online-Umfrage des Meinungsfor-schungsinstituts mafo.de zufolge antworte-tet eine berwltigende Mehrheit der Vter und Mtter auf die Frage, was eine gute Erziehung ausmache, dass ich meinem Kind etwas zutraue (83,9 Prozent). 83,4 Prozent fanden es wichtig, Kindern Liebe, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Authentisch zu sein und auf das eigene Bauchgefhl zu achten waren fr 38 Pro-zent der Befragten Merkmale guter Eltern.

    Erziehungs-Experten zufolge ist es vor al-lem wichtig, Kindern Sicherheit und Ge-borgenheit zu vermitteln. Eltern, so sagen sie, mssten gar nicht perfekt sein und knnten ihre Familienkultur getrost selbst gestalten. Doch warum scheitern dann trotzdem so viele Vter und Mtter in ihrer Erziehungsarbeit?

    Der groe ZerfallIn der Physik gibt es das bekannte Grund-gesetz der Entropie. Nach diesem Gesetz vom Zerfall nehmen Unordnung und Chaos stndig zu. Die einzige Mglichkeit, diesen Prozess aufzuhalten, wre es, dem System von auen Energie zuzufhren

    was aber in einem geschlossenen System nicht mglich ist. Im Prinzip erleben wir dieses Gesetz tagtglich; selbst im Weltall,

    so sagen uns die Astronomen, streben die Himmelskrper immer weiter auseinander.

    Ordnung und Fruc htbarkeitWas auch immer uns Evolutionstheoretiker sagen, wir wissen, dass Ordnung nicht von allein entsteht. Jeder Apfelbaum muss be-schnitten werden, damit gute pfel darauf wachsen. Wilde, nutzlose ste, die dem Baum nur Saft rauben, mssen weg, damit jene besser wachsen, auf denen die Frch-te reifen. Dieses Prinzip sehen wir berall in der Natur und auch bei uns Menschen. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, je-des Kind braucht zunchst Menschen (am

    Erziehungsstile wechselten in den vergangenen Jahrzehnten so schnell wie die Moden. Von autoritr zu antiautoritr bis hin zu Laissez-faire; einige Trends wur-den immer verrckter die Erfahrungen der Eltern auch. Bis viele sich schlie-lich fragten: Was brauchen meine Kinder wirklich? Woran kann ich mich halten? Bcher, Kurse und Medienberichte gibt es en masse. Doch was davon ist wirklich eine Hilfe? Zu welchen Informatio nen sollten Eltern greifen? Ist Erziehung wirklich so schwierig geworden? Wenn wir christliche Werte als gemeinsamen gesellschaft-lichen Konsens akzeptieren, bestimmt nicht. Dennoch; es ist schwieriger gewor-den. Warum auf diese Frage wollen wir im Folgenden eingehen. Wie auch auf die Frage, was Kinder wirklich brauchen.

    Ich mag keine Ja-Sager um mich herum. Ich will, dass jeder mir die Wahrheit sagt auch wenn es ihn seinen Job kostet.

    Samuel Goldwyn (1879 -1974), amerikanischer Filmproduzent

  • 5ERF Sdtirol September 2013

    W A S B R A U C H E N U N S E R E K I N D E R H E U T E ?

    Fotos: godfer/Frank Eckgold/fotolia.com (2)

    Christen haben einen besonderen Schatz, der das Leben ihrer Kinder zutiefst prgen und bereichern kannAn unserer Sicht des Lebens wird sich ent-scheiden, ob unsere Kinder in Beziehungs- und Vertrauensfhigkeit, Freiheit und Weite, Hoffnung und Liebe hineinwachsen oder in Misstrauen, Angst, Enge, Beziehungslo-sigkeit, Resignation, Selbstablehnung und Gleichgltigkeit.

    Ohne Gott entfaltet sich das BseWo Gott in einer Gemeinschaft keine Bedeutung mehr hat, verliert der Mensch seine wahre Bestimmung. Er verliert auch Orientierung und Sinn. Solche Menschen knnen am Ende nicht mehr unterschei-den, was lebensfrdernd oder lebenszer-strend ist. Das fhrt unweigerlich zum Zerfall von Gemeinschaft und Gesellschaft. Und genau das geschieht in unserer Zeit: Gott wird mehr und mehr ausgeblendet. Als Konsequenz daraus werden Werte wie Wahrheit, Ordnung, Liebe und Gerechtig-keit relativ, verlieren ihre Bedeutung. Wer Gott, der das Leben, der Friede und die Liebe ist, ablehnt, der frdert dadurch Ver-wahrlosung, Isolation und Tod. Das mag

    hart klingen und fr manchen vielleicht auch unverstndlich. Doch es ist so und kann im tglichen Leben tausendfach be-obachtet werden.

    Wo hingegen d