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    14-Sep-2020
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  • Allianz Risk Pulse

    Allianz Risk Barometer Die 10 größten Geschäftsrisiken 2016

    Photo credit is: Wutthichai / Shutterstock.com

  • 32

    Betriebsunterbrechungen (inkl. Lieferkettenunter- brechungen), Marktentwicklungen (Marktvolatilität, verstärkter Wettbewerb und stagnierende Märkte) und Cybervorfälle sind die drei größten Risiken für Unternehmen aus aller Welt. Betriebsunterbrechungen (BU) stehen das vierte Jahr in Folge an erster Stelle. Seite 6

    Die Risikolandschaft wandelt sich. Die Unternehmen sehen sich im Jahr 2016 und darüber hinaus mit einer größeren Zahl disruptiver Kräfte konfrontiert. Die Folgen der Globalisierung, die Digitalisierung und revolutionäre Technologien stellen viele Geschäftsmodelle vor grundlegende Herausforderungen. Seite 7

    Unternehmen und Versicherer müssen ihre sich auf die neue Gefahrenlage einstellen und ihre Risikomanagementstrategien überdenken. Seite 7

    Die Verflechtung der Risiken nimmt weiter zu. Viele der zehn größten Risiken wie Naturkatastrophen, Feuer, Explosion, Cybervorfälle und politische Risiken können gravierende Betriebsunterbrechungsschäden zur Folge haben. Für Unternehmen sind die potenziellen Auswirkungen politischer Instabilität auf ihre Lieferketten ein zunehmender Sorgenfaktor. Seite 8

    Zusammenfassung Die fünfte jährliche Allianz Risk-Barometer-Studie identifiziert die größten Geschäftsrisiken im Jahr 2016 und darüber hinaus. Befragt wurden mehr als 800 Risikoexperten aus über 40 Ländern in aller Welt.

    Marktentwicklungen sind das zweitwichtigste Risiko. Viele Industriesektoren agieren in einem herausfordernden Umfeld und sind zum Beispiel mit branchenfremden Wettbewerbern konfrontiert.

    Seite 10

    Die Unternehmen machen sich mehr Sorgen um Cybervorfälle, das wichtigste langfristige Risiko, durch das sich zudem das Risiko von Betriebsunterbrechungen am stärksten erhöht. Hacker sind nicht das einzige Problem. Auch technisches Versagen oder Bedienungsfehler können zu weitreichenden Systemausfällen führen.

    Seite 13

    Der Umbruch durch digitale und technologische Innovationen eröffnet nicht nur neue Möglichkeiten, sondern bringt auch neue Risiken mit sich. Seite 15

    Die Rangliste der zehn größten Geschäftsrisiken fällt von Region zu Region sehr unterschiedlich aus. In der Region Afrika & Naher Osten stehen makroökonomische Entwicklungen ganz oben. In Großbritannien führen Cybervorfälle das Ranking an.

    Seite 17

    Allianz Risk Pulse

    Allianz Risk Barometer Die 10 größten Geschäftsrisiken 2016

    Das vollständige Risk Barometer Ranking 2016 finden Sie hier

    Betriebsunterbrechung (inkl. Lieferkettenunterbrechung)

    Marktentwicklungen (Volatilität, verstärkter Wettbewerb, stagnierende Märkte)

    Cybervorfälle (Cyberkriminalität, Verletzung der Datenschutzrechte, technisches Versagen)

    Naturkatastrophen (Sturm, Überschwemmung, Erdbeben)

    Rechtliche Veränderungen (Wirtschaftssanktionen, Protektionismus)

    Makroökonomische Entwicklungen (Sparprogramme, Anstieg der Rohstoffpreise, Deflation, Inflation)

    Reputationsverlust oder Beeinträchtigung des Markenwerts

    Feuer, Explosion

    Diebstahl, Betrug, Korruption

    Politische Risiken (Krieg, Terrorismus, Unruhen)

    2015: 46% (1)

    NEU

    NEU

    2015: 17% (5)

    2015: 30% (2)

    2015: 18% (4)

    2015: 16% (6)

    2015: 27% (3)

    2015: 11% (9)

    2015: 9% (10)

    38% 22%

    18%

    16%

    11%

    11%

    34%

    28%

    24%

    24%

    Die 10 größten globalen Geschäftsrisiken 2016

    Quelle: Allianz Global Corporate & Specialty.

  • ALLIANZ RISK BAROMETER: uNTERNEhMENS- RISIKEN 2016

    ALLIANZ RISK BAROMETER:

    uNTERNEhMENS- RISIKEN 2016

    54

    Auf einen Blick: Wichtigste Unternehmensrisiken in aller Welt

    Australien 1 Marktentwicklungen

    Makroökonomische Entwicklungen Cybervorfälle

    Asien-Pazifik 1 Betriebsunterbrechung

    Marktentwicklungen Cybervorfälle

    Südafrika 1 Cybervorfälle

    Betriebsunterbrechung Rechtliche Veränderungen

    Afrika und Mittlerer Osten 1 Makroökonomische Entwicklungen

    Marktentwicklungen Naturkatastrophen

    China 1 Marktentwicklungen

    Betriebsunterbrechung Cybervorfälle

    USA 1 Betriebsunterbrechung

    Marktentwicklungen Diebstahl, Betrug, Korruption

    Kanada 1 Cybervorfälle

    Naturkatastrophen Makroökonomische Entwicklungen

    Frankreich 1 Reputationsverlust oder Beeinträchtigung des Markenwerts

    Marktentwicklungen Politische Risiken

    Europa 1 Betriebsunterbrechung

    Marktentwicklungen Cybervorfälle

    Deutschland 1 Marktentwicklungen

    Makroökonomische Entwicklungen Neue Technologien

    Russland 1 Rechtliche Veränderungen

    Betriebsunterbrechung Cyber-Vorfälle

    Großbritannien 1 Cybervorfälle

    Rechtliche Veränderungen Neue Technologien

    Diese Risiko-Weltkarte veranschaulicht die größten Unternehmensrisiken nach Regionen und in ausgewählten Ländern. Außerdem illustriert sie die wichtigsten Veränderungen in der Risikowahrnehmung im Vergleich zum Vorjahr.

    Die komplette Auflistung der zehn größten Risiken in jeder Region und in 16 verschiedenen Ländern finden Sie hier

    Die Risiko-Weltkarte 2015 gibt es hier

    Amerika 1 Betriebsunterbrechung

    Cybervorfälle Diebstahl, Betrug, Korruption

    Quelle: Allianz Global Corporate & Specialty.

  • ALLIANZ RISK BAROMETER: uNTERNEhMENS- RISIKEN 2016

    6

    Für die fünfte, jährliche Allianz Risk Barometer Umfrage wurden im Oktober und November 2015 globale Unternehmen sowie Risikoberater, Underwriter, Führungskräfte und Schadenexperten von AGCS und lokalen Allianz Einheiten befragt. Der Schwerpunkt lag auf Unternehmensversicherungen für große Industrieunternehmen und mittelständische Firmen.

    Befragt wurde eine Rekordzahl von 824 Teilnehmern aus insgesamt 44 Ländern. Da mehrere Antworten für ein oder zwei Industriesektoren möglich waren, gingen insgesamt 1.146 Antworten ein.

    Die Teilnehmer wurden gebeten, Industriesektoren zu nennen, die sie besonders gut kennen, und dann bis zu drei Risiken anzugeben, die ihrer nach Einschätzung am wichtigsten sind.

    Die meisten Antworten betrafen Großunternehmen (Umsatz von über 500 Mio. Euro) [674 Antworten; 59%]. 41% der Antworten trafen auf mittelgroße und kleine Unternehmen (bis zu 500 Mio. Euro Umsatz) zu [472 Antworten; 41%].

    Methodik des Allianz Risk Barometer

    Die Folgen von Betriebsunterbrechungen (inkl. Lieferkettenunterbrechungen), Marktentwicklungen (Marktvolatilität, verstärkter Wettbewerb und stagnierende Märkte) sowie Cybervorfällen sind die Top-Risiken, mit denen sich Unternehmen Anfang 2016 befassen müssen, so das Ergebnis des fünften jährlichen Allianz Risk Barometer, für das mehr als 800 Risikoberater und Experten im Bereich Unternehmensversicherung aus über 40 Ländern befragt wurden.

    Betriebsunterbrechungen (BU) führen das Risikoranking das vierte Jahr in Folge an. 38% der Befragten nennen BU unter den drei größten Risiken für Unternehmen. In einem zunehmend komplexen und verflochtenen Wirtschaftsumfeld können viele der Top-10-Risiken im globalen Ranking des Risk Barometer 2016 gravierende

    Veränderte Risikowahrnehmung Betriebsunterbrechungen zur Folge haben. Beispiele sind Cybervorfälle und politische Risiken.

    Dagegen zeigt die Befragung, dass die Folgen traditioneller Industrierisiken wie Naturkatastrophen (Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben) und Feuer, Explosion den Unternehmen weniger Sorgen bereiten als in den Vorjahren. Beide Risiken gehören zu den „Absteigern“ im aktuellen Risk Barometer. Naturkatastrophen sind im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze bzw. 6 Prozentpunkte auf Rang 4 gesunken. Darin spiegelt sich die Tatsache wider, dass die Versicherungsschäden durch Naturkatastrophen, nach Angaben des Rückversicherers Munich Re, im Jahr 2015 auf 27 Mrd. US-Dollar gesunken sind – den niedrigsten Stand seit 2009. Feuer/Explosion ist im Vorjahresvergleich noch stärker gefallen – um 11 Prozentpunkte von Platz 3 auf Platz 8.

    Industrie 4.0

    Der Begriff, auch bekannt als vierte industrielle Revolution, bezeichnet die digitale Transformation der Industrie, vor allem der weltweiten produzierenden Industrie, und die Verschmelzung der virtuellen und physischen Welten.

    Die Ergebnisse des Risk Barometer 2016 zeigen, dass sich die Unternehmen in diesem Jahr stärker um strategische Veränderungen sorgen, die den Wettbewerbsdruck in ihren Märkten erhöhen und zum Teil sogar ihre Geschäftsmodelle in Frage stellen.

    Ein verstärkter Wettbewerb, vor allem durch nicht- traditionelle Konkurrenten und agile Startups, ist einer der Treiber des Risikos „Marktentwicklungen“, das mit 34% der Nennungen in der aktuellen Studie auf Platz 2 liegt und damit erstmals unter den Top-3-Risiken auftaucht.*

    Zudem gehen die Befragungsteilnehmer davon aus, dass die zunehmende Digitalisierung und innovative Technologien künftig stärkere Auswirkungen auf ihre Geschäftstätigkeit haben werden.

    So werden vernetzte digitale und physische Technologien wie 3D-Druck, Nanotechnologie, fahrerlose Fahrzeuge und „intelligente“ Städte und Fabriken zwar voraussichtlich eine große positive Wirkung h