health 0412

Click here to load reader

  • date post

    24-Jul-2016
  • Category

    Documents

  • view

    231
  • download

    3

Embed Size (px)

description

 

Transcript of health 0412

  • medianet.at

    health economy

    Reform I Lnder wollen mehr Geld fr Krankenhuser 66

    Reform II Lehrpraxen sollen mehr Geld fr Jung rzte erhalten 66

    Transparenz Pharmabranche legt Zuwendungen an rzte offen 67

    Portrait Apomedica punktet mit Forschung und Qualitt 70

    Pharma-Lounge PharmigPrsident Rumler lud zum Jahresausklang 72

    Freitag, 4. Dezember 2015 coveR 65

    p

    anth

    erm

    edia

    .net

    /ser

    gioz

    Pharmabranche: Beobachter erwarten weitere Fusionen Das bernahmekarussell in der Pharmaindustrie dreht sich weiter. Nach Pfizer/Allergan knnten noch heuer weitere Deals folgen. 68

    Apotheker als Gruppe aktivcorinna Prinz-Stremitzer

    Die Rat & Tat Apothekengruppe hat in ihrer jngsten General-versammlung Corinna Prinz-Stremitzer zur neuen Obfrau

    gewhlt. Mit ihr bernimmt eine ambitionierte Apothekerin aus

    Obersterreich die Fhrung des Apotheken-Netzwerks.

    Ikone gegen Brustkrebsvenus von Willendorf

    Die im Naturhistorischen Mu-seum Wien ausgestellte Venus von Willendorf ist das Symbol von Weiblichkeit und Frucht-barkeit. Diese Allegorie nutzt

    Novartis Oncology nun, um die Bedrohung durch die Diagnose

    Brustkrebs und gleichzeitig auch die Stigmatisierung der von ihr betroffenen Frauen zu

    visualisieren.

    R

    at &

    Tat

    A

    PA/H

    erbe

    rt N

    euba

    uer

    www.omni-biotic.comInstitut Allergosan Pharmazeutische Produkte Forschungs- und Vertriebs GmbHDitetisches Lebensmittel fr besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Dit)

    Dauerstress verursacht Entzndungen im Darm.OMNi-BiOTiC STRESS Repair:Das richtige Nervenfutter fr Ihren Darm. Damit Sie Ihren Stress besser verkraften.

    Stress?Tun Sie was dagegen!

    L

    and

    O

    /Kra

    ml

    Medical valley In Obersterreich formiert sich Medizin-technikcluster neu und will sich noch besser vernetzen.

    Pharmig

    71

  • medianet.at66 HealtH:care Freitag, 4. Dezember 2015

    Von Ina Karin Schriebl

    WIEN/BAD HALL. Fast knnte man meinen, dass das Treffen der Landesgesundheitsreferenten in Obersterreich Luterung fr die Lnder als Spitalstrger brach-te. Seit Jahren wird den Lndern vorgeworfen, die Spitalskapazit-ten aus politischen Motiven und nicht zuletzt als Arbeitsplatz- und Wirtschaftsmotor hoch zu halten. In Bad Hall brachte nun Nieder-sterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (VP) den Direktor von Cochrane sterreich und Leiter des Depart-

    ments fr Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie der Donau-Universitt Krems, Gerald Gartlehner, mit. Kern seines Refe-rats: Gesundheitspolitische Ent-scheidungen brauchen das beste verfgbare Wissen. Unabhngige und wissenschaftlich gesicherte Informationen zu prventiven, di-agnostischen und therapeutischen Manahmen helfen, vorhandene Mittel zielgerichtet und effizient einzusetzen, erklrte Gartlehner den Gesundheitslandesrten.

    Deren Fazit bei ihrer Halbjah-restagung: Man diskutierte wieder einmal ber das Thema Krankenan-

    stalten-Finanzierung. Grundstz-lich stellten die Gesundheitsrefe-renten dabei klar, dass gleichzeitig mit den angelaufenen Finanzaus-gleichsverhandlungen auch die Krankenanstalten-Finanzierung und die Dotierung des Pflegefonds mitbehandelt werden mssen. Es kann nur einen gemeinsamen Ab-schluss geben, machte Obers-terreichs Landeshauptmann und Gesundheitsreferent Josef Phrin-ger (VP) deutlich. Die Lnder wr-den zwar einer Obergrenze bei der Krankenanstalten-Finanzierung zustimmen, erklrten jedoch auch, dass der 1,3 Mrd. -Pflegefonds,

    der Ende 2016 ausluft, bis zum Jahr 2020 verlngert und aufge-stockt werden msse. Als Grund nannte Phringer die demografi-sche Entwicklung.

    Parallel wurde in Wien das Ge-sundheitsbudget im Nationalrat diskutiert. Es ist im Vergleich zu den Tpfen der Krankenkassen und der Lnder fr den niedergelasse-nen und stationren Bereich mit 1,043 Mrd. vergleichmig ge-ring, liegen doch die gesamten Ge-sundheitsausgaben in sterreich bei ber 35 Mrd. .

    Im Rahmen der Diskussion um das von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SP) zu vertre-tende Budget fr 2016 gab es dann auch Lob der Regierungsparteien SP und VP fr das heimische Gesundheitswesen. Kritik gab es von der Opposition an der stocken-den Gesundheitsreform, dem Ab-wandern junger rzte in Ausland und Tendenzen zur Zwei-Klassen-Medizin vor allem im Bereich der Bildgebung und Radiologie.

    Mehr Geld im BudgetIm Gesundheitsbudget kommt es im kommenden Jahr zu einem Anstieg der Ausgaben um 9%, was im Wesentlichen auf mehrere Ent-wicklungen zurckzufhren ist: der Kostenbeitrag des Bundes an den beim Hauptverband eingerichteten Zahngesundheitsfonds (+60,0 Mio. ), die neuerliche Dotierung des Kassenstrukturfonds (+10,0 Mio. ), E-Health-Manahmen vor allem fr den ELGA-Start (+6,2 Mio. ), Zahlungen an die Krankenversiche-rung im Rahmen der Mindestsiche-rung (+4,5 Mio. ) sowie zustzliche Mittel fr das Kinderimpfkonzept (+4,0 Mio. ). Der Groteil der Aus-gaben ist aber fr die Finanzierung der Krankenanstalten 645,6 Mio. (2015: 648,4 Mio. ) reserviert. Weitere Schwerpunkte bilden Bei-trge fr die Sozialversicherungen mit 134,5 Mio. (62,5 Mio. ), die Gesundheitsfrderung mit 45,7 Mio. (46,1 Mio. ), die Frderung der sterreichischen Agentur fr Ernhrungssicherheit (AGES) und der Gesundheit sterreich GmbH mit 63,7 Mio. (65,3 Mio. ).

    lnder wollen fr Spitler mehr Geldsterreich ist im internationalen Vergleich Spitze, was die Dichte und Inanspruchnahme an Spitlern betrifft. Das kostet Geld, das den Lndern als Trgern zunehmend fehlt.

    L

    and

    O

    /Sch

    auer

    BAD HALL. Die Lnder wollen 30% der Kosten fr Lehrpraxen bernehmen. Einen entsprechen-den Beschluss haben die Gesund-heitsreferenten der Lnder bei ihrer Konferenz in Bad Hall ver-abschiedet. Damit wollen wir die Blockade bei diesem Thema auflsen, erklrte der Gastgeber, der obersterreichische Landes-hauptmann Josef Phringer (VP). Hintergrund sind seit Jahren schwelende Diskussionen ber ei-ne Ausweitung der Lehrpraxen fr angehende Allgemeinmediziner. Die Frage war bisher immer, wer deren Gehlter zahlt, weil es fr die ausbildenden rzte im Gegen-satz zum Turnus im Spital kaum ffentliche Hilfen gab.

    Nachdem auf Bundesebene we-gen der Finanzierbarkeit dieser

    Ausbildungsmglichkeit ein Still-stand in der Entwicklung einge-treten sei, einigten sich die Ln-der auf eine Beteiligung, erklrte Phringer, der in Obersterreich auch fr Gesundheit zustndig ist. Die vereinbarten 30% sollen aus dem Strukturfonds genom-men werden, der zwar vom Bund gespeist werde, aber den Lndern zur Verfgung stehe. Die Schaffung der Lehrpraxen im niedergelasse-nen Bereich sei eine notwendige Alternative zum Turnus im Spital im Rahmen der rzteausbildung.

    Kritik an rztemangelVor einem bevorstehenden rz-temangel warnte dabei auch Krn-tens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SP), weshalb sie ein Auf-heben der Zugangsbeschrnkung

    fr das Medizinstudium forder-te. Im Rahmen der Ausbildung im Pflegebereich sei es auch der aus-drckliche Wille der Bundesln-der, die aktuell vier- bis fnfteilige Ausbildung auf drei zu beschrn-ken, sagte Phringer: den Bachelor-Pfleger, den Pflegefach-Assistenten und den Pflegeassistenten. Derzeit gebe es bei der geplanten Gesetzes-novelle jedoch noch Probleme mit der Gewerkschaft, da mit der Aka-demisierung zum Bachelor auch neue medizinische Aufgaben fr diesen Beruf hinzukommen, umriss der Landeshauptmann, wo es sich bei diesem Thema spiet. Stillstand bemngelten die Lnder auch bei der Einfhrung sogenannter Erst-versorgungszentren der Primary Health Care (PHC). Hier bremse die rztekammer. (kw)

    Mehr Mittel fr lehrpraxenLnder wollen nun doch bei der Finanzierung von Lehrpraxen mitzahlen und frchten rztemangel im lndlichen Bereich.

    Die Gesundheits- und Spitalslandesrte der Lnder trafen sich in Obersterreich und diskutierten anstehende Reformen.

    Hilfe fr kranke Mitarbeiter fehltMartin rmmele

    An den sterreichischen Medi-zin-Universitten ist die Arbeits-medizin unterbelichtet, kritisiert die rztekammer und fordert einen Lehrstuhl an jeder Medi-zinuni. Nur durch Arbeitsmedizin und betriebliche Gesundheits-frderung knne man das Ziel der Strategie Europa 2020 der Europischen Kommission, die Beschftigungsquote der 55- bis 64-Jhrigen bis 2020 auf 60% zu erhhen, erreichen. sterreich ist mit aktuell 46% davon weit entfernt. Tatschlich sind Wirtschaft und Politik dringend gefor-dert, Rahmenbedingungen fr altersgerechte Arbeitspltze zu schaffen. Dazu gehrt, dass man sich berlegt, wie Men-schen in einer lter werdenden Gesellschaft arbeiten werden. Vorzeigunternehmen planen hier vor und schaffen neue Jobs fr jene Beschftigten, die kurz vor der Pensionierung stehen. Viele andere bauen die Beschftigten hingegen rechtzeitig ab. Die rztekammer fordert auch einen Teilkrankenstand. Tatsch-lich kann es nicht sein, dass jemand mit krankheitsbedingter Leistungseinschrnkung nicht arbeiten darf, obwohl er etwa 50% gut leisten knnte. Gerade bei lngeren Erkrankungen kann die Mglichkeit, zu arbeiten, dem Alltag auch einen Sinn zurck- geben: Man hat das Gefhl, ge-braucht zu werden. Das gilt auch fr ltere Beschftigte. Passiert hier nichts, haben wir bald viele kranke Frhpensionisten.

  • medianet.at

    Von Ulli Moschen

    WIEN. Das Gesundheitswesen gilt nach Ansicht von Experten als besonders intransparent und an-fllig fr Korruption. Immer wie-der wurden in der Vergangenheit Pharmaunternehmen und rzte kritisiert. Im kommenden Jahr startet nun eine freiwillige Initiati-ve zur Offenlegung von Zuwendun-gen an medizinische Einrichtungen und rzte durch die Industrie, die die Pharmafirmen des europi-schen Branchenverbandes EFPIA bereits im Jahr 2013 beschlossen haben. Die Pharmaunternehmen verpflichten sich dazu, ab 2016 je-weils fr das Vorjahr smtliche ih-rer Zahlungen an rzte und andere Gesundheitsberufe auf ihren Web-seiten offenzulegen.

    Rahmen fr OffenlegungEinziger Haken: Fr die Offenle-gung bentigen die Unternehmen die Zustimmung des jeweiligen Arz-tes. Wenn eine solche nicht mglich sein sollte, darf die Meldung in aggregierter Form, also zusammen-gefasst und anonymisiert, erfolgen. Die Verpflichtung zur Offenlegung betrifft Honorare an rzte im Zuge einer Vortragsttigkeit, die Kosten-bernahme bei Teilnahme eines

    Arztes an einem Kongress oder auch Leistungen im Rahmen einer Forschungsttigkeit. Bei Trans-parency International Austrian Chapter (TI-AC) frchtet man zur-zeit noch, dass der Datenschutz als Vorwand gegen eine transparente Offenlegung vorgeschoben wird.

    TI-AC wird die Offenlegungspraxis daher im kommenden Jahr genau analysieren und, falls die Einhal-tung der freiwilligen Initiative zu wnschen brig lsst, verbindliche gesetzliche Regelungen fordern.

    Sollte die freiwillige Selbstver-pflichtung der Pharmaunterneh-

    men nicht fr ausreichend Trans-parenz sorgen, sollte ber eine gesetzliche Regelung analog zum Sunshine Act in den USA nach-gedacht werden, fordert Franz Piribauer, Leiter der Arbeitsgrup-pe Gesundheitswesen bei TI-AC. Patienten mssen sich darauf ver-lassen knnen, dass sie die beste Behandlung bekommen und nicht die, fr die meinungsbildende rz-te das meiste Geld bekommen. Die Pharmig-Vertreter versprechen sich von der Initiative eine Verbes-serung der Versorgungsqualitt.

    Pharmig zuversichtlichFr den Branchenverband Pharmig ist die Selbstverpflichtung hinge-gen ein wichtiger Schritt: Alle Mit-gliedsunternehmen der Pharmig unterliegen dem Verhaltenscodex. Das sind ber 100 Unternehmen und damit der Groteil der ster-reichischen pharmazeutischen Industrie, sagt Pharmig-Gene-ralsekretr Jan Oliver Huber, und Prsident Robin Rumler przisiert: Wichtig ist die gemeinsame ber-zeugung von rzten und Industrie, dass die Transparenzregeln das Vertrauen in die Zusammenarbeit strken und auch das Engagement beider Seiten bentigen, um wir-kungsvoll zu sein.

    Freitag, 4. Dezember 2015 health:care 67

    rzte als hrde fr KlarheitDie Pharmaindustrie will ab dem kommenden Jahr alle Zuwendungen an rzte offenlegen. Das Problem dabei: Jeder Arzt muss dem auch zustimmen.

    ELGA: Digitale Untersttzung fr rztinnen und rzteMit der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA erhalten rztinnen und rzte zuknftig einen raschen und umfassenden berblick ber bisher erfolgte Behandlungen und Medikationen ihrer Patientinnen und Patienten.

    e-Befunde: interaktiv, strukturiert, standardisiertAlle Befunde, die knftig ber ELGA zur Verfgung stehen, ha-ben ein neues technisches Format und damit einen strukturierten Aufbau, der sterreichweit stan-dardisiert ist. Unstrukturierte PDF-Dokumente oder gar handge-schriebene Befunde gehren dann der Vergangenheit an. Diese neu-en, interaktiven e-Befunde knnen zudem automatisch in das rzt-liche Dokumentationssystem ber-nommen werden. berdies wird es mglich sein, einzelne Informa-tionen in die eigene Arztsoftware einzuspielen, um etwa Blutwerte eines Patienten oder einer Patien-tin ber einen lngeren Zeitraum zu berprfen. Auch die Navigati-on im ELGA-Dokument selbst wird durch die einheitliche Struktur sehr einfach sein. Medikation, Diagno-sen, Therapien und Behandlungs-verlufe werden dadurch fr rzte und Patienten transparenter und nachvollziehbarer.

    ELGA-Dokumente sind beschlagwortetBefunde, die via ELGA verfgbar gemacht werden, sind sterreich-

    weit einheitlich beschlagwortet. Das bedeutet, dass das Suchen und Filtern beispielsweise nach Ersteller oder Befundart hn-lich einer guten Bibliothek funk-tioniert und bereits eine effizi-ente Auswahl eines bestimmten ELGA-Dokuments ermglicht.

    Zudem werden alte Befunde aus technischen Grnden nicht nachtrglich ber ELGA verfgbar gemacht. Auch das Abrufen von lo-kal im Krankenhaus-Informations-system oder im Arzt-Informations-system vorliegenden Gesundheits-daten ist ber ELGA nicht mglich.

    Da ELGA schrittweise startet es beginnen ffentliche Spitler und Pflegeeinrichtungen in der Steiermark und in Wien , wer-den anfangs nur wenige ELGA-Gesundheitsdaten zu einem Pati-enten zur Verfgung stehen. Me-dikationsdaten werden im Rahmen eines Probebetriebs in der Region Deutschlandsberg in der ersten Jahreshlfte 2016 erstmals via ELGA abrufbar sein. Danach wer-den die e-Medikation und ELGA auch im niedergelassenen Bereich ausgerollt.

    S

    hutt

    erst

    ock.

    com

    Weitere Informationen bei der ELGA-Servicelineunter 050 124 4411 werktags von Montag bis Freitag von 07:0019:00 Uhr oder unter www.gesundheit.gv.at und www.elga.gv.at

    e-Befund im CDA-Format: optimiert fr die Bildschirmansicht.

    E

    urop

    ean

    Soc

    iety

    of R

    adio

    logy

    En

    tgE

    ltli

    ch

    E E

    inS

    ch

    Alt

    un

    g

    transparenz

    GSK: kein Geld mehr fr rzteWIEN/LONDON. In den ver-gangenen zehn Jahren hat das britische Pharmaunternehmen GSK eine Reihe von Initiativen ergriffen, um Vertrauen und Transparenz zu erhhen und seiner gesellschaftlichen Ver-antwortung gerecht zu bleiben; es sieht sich dabei als Impuls-geber fr die Branche, betonten Roman Gamerith, Vice Presi-dent und Cluster Area Head Central Europe, GlaxoSmithKli-ne, und Antti Kourula, General Manager GSK sterreich, am Donnerstag bei einer Presse-konferenz in Wien. Die Verf-fentlichung der Ergebnisse von Arzneimittelstudien zhle ebenso dazu wie eine Trans-parenzinitiative beim Umgang mit Patientenorganisationen oder die Neuregelung der Mus-terabgabe an rzte.

    Ein nchster wichtiger und logischer Schritt fr GSK ist nun die Weiterentwicklung in Richtung einer interessenskon-fliktfreien und transparenten Zusammenarbeit mit rzten. So wird man etwa Fortbildungen nicht mehr direkt sponsern, sondern ber unabhngige Grants an Fachgesellschaf-ten oder ber unabhngige Drittanbieter. Gamerith: Wir beenden direkte Zahlungen sowie jede andere Form einer geldwerten Leistung an Health Care Professionals.

    Kongresse sollen nur noch der Wissensvermittlung dienen, sagen industrie und Kritiker.

  • medianet.at

    mer Health Growth Wave zeigt, dass im Selbstzahlermarkt der Gesundheitsbranche neue Segmen-te mit viel Wachstumspotenzial entstehen: Angetrieben durch die Digitalisierung und den Eintritt branchenfremder Spieler aus der Technologie und Konsumgterin-dustrie, werden in Zukunft digi-tale Analyse- und Beratungsmg-lichkeiten mit pharmazeutischen Produkten kombiniert werden. Sie bedienen die steigenden Be-drfnisse der Konsumenten nach einfachen und erschwinglichen Mglichkeiten, junges Aussehen, Gesundheit und Fitness bis ins hohe Alter zu erhalten, fr die

    Von Ina Karin Schriebl

    WIEN. Kurz vor Jahresende steigt das bernahmefieber in der Pharmabranche noch einmal deut-lich an: Mit der Rekordbernah-me des Botox-Herstellers Allergan durch den Viagra-Konzern Pfizer bertrifft die Branche ihren Vor-jahresrekord von mehr als 500 Mrd. US-Dollar bereits jetzt deut-lich. Das Fusions- und bernah-mefieber drfte einer Studie zufol-ge anhalten: Weltweit erwarten der Umfrage zufolge 83% der befragten Grokonzerne steigende Transak-tionsvolumina in den kommenden Monaten.

    Studie zeigt PotenzialAuch A.T. Kearney rechnet mit ei-nem sich rascher drehenden Fusi-onskarussell: Mit dem geplanten Deal zwischen Pfizer und Allergan entsteht ganz nebenbei ein mch-tiger Player im Selbstzahlermarkt der Gesundheitsbranche mit einem einzigartigem Portfolio in einem aufstrebenden Zukunftssegment, kommentiert Oliver Scheel, Part-ner bei A.T. Kearney und Leiter des Beratungsbereichs Pharma und Gesundheitswesen den geplanten Deal vor dem Hintergrund einer neuen Untersuchung von A.T. Ke-arney. Die bernahme des Botox-Herstellers Allergan durch den Arzneikonzern Pfizer, der bereits einen relevanten Anteil im Markt fr nicht verschreibungspflichtige Medikamente hlt, ist zwar durch Steuererleichterungen motiviert, bietet aber zustzlich strategische Chancen erstens zu den Markt-fhrern im weltweiten Consumer Health Markt aufzuschlieen und zweitens Marktfhrer im wachsen-den Zukunftssegment fr stheti-sche Hautgesundheit zu werden.

    Die weltweite A.T. Kearney-Un-tersuchung Catching the Consu-

    Pfizer sich mit der bernahme von Allergan in eine gute Position bringt.

    Die neuen Segmente bieten ver-brauchernahe, oft schon heute di-gitale Lsungspakete, die Konsu-menten und Patienten in die Lage versetzen, Analysen und entspre-chende pharmazeutische Produkte wie auch minimalinvasive Techni-ken eigenstndig und von rzten und Spezialisten unabhngiger an-zuwenden.

    Industrie unter DruckZudem werde die Digitalisierung vielfltige Innovationen hervor-bringen, bis hin zum persnlichen Beauty- und Gesundheitsmana-ger im Taschenformat, der sich im Elektronikmarkt erwerben lsst. Im Gesundheitsbereich zeigen Fir-men wie Philips mit ihrer Health Suite-Plattform, die webbasierte Patientenversorgung anbietet, oder Google Life Science, das mit Dex-Com und Sanofi an digitalen Dia-betes Programmen arbeitet, in wel-che Richtung die neuen Angebote gehen knnten, illustriert Scheel die Entwicklung.

    Wenn sich Konsumgterunter-nehmen wie Nestl und Techno-logieunternehmen wie Apple oder Google mit ihrem Zugriff auf Mas-sendaten intensiv an der Entwick-lung von Gesundheitslsungen beteiligen, entstehen mit rasanter Dynamik ganz neue Segmente, die mit der heutigen Produktwelt nur noch wenig gemeinsam haben, beschreibt der Experte die Ergeb-nisse der Untersuchung. Bereits heute zeichnet sich ab, dass die neuen Segmente extrem viel Po-tenzial erffnen: neue Entwick-lungsfelder mit guten Wachstums-chancen fr die Unternehmen, die sich wie Pfizer hierfr positionie-ren, und mehr Autonomie fr die Kunden.

    68 health:cover Freitag, 4. Dezember 2015

    Fusionswelle rollt Die bernahme von Allergan durch Pfizer drfte in der Branche weit-reichende Folgen haben. Experten erwarten weitere bernahmen.

    p

    anth

    erm

    edia

    .net

    /dm

    bake

    r

    Y

    oan

    Vala

    t/EPA

    /pic

    ture

    desk

    .com

    M

    erck

    KG

    aA

    verKaUF oDer BrSeNGaNG

    Sanofi restrukturiert Merial

    PARIS. Der franzsische Pharmakonzern Sanofi erwgt Insidern zufolge den Verkauf oder den Brsengang seiner Tierarznei-Sparte Merial. Die Investmentbank Lazard arbeite mit Sanofi an ent-sprechenden Plnen, bei dem der Bereich mit bis zu zwlf Mrd. Euro bewertet werden knne, sagte mehrere mit dem Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

    Sanofi-Chef Olivier Brandicourt hatte Anfang November erklrt, Merial und das europische Ge-schft mit Nachahmer-Medikamenten stnden auf dem Prfstand. Merial ist in mehr als 150 Lndern aktiv, hat 6.500 Mitarbeiter und erwartet in die-sem Jahr einen Umsatz von rund 2,4 Mrd. Euro.

    Einem mit der Sache vertrauten Banker zufolge knnte sich Sanofi am Ende eher fr einen Br-sengang als den Verkauf an einen Wettbewerber entscheiden, weil die Franzosen dadurch mgliche Probleme mit den Wettbewerbsbehrden vermei-den wrden.

    Insidern zufolge knnte Sanofi auch den Verkauf seines europischen Generika-Geschfts in die Wege leiten, das etwa mit drei Mrd. Euro bewertet sei. Ein solcher Prozesse wrde aber wohl erst in der zweiten Jahreshlfte 2016 angestoen werden, weil die europischen Geschfte rechtlich erst von den globalen getrennt werden mssten. Weltweit hatte Sanofi in dem Bereich 2014 rund 1,8 Mrd. Euro umgesetzt.

    SchUlDeNreDUZIerUNG

    Merck denkt an Verkauf

    DARMSTADT. Die seit Mitte des laufenden Jahres ber die weltweite Pharmabranche einbrechende Verkaufs- und Fusionswelle ebbt nicht ab. Im Ge-genteil: Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck denkt einem Medienbericht zufolge ber den Verkauf seiner Tochter Allergopharma nach. Mit dem Schritt knnten die Darmstdter ihre Schulden reduzieren, berichtete die Nachrichten-agentur Bloomberg unter Berufung auf mit den Plnen vertraute Personen.

    Die Veruerung des Herstellers von Medika-menten zur Behandlung von Allergien knnte Merck rund 600 Mio. Euro einbringen. Die Tochter drfte das Interesse von Konkurrenten und Fi-nanzinvestoren auf sich ziehen. Die berlegungen befnden sich aber noch in einem frhen Stadium. Das Management knnte sich deshalb auch noch dagegen entscheiden.

    Allergopharma gehrt seit mehr als 40 Jahren mehrheitlich zu Merck. Das Unternehmen ist seit Ende 2012 vollstndig im Besitz des deutschen Traditionskonzerns. Merck hatte erst vor Kurzem mit dem Kauf des US-Laborausrsters Sigma-Aldrich fr 17 Mrd. Dollar (umgerechnet mehr als 16 Mrd. Euro) die bisher grte bernahme in der Firmengeschichte unter Dach und Fach gebracht.

    Pharmaunternehmen ms-sen ihre Strategie an neue Marktkrfte anpassen.

    Die Pharmabranche reagiert auf zunehmende nderungen im Markt mit einer neuen bernahmewelle, sind Experten berzeugt.

    W

    ikim

    edia

    Com

    mon

    s/R

    ayso

    nho

    J

    ason

    Sze

    nes/

    EPA

    /Pic

    ture

    desk

    .com

    Auch Teva kaufte heuer bereits krftig ein.

    Die grten Pharmafusionen 2015

    bernehmer bernahmeobjekt volumen

    Pfizer Allergan 160,0 Mrd. US$

    Teva Generika von Allergan 40,0 Mrd. US$

    Merck Sigma-Aldrich 17,0 Mrd. US$

    Pfizer Hospira 17,0 Mrd. US$

    Valeant Salix 14,5 Mrd. US$

    Walgreens Rite Aid 9,4 Mrd. US$

    Alexion Synageva 8,4 Mrd. US$

    Shire Dyax 5,9 Mrd. US$

    AstraZeneca ZS Pharma 2,7 Mrd. US$

    Teva Rimsa 2,3 Mrd. US$Quelle: medianet/APA

  • medianet.at

    Pharmaunternehmen mssen ihre Strategie an die neuen Markt-krfte anpassen, erlutert Scheel die Herausforderung fr die Bran-che. Die Unternehmen mssen jetzt noch weiter denken und mit buy and build ber ihre Branche hinweg, ber ihr Stammgeschft hinaus aktiv werden und lernen ihre Produkte als Bestandteil eines verbraucherspezifischen Paketes zu platzieren.

    Die Branche kommt aber auch auf einer anderen Seite unter Druck. Die Milliardenbernahme Pfizer/Allergan stt in der US-Po-litik wegen der geplanten Verlage-rung des Firmensitzes ins Ausland auf scharfe Kritik. Die Demokratin Hillary Clinton, die sich um die Prsidentschaftskandidatur ihrer Partei bewirbt, sagte, wegen der Nutzung von Schlupflchern sei der US-Steuerzahler der Dumme. Ihr Rivale Donald Trump von den Republikanern kritisierte die Plne als widerlich.

    Pfizer will zumindest auf dem Papier den Firmensitz in die Al-lergan-Heimat Irland verlagern, wo ein Bruchteil der US-Unterneh-menssteuern fllig wird. Gesteuert wird der Konzern weiter aus New York.

    Freitag, 4. Dezember 2015 Pharma:rePort 69

    GENF/WIEN. In der Europa-Regi-on der Weltgesundheitsorganisa-tion (WHO) sind im vergangenen Jahr mehr HIV-Diagnosen denn je gestellt worden. Die Zahl der Neu-diagnosen betrug 142.000, erklrte die WHO-Europa-Direktorin Zsuz-sanna Jakab am Welt-Aids-Tag (1. Dezember), an dem auch Wien wie-der im Zeichen des Red Ribbon stand dem weltweiten Symbol der Solidaritt mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken. In den ersten drei Quartalen 2015 wurden laut Aids-Hilfe Wien in ganz sterreich 342 Neuinfektionen diagnostiziert, 183 davon allein in Wien. Roche Diagnostics sterreich, weltweit fhrend in der Entwicklung und Herstellung von HIV-Tests, betonte anlsslich des Welt-Aids-Tags ein-mal mehr die entscheidende Rolle

    WIEN. Entweder wochenlang auf einen Termin warten oder privat fr die CT- und MRT-Untersuchung zahlen und sofort drankommen Rntgeninstitute wrden durch diese Praxis unzulssig abkassie-ren, kritisiert Bernhard Wurzer vom Hauptverband der Sozialver-sicherungstrger und droht mit Klagen.

    Whrend Kassenpatienten oft bis zu acht Wochen auf ihre Unter-suchung in einem Rntgeninstitut warten mssten, wrden jene, die privat zahlen, in einigen Praxen vorgereiht. Dies wrde aber ge-gen die abgeschlossenen Vertrge verstoen, in denen eine derartige Bevorzugung ausgeschlossen sei. Die meisten Beschwerden liegen derzeit aus Wien, Niedersterreich und der Steiermark vor.

    Verlagerung in KlinikenLaut Wurzer werden Vertragsaufl-sungen oder Klagen berlegt, dafr werde aber zunchst ein Gutachten erstellt, weil von den Rntgeninsti-tuten verschiedene Konstruktionen gewhlt htten und etwa die Ger-te an sich selbst oder an einzelne rzte vermietet haben. Eine weitere berlegung des Hauptverbands ist es, 2018, nach Auslaufen der Ver-trge, Untersuchungen in den Spi-tlern durchfhren zu lassen.

    Die Darstellung des Hauptver-bands sei falsch, meldeten sich am Mittwoch die Neos zu Wort. Die Kassen wrden den Radiologen nmlich nur eine begrenzte Anzahl an Untersuchungen pro Quartal entgelten. Sind diese Kontingente erschpft, werde ein Kassenpatient erst im nchsten Quartal behan-delt. Sonst msste der Arzt gratis arbeiten und das kann man von niemandem erwarten, sagte Ge-

    sundheitssprecher Gerald Loacker.Die Verknappung der Leistungen wrde vonseiten der Kranken-kassen betrieben, nicht durch die Radiologen.

    hnlich argumentiert der Krnt-ner Radiologe Manfred Baldt, Spre-cher der Institute fr Bildgebende Diagnostik. Die langen Wartezeiten htten in Wahrheit eine einzige Ur-sache: Die Untersuchungen wur-den ab 2010 durch den Hauptver-band gedeckelt, gleichzeitig steigt der Bedarf und dadurch entstehen Wartezeiten, betonte der Medizi-ner in seiner Replik. Auch die Ra-diologen in ffentlichen Spitlern seien vllig ausgelastet, nicht zu-letzt als Folge des neuen Spitalsar-beitszeitgesetzes, so dass von dort viele Patienten an die Institute ver-wiesen wrden.

    D

    aiic

    hi S

    anky

    o-P

    ress

    ebild

    R

    oche

    SchlaGaNFallProPhylaxe

    Besttigung fr Daiichi

    MNCHEN. Das deutsche Institut fr Qualitt und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hat der von Daiichi-Sankyo entwickelten Arznei Edo-xaban einen betrchtlichen Zusatznutzen zur Pro-phylaxe von Schlaganfllen und systemischen em-bolischen Ereignissen bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulrem Vorhofflimmern im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten zugestanden: Schlag-anflle, Blutungen und schwere Nebenwirkungen trten unter Edoxaban seltener auf.

    Edoxaban wurde im Juni 2015 in der Europi-schen Union zugelassen nicht nur zur Prventi-on von Schlaganfllen bei erwachsenen Patienten mit Vorhofflimmern, sondern auch zur Behand-lung venser Thromboembolien.

    Die nunmehrige positive Bewertung des Ins-tituts fliet in die Entscheidung des deutschen Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ber den Erstattungspreis durch den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Dazu luft derzeit ein Stellungnahmeverfahren. Die entsprechende Entscheidung knnte dann auch fr sterreich und den hiesigen Erstattungspreis relevant sein. Daiichi-Sankyo ist berzeugt, dass Edoxaban auch fr betroffene Patienten einen relevanten Zusatznutzen bietet und wird das Stellungnahmeverfahren nutzen, um dem G-BA entsprechende Daten vorzustellen, erklrt Daiichi Sankyo-Geschftsfhrer Ralf Gddertz.

    theraPIeZUlaSSUNG

    Erfolg fr Roche-Arznei

    WIEN/BASEL. Die Europische Kommission hat die vom Schweizer Pharmakonzern Roche ent-wickelte Anwendung von Cobimetinib in Kom-bination mit Vemurafenib zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit inoperablem oder me-tastasierendem Melanom mit BRAF-V600-Mutati-on einer besonders bsartigen und aggressiven Form von Hautkrebs zugelassen.

    Die Zulassung sttzt sich auf eine Phase-III-Studie, die gezeigt hat, dass die Kombination der beiden Tyrosinkinasehemmer das Fortschreiten der Erkrankung (Progression) deutlich hinausz-gerte das progressionsfreie berleben lag durch-schnittlich bei 12,3 Monaten, verglichen mit 7,2 Monaten unter Vemurafenib allein. Weitere Daten, die erst krzlich vorgestellt wurden, ergaben, dass durch die Kombinationstherapie das Gesamtber-leben signifikant gesteigert werden konnte auf fast 22,3 Monate im Vergleich zu 17,4 Monaten fr Patienten nur unter Vemurafenib.

    Mit der nun zugelassenen Kombination knn-ten von der Mutation betroffene Patienten mit fortgeschrittenem Melanom noch zielgerichteter behandelt werden: Der Krankheitsverlauf wird deutlich verlangsamt, gibt Patienten und Angeh-rigen neue Hoffnung, betonte Johannes Pleiner-Duxneuner, Medical Director bei Roche Austria.

    Die rckkehr von hIvMit 142.000 Neuinfektionen wurden in Europa mehr Diagnosen denn je gestellt; frhe Tests entscheidend.

    Spardruck trifft PatientenKrankenkassen und Radiologen sehen einen wachsenden Spardruck. Die Kassen frchten, dass Institute Privatpatienten bevorzugen.

    w

    ww

    .sie

    men

    s.co

    m/p

    ress

    pict

    ures

    Spardruck Radiologen liegen mit den Kassen im Konflikt und kritisieren Kontin-gentierungen.

    Auch Teva kaufte heuer bereits krftig ein.

    einer frhen und exakten Diagno-se der Infektionskrankheit fr ei-ne effiziente Therapie. Laut Roche wurden 2014 in sterreich 762.000 HIV-Tests durchgefhrt, dabei 403 Neuinfektionen diagnostiziert. (red)

  • medianet.at70 Pharma:rePort Freitag, 4. Dezember 2015

    Von Martin Rmmele

    GRAZ. Das Grazer Unternehmen Apomedica zhlt zu den fhrenden Pharmaunternehmen sterreichs und konzentriert sich ausschlie-lich auf den Apothekenmarkt. Hier punktet das 1968 gegrndete Un-ternehmen vor allem stark im OTC-Segment mit rezeptfreien Produk-ten und gehrt zu den fhrenden Unternehmen in diesem Segment, knapp hinter internationalen Gro-konzernen.

    Der Ansatz der Dachmarke Apomedica ist, dass die Heilkraft der Natur die Basis fr Entwick-

    lung, Herstellung und den Vertrieb hochwertiger Nahrungsergn-zungsmittel ist, sagt Geschfts-fhrerin Ruth Fischer. Unsere Produktgruppen zeichnen sich durch ihren hohen, wissenschaft-lich fundierten Qualittsvorsprung und ihre sinnvolle Dosierung aus. Sie bieten neben der gewnschten Wirkung auch stets einen positi-ven Zusatznutzen, betont sie. Die erfolgreichste Marke des Unter-nehmens ist Dr. Bhm benannt nach dem 2013 verstorbenen Fir-mengrner Dr. Friedrich Bhm, der sowohl Arzt wie auch Apotheker war.

    Die gelernte Betriebswirtin Fischer ist seit dem Jahr 1983 im Unternehmen, hat es seither ma-geblich mitgestaltet und fhrt es heute als alleinige Unternehmens-leiterin der Apomedica und Allein-begnstigte Eigentmervertreterin der Dr. Friedrich Bhm Privatstif-tung.

    Fokus auf ForschungUm den Zielen des Unternehmens gerecht zu werden, legt Fischer ein groes Augenmerk auf Forschung und Entwicklung. Mit einem er-fahrenen Team aus Medizinern, Pharmazeuten und Marketingfach-

    leuten werden laufend neue Rezep-turen und Produkte entwickelt und neue Wirkstoffe gesucht, die in der Natur vorkommen und vor allem in Pflanzen enthalten sind. In den Forschungs- und Entwicklungsbe-reich flieen 20% des Apomedica-Umsatzes. Nach dem Geheimnis ih-res Erfolges befragt, verweist Ruth Fischer gern auf den Grundsatz: Leben und leben lassen, ist mein privater Leitsatz, denn ich schtze Grozgigkeit und nicht Kleinlich-keit im Denken.

    NetzwerkerinNicht zuletzt vor diesem Hin-tergrund ist Fischer auch Grn-dungsmitglied der Business & Professional Women Club in der Steiermark ein Business Club fr Frauen, deren Zielsetzung ist, Frau-en zu frdern und zu untersttzen, indem sie Kontakte pflegen, sich austauschen und Netzwerke schaf-fen. Fischers Interesse gilt dabei vor allem auch der Gesundheit des Menschen und dem nachhaltigen Erfolg ihrer Unternehmen aber nicht nur: Das soziale Engagement sei fixer Bestandteil der Unterneh-mensstrategie, betont die Manage-rin. Ob WWF-Projekt zur Erhaltung des Lebensraums, die Strkung der Werte Familie, Kinder und Zu-kunft oder die Zusammenarbeit mit den Clowndoctors Roten Na-sen die unternehmerische Ge-sellschaftsverantwortung, bewegt Fischer seit Jahren zu sozialen Projekten.

    Das Grazer Pharmaunternehmen beschftigt rund 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und erwirt-schaftete mit seinen vier Dachmar-ken Dr. Bhm, Apozema, Lu-uf und LaseptonMed im Wirt-schaftsjahr 2013/14 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 20 Mio. . Das entspreche einem jhrlichen Absatz von rund 3,3 Mio. verkauften Packungen (2013/14), so das Unternehmen. Davon beziehen sich 44% auf Arzneimittel. Mit sei-nen Dachmarken, die derzeit ein Sortiment von insgesamt rund 130 Produkten umfassen, deckt Apome-dica die verschiedensten Bereiche am OTC-Sektor ab.

    apomedica punktet mit Innovationen Serie sterreichische Pharmaunternehmen im Portrait Teil 1 Apomedica setzt seit 1968 auf Forschung, natrliche Produkte, hohe Qualitt und soziales Engagement.

    A

    pom

    edic

    a

    SALZBURG/WIEN. Das sterreichi-sche Familienunternehmen Biogena darf sich zu den sieben Finalisten fr den Award Exzellente Wissens-organisation zhlen vergeben bei den 11. Stuttgarter Wissens-management-Tagen im November. Die Auszeichnung wird von der Ge-sellschaft fr Wissensmanagement verliehen und prmiert Unterneh-men, die einen besonders professi-onellen und verantwortungsvollen Umgang mit Wissen pflegen. Die Platzierung von Biogena unter den sieben Finalisten zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und zu den Top-Organisationen im Umgang mit Wissen zhlen, erklrt Bruno Petrovic, Co-Geschftsfhrer von Biogena. In anschaulichen Prsen-tationen stellten Mitarbeiter der Firma den Hersteller hochqualita-

    tiver Mikronhrstoffe und dessen Umgang mit Wissen vor einer hoch-kartigen Jury vor. Dabei wurde der Wissensaustausch und die enge Zu-sammenarbeit der Unternehmens-bereiche hervorgehoben. Petrovic (er ist auch Leiter des Qualittsma-nagements): Biogena sieht es nicht nur als seine Aufgabe, Wissen zu schaffen, zu sammeln und zu teilen. Am Ende sollen alle Menschen da-von profitieren, sollen es alle Men-schen leben knnen.

    Auftritt vor JuryIn eigenen Prsentationen stellten Mitarbeiter der Firma Biogena das Unternehmen und dessen Umgang mit Wissen vor einer hochkartigen Jury dar. Dabei wurde der Wissen-saustausch und die enge Zusam-menarbeit der Unternehmensbe-

    reiche hervorgehoben. Daniela Toure-Demmerer, Leiterin der Ab-teilung Wissensmanagement, be-tonte das Alleinstellungsmerkmal des Bereichs fr die Biogena-Un-ternehmensgruppe. Das Wissen-schaftsteam bestehe aus Experten verschiedener Fachgebiete, wie Er-nhrungswissenschaften, Biologie und Medizin, und ist bestens mit anderen Abteilungen vernetzt. Die Mitglieder des Wissenschaftsteams sind sogar in den Biogena-Shops als kompetente Ansprechpartner prsent. Ein weiteres Tool in Sa-chen Wissensvermittlung an Fach-leute und Endkunden ist der Mik-ronhrstoff-Coach. Das umfangrei-che Kompendium gibt es auch in Buchform den Mikronhrstoff-Coach als Nachschlagewerk ber Mikronhrstoffe. (rm)

    auszeichnung fr Biogena Familienunternehmen setzt auf Wissensvermittlung im Bereich hoch-qualitativer Mikronhrstoffe und ist Finalist bei deutschem Award.

    Das Biogena-Team punktete bei Wissensmanagement-Award in Stuttgart

    B

    ioge

    na

    Apomedica-Geschftsfhrerin Ruth Fischer schtzt nach eigenen Angaben Grozgigkeit und nicht Kleinlichkeit im Denken.

    ForSchung I

    Boehringer: Erfolg bei EU-PrfungWIEN. Die Europische Kommission hat in einem be-schleunigten Prfverfahren den Boehringer Ingelheim-Wirkstoff Idarucizumab, ein Medikament zur raschen und spezifischen Aufhebung der Dabigatran (Pradaxa)-indu-zierten Gerinnungshemmung, zugelassen. Das spezifische, sogenannte Antidot kommt bei Patienten zum Einsatz, die un-ter der Therapie mit Pradaxa eine Notoperation oder einen Akuteingriff bentigen oder eine lebens bedrohliche oder nicht beherrschbare Blutung erleiden. Das neue Prdukt ist damit das erste und einzige spezifische Antidot zu einem Nicht-VKA-oralen Antikoagu-lans (NOAK), das in der Euro-pischen Union zugelassen ist.

    ForSchung II

    GSK diskutierte COPD-TherapienWIEN. Ziele einer COPD-The-rapie sind die Besserung von Symptomen, wie Dyspnoe und eingeschrnkte Belastbarkeit sowie die Verringerung der Krankheitsprogression. Dabei geht der Weg immer mehr hin zu einer individualisierten Me-dizin. Zum Welt-COPD-Tag, der heuer im November stattfand, machten sich fhrende Exper-ten Gedanken zu modernen Konzepten, wie dem Einsatz von Kombinationen inhalativer Corticosteroide mit einem lang wirksamen Bronchodilatator bei Patienten mit hufigen Exa-zerbationen oder von zwei lang wirksamen Bronchodilatatoren bei Patienten mit entsprechen-der Symptomatik, insbeson-dere Dyspnoex, berichtet das Pharmaunternehmen GSK.

  • medianet.at

    Von Martin Rmmele

    LINZ. Das Programm wird zum Na-men: Mit 1. Dezember wurde der Gesundheitstechnologie-Cluster der obersterreichischen Wirt-schaftsagentur Business Upper Austria zum Medizintechnik-Clus-ter (MTC). Da sich der Fokus des Clusters immer mehr auf die Med-Tech-Branche gerichtet hat, ist das nun der nchste logische Schritt, erklrt Cluster-Managerin Nora Mack. Gleichzeitig wurde auch das Corporate Design neu gestaltet.

    Hohes PotenzialDie Medizintechnikbranche hat ein hohes Wachstumspotenzial und ist insbesondere fr den Wirt-schaftsstandort Obersterreich eine Zukunftschance, betont Wirt-schaftslandesrat Michael Strugl. Mit der Errichtung der Medizini-schen Fakultt an der Johannes Keppler-Universitt, die mit Jah-resanfang den Betrieb aufnimmt, und der MedTech-Transferstelle des Medizintechnik-Clusters in Linz soll es in Zukunft in Obers-terreich einen Ausgangspunkt fr ein Medical Valley geben. Strugl: Durch die Umbenennung wird dem inhaltlichen Medizintechnik-Schwerpunkt des Gesundheitstech-

    nologie-Clusters auch nach auen hin Rechnung getragen.

    Der Medizintechnik-Cluster versteht sich als zentrale Schnitt-stelle zwischen Wirtschaft, Wis-senschaft und Medizin. Ziel sei es, sagt Mack, die rund 230 Partner im Bereich der MedTech-Branche

    zusammenzufhren und gemein-same Projekte zu initiieren. Seit Grndung des ursprnglichen Ge-sundheits-Clusters im Jahr 2002 konnten bereits 50 Ideen der Ge-sundheitstechnologiebranche in Cluster-Kooperationsprojekten mit 177 Partnerbetrieben erfolgreich

    umgesetzt werden. Beim Start wa-ren Unternehmen aus dem gesam-ten Gesundheitsbereich dabei. Es kristalisierte sich aber ein Techno-logiefokus heraus. Doch der Name wurde in der Wahrnehmung oft noch mit Wellness und verschie-densten Gesundheitsthemen ver-bunden. Jetzt beschreibe der Name auch das Programm. Und das pas-se gut auch zur dritten Sule der Medizinfakultt, die ebenfalls die Medizintechnik sei. Das hilft dem Standort enorm, wenn hier auch Wissenschaft und Forschung auf universitrer Ebene dazukommen, ist Mack berzeugt.

    Gemeinsame ProjekteVor diesem Hintergrund positio-niert sich der Medizintechnik-Clus-ter als MedTech-Transferstelle mit dem Ziel, Firmen, Forscher und rzte zusammenzufhren und in-folgedessen Kooperationen, Inno-vationen und gemeinsame Projekte rund um das breite Themengebiet der Medizintechnik anzustoen. Zudem sei die Untersttzung von Ein- und Umsteigern in die Medi-zintechnik die dritte wesentliche Ausrichtung des Clusters. Zentra-les Thema dabei sind regulatori-schen Rahmenbedingungen, die es zu beachten gilt.

    Freitag, 4. Dezember 2015 Medizintechnik:e-health 71

    Start fr Medical ValleyMit Dezember wird aus dem obersterreichischen Gesundheitstechnologie- Cluster der Medizintechnik-Cluster (MTC). Experten sehen hier enormes Potenzial.

    Zielgenau gegen den KrebsMerck investiert jhrlich mehr als 1 Mrd. Euro in die Entwicklung von neuen Therapien im Bereich Onkologie, Immunologie und Immuno-Onkologie.

    www.merck.at

    AL-15/04

    -COM-01-D A

    pril 20

    15

    L

    and

    O

    /Kra

    ml

    auSbildung

    Private Zahnuni WirtschaftsmotorKREMS. Die Danube Private University ist ein wichtiger Ausbildungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsmotor fr Niedersterreich, betonte NGUS-Vorsitzender Lan-deshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka (VP) jngst bei einem Besuch der zahn-medizinischen Ausbildung in Krems. Die DPU lse in der Region ber das Einkommen der Mitarbeiter, Ausgaben der Studierenden sowie Investiti-onen eine Wertschpfung von insgesamt 25 Mio. pro Jahr aus. An der Universitt werden rund 120 Arbeitspltze gesi-chert, 50% davon im wissen-schaftlichen Bereich.

    Fortbildung

    Neue App hilft rztenWIEN. Immer mehr Medizi-ner verwenden Smartphones und Tablets fr berufliche Zwecke. Der MedMedia Ver-lag untersttzt diesen Trend nun mit diePunkte:on, einer Fortbildungs-App fr iOS und Android. Damit sollen rzte mit nur einem Klick mehr als 100 Module aus verschiedenen Bereichen der Medizin in allen digitalen Lernformaten absol-vieren.

    MTC-Managerin Mack und Wirtschaftslandesrat Strugl setzen auf Kooperationen.

  • medianet.at72 Menschen & Karrieren Freitag, 4. Dezember 2015

    KinDerGesUnDheiT

    VKKJ feiert 40. JubilumFESTAKT. Seit 40 Jahren kmmert sich die VKKJ Verantwortung und Kompetenz fr besondere Kinder und Jugendliche um junge Menschen mit Entwicklungsverzgerungen, Verhaltensauffl-ligkeiten und Behinderungen. Gegrndet 1975 als Selbsthilfegruppe von Eltern zur medizinisch-therapeutischen Versorgung ihrer Kinder, betreibt die gemeinntzige Vereinigung heute mit neun Am-bulatorien fr Kinder und Jugendliche und einem Tagesheim fr Erwachsene zehn Einrichtungen in Wien und Niedersterreich. Krzlich wurde das 40-jhrige Jubilum mit einem Festakt in der Aula der Wissenschaften in Wien begangen. VKKJ-Ob-mann Stefan Stadler und VKKJ-Geschftsfhrer Andreas Steuer begrten rund 200 Gste aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Nach den Festreden von Wiens Gesundheits- und Sozial-stadtrtin Sonja Wehsely (SP), Fonds Soziales Wien-Geschftsfhrer Peter Hacker und Michael Pap, Obmann-Stellvertreter der Niedersterreichi-schen Gebietskrankenkasse, unterhielten Stimmak-robat Alex Kristan und Entertainer Michael Seida das Publikum. Ein weiteres Highlight bot das Kin-derquintett Fnf auf einen Streich aus Amstetten mit seiner musikalischen Darbietung. Moderiert wurde der Abend von Gerald Fleischhacker, kuli-narisch verwhnte Caterer any.act. (red)

    GesUnDheiTsneTZWerK

    Pharmig lud zur 10. LoungeAUSTAUSCH. Die Pharmig, der Verband der phar-mazeutischen Industrie sterreichs, lud krzlich zum 10. Mal zur mittlerweile legendren Pharmig Lounge. In den Rumlichkeiten der Pharmig Aca-demy konnten sich Vertreter des sterreichischen Gesundheitswesens in entspannter Atmosphre austauschen, das Jahr 2015 Revue passieren las-sen und neue Ideen besprechen. Der Einladung von Pharmig-Prsident Robin Rumler folgen unter vielen anderem Christa Wirthumer-Hoche (Insti-tutsleiterin AGES PharmMed), Christian Mller-Uri (Prsident Apothekerverband), Max Wellan (Prsident Apothekerkammer), Martin Gleitsmann (Vizeprsident Wirtschaftskammer), Gabriele Grom (Vorstand Pharmig) sowie Herzchirurg Ernst Wollner. Vielbesprochenes Thema waren Gesund-heitsreform und Rhamen-Pharmavertrag. (red)

    sTheTische MeDiZin

    neue Wiener KooperationLUXUS-CHIRURGIE. Der Gesundheitstourismus boomt, und immer mehr Patienten suchen interna-tional nach den weltweit besten rzten. Zwei re-nommierte Institutionen Wiens das Hotel Bristol und das Kuzbari Zentrum fr sthetische Medizin setzen durch ihre einzigartige Zusammenarbeit dabei europaweit neue Mastbe. Auf der einen Seite erfahren Patienten unter der medizinischen Leitung von Rafic Kuzbari eine plastisch-chir-urgische Betreuung auf 5-Sterne-Niveau. Auf der anderen Seite ist das Bristol und seine Mitarbei-ter speziell darauf ausgerichtet und geschult, die Patienten vor und nach einem plastisch chirurgi-schen Eingriff zu umsorgen. Patienten erhalten spezielle protein- und vitaminreiche Mens, die die Heilungsphase untersttzen. Auerdem werden tglich Eis zur Khlung sowie zustzliche Plster und Handtcher angeboten. Das Bristol organisiert smtliche Transporte wie etwa zu Flughfen. Falls erforderlich, werden die Patienten im Hotel von einer Krankenschwester betreut. Je nach Eingriff knnen sich Gste auf Luxusniveau erholen und diskret zu Kontrollbesuchen in das direkt gegen-berliegende Kuzbari Zentrum kommen. (red)

    TerMine

    Gesundheitswirtschaft Die bereits 8. Auflage des Branchenevents fr die Gesundheitswirt-schaft kndigt sich an: Im Mrz geht in Wien der nchste Gesundheits-wirtschaftskongress ber die Bhne. Die Zeit, in der Geld keine Rolle spielte, ist auch in der Gesundheitswirtschaft endgltig vorbei, betont der Gesundheitsunter-nehmer und Organisator Heinz Lohmann.2.3.2016, ganztgig, Wien, www.oegwk.at

    selbsthilfe Gerald Fleischhacker (unten) fhrte durch den Abend, Markus Hartmann, Andreas Steuer und Oliver Schumy (re.) untersttzen VKKJ.

    Zusammenarbeit Rafic Kuzbari bringt sthetische Medizin ins Wiener Hotel Bristol.

    Diskussionen Jan Oliver Huber, Robin Rumler, Britte Blumencron, Chantal Friebertshuser (alle oben), Ludwig Kaspar, Peter Pla-cheta, Michael Leitner, Zara Auferbauer und Peter Rich-ter (mitte) diskutierten mit SVA-Vize Alexander Herzog und Alexander Hagenauer (Hauptverband (unten).

    BeneFiZaKTiOn

    schwarzacher TreppenlaufSPORTLICH. Auf die Treppe, fertig, los! hie es krzlich fr 333 Mitarbeiter des Krankenhauses Schwarzach beim dritten Treppenlauf des Spitals im Salzburger Pongau. Genau 282 durch mehrere Gebudeteile verlaufende Stufen waren zu bewl-tigen.

    Neben den zahlreichen Mitarbeitern aus den ver-schiedensten Bereichen des Krankenhauses machte sich als prominentester Gastlufer auch Salzburgs Erzbischof Franz Lackner auf den Weg quer durch das Ordensspital. Das gesammelte Nenngeld wur-de von der Geschftsfhrung krftig aufgestockt und dem hauseigenen Solidarittsfonds fr in Not geratene Mitarbeiter gespendet, erklrte Personal-leiter Karl Sllhammer. (red)

    Karriere

    Zuwachs fr US-Collegealexander Klaus, Vor-stand der Chirurgischen Abteilungen in den Kran-kenhusern Barmherzige Schwestern Wien und Herz-Jesu Krankenhaus der Vinzenz Gruppe, ist neues Mitglied des American College of Surgeons der amerika-nischen Gesellschaft fr Chirurgie. Die Verleihung erfolgte beim Kongress der Gesellschaft in Chicago. Professor Klaus studierte und habilitierte an der Meduni Innsbruck.

    Zertifizierte QualittThomas Pavek, Geschftsfhrer im Kran-kenhaus Barmherzige Schwestern Wien, freut sich ber eine besonde-re Auszeichnung: Das Spital, ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe, wurde als erstes in sterreich nach der ISO-Norm fr hohe Qualitt der Patientenbehandlung zertifiziert. Sie bewertet Behandlungs- und be-gleitenden Prozesse im Spital und deren kontinu-ierliche Verbesserung.

    Transport in einer Handstefan Greber, Sprecher der Geschftsfhrung der trans-o-flex Ther-moMed Austria, hat nun zustzlich die Geschfts-fhrung der deutschen trans-o-flex ThermoMed GmbH bernommen. Damit liegt die Leitung des deutschen und des sterreichischen Transportnetzes fr aktiv temperaturgefhrte Arz-neimittel erstmals in einer Hand. Der 54-Jhrige hat in Deutschland Volkswirt-schaft studiert.

    X

    xxxx

    xxxx

    xxx

    xxxx

    xx

    V

    KK

    J (4

    )

    P

    harm

    ig (5

    )

    K

    H S

    chw

    arza

    ch

    K

    uzba

    ri (2

    )

    B

    HS

    Wie

    n

    tran

    s-o-

    flex

    Ther

    moM

    ed

    BH

    S W

    ien/

    A. K

    awka

    MN2015_065_h_20151204_h1_FERT_065.pdfMN2015_066_h_20151204_h2_FERT_066.pdfMN2015_067_h_20151204_h3_FERT_067.pdfMN2015_068-069_h_20151204_h4-5_FERT_068.pdfMN2015_070_h_20151204_h6_FERT_070.pdfMN2015_071_h_20151204_h7_FERT_071.pdfMN2015_072_h_20151204_h8_FERT_072.pdf