Safari Bericht von Regine

download Safari Bericht von Regine

of 12

  • date post

    01-Dec-2014
  • Category

    Travel

  • view

    1.610
  • download

    2

Embed Size (px)

description

http://paradies-safaris.com contact: hilde@paradies-safaris.com

Transcript of Safari Bericht von Regine

  • 1. Camping -Safari in Tansania mit http://www.paradies-safaris.com Ein Erlebnis- und Reisebericht von Regine Camping-Safari in Tansania, Oktober 2008, mit dem Veranstalter Paradies Safaris Ltd. http://www.paradies-safaris.com Ich kam ziemlich bernchtigt am Kilimandscharo - Airport an. Dort wurde ich gleich mit einem freundlichen Jambo von zwei jungen Mnnern begrt, die von Frau Keil geschickt worden waren, mich am Flughafen abzuholen. Auf der Fahrt nach Arusha wurde mir bereits ausfhrlich alles Sehenswerte am Wegesrand erklrt. Der Himmel war bedeckt und ber den Bergen schwebten kleine Wlkchen. Sollte ich mich hier irgendwie im Kontinent geirrt haben?? So sieht es doch bei uns daheim auch fter aus! Aber wie ich dann spter erfuhr, ist Wolkenbildung in und um Arusha am frhen Morgen ganz normal, gegen Mittag ist dann eher toller Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Per Handy begrte mich Frau Keil sogar whrend der Fahrt persnlich und fragte, ob alles o. k. sei. Nach einer Dreiviertelstunde war ich dann in Arusha angekommen und hatte auf dieser ersten Strecke schon sehr viel ber Land, Leute und Vegetation gelernt. Endlich konnte ich mich in einem sehr komfortablen Hotel, bestehend aus einzelnen Bungalow-Rundhtten (mit Dusche und WC ausgestattet) aufs Bett werfen und erstmal richtig ausschlafen. Abends trafen sich dann alle Gruppenteilnehmer mit Frau Keil in der Lounge des Hotels und wurden in lockerer Atmosphre ber den weiteren Reiseverlauf informiert. Jetzt ergab sich auch die Mglichkeit, sich gegenseitig mal kennen zu lernen. Unsere Gruppe bestand aus sieben Personen, einem Prchen aus sterreich, Mitte bis Ende zwanzig, er war Krankengymnast. Dann war da noch eine Lehrerin aus dem Bergischen, Ende 40, die sich vor allem durch die Angabe all ihrer vorangegangenen Reisedestinationen und Landeskenntnisse, aber insgesamt durch ein sehr rcksichtsloses Benehmen, in den Vordergrund spielte. Und letztendlich war da noch meine Wenigkeit, noch nie in Schwarzafrika gewesen, aber ich wollte mich berraschen lassen. Das waren also die Camping-Leute. Die Gruppe der Lodge-Leute setzte sich aus einer rztin (Ansthesistin) aus dem frheren Ost-Berlin mit ihren beiden Tchtern im Teenageralter zusammen, allesamt sehr nett. Die drei hatten etwas unter James, deren Fahrer, zu leiden, denn er examinierte die Damen den ganzen Tag: Tiere auf Englisch und Suaheli vorwrts und rckwrts. Leider haben die Damen Contact : paradies91@yahoo.de (Hilde Keil) Seite 1 von 12 Seiten
  • 2. Camping -Safari in Tansania mit http://www.paradies-safaris.com Ein Erlebnis- und Reisebericht von Regine versumt, den Spie umzudrehen und ihm die Tiernamen auf Deutsch beizubringen und abzufragen. Am nchsten Morgen ging es dann nach einigen Einkufen (vor allem natrlich Trinkwasser!!!) und Geld wechseln los auf die Piste, die anfangs noch gut asphaltiert war. Der Verkehr in Arusha ist gelinde gesagt chaotisch, abgesehen davon, dass Linksverkehr herrscht, genau wie in England, Tansanias frherer Kolonialmacht. Die Fahrt ging auf oben genannter Teerstrae erstmal zum Tarangire National Park. Auf dem Weg zum Park werden weite Savannengebiete durchquert, die derzeit mit gelbbraunem Gras bedeckt waren. Ab und an ragen auch kleinere Bume aus der Landschaft, in der Hauptsache Akazien und die gigantischen Affenbrotbume. Die beiden Safari-Jeeps, mit denen wir gefahren sind, waren super bequem, man kann stundenlang drin sitzen, ohne dass der Allerwerteste auch nur ein bisschen weh tut. Wir waren zu viert in einem Wagen, jeder hatte einen Fensterplatz, ausreichend Furaum, und es gab auch noch sehr viel Stauraum fr unsere Tagesruckscke und die Kartons mit den Wasserflaschen. Unser weiteres Gepck war auf dem Dach und im Kofferraum untergebracht, der sich hinter der letzten Sitzbank befand. Spter bei den reinen Gamedrives (=Tierbeobachtungsfahrten) wurde das Dach sogar geffnet und man konnte sich aufrecht hinstellen und oben heraus schauen, sozusagen mit 360 Rundblick. Unser Fahrer hie Mike, ein hoch gewachsener Mann vom Stamm der Chagga, der uns jeden Wunsch von den Augen ablas, stets bemht, das Unmgliche mglich zu machen. Auch war er immer gut drauf, selbst wenn wir in den Morgenstunden noch etwas mde waren. Er hatte Adleraugen und fand jedes, aber auch wirklich jedes Tier, was da herum sprang. Als zweiter afrikanischer Reisebegleiter fuhr noch ein Koch mit, er hie Dickson. Dieses Team von zwei Leuten baute jeden Abend unsere Zelte auf und morgens wieder ab, der Koch bekochte uns kniglich und umsorgte uns auch sonst immer recht aufmerksam. Der Tisch war mit einem weien Tischtuch gedeckt, und das mitten im Busch, was fr ein Luxus!!! Es gab sogar Porzellangeschirr, richtige Glser und eine romantische Tisch-Beleuchtung. Contact : paradies91@yahoo.de (Hilde Keil) Seite 2 von 12 Seiten
  • 3. Camping -Safari in Tansania mit http://www.paradies-safaris.com Ein Erlebnis- und Reisebericht von Regine Im Tarangire National Park sahen wir dann Zebras, Gnus, Elefanten, Giraffen, aber auch Paviane mit viel Gekreische und Entlausungs- Aktionen. Und nicht zu vergessen die Warzenschweine: da rennen in der Regel vier hintereinander her, vorneweg der Papa, dann kommen die Jungen und hinten schtzt die Mama ihre Kinderschar vor Angreifern. Alle rennen sie mit hoch erhobenem, drahtdnnem Schwnzchen durch die Gegend, was zum kringeln lustig aussieht. Ein echtes Highlight war eine Pythonschlange, sie hatte sich in einem Baum um einen Ast gewickelt und schlief (oder verdaute???). Die hat natrlich auch wieder Mike gefunden, wie sollte es auch anders sein. Antilopen sahen wir in jeder Ausprgung, Impalas, Gnus, Wasserbcke, Dik-Diks etc., aber auch Straue, Bffel und Giraffen, immer schn malerisch unter Schirmakazien, Affenbrotbumen oder Leberwurstbumen. Spter haben wir erfahren, dass es vor vier Jahren hier im Tarangire einen Unfall gegeben hat, so etwas spricht sich natrlich sehr schnell herum: Ein 7-jhriger Junge einer franzsischen Familie, die schon lnger in Tansania lebte, ist von einem Leoparden angefallen und gettet worden. Die Familie hatte in einer Lodge, die direkt im Park liegt, Wochenendferien gemacht. Wegen dieses Zwischenfalls ist es jetzt Vorschrift, dass jeder Gast von seinem Wohnzelt aus von einem bewaffneten Ranger abgeholt wird und zum Gemeinschaftshaus begleitet wird, in dem sich auch das Restaurant der Lodge befindet. Der kleine Junge hatte wohl allein auf dem Gelnde gespielt und die Eltern waren schon mal zum Restaurant ohne ihn vorgegangen. -Normalerweise fressen ja Leoparden keine Menschen, aber dieser Junge entsprach in seiner Gre und im abendlichen Dmmerlicht einem sich aufgerichteten Pavianmnnchen, dem Lieblingsfutter des Leoparden, und so hat die Raubkatze dann zugeschlagen. Leoparden, die einmal einen Menschen gefressen haben und somit den Menschen in ihr Beuteschema a