Schülerzeitung Chamäleon: Juni 2010

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3. Platz Adobe Education Wettbewerb "Kreativer Unterricht" 2011 Die Chamäleon ist eine Schülerzeitung des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums aus Delitzsch. Zu finden ist sie neben Podcasts und anderen an dieser Schule produzierten Arbeiten auf dem Medienportal unserer Schule als Online-Schülerzeitung.

Transcript of Schülerzeitung Chamäleon: Juni 2010

  • Die

    Erst

    e

    Prin

    tAus

    -

    gabe

    !"Wo ist der Schlpfer"... (naja, die Sonne eben)Der Titel der Ausgabe:

    Mehr auf Seite 28!

  • Papierherstellung

    Slowakische G ste erkunden Deli

    tzsch

    bei Uns haben Sch ler ein Diplom

    Kleinkunst ganz gross

    comic

    Wir stecken schon den Finger in d

    en Hals

    Medienportal 2.0

    Kreuzwortr tsel

    OskarverLeihung

    Ein ganz normaler tag bei der pod

    cast ag

    Sport

    Sch lerwettbewerbe

    Gr sse

    Comeniusbesuch

    MDR Bericht &und Ein virs geht um

    Kulks wirken bei Nacht

    11 deutsch 1 auf reisen

    Jugendjournalistenpreis

    Geschichte im Museum

    Buchprojekt

    Epik

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    Seite 02

  • Zwei Jahre ist s her, da brummte das Geschft. Mit wchentlichen Treffen unter der Leitung von Frau Schreiber und den beiden Franzis, entstand an unserer Schule wieder ein kleines Blatt, das anklang, wie zu den frhen Neun-zigern fand. Zuvor wurde ein Jahr pausiert, und keine Schlerzeitung gelang-te in die Hnde eines Schlers. Und nach vier erfolgreichen Heften kam es so, dass steigende Verkaufskosten und mangelndes Kaufverhalten dem Pro-jekt Schlerzeitung erneut den Wind aus den Segeln nahmen. Kein Blatt von Schlern fr Schler. Das wollte ich nicht. PodcastTeam, Samstags am Gymmi- all die Ideen und Projekte, die es nur bei uns gibt, und das Aller-weltsprojekt Schlerzeitung soll es nicht geben? Kein Austausch von Sch-lern mit anderen Schlern auf einer medialen Ebene in Druckform? ... Naiv und voller Tatendrang setzte ich mich daran, Schler mit einer Schulinternen kleinen Zeitung glcklich zu machen. Es gab Treffen mit den frheren Redak-teuren, und neue wurden eingeladen. So kam es, das ist nun fast ein Jahr her, dass die Idee und das Konzept der Chamleon (reloaded) stand. Unsere Schule sollte wieder eine Schlerzeitung haben. Sie sollte jeden erreichen; schlerfreundlich sein und begeistern. - In Zeiten in denen kobaumwolle und FairTradeKaffee der letzte Renner sind, gehen wir natrlich mit dem Trend und verffentlichen unsere Schlerzeitung papier- und druckfarbensparsam Online. Damit ist natrlich auch eine gewisse Nhe gegeben, zu allen Usern im Social- Network-WorldWideWeb. Denn ber Facebook und Co. sind moderneMenschen besser erreichbar und auch umgnglicher, als auf dem Schulhof. Parallel zu meinen Gedanken, wuchs der Mammutplan MEDIENPORTAL- da schien eine Zusammenarbeit von Alexis, Eric und mir nicht weit- und die Schlerzeitung wurde zum festen Punkt innerhalb der schulischen Online-prsenz. Nicht genug dachten wir nach ber einem halben Jahr erfolgreicher Arbeit. Schler und Lehrer wollen etwas zum anfassen. Eine Erinnerung an ein Jahr- eingebettet zwischen den vielen anderen Magazinen, die man so im Jahr liest: Eine richtige CHAMLEON! Tim Jann wird zum Schirmherr der Layouts ernannt. Wir besonnen uns zurck: Eine Schlerzeitung ist Schul-hofentertainment mit dem Ziel Informationsaustausch. Warum Hochglanz-papier, Miniformate und Werbeseiten, teuer gebunden aus der Druckerei? Ein Koloss von Maschine im Lehrerzimmer tut s auch: Ein Drucker. Papier einfhren. Tintenstand berprfen, und auf den PlayKnopf drcken, und die erste Printversion einer Schlerzeitung seit zwei Jahren wertet unse-re Schule noch einmal auf. Ein Rckblick auf das Jahr, als Ergnzung zum Medienportal im Internet und kleine Schwester (mit dem Charakter eines groen Bruders) des Jahrbuchs. Ihr haltet sie in der Hand... die Cham-leon. Viel Spa beim blttern, lesen und schauen- Ihr seit ein Teil davon.

    LeitartikelEine Schule. - eine Zeitung.

    von Marek Bernacki

    Seite 03

  • Slowakische G ste

    erkunden DelitzschUnser Gymnasium hat im September Jungen und Mdchen aus der unserem europischen Nachbarstaaten empfangen. Sechs Tage ha-ben sie in Nordsachsen verbracht und sich so fr den Besuch unserer Schler im vergange-nen Juni revanchiert.

    MontagNachdem die Austauschschler am Samstag mde und erschpft in Sachsen angekommen waren und der Sonntag mit der jeweiligen Gastfamilie ver-bracht wurde, lernte man heute Delitzsch kennen.Als erstes stand das Gymnasium auf dem Plan. Die Gebude wurden eingehend inspiziert und auch am Unterricht konnten die Slowakischen Freunde teil-nehmen. Im knstlerischen Profil wurden sie in die Geheimnisse des darstellenden Spiels eingefhrt und in Geographie hielten sie einen Vortrag ber ihre Heimatstadt Bansk Bystrica. Danach wurde erst einmal gegessen. In der Schulkantine nahm man Platz und beim Essen konnte man die Eindrcke des nun schon vorangeschrittenen Tages diskutieren. Ein Stadtrundgang schloss sich an. Die Sehenswr-digkeiten von Delitzsch beeindruckten nicht wenige der Gste und auch so mancher Einheimische konn-te Neues ber die Geschichte der Stadt erfahren. Neben dem Rathaus, dem Marktplatz und der Peter-und-Paul Kirche war das Schloss ein Anlaufpunkt. Auf dieses ging man mit einer zustzlichen Fhrung durch die Gemcher der ehemaligen Frstenwitwe Christiane von Sachsen- Merseburg ein. Vor allem die Schlerinnen waren angetan. Nicht nur die gro-en Spiegel, auch das Ankleidezimmer weckte die Begeisterung. So fanden auch Maria Mhnert und ihre Gastschwester Lujza Gefallen an den schnen Rumen des Schlosses. Den Rest des Tages hatten die Schler fr sich allein. Ob in einer Gruppe in der Stadt oder zu zweit im Park, jeder hatte viel Spa. Heute wird dann die Stadt Leipzig besucht. Der Zoo und die Thomaskirche sind Anlaufpunkte.

    Seite 04

  • MittwochDie Stadt Torgau lief die Gruppe am Mittwoch an. Auf einem Stadtrundgang erfuhren sie einiges ber die Geschichte der Stadt. Nicht wenige staunten ber die altertmlichen Renaissancebauten und bewunderten auch das Brenge-hege im Wallgraben vor der Burg. Die engen Gassen, in denen sich gut erhaltene Renaissancegebude befinden, wurden besichtigt und an mancher Pforte machte man Halt um Inschriften zu lesen und Fotos zu machen. Die slowakischen Lehrerinnen Claudia Morgenstern und Va-lria Solivajov posierten gern als Modelle, whrend sie die mittelalterlichen Sitzgelegenheiten an den Tren aus-probierten. Auch die Schlossanlage begeisterte alle. Vom Portal bis zur Dornrschentreppe wurde alles sehr genau unter die Lupe genommen. Am Ende des Stadtrundgangs wurden die Schler dann noch ber die Elbbegegnung infor-miert. An der Stelle, an welcher sich im Zweiten Weltkrieg russische und amerikanische Soldaten die Hnde schttel-ten, standen sie nun und lauschten den Ausfhrungen der Stadtfhrerin. Zum Abschluss des Tages in Torgau lernten sie, wie man mit Feder und Tusche schreibt. Als Andenken konnten die mit ihren Namen beschriebenen Urkunden mit nach Hause genommen werden, um dort Freunden und Verwandten gezeigt zu werden. Mit einem schnen Andenken fuhr man per Bahn zurck nach Delitzsch.

    von Caroline Bttner

    DienstagAm Dienstag entfhrte Kster Manfred Kahlert die Gste aus der Slowakei in die Welt der Musik. In der Thomaskirche lernten sie, und auch ihre deut-schen Gastgeschwister, viel ber das Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach und seinem Thomanerchor. Nachdem die Orgel bewundert und ihren Klngen gelauscht worden war, zog der Kirchturm die Schler magisch an. Wer sich bis zur obersten Etage traute, konnte einen wunder-bar schnen Ausblick ber Leipzig genieen. Doch bald machte sich der Hunger breit und die Schler vertilgten mit Appetit ihr Mittagessen. So gestrkt konnte es zu einer Fhrung in den Leipziger Zoo weitergehen. Dort lernten sie in der Zooschule die verschiedenen Artenschutzprogramme fr Tiere kennen und konnten sich die bedrohten Arten in Natura anschauen. Ob Zebras, Tiger oder Elefan-ten, jeder fand Gefallen an den Bewohnern des Zoos. Doch waren es vor allem die Affen, die mit ihrer lustigen Art Schler wie Lehrer begeisterten. Danach war Freizeit angesagt. Zum Shoppen war natrlich der Bahnhof das beliebteste Ziel. Als alle mde und und erschpft nach Hause fuhren, hatte jeder einen schnen Tag hinter sich gebracht. And-rea Lohse sagte, ihr habe es gefallen, Leipzig mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und auch ihr Gastbruder Thomas sagte: Leipzig ist eine sehr schne Stadt, ich wrde gern lnger hier bleiben, um sie besser kennenlernen zu knnen.

    Seite 05

  • mit Maria Stawenow

    Interview

    Was tust du Gutes?Ich sage alten Omis Guten Tag und lchle sie an, wenn ich sie auf der Strae sehe.

    Was ist dein Talent?Malen

    Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich aber nie getraut?In Leipzig auf der Strae singen

    Dieser Frage wollten die Schler der Klasse 8/4 auf den Grund gehen. Deshalb nutzten sie am 29.08.2009 den Tag der offenen Tr der Papierfabrik Storaenso in Eilenburg.

    Am Eingang bekamen alle einen Beutel mit den ntigen Utensilien, wie Ohrenstpsel gegen den Lrm, in die Hand und durften das Betriebsgelnde betreten. Dort war jede Menge los. Hier die Bh-ne von SAW, dort der Stand von Unicef und dort drben die Feuer-wehr aus Eilenburg. Auerdem berall viele Leute, die das Gleiche vorhatten wie die 8/4, sich das Gelnde anzusehen und zu gucken, wie das Papier hergestellt wird. Als wir das erste Brogebude betra-ten, sahen wir gleich die Plakate der LVZ: Erstellen Sie Ihre eigene Zeitungsseite. Dieser Aufforderung gingen die Schler mir Freude na