Schülerzeitung Chamäleon: Juni 2010

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3. Platz Adobe Education Wettbewerb "Kreativer Unterricht" 2011 Die Chamäleon ist eine Schülerzeitung des Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasiums aus Delitzsch. Zu finden ist sie neben Podcasts und anderen an dieser Schule produzierten Arbeiten auf dem Medienportal unserer Schule als Online-Schülerzeitung.

Transcript of Schülerzeitung Chamäleon: Juni 2010

  • Die

    Erst

    e

    Prin

    tAus

    -

    gabe

    !"Wo ist der Schlpfer"... (naja, die Sonne eben)Der Titel der Ausgabe:

    Mehr auf Seite 28!

  • Papierherstellung

    Slowakische G ste erkunden Deli

    tzsch

    bei Uns haben Sch ler ein Diplom

    Kleinkunst ganz gross

    comic

    Wir stecken schon den Finger in d

    en Hals

    Medienportal 2.0

    Kreuzwortr tsel

    OskarverLeihung

    Ein ganz normaler tag bei der pod

    cast ag

    Sport

    Sch lerwettbewerbe

    Gr sse

    Comeniusbesuch

    MDR Bericht &und Ein virs geht um

    Kulks wirken bei Nacht

    11 deutsch 1 auf reisen

    Jugendjournalistenpreis

    Geschichte im Museum

    Buchprojekt

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  • Zwei Jahre ist s her, da brummte das Geschft. Mit wchentlichen Treffen unter der Leitung von Frau Schreiber und den beiden Franzis, entstand an unserer Schule wieder ein kleines Blatt, das anklang, wie zu den frhen Neun-zigern fand. Zuvor wurde ein Jahr pausiert, und keine Schlerzeitung gelang-te in die Hnde eines Schlers. Und nach vier erfolgreichen Heften kam es so, dass steigende Verkaufskosten und mangelndes Kaufverhalten dem Pro-jekt Schlerzeitung erneut den Wind aus den Segeln nahmen. Kein Blatt von Schlern fr Schler. Das wollte ich nicht. PodcastTeam, Samstags am Gymmi- all die Ideen und Projekte, die es nur bei uns gibt, und das Aller-weltsprojekt Schlerzeitung soll es nicht geben? Kein Austausch von Sch-lern mit anderen Schlern auf einer medialen Ebene in Druckform? ... Naiv und voller Tatendrang setzte ich mich daran, Schler mit einer Schulinternen kleinen Zeitung glcklich zu machen. Es gab Treffen mit den frheren Redak-teuren, und neue wurden eingeladen. So kam es, das ist nun fast ein Jahr her, dass die Idee und das Konzept der Chamleon (reloaded) stand. Unsere Schule sollte wieder eine Schlerzeitung haben. Sie sollte jeden erreichen; schlerfreundlich sein und begeistern. - In Zeiten in denen kobaumwolle und FairTradeKaffee der letzte Renner sind, gehen wir natrlich mit dem Trend und verffentlichen unsere Schlerzeitung papier- und druckfarbensparsam Online. Damit ist natrlich auch eine gewisse Nhe gegeben, zu allen Usern im Social- Network-WorldWideWeb. Denn ber Facebook und Co. sind moderneMenschen besser erreichbar und auch umgnglicher, als auf dem Schulhof. Parallel zu meinen Gedanken, wuchs der Mammutplan MEDIENPORTAL- da schien eine Zusammenarbeit von Alexis, Eric und mir nicht weit- und die Schlerzeitung wurde zum festen Punkt innerhalb der schulischen Online-prsenz. Nicht genug dachten wir nach ber einem halben Jahr erfolgreicher Arbeit. Schler und Lehrer wollen etwas zum anfassen. Eine Erinnerung an ein Jahr- eingebettet zwischen den vielen anderen Magazinen, die man so im Jahr liest: Eine richtige CHAMLEON! Tim Jann wird zum Schirmherr der Layouts ernannt. Wir besonnen uns zurck: Eine Schlerzeitung ist Schul-hofentertainment mit dem Ziel Informationsaustausch. Warum Hochglanz-papier, Miniformate und Werbeseiten, teuer gebunden aus der Druckerei? Ein Koloss von Maschine im Lehrerzimmer tut s auch: Ein Drucker. Papier einfhren. Tintenstand berprfen, und auf den PlayKnopf drcken, und die erste Printversion einer Schlerzeitung seit zwei Jahren wertet unse-re Schule noch einmal auf. Ein Rckblick auf das Jahr, als Ergnzung zum Medienportal im Internet und kleine Schwester (mit dem Charakter eines groen Bruders) des Jahrbuchs. Ihr haltet sie in der Hand... die Cham-leon. Viel Spa beim blttern, lesen und schauen- Ihr seit ein Teil davon.

    LeitartikelEine Schule. - eine Zeitung.

    von Marek Bernacki

    Seite 03

  • Slowakische G ste

    erkunden DelitzschUnser Gymnasium hat im September Jungen und Mdchen aus der unserem europischen Nachbarstaaten empfangen. Sechs Tage ha-ben sie in Nordsachsen verbracht und sich so fr den Besuch unserer Schler im vergange-nen Juni revanchiert.

    MontagNachdem die Austauschschler am Samstag mde und erschpft in Sachsen angekommen waren und der Sonntag mit der jeweiligen Gastfamilie ver-bracht wurde, lernte man heute Delitzsch kennen.Als erstes stand das Gymnasium auf dem Plan. Die Gebude wurden eingehend inspiziert und auch am Unterricht konnten die Slowakischen Freunde teil-nehmen. Im knstlerischen Profil wurden sie in die Geheimnisse des darstellenden Spiels eingefhrt und in Geographie hielten sie einen Vortrag ber ihre Heimatstadt Bansk Bystrica. Danach wurde erst einmal gegessen. In der Schulkantine nahm man Platz und beim Essen konnte man die Eindrcke des nun schon vorangeschrittenen Tages diskutieren. Ein Stadtrundgang schloss sich an. Die Sehenswr-digkeiten von Delitzsch beeindruckten nicht wenige der Gste und auch so mancher Einheimische konn-te Neues ber die Geschichte der Stadt erfahren. Neben dem Rathaus, dem Marktplatz und der Peter-und-Paul Kirche war das Schloss ein Anlaufpunkt. Auf dieses ging man mit einer zustzlichen Fhrung durch die Gemcher der ehemaligen Frstenwitwe Christiane von Sachsen- Merseburg ein. Vor allem die Schlerinnen waren angetan. Nicht nur die gro-en Spiegel, auch das Ankleidezimmer weckte die Begeisterung. So fanden auch Maria Mhnert und ihre Gastschwester Lujza Gefallen an den schnen Rumen des Schlosses. Den Rest des Tages hatten die Schler fr sich allein. Ob in einer Gruppe in der Stadt oder zu zweit im Park, jeder hatte viel Spa. Heute wird dann die Stadt Leipzig besucht. Der Zoo und die Thomaskirche sind Anlaufpunkte.

    Seite 04

  • MittwochDie Stadt Torgau lief die Gruppe am Mittwoch an. Auf einem Stadtrundgang erfuhren sie einiges ber die Geschichte der Stadt. Nicht wenige staunten ber die altertmlichen Renaissancebauten und bewunderten auch das Brenge-hege im Wallgraben vor der Burg. Die engen Gassen, in denen sich gut erhaltene Renaissancegebude befinden, wurden besichtigt und an mancher Pforte machte man Halt um Inschriften zu lesen und Fotos zu machen. Die slowakischen Lehrerinnen Claudia Morgenstern und Va-lria Solivajov posierten gern als Modelle, whrend sie die mittelalterlichen Sitzgelegenheiten an den Tren aus-probierten. Auch die Schlossanlage begeisterte alle. Vom Portal bis zur Dornrschentreppe wurde alles sehr genau unter die Lupe genommen. Am Ende des Stadtrundgangs wurden die Schler dann noch ber die Elbbegegnung infor-miert. An der Stelle, an welcher sich im Zweiten Weltkrieg russische und amerikanische Soldaten die Hnde schttel-ten, standen sie nun und lauschten den Ausfhrungen der Stadtfhrerin. Zum Abschluss des Tages in Torgau lernten sie, wie man mit Feder und Tusche schreibt. Als Andenken konnten die mit ihren Namen beschriebenen Urkunden mit nach Hause genommen werden, um dort Freunden und Verwandten gezeigt zu werden. Mit einem schnen Andenken fuhr man per Bahn zurck nach Delitzsch.

    von Caroline Bttner

    DienstagAm Dienstag entfhrte Kster Manfred Kahlert die Gste aus der Slowakei in die Welt der Musik. In der Thomaskirche lernten sie, und auch ihre deut-schen Gastgeschwister, viel ber das Leben und Wirken von Johann Sebastian Bach und seinem Thomanerchor. Nachdem die Orgel bewundert und ihren Klngen gelauscht worden war, zog der Kirchturm die Schler magisch an. Wer sich bis zur obersten Etage traute, konnte einen wunder-bar schnen Ausblick ber Leipzig genieen. Doch bald machte sich der Hunger breit und die Schler vertilgten mit Appetit ihr Mittagessen. So gestrkt konnte es zu einer Fhrung in den Leipziger Zoo weitergehen. Dort lernten sie in der Zooschule die verschiedenen Artenschutzprogramme fr Tiere kennen und konnten sich die bedrohten Arten in Natura anschauen. Ob Zebras, Tiger oder Elefan-ten, jeder fand Gefallen an den Bewohnern des Zoos. Doch waren es vor allem die Affen, die mit ihrer lustigen Art Schler wie Lehrer begeisterten. Danach war Freizeit angesagt. Zum Shoppen war natrlich der Bahnhof das beliebteste Ziel. Als alle mde und und erschpft nach Hause fuhren, hatte jeder einen schnen Tag hinter sich gebracht. And-rea Lohse sagte, ihr habe es gefallen, Leipzig mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und auch ihr Gastbruder Thomas sagte: Leipzig ist eine sehr schne Stadt, ich wrde gern lnger hier bleiben, um sie besser kennenlernen zu knnen.

    Seite 05

  • mit Maria Stawenow

    Interview

    Was tust du Gutes?Ich sage alten Omis Guten Tag und lchle sie an, wenn ich sie auf der Strae sehe.

    Was ist dein Talent?Malen

    Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich aber nie getraut?In Leipzig auf der Strae singen

    Dieser Frage wollten die Schler der Klasse 8/4 auf den Grund gehen. Deshalb nutzten sie am 29.08.2009 den Tag der offenen Tr der Papierfabrik Storaenso in Eilenburg.

    Am Eingang bekamen alle einen Beutel mit den ntigen Utensilien, wie Ohrenstpsel gegen den Lrm, in die Hand und durften das Betriebsgelnde betreten. Dort war jede Menge los. Hier die Bh-ne von SAW, dort der Stand von Unicef und dort drben die Feuer-wehr aus Eilenburg. Auerdem berall viele Leute, die das Gleiche vorhatten wie die 8/4, sich das Gelnde anzusehen und zu gucken, wie das Papier hergestellt wird. Als wir das erste Brogebude betra-ten, sahen wir gleich die Plakate der LVZ: Erstellen Sie Ihre eigene Zeitungsseite. Dieser Aufforderung gingen die Schler mir Freude nach. Eine schne Erinnerung kann nie schaden, meinte Johan-na, Schlerin der Klasse, Davon kann man nie genug haben! Nun aber weiter, mahnte Frau Totzauer, Klassenleiterin der Klasse, als sich diese nicht vom interaktiven Zoobesuch bei der LVZ losreien konnte. Wir wollen doch noch mehr sehen! Maulend, aber wissbe-gierig betraten wir die Betriebshalle. Auh, ist das laut, rief Celine.

    Schnell steckte sie die Schaumgummistpsel in die Ohren. Jetzt hielten wir den Atem an. berall Altpapier, bergeweise, und mittendrin die Klasse 8/4. Die Berge werden von gro-en Baggern auf ein Band geschaufelt, er-zhlt Johanna. Dann wird alles zu kleinsten Schnipseln verarbeitet und in einem groen Behlter mit Wasser so lange aufgeweicht und umgerhrt, erklrte sie weiter, bis al-les ein Brei ist ,der dann gepresst wird bis kein Wasser mehr darin ist . Irgendwie entstehen dann ganz groe Rollen aus Pa-pier, fgt Susann hinzu, aber wie das geht wei ich nicht! Nicht so schlimm. Am Ende der Rundganges wusste das jeder. Jetzt be-schftigte Johanna vor allem eine Frage: Wie wird da ein Buch daraus?berhaupt nicht! Das Papier aus Eilenburg wird nur fr Zeitungen und Reklameseiten verwendet.

    von Lina Agnes Fleischer

    PapierherstellungWas passiert da berhaupt?

    KommentarDer ist ja lieb und artig!von FlowerBauer am 14.12.2009

    Seite 06

  • Was machst du an unserer Schule, auer zur Schule zu gehen?ChemieAG und Chor.

    Hast du vor an Kleinkunst am 11. Mrz teilzunehmen? Vorent-scheid ist schon am 4. und 5. Februar!Kleinkunst ist noch weit entfernt... ist noch nicht sicher, liegt aber im Bereich des Mglichen.Aber nur mit anderen zusammen, zum Beispiel mit der ChemieAG, allein hab ich Angst.

    Was wrdest du am derzeitigen System der Sekundarstufe II ndern?Die Wochenstunden reduzieren auf maximal 32 Stunden, um weniger Stress, mehr Frei-raum und -zeit zu haben. Auerdem htte ich gerne ein greres Auswahlrecht und ein greres Abwhlrecht. Ich wrde ndern, dass jeder Kurs ins Abitur mitzhlt und, dass wir weniger Franzsisch, als Englischstunden haben.

    Was willst du mal werden?Schwer zu sagen...eventuell Arzt? Was naturwissenschaftliches.

    mit Dominic Brauer

    ein Diplom! Bei uns haben Sch ler

    Die Aula ist angefllt mit Lehrern, die eigentlich zu einer Dienstberatung an diesem 10. Mrz erschie-nen sind. Doch bevor sie sich ihrem Metier hingeben knnen, steht ein anderes Thema auf dem Programm- die Verleihung der Russischzertifikate an die Schler und Schlerinnen der 9. Klassen. Dieses international anerkannte Schriftstck wurde nach einem Jahr Unterricht an fnf Russischbe-geisterte verliehen. Jeden Mittwoch in der 8. hatten wir dann Unterricht zur Vorbereitung auf die Prfungen., sag-te Claudia Damaris Mller, die im letzten Jahr auch bei der schsischen Landesmeisterschaft den 1. Platz erlangte. Mit der Hilfe von Frau Sattler bereiteten sich auch Marc

    Zschinke, Karolin Schiller, Sabina Gaa und Thomas Linde auf die Prfungen vor. Jetzt sind sie stolze Besitzer eines von der Lomonossow- Universitt ausgestellten Diploms und ganz nebenbei haben sie von unserem Schulleiter auch noch einen Bchergutschein geschenkt bekommen. Ich war vor den Prfungen schon etwas nervs, habe aber mein Bestes gegeben., sagte der glckliche Marc Zschun-ke. Seine Bemhungen und natrlich auch die der ande-ren waren wohl nicht umsonst, denn jeder ging an diesem Mittwoch mit einem Lcheln auf dem Gesicht nach Hause.

    von Caroline Bttner

    Seite 07

  • KLEINKUnST

    GANZ GROSS

    Auch in diesem Schuljahr begeisterten unsere kleinen und gro-en Knstler das Publikum. Viele positive Stimmen besttigten dies nach der Veranstaltung.Bisher hatte ich wie viele das Vergngen, die einzelnen Darbietungen als Zuschauer zu verfolgen, doch in diesem Schuljahr ergab sich fr mich eine ganz andere Perspektive, denn ich durfte dieses Ereignis mit organisieren und so auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.Schnell wurde mir im Vorfeld klar, welcher Vorbereitungen es bedarf, um solch eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Schlielich sollte die-ses Festival zu einem kulturellen Hhepunkt im Schuljahr werden. Da waren Termine zu setzen, die Werbetrommel zu rhren, Teilnahmebe-werbungen zu organisieren, den Ablauf der Veranstaltung mit Technikern und Moderatoren vorzubereiten, um nur einiges zu nennen. Zum Glck hatte ich mit Frau Alltag eine erfahrene Organisatorin an meiner Seite.Der Andrang der kleinen Knstler aus den Klassen 5 -9 war so gro, dass im Vorausscheid die Endteilnehmer ausgewhlt werden mussten.- Keine leichte Aufgabe fr die Jury! Doch alle Anstrengungen haben sich gelohnt. Das Publikum sah Spitzen -leistungen, die man so manchem gar nicht zugetraut htte. Einige bekamen sicher eine Gnsehaut bei den Gesangsbeitrgen oder wippten im Takt zu den mitreien den Tanz-

    darbietungen. Aber auch unsere deutschen und englischen Schauspieler verdienen ein Lob, denn gegen solch publikums-

    wirksame Musikbeitrge anzutreten, ist sicher nicht leicht.Das Publikum hat letztendlich entschieden, wer die dies-jhrigen Preistrger sind. Jedoch verloren hat keiner, denn jeder hat sein Bestes gegeben und der Spa kam

    auch nicht zu kurz.Bleibt zu wnschen, dass auch im nchs-

    ten Schuljahr viele gute Ideen verwirklicht werden und wieder viele zum guten Ge-lingen unseres traditionellen Kleinkunst-festivals beitragen. Vielleicht stehen dann auch einige auf der Bhne, die in diesem Jahr noch zugeschaut haben?!

    Am Morgen nach dem Kleinkunstabend traf ich Herrn Werner vor dem Lehrerzimmer. Mit den Worten: Wir mssen etwas ndern!, be-grte er mich. Bis heute wei ich nicht, was er unter dem WIR versteht, doch das folgen-de Gesprch brachte auf den Punkt, was mich schon einige Zeit beschftigt. Kleinkunst Ganz Gro zhlt zu den schnsten Veranstaltungen im Schuljahr, lockt jhrlich Dutzende Eltern in die Schule und besticht durch Vielfalt und Qua-litt. Es ist immer wieder schn zu sehen, wie die Kleinen und Groen mit Freude bei der Sache sind, wie der groe Auftritt vor weit mehr als 100 Besuchern gemeistert wird, wie um-fangreich und ausdauernd sich alle vorbereiten und welche Qualitt durchgngig geboten wird. Natrlich gewinnen dabei alle Teilnehmer, denn schon der Schritt in die Endrunde ist ein Erfolg. Logisch ist auch, dass nur einer gewinnen kann. In diesem Zusammenhang finde ich es toll, dass die Zuschauer bewerten drfen. Der Bewer-tungsmodus macht den Reiz der Veranstaltung aus, auch wenn hierdurch die Gefahr entsteht, dass qualitativ hochwertige Beitrge nicht aus-reichend gewrdigt werden. An dieser Stelle wa-ren Herr Werner und ich uns einig. Warum gibt es nicht einen ersten, zweiten und dritten Preis, vergeben von einer Jury? Die kann aus kompe-tenten Schlern, ehemaligen Schlern, Eltern, Lehrern und/oder aus Vertretern Delitzscher Kultureinrichtungen bestehen. Hhepunkt der Preisverleihung ist der Publikumspreis, so wie er bisher auch vergeben wurde. Ich denke, dass ein neuer Bewertungsmodus die Qualitt und den Reiz dieser Veranstaltung frdern wrde.

    Standpunktvon E.Wiewiorra

    von I. Mrstedt

    Seite 08

  • InterviewWie fhlt es sich an ein Kleinkunstchampion zu sein?Ich bin kein Pilz, aber dennoch fhl ich mich natrlich sehr geehrt, meine Klein-kunstkariere an dieser Schule so beenden zu drfen. Ich htte nicht damit gerechnet, wirklich nicht- weil ich nunmal war, wie ich war, und nicht groartige Vorbereitungen getroffen habe.

    Welcher Act hat dir den am besten gefallen?Schwere Frage. Dieses Jahr ging es mir ungelogen so, dass ich an jeder Darbietung irgendwas gut fand. Irgendwie war es auch so familir im Backstagebereich, weil es ja grtenteils dieselben Rampensue wie immer waren. Unparteiisch knnte ich sowieso kein Votum ab-geben, und deshalb lass ich`s einfach.

    Hast du deinen GTR eigentlich wieder gefunden?Ja, habe ich. Und naja, ich muss an der Stelle wohl noch etwas beichten: Ich hab ihn schon am Vortag gefunden, hinter einem Stapel Hefter in meinem Zimmer. Das durfte nur niemand wissen, weil ich mir ja bereits zurechtgelegt habe, was ich sagen werde.... Mmh, ich hoffe er, hat mir beim VorAbi auch gentzt. Meine Haare habe ich zumindest erst nach

    dem Vorabi neu gebleicht, weil Frau Wenzlaff im Vorfeld meinte, dass es auf den Ansatz

    auch Punkte gibt.Ich bin also zuversichtlich.

    mit Marek Bernacki

    Seite 09

  • WiR stecken schon den

    Finger in den HalsWir Zwlftklssler stehen nun kurz davor unser Abitur zu schreiben. Jahre gehen wir in die Schule und geben immer, was wir knnen, um schlussendlich studierf-hig zu sein. Gerade befinden wir uns in der Blockwoche: Wir haben also nur noch in den Fchern Unterricht, in denen wir auch ein Abitur schrei-ben. Wiederholen und Festigen. Sortieren und berdenken. Einsehen, Nachdenken und endlich Kapieren. Es bleibt nur noch wenig Zeit. Blcke kau-fen und Federmappen sor-tieren nicht vergessen. Und das ultimative Abiturfrhstck zusammenstellen: So, dass

    es nahrhaft ist und sttigt. Verpackt muss

    es so sein, dass es nie-manden im Raum strt, wenn man es auspackt.

    Natrlich darf es nach nichts riechen und weder unangenehmen Nachge-

    schmack, noch Blhungen hervorrufen. Schwierige

    Entscheidung. Also wundert euch bitte nicht, wenn euch

    manchmal etwas bermde-te, in Gedanken versunkene Gestalten ber den Weg lau-fen. Bald ist s vorbei! Schon nchsten Dienstag kotzen wir all unser Wissen zum Deutsch-abitur aus, um uns danach mit Mathematik den Magen wieder voll zu hauen. Na wenn das den Magen nicht bersuert.von Marek Bernacki

    Seite 11

  • Das Medienportal 2.o

    Wie es zum Medienportal 2.0 kam und was es nun bes-ser kann als die Vorgngerversion. September 2009. Die Arbeiten haben begonnen. Alexis und Eric aus der 12. Klasse haben sich entschieden, das gesamte Me-dienportal zu erneuern. Wo bis jetzt Videos des Podcast-Teams und des knstlerischen Profils zu sehen waren, soll eine Multi-mediaplattform gigantischen Ausmaes entstehen. Ein Ort, an dem alle mglichen Schlervideos, Hrspiele, Fotos und Kunst-werke gebndelt sind. Hinzu kommt natrlich die neugegrnde-te Schlerzeitung Chamleon, die den Weg der Zeit geht und nun online noch aktueller ist. Die Podcasts bleiben natrlich weiterhin bestehen und sind Kern des neuen Medienportals: Sie sollen unsere Schule bestmglich nach auen reprsentieren.Technisch wie gestalterisch soll eine wahre Revolution gesche-hen. Das Zusammenfhren aller Medien auf einer einzigen Plattform war nicht leicht, meint Eric dazu, wir haben lange gegrbelt und viele Seiten Konzepte erstellt, bevor wir uns ei-nig waren, wie alle Elemente angeordnet werden sollten und in welchem Zusammenhang die Medien zueinander stehen sollen. Eric hat das Layout des ganzen Medienportals fast im Alleingang erstellt. Nur im Chamleon-Teil wurde er von Marek, dem Chefredakteur der Chamleon, etwas untersttzt. Allein die CSS-Dateien (5 an der Zahl) haben einen Umfang von ber 3000 Code-Zeilen! Eine Seite mit hbschem Layout ist ja wun-dervoll anzusehen, doch ohne Scripte funktioniert sie nicht. Dieser Part kommt Alexis zu. Eric erstellt eine HTML-Seite mit Platzhaltern fr Kommentare, Videos, Buttons, Sterne, Such-felder, etc., erklrt er, Wenn er damit fertig ist, beginnt erst die Arbeit fr mich. Ich sorge dafr, dass das richtige Video zu einem Podcast erscheint, sowie die passenden Kommentare, die Bewertung, Name, Titel, Beschreibung. Alles muss aus der Datenbank geladen und aufbereitet werden. Im Medienportal 2.0 werden die allerneuesten Technologien verwendet. So etwa AJAX, dass es nun ermglicht, ein Video zu kommentieren oder zu bewerten, ohne dass dieses unterbrochen wird. Dieses Ver-

    fahren wird z.B. auch bei Youtube verwendet. Eine der gr-ten Herausforderungen jedoch war das Archiv! Das neue Archiv ist mehr eine sehr leistungsfhige Suchmaschine als eine bloe Abstellkammer. Alle im Medienportal hinterleg-ten Dateien und Dokumente knnen von hier aus abgerufen werden. In Echtzeit und dynamisch kann hier gefiltert und gesucht werden, wie man lustig ist. So ist das Wiederaufsp-ren eines Videos berhaupt kein Problem mehr. Eine groe Neuerung ist auch die Einbindung der Kunstgalerien unse-rer Kunstschler in das Medienportal. Das Ehrenberg-Gym-nasium ist in so mancher Hinsicht eine besondere Schule, sagt Kunstlehrer Wiewiorra dazu, Nur wenige Gymnasien in Sachsen knnen z.B. einen Kunst-Leistungskurs bieten. Die in diesem Unterricht erstellten Bilder sind zum Teil sehr gut, wieso sollten wir sie da der Auenwelt vorenthalten? Un-ser Gymnasium hat in den letzten Jahren groe Schritte in die richtige Richtung getan, wir knnen stolz darauf sein in dieser Form Arbeitsergebnisse unserer Schler zu prsentie-ren Wir freuen uns richtig auf das Anlaufen des Medienpor-tals, meint Eric stolz, Es ist schn zu sehen, dass unsere Bemhungen in der PodcastAG in den letzten Jahren Frchte tragen. Das Medienportal 2.0 soll unsere Hinterlassenschaft fr die Schule sein, da wir sie im Sommer verlassen werden.Das stimmt uns etwas traurig, fgt Alexis hinzu, Unsere Zeit ist jedoch vorbei und wir hoffen, dass es genug Nach-wuchs geben wird, unser Portal zu fllen. Das wichtigste an einer Schule ist, dass sich Schler engagieren und sich darum kmmern, das Leben in der Schule so angenehm wie mglich zu gestalten. Uns werden die Donnerstagnachmit-tage in der PodcastAG jedenfalls sehr fehlen.

    KommentareDas neue Medienportal gefllt mir! Cool.

    von Ich am 10.12.2009Das Archiv geflllt mir sehr! Aber es fehlen noch Bilder bei Kunst

    von Knig am 12.12.2009In der Schule habt ihr das sicher nicht gelernt! ...oder?

    von FlowerBauer am 14.12.2009

    Seite 12

  • Interview zur Online-

    Sch lerzeitschriftmit H.Totzauer & E.Wiewiorra

    Totzauer Lieber Kollege, sei mal nicht so negativ und ironisch! Natrlich brauchen wir eine Schlerzeitung. Sie gibt Schlern die Mglichkeit, mehr als nur einen Satz zu sa-gen, zu Dingen, die Schler interessieren!

    Wie soll ChamleOnline funktionieren?

    Totzauer Fragt Herrn Wiewiorra!Wiewiorra Es gibt zwei Mglichkeiten: 1. Jeder Schler kann Redakteur werden! Er bekommt einen Benutzer-Account und ein Kennwort, kann sich damit online einloggen und direkt sei-nen Artikel schreiben. Die Benutzeroberflche sieht aus wie ein gngiges Textverarbeitungs-programm. 2. Man schickt seinen Artikel, Be-richt etc. an unsere E-Mail-Adresse und unsere Redakteure schalten den Artikel frei. In beiden Fllen sind unsere Chefredakteure fr die Frei-schaltung verantwortlich und speziell geschult.

    Wie stellen Sie sich ChamleOnline in 5 Jahren vor?

    Totzauer Nicht anders als heute. Die In-halte werden sich verndern und ich hof-fe, dass Schler auch dann noch Spa ha-ben, fr andere eine Zeitung zu machen.Wiewiorra Mindestens 5 Redakteure aus jeder Klassenstufe, haufenweise Bestellungen der ge-druckten Variante und fast tglich neue Artikel.

    Vielen Dank fr das Interview.

    Was halten Sie von der Schlerzeitschrift online?

    Totzauer Eine tolle Idee, sie bietet die Mg-lichkeit Informationen, Unterhaltung, Wis-sen ber Zusammenhnge des Schullebens schnell und fr mehr als nur unsere Schler zugnglich zu machen. Die schwer kalku-lierbaren Kosten fr den Druck entfallen.Wiewiorra Das heit nicht, dass es keine gedruckte Variante geben wird. Hier wol-len unsere Redakteure innovativ sein und das Print-on-Demand halbjhrlich mglich machen. D.h. jeder kann online eine Zei-tung bestellen und somit werden nur die angeforderten Exemplare gedruckt. Die ge-druckte Variante wird gegenber der Online-Ausgabe mehr Inhalte bieten wie Kreuzwort-rtsel, Preisausschreiben und, und, und

    Wir haben an der Schule das Jahrbuch, das Medienportal, Podcast und andere Medien. Brauchen wir noch eine Schler-zeitung?

    Wiewiorra Nein!, denn alle Schler lieben es, die Artikel auf unserer Homepage zu lesen und viele freuen sich aufs Jahrbuch, da sie in-teressante Dinge ber Mitschler und Lehrer erfahren. Die vielen Bilder und verschiedenen Meinungen zu auerschulischen Dingen, wie Konzertbesuche, Buchrezensionen oder Dorf-feste werden dort ausreichend reflektiert.

    Seite 13

  • Waagerecht5. Von wem hat unsere Oskarverleihung ihren Namen? (Nachname!), 10. Was heit LIG ausgesprochen? (3.Wort!), 11. Wer wurde 3.-Platzierter beim Geo-Wett-bewerb unserer Schule? (Vorname!), 12. Welches Fach gibt es in der 9. und 10. Klasse nicht mehr?, 14. Welches Fach wartet schon 150 Jahre auf einen Fach-raum?, 16. Wer wurde mit 150 Punkten Sieger bei der Hochsprung-Schulmeister-schaft 09/10? (Vorname), 17. Wie hie der Vater von Ehrenberg mit Vornamen?, 18. Diese Farbe steckt in unserem Logo!

    Senkrecht1. Welche Schlerin spielte beim Weih-nachtskonzert die Orgel in der Schenken-berger Kirche? (Vorname!), 2. Der Vorna-me des Jungen, der den Schlerkalender 2010/2011 gestaltet hat!, 3. Der Grund, warum es unsere Schule gibt!, 4. Welche Schlerin vertrat unsere Schule bei der Bundesrussischolympiade? (2. Vorname), 6. Wer gewann den WB II am Kleinkunst-abend? (Vorname), 7. Welcher Schler hielt zwei 11-Meter im Bereichsfinale Fuball und

    sicherte unserer Mannschaft das Weiter-kommen bei "Jugend trainiert fr Olympia"? (Vorname), 8. In welchem Ort sind Ehren-berg und Reime unter einem Dach vereint?, 9. Welche Schlerin unserer Schule vertrat uns in Berlin bei der Aktion "Schler im Chef-sessel"? (Vorname!), 10. Welchen Lehrer gibt es im Doppelpack?, 13. Der Vorname des Hausmeisters vom Haus Ehrenberg?, 15. Welches Fach gibt es in 3 Varianten und im Metallbaukasten?, 19. Wer ist das "Schwarze Eichhrnchen"? (Vorname!)

    (Doppelt vorhanden)

    Schreibe das Lsungswort mit deinem Namen und deiner Klasse auf einen Zettel und gib diesen bis zum Freitag in der ersten Schulwoche bei Frau Peterson ab. Aus allen richtigen Einsendungen verlosen wir den Gewinner eines hoch-wertigen MP3-Players aus. Am Freitag der zweiten Schulwoche wird der Gewinner bekanntgegeben.

    Hinweis

    Heute war freu Dhne da das war toll

    kein Geschichte^^von Celine 7/1 am 17.06.2010

    Ich gre Tim und Annett. Weil sie die Besten sind. von Kathi am 17.06.2010

    Lsungswort:

  • GreEure von

    Juchu! Ich habe mit heute ne Karte fr die Os-karverleihung gekauft ud freue mich schon riesig auf Freitag!

    von Sonnenschein am 08.06.2010

    Hallo,

    ich

    wollte

    mal

    die ganz

    e Sch

    ule gr

    en,

    weil i

    ch sie

    so ma

    g!

    von Alexis am 10.12.2009

    Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Pltzchen?von KannABIs am 14.12.2009

    Ich gre alle die mich ken-nen! ;-)von annoNym am 28.12.2009

    Schne Gre aus dem Wald..von Disco Bobo am 12.05.2010

    Ich grsse meine "Allerbeste" Chrissi --> afdaal sadeeks

    von Lisa am 09.03.2010

    hallo ihr kleinen Kellys wollt euch nur mal gren !!!! =) was geeeeeeeeeeeeeeee-eeeeeeeeeeht aaaaaaaaaaaaaaaaaab? =)von am 03.05.2010

    Hi, bin durch Zufall auf diese Seite gestoen! Ist echt klasse, dass Ihr an eurer Schule so eine coole Seite habt. Ich besuche das Gymnasium Eschenbach in Bayern, eure Videopodcasts sind total cool... Will auch sowas machen!

    von Enrico am 06.05.2010

    Also Liebe Gre an alle die das

    hier lesen... :)von Billy am 0

    9.05.2010

    Naja, wie gehts euch so? Und auerdem gaaaaanz liebe Gre an die 6/4. IHR ROCKT..... Macht weiter so....von Knig Brt am 25.05.2010

    5/4 IHR SEID GEIL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ICH LIEBE EUCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!von Freedie98 am 10.05.2010

    Ich gre mal spontan al

    le, die nominiert

    sind zum Oskar und gratulie

    re ihnen. :D

    von Sandra am 14.04.2

    010

    hii ich gre heer schlinger,frau uber,frau schulze,frau gorski sie sind die besten lehrer die man haben kann. :D * _ * gre auch die 6/4 lg

    von BABE :D am 11.03.2010

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel si

    ch

    stndig ndert und was es nicht alles gi

    bt

    - nach meinem schulischen Ableben. Schad

    e, dass

    ich so alt bin und nicht JETZT nochmal d

    ie hei-

    ligen Hallen tglich besuchen darf. Echt s

    tark!!!

    Gre hiemit alle sich engagierenden Schl

    er und

    die dahinterstehenden Lehrer! Weiter so!!!

    von Janina C. am 21.01.2010

    Wollte hier grad nur mal so vorbeisurfen und dann finde ich so einen Schatz! Das ist wirklich

    extrem beeindruckend, was hier entstanden ist! Meinen grten Respekt allen Beteiligten gegen-ber fr so viel Arbeit, Mhe, Grips und Durch-haltevermgen!! Macht weiter so!

    von Dhne am 14.12.2009

    Seite 15

  • Oskarverleihung 2010

    Auch dieses Jahr war es wieder soweit. Am 11. 06. 2010 fanden sich, trotz der eher zum Baden geeigneten Tem-peraturen, viele Eltern, Lehrer und natrlich Schler zu einem der Hhepunkte des Schuljahres ein: der Oskar-Verleihung. Traumhafte Kleider, teurer Schmuck und natrlich zahlreiche Stars und Sternchen waren zu die-sem Ereignis auf dem roten Teppich in der Aula Dbener Strae in unserem Gymnasium anzutreffen. Die Oskar-Nominierungen fr die vier Kategorien (Team-, Lwen-, Ehren- und Schleroskar) waren sehr vielseitig, dennoch war nicht nur Herr Kellner der Meinung, dass alle von ih-nen diese Auszeichnung wirklich verdient htten. Doch bevor das Geheimnis gelftet wurde, wer denn nun im Besitz der begehrten Preise sein wrde, beglckten uns die D30 Entertainments mit einer neuen Produktion von Lehrer in Gefahr: Anders. Denn trotz einiger tech-nischer Schwierigkeiten am Anfang lief, dank der mehr-fachen APFEL - F - Rufe, am Ende doch noch alles glatt und der Film berzeugte mit Humor und talentierten Darstellern. Die Handlung der Produktion war dem Mot-to Space des Abends angepasst und somit wunderte sich auch kaum jemand ,als Frau Lange einen Auer-irdischen als ihren Sohn adoptierte. Dieser nutzte sei-ne bernatrlichen Krfte um so Manches in unserem sonst eher langweiligen Alltag durcheinanderzubringen. So wurde zum Beispiel Herr Mller darauf hingewiesen, sich einen ordentlichen Job zu suchen ,und Herr Bielinski sollte doch bitte endlich bei Mutti ausziehen. Mehr mch-te ich an dieser Stelle jedoch erst einmal nicht verraten. Nachdem sich dann alle die Lachtrnen aus dem Gesicht gewischt hatten, folgten die ersten beiden Hhepunkte des Abends: Die Vergabe des Oskars fr den Schler des Jahres und des "Lwen-Oskars". Auch hier sorgten die Nominierungsvideos fr einige herzhafte Lacher und so war auch niemand berrascht, als Esra Lenz aus der 12. Klasse den "Schler des Jahres-Oskar" fr seine beson-deren Leistungen rund um die Schule bekam. Christian

    ber Auerirdische, schwarze Eichhrnchen und den Jamaica-Man

    Seite 16

  • Layritz, ebenfalls Schler der 12. Klasse, lobte Esras ex-tremes Engagement im medialen Bereich sowie die all-seits bekannte Jamaica-Party fr die fnften und sechs-ten Klassen unseres Gymnasiums, die ihn auch als den Jamaica-Man berhmt werden lie. Aber nach dieser kurzen Entspannung begann die Aufregung erneut: Wer wrde den "Lwen-Oskar" erhalten? Neben Frau Totzau-er und dem Schwarzen Eichhrnchen, alias Herr Wiewi-orra, hatte Marek Bernacki ganz allein die Schlerehre zu verteidigen. Dennoch setzte er sich mit seiner beson-deren und einzigartigen Persnlichkeit durch und erhielt somit die begehrte Trophe. Dann hie es fr alle kurz Luft holen, whrend dass Schler-Caf MacDuff fr al-lerlei galaktische Erfrischungen und diverses Fingerfood sorgte. Doch natrlich konnte man in dieser Zeit auch das bereits Gesehene reflektieren oder diskutieren. So auch Herr Kellner, der mir gern ein paar Fragen beant-wortete. Er erklrte mir zum Beispiel, dass er vor allem den "Schler des Jahres-Oskar" sehr schtzt, da dieser die Leistungen von Schlern wrdigt, die sich in beson-derem Mae fr die Schule engagieren. Zudem sprach er ein groes Lob fr das "Oskar-Team" aus, da die dies-jhrige Veranstaltung sich deutlich von denen der vori-gen Jahre abhebe und somit eine deutliche Steigerung aufweise. Auch die Idee ,die Veranstaltung erstmals un-ter einem Thema stattfinden zu lassen, gefalle ihm aus-gezeichnet. Christian Layritz war ebenfalls der Meinung, dass das Team damit ein enormes Ma an Kreativitt bewies und man das Motto unbedingt weiter fortsetzen sollte. Dann ging es aber schon wieder mit einem musi-kalischen Beitrag weiter. In prchtigen Kostmen und mit kunstvoll gestalteten Gesichtern und Frisuren verzauber-ten uns die Darsteller aus dem Musical Nebelkind mit ihrem Abschlusssong. Und pltzlich liefen auch schon wieder die Nominierungsvideos fr den "Team-Oskar". Das Technik -Team berzeugte dabei auf ganzer Ln-ge, denn auch wenn sie sich sonst eher im Hintergrund halten, sollte man die Arbeit ,die sie leisten, keinesfalls unterschtzen. Und auch der "Ehrenoskar" kam dies-mal in technisch versierte Hnde. Alexis Rinaldoni und Eric Ebel freuten sich ebenfalls, dass ihre Arbeit an der Schule in diesem Mae gewrdigt wurde und riefen zu-gleich alle Schler mit technischem Interesse dazu auf, ihr ins Leben gerufenes Medienportal weiterzufhren. So klang der Abend dann entspannt aus und man konn-te in der untergehenden Sonne den Heimweg antreten.

    von Andrea Klaus

    Seite 17

  • Ein Virus geht umEs ist unglaublich. Jedes Jahr infizieren sich mehr und mehr Menschen mit diesem ber-aus heimtckischem Virus. Hat man ihn einmal so wird man ihn nicht mehr los. Er ist leicht bertragbar und man kann mehrmals an ihm erkranken. Die Rede ist vom so genannten Bautzenvirus. Seit mehr als fnf Jahren ist der Chor herzlich nach Bautzen zum Chorleiterse-minar eingeladen. Wie der Name schon sagt, ist es ein Seminar fr angehende und bereits wirkende Chorleiter. Sie wollen sich weiterbil-den. Nun lsst sich Luft schlecht dirigieren, und so werden jhrlich viele Chorsnger in der ersten Februarferienwoche zum mitsingen ge-beten. Chormitglieder, Chorstammgste und weitere sich am Singen erfreuende Schler unserer Schule fahren dieses Jahr mit. Mit 27 Bautzenfans geht s am Sonntag mit dem Zug los. Wir werden singen, lachen, bermdet sein- essen, trinken und Hunger haben- lau-fen, lungern und Singposition einnehmen- also bitte entschuldigt, wenn wir in der zweite Fe-rienwoche nicht ganz so ansprechbar sind und der Zeit noch etwas hinterher schwelgen.

    von Marek Bernacki

    Der Mitteldeutsche

    RundfunkAm Montag, dem 11. Januar 2010, besuchten wir,

    die Schler des knstlerischen Profils mit Frau Tot-

    zauer und Frau Alltag den MDR in Halle.

    Seine Erstgrndung fand schon vor circa 86 Jahren, also

    1924, statt. Dieser Besuch war fr uns deshalb so interes-

    sant, da unser Profilunterricht sich gerade mit dem Thema

    Hrspiel beschftigt und wir so die Mglichkeit hatten, eine

    Menge dazuzulernen. Whrend einer Fhrung erfuhren wir,

    dass der Rundfunk nicht nur einen, sondern gleich mehrere

    Radiosender beinhaltet, unter anderem Jump, MDR Sputnik

    und MDR Figaro. Nach dem Rundgang durch einen Teil des

    Gebudes wurden wir in einen besonders ausgestatteten

    Raum zum Aufnehmen von Hrspielen gefhrt. Dieser ist so

    gestaltet, dass nur eine (beeindruckende!) Nachhallzeit von

    einer Sekunde vorhanden ist. Dort erhielten wir viele Tipps,

    die wir nun fr unsere eigenen Hrspiele nutzen knnen. Au-

    erdem war es uns mglich, einen Fundus aus Gestaltungs-

    mitteln fr Hrprojekte anzuschauen, der uns manches Mal

    zum Staunen brachte. Zum Beispiel diente eine alte Blechba-

    dewanne als perfekter Ort, um eine Szene in einem U-Boot

    nachzustellen. Diese Wanne wurde unter anderem fr das

    Hrspiel von Jules Vernes Voyages au centre de la terre ge-

    nutzt. Nachdem wir mit viel Geschrei eine Schallkabine auf

    ihre Funktionalitt getestet hatten, wurde unsere Gruppe

    aufgeteilt. Ein Teil besuchte ein Aufnahmestudio des MDR

    Jump, der andere MDR Sputnik. Hier war es uns mglich,

    hautnah bei einer Live-Aufnahme im Radio dabei zu sein.

    Es war ein sehr schner Ausflug, der uns viele neue Eindr-

    cke vermittelt hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

    von Johanna Mller, 8/1

    Schne Gre an unsere Schule von einem Ehe-

    maligen! Macht weiter so! Ihr seit schwer zu

    toppen!

    von FlowerBauer am 14.12.2009

    hallovon hall

    o am 15.12.2009

    Liebe Gre an die die mich kennen !

    von Sunny am 11.01.2010

    Ich liebe Julius Richter sehr aber er mich? Ps.: in Hoffnung die Unbekannte.von der Unbekannten am 04.02.2010

    Seite 18

  • Geschichte im Museum

    Krzlich besuchten wir, die Klasse 7/3, das Museum im Barockschloss Delitzsch. Anlass war das spannende Thema Stadt im Mittelalter. Und da Delitzsch ber eine sehr gut erhaltene Alt-stadt verfgt, wollten wir uns natrlich nicht nur mit Lehrbuchinfos begngen, sondern direkt vor Ort informieren. Zur Vorbereitung trugen wir jede Menge Fragen zur Stadt- und Schlossgeschichte zusammen, ausreichend fr mindestens noch ei-nen zweiten Besuch: von z.B. A wie Alltagsleben ber G wie Gefngnis und S wie Schlossbe-wohner zu Z wie Znften der Handwerker. Au-erdem frischten wir unser Wissen zur Stadtge-schichte aus dem Mittelalterprojekt aus Klasse 6 auf. So konnte Herr Geisler, Museumsleiter des Schlosses, in seiner Fhrung auf uns wissbegieri-ge Schler bauen und uns viel Neues in anschau-licher Form schildern. Dazu sahen wir uns zuerst ein Stadtmodell Delitzschs aus dem Jahr 1629 an, da in jenem Jahr jede kurschsische Stadt modelliert werden musste. Er erklrte uns unter

    anderem die Herkunft des Namens Delitzsch, der auf eine slawische Burg, die auf einem Hgel stand, zurckzufhren ist: Delce heit soviel wie auf dem Berg/Hgel. Auerdem erfuhren wir, dass die Stadt unmittelbar an der Alten Salzstrae von Halle kommend gegrndet wurde, an einer flachen Stelle des Lobers, an der ein bergang (Furt) erbaut wurde. Uns blieb trotz der vielen Nachfragen noch etwas Zeit, die vielen Treppenstufen des Schlos-sturms zu erklimmen, die Ausstellungsstcke zu betrachten und einen tollen Rundblick ins Delitz-scher Umland zu genieen sowie die prachtvoll res-taurierten Rume aus der Zeit der Herzogin- Witwe von Sachsen-Merseburg zu erkunden. Dies war ein wirklich interessanter Museumsbesuch und sicher nicht der letzte in unserem Geschichtsunterricht!

    GreEure von

    von Luka Kuljanac, Maximilian Groe, Klasse 7/3

    Hallihallo, es ist immer wieder eine Freude,

    die Entwicklungen an unserer Schule zu verfol-

    gen - vor allem im medialen Bereich hat sich Ei-

    niges getan. Da wnscht man sich glatt noch mal

    drei/vier Jahre jnger. Wir werden uns aber si-

    cher bald mal wieder blicken lassen. Alles Gute,

    viel Kreativitt und Schaffenskraft weiterhin.

    Bis bald, viele Gre, die "Zwieners" ;)von Max&Flori am 19.02.2010

    Ich gre den lieben Menschen, der mir heu

    te

    meine Handschuhe im Zug hinterher gebr

    acht

    hat. Ein dickes fettes Dankeschn dafr!

    von Eric am 19.02.2010

    wenn es etwas auf der welt gibt, dass ich wirk-lich liebe und auch bis ans ende meiner tage lieben werde, dann ist das bockwurst mit senf

    von Anti-Ketchup am 06.03.2010

    Wir gren alle vom Kunstsymposium!von Podcast am 26.03.2010

    Seite 19

  • Samstag morgen 6:50 Uhr, Laptopzeit: 15:12 Uhr,

    ein ganz normaler Tag.... Doch was ist denn das? In

    der Schule brennt noch Licht!

    Die Nachtschwrmer, die sich da noch in der Schule aufhal-

    ten, sind wir, die Schler und Schlerinnen der KuLk s an

    unserer ehrwrdigen Lehranstalt. Ganze 13 Stunden arbei-

    teten wir an unseren Werken. Die ganze verdammte Nacht!

    Zuckers verbreiteten wir unsere Kreativitt und stellten

    auf diese Weise das gesamte Schulhaus auf den

    Kopf (hinterher haben wir aber aufgerumt...^^).

    Doch bevor es richtig anfangen konnte, wurde

    erst einmal frstlich gespeist. Das Buffet errichte-

    te sich fast von selbst, da jeder eine schsische

    Kstlichkeit mitgebracht hatte. Butterbemmen,

    Vita Gola und Gardoffelsalad mit Wienern standen

    bereit und fanden bei allen groen Anklang. Doch

    nicht alle nahmen an dem Festmahl teil, aufgrund

    des alljhrlichen Weihnachtskonzertes beglckten wir, als

    Chormitglieder die anderen KuLker erst ein wenig spter

    mit unserer Anwesenheit. Gestresst aber glcklich strz-

    ten auch wir uns schlielich in die Arbeit. Whrend die

    Ganz-groen mit Mr. Wiewiorra, also unserem Schwarzen

    Eichhrnchen, bereits Malerei betrieben, versuchten sich

    die Richtig-KLEINEN mit der hohen Kunst der Druckgra-

    fik anzufreunden. Eine riesen Sauerei! Wie sich, hinterher

    herrausstellte, kann man die Farbe, die benutzt wird we-

    der von den Hnden und schon gar nicht aus dem Gesicht

    oder den Klamotten entfernen. Mist! Die alten Hasen

    malten in der Zwischenzeit im Stuhlkreis. Hierbei bestand

    die Schwierigkeit darin, dass man nach kurzer Zeit das

    Bild seines Nachbarn bernahm und an diesem weiter

    arbeitete. Trotz einiger Probleme, wie z.B. aufgeschnitte-

    ner Finger, Chemikalien in den Augen oder Schlafmangel,

    gelang es am Ende dann doch allen beschauungswrdige

    und vor allem kreative Arbeiten zu schaffen. Bei einigen

    war die Aussage dieses Ding lebt nicht ganz unberech-

    tigt. Zum Beispiel das Podcast-Team wirkte an der me-

    diatisierten Aufzeichnung unserer nchtlichen Erlebnis-

    se krftigst mit und hielt diese schnen Stunden fr die

    Nachwelt fest. Allerdings funktionierte der geplante Streich

    wer abkackt, wird angemalt! nicht in dem Sinne, den wir

    uns erhofft hatten, da alle, wenn sie schliefen, dies mit of-

    fenen Augen taten. Um 8:00 Uhr sollten dann eigentlich

    unsere liebe Erzeugerfraktion erscheinen, jedoch kamen

    manche mit ziemlich unausgeschlafenen Gesichtern, das

    jedoch ist ein anderes Thema. Jedenfalls war das Essen

    lecker, die Nacht lang, aber ein erlebenswertes Ereignis

    in unseren noch von Unerfahrenheit geprgten Leben,

    das niemals ohne unseren Wiwi htte stattfinden kn-

    nen! Ein Hoch auf alle KuLker und unser Eichhrnchen.

    von Caroline Bttner

    Kulks wirken

    bei nacht

    Seite 20

  • Ein ganz nomaler Tag bei -der Podcast AG

    Wie luft so ein Tag bei der Podcast-AG ab? Was passiert dort? Reporter sind unterwegs. Donnerstag. 15:00 Uhr. Die 8. Stunde (bzw. der 4. Block, wie man ja nun sagen muss), ist vorbei, und so langsam trudelt das Podcast-Team ein. Die ersten maulen schon rum, dass sie Hunger haben: Wo ist Steffen?, ist da die naheliegendste Frage. Herr Wiewiorra ist entweder noch mit Herrn Mller im Gesprch oder eine paffen. So, was steht heute an?, fragt Alexis erwar-tungsvoll in die Runde. Er leitet den Nachmit-tag mit der To-Do-Liste ein, die gemeinsam erarbeitet wird. Wie so oft jedoch kommt erst mal kaum einer in Schwung. Ich hab Hun-ger, hrt man aus einer Ecke. Steffen, der grad angekommen ist, erbarmt sich und holt Dner fr alle. Nun trudelt auch Tim ein, ver-schwitzt und stinkend vom Sportunterricht. Gemeinsam wird nun festgelegt, was heute oder in nchster Zeit gefilmt, geschnitten, vertont oder verffentlicht wird. Dann ver-geht auch der ganze Nachmittag mit produk-tiver Arbeit. Meistens ist etwas Flash-Bubb-le-Spiel notwendig, um das Rad zum Drehen zu bekommen, doch dann luft es meistens gut. Alle schneiden eifrig, diskutieren ber Montage oder lachen ber das verzogene Gesicht eines Lehrers bei einer bestimmten Videoeinstellung! Solange es Themen gibt, ber die das Podcast-Team berichten kann und die die Zuschauer auch interessieren, und solange es Leute gibt, die sich diese

    KommentarePodcastteam forever!!!! Ihr seit Spitze!!!

    von Mia am 03.03.2010...so schlimm ist es nun auch wieder nicht :Dvon Tim am 06.03.2010

    Arbeit machen, solange luft die Arbeit beim Podcast Team auch gut und ein angenehmes Klima ermglicht auch eine gute Arbeit. Viel-leicht willst aber du ja dazu beitragen? Falls ihr - als Zuschauer der Podcasts - Vorschlge habt, was man besser machen knnte, so schreibt es in den Kommentarbereich des Medienportals und teilt es uns so mit: Dasselbe gilt fr The-menvorschlge. Solltet ihr vielleicht mitmachen wollen, meldet euch donnerstags nach der 8. Stunde in der Werkstatt (Diesterweg 32) oder per Email an [email protected] Solltet ihr an der Coolness der Podcast-AG-Mitglieder zweifeln, so gebt doch mal oben in der Suche Vorstellung ein (ohne Anfhrungs-zeichen)! Vergesst auch nicht, dass ihr Verbes-serungsvorschlge fr das Medienportal selbst auch einreichen knnt, indem ihr ganz unten auf Betaprogramm klickt! Weiterhin viel Spa beim Schauen der Podcasts

    von Alexis Rinaldoni

    Seite 21

  • Epik

    Es war einmal eine keine Blaumeise, die hie Federbraus. Federbraus hatte einen Vater, eine Mutter, einen Bruder und eine Freundin, die Schwalbe. Die beiden hatten sich erst letz-tens kennen gelernt. Eines Tages, an einem Oktobermorgen, als Federbraus aufwachte, da war es so laut, dass die Rinde von den Bumen fiel. Federbraus flog hinaus um zu schauen, was passiert war. Boha, echt cool , staunte er. So viele laute Vgel habe ich noch nie gesehen! Er flog zu seinen El-tern und erzhlte von seinem Erlebnis und fragte schlielich, warum da so viele Vgel waren. Doch seine Eltern hatten wie ganz oft keine Zeit fr ihren Sohn. Federbraus flog zu seiner Freundin Selda. Selda wusste sofort die Antwort auf Feder-braus Frage und entgegnete: Das waren Zugvgel, die du da gesehen hast. Was sind Zugvgel?, fragte Federbraus. Selda sagte: Das sind Vgel, die um diese Jahreszeit in den Sden fliegen, weil es ihnen im Winter hier zu kalt ist. Fe-derbaus verstand das zwar immer noch nicht, aber meinte: Dann packe ich schon mal meine Vogelplanschhose ein und du kommst selbstverstndlich mit. Selda wollte ihm gera-de noch sagen, dass das nicht ginge, aber Federbraus war schon weg, denn er wollte so schnell wie mglich seinen Rei-sekoffer packen. Mama, Papa!!!, rief er, wir fliegen in den Urlaub! Das hre ich ja zum ersten Mal, dachte Papa. Wir mssen in den Sden fliegen. Als er das sagte, hatte wieder niemand Zeit fr ihn. Er flog nochmals zu Selda, aber,nanu?

    Da hing nur noch ein Zettel und auf dem stand: Lieber Fe-derbraus, ich musste leider auch in den Sden mit meinen Eltern fliegen. Doch du kannst nicht mit, weil du kein Zugvo-gel bist. Es tut mir Leid, bis nchstes Jahr, Deine Selda!!!Traurig flog Federbraus zurck nach Hause und wein-te. Doch dann hatte er eine Idee. er schrieb einfach einen Brief an Selda. In dem stand so ungefhr, dass er sie ver-misse und dass er traurig sei und sich schon auf den Frh-ling freue. Von da an schrieben sie sich Briefe und blieben so (schriftlich) in Kontakt- dank der fleiigen Vogel- Post.

    Es war einmal eine Prinzessin die in eine silberne Schlange verzauberte wurde. Nur der dicke Riese konnte sie erlsen, indem er drei Aufgaben lste.

    Als erstes musste er ein unwegsames Gebirge berwinden. Dies war sehr schwer, da er wegen seine Gre stndig von den steilen Hngen abrutschte. Es dauere Tage, bis er endlich oben war. Die zweite Aufgabe bestand darin, auf dem Gipfel ber einen silbernen See zu laufen. Der Riese lief sofort los, aber er plumpste immer hinein. Er dachte: Es ist aussichts-los, ich werde es nie schaffen. Er wollte gerade aufgeben, als pltzlich eine Fee auftauchte und sprach: Liebster Riese, du musst der Prinzessin helfen! er Riese entgegnete: Natr-lich will ich der Prinzessin helfen, aber ich komme nicht ber den See. Da sagte die Fee: Aber liebster Riese, deswegen bin ich doch hier. Da wundert sich der Riese: Wie willst du mir helfen? Vielleicht, indem ich dir ein Boot schenke. Das wrdest du tun? Aber klar doch. Und als sie das aussprach, stand sofort ein Boot vor ihm. Nun kam er ber den See. Es

    gibt nur noch ein Problem, sagte sich der Riese. Die dritte Auf-gabe, sie wird noch schwerer sein. Pltzlich sprach donnernd eine Stimme: Du wirst die dritte Aufgabe nie lsen. Wie-so? Ich habe bis jetzt alle Aufgaben gelst und werde diese Aufgabe auch lsen! Die Aufgabe war, einen Wald, welcher mit Dornen berseht war, zu berwinden. Der Riese rief: Wie soll ich das schaffen? Ich habe gar kein Schwert! Da fiel ein Schwert vom Himmel. Er nahm es sofort und rannte gerade auf die Hecke zu und schlug mit dem Schwert auf sie ein. Was war das? Die Hecke verschwand und eine wunderschne Prin-zessin stand vor ihm. Sie sprach: Bist du der, der mich geret-tet hat? Ja, ich bin es. Na, du siehst ja nicht gerade gut aus. Aber du hast mir das Leben gerettet, deshalb bekommst du mich zur Frau. Und sie heirateten noch am gleichen Tag und lebten glcklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

    Der Vogel, der gern reisen wollte

    Die verzauberte Prinzessin und der Riese

    von Hanna, einer zuknftigen Schlerin

    von Lisa Roos, Klasse 6/1

    Seite 22

  • Buchprojekt

    NIE MEHR

    Nie mehr auf den Zug warten mssen,um endlich anzukommen.Nie mehr die Nchte um die Ohren schlagenum glcklich zu sein.

    Das war eine Zeit ohne Verstand.Verstehen kann man nicht.Verstand, Verstehen und Leben,das wre alles gewesen.Doch so war es nicht.

    Die tiefste Innigkeit zweier Fhlenden.Opfer gebracht,Leben verloren,Liebe missbraucht.

    Und morgen passiert alles noch einmal.

    WIR

    So fremd,obwohl ihr doch so unzertrennlich wart.Alles freinander getan,Nie wieder anderen nahe sein.

    Die Wochenenden gehrten euchund ihr tatet Dinge,die ihr lieber httet lassen sollen.Wenn man euch so sah,konnte man neidisch werden.

    Jetzt steht ihr nebeneinanderund traut euch nichtdem Anderen in die Augen zu schauen.Jetzt seid ihr euch fremd gewordenund seid so feige,dass es sich nicht mehr zu streiten lohnt.

    Dabei wart ihr die besten Freunde.

    MONSTER

    Ein Br.Gro und dominant.

    Braun und schn.Der Br kann jagen,

    rennen undAngst machen.

    Und dabei sieht er immer elegant und lssig aus.Bren werden zu kleinen Monstern,

    wenn man genauer hinsieht.Und dabei reicht

    einBlick und Menschen, die ich mochte,

    werden zumonstrsen

    Bren.

    Die Gedichte sind dem Buch "Du bist, ich werde, wir werden gewesen sein", angefertigt von Caroline Bttner und Anna Schfer im Fcher verbindenden Grundkurs Medien-Kompetenz, ent-nommen.

    Seite 23

  • Lyrik

    Sehnsucht

    Du schaust aus dem Fenster rausein von der Sonne gelb-beleuchtetes Hausdem Anschein nach knnte Sommer seinaber das ist es nicht ...khle Luft zieht durchs Fenster rein.

    Die kahlen Bume scheinen Leertreiben sie vielleicht gar nicht mehr?Ob nun endlich Frhling naht?Nimmt er Umwege auf seinem Pfad?

    Das kalte Wei ist nun gengewie des Winters alte Lgevon einer Welt in wei-graudas ist sie gewiss nicht, schaut man genau.

    Frhlingsvgel zwitschern in der Baumkronmit dem ein oder anderen schiefen TonKommt der Frhling bald?Dem Anschein nach schon ...

    von Sandra Kunze

    Seite 24

  • 11 Deutsch 1 auf Reisen

    Es ist fast so, als wre das Ganze geplant: fnf Uhr frh stehen ein Bus, drei Lehrer und 17 Schler mutterseelen allein vor unserer ehrwrdigen Anstalt, doch was haben sie vor? Um es fachlich korrekt auszudrcken sind sie gerade auf dem Weg zu einer fnf- tgigen Bildungsreise in unser wunderschnes bersee- Nachbarland Grobritannien. Doch in diesem Mo-ment denkt niemand an Fish and Chips und groe rote Doppel-decker- Busse, sondern nur an den viel zu kurzen Nachtschlaf, den alle im Bus auf dem Weg zum Flughafen Berlin- Schne-feld nachholen wollen. Nach eventuell zwei Stunden Fahrt, sind alle mehr oder minder munter und bereit zum Check-In. Danach heit es warten. Und warten. Und warten. Endlich auf dem Weg zum Flugzeug packt die Nervositt dann doch einige der Deutsch- Leistungskursler, doch nach einer Stunde Flug ist alles relativ schmerzfrei berstanden und nach einer weiteren Busfahrt ist man schlielich in London angekommen und be-zieht das Hostel. Nachdem man es sich mehr oder minder in den Zimmern gemtlich gemacht hat, geht es fr einige auch schon zum ersten Besichtigungspunkt los: zur Tower Bridge. Dort schaut man sich die Technik und den atemberaubenden Rundblick ber London an, schiet Fotos und geht schlielich weiter London zu erkunden. So geht es auch am Dienstag den ganzen Tag mit der Tube durch London. Man sucht, besichtigt und shoppt. Am Mittwoch ist dann die Geschichte der Oxford Universitt und Shakespeares Geburtssttte fr Frau Stefani-ak, Frau Schulze, Frau Becker und natrlich auch fr 17 Sch-ler interessant. Man sieht, wo Shakespeares Familie schlief, a und das Beisammensein genoss. Nach zwei Stunden Busfahrt ist man wieder in London und nach so einem anstrengenden Tag hat niemand mehr etwas anderes im Sinn als essen und schla-fen. So kann man am nchsten Tag gestrkt und frohen Mutes zu Madame Taussuds aufbrechen. Dort warten auch schon George Clooney, Orlando Bloom und Keira Nightly geduldig, um sich mit den Besuchern fotografieren zu lassen. Nachdem alle Stars ge-sehen und bestaunt sind, ist Freizeit bis zum Mittag angesagt, dann will man zusammen zum London Dungeon gehen. Dort an-gekommen wird ein Gruppenfoto geschossen, das Besondere, die Lehrer sind gekpft und die Schler wrgen sich gegenseitig. Mit dem Kommentar: ,,Das ist doch schn fr die Abi- Zeitung., nimmt es Frau Stefaniak mit. Nach einer gruseligen Stunde macht man sich gleich wieder auf den Weg. Der letzte Programmpunkt ist das London Eye. Nach der Fahrt beschftigen sich kleine Sch-lergruppen noch individuell in London. Am Freitag sind zwar alle etwas traurig, dass es nun nach Hause geht, doch freut man sich auch auf zu Hause. Und nach zwei Stunden Busfahrt, einer Stun-de Flug und zwei weiteren Stunden Busfahrt ist man wieder in Delitzsch angekommen und nach einer schnellen Verabschiedung will jeder nur noch in sein Bett. So ist die Kursfahrt nach Lon-don zu Ende, und weiterempfehlen knnen wir sie auf jeden Fall.

    von Caroline Bttner

    Seite 25

  • Comenius

    Am Donnerstag, dem 27. 05. 2010 war es soweit...75 Schler und Lehrer aus Spanien, Estland, der Trkei, Ir-land und natrlich aus Deutschland fanden sich im Rahmen des Comenius-Projektes in der Schenkenberger Pfarrscheu-ne zusammen, um gemeinsam zu speisen, den Klngen der A cappella-Band Ein Bass, vier Bsser zu lauschen und selbst zu singen und zu tanzen. Man sah ausgefalle-ne Dancemoves und weltbekannte Choreographien, z.B. bei den allseits bekannten Liedern Hey Macarena oder The Ketchup Song, die besonders deutlich machten, dass Lndergrenzen in diesem Fall berhaupt keine Rolle mehr spielten. Auch die Lehrer lieen sich zu dem ein oder an-deren Scherz oder Tnzchen hinreien, was den Abend fr manchen Schler erst so richtig zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lie. Der 16-jhrige Cassidy aus Wicklow, Irland, kam aufgrund des Projektes das erste Mal nach Deutschland. Er erzhlte, dass er seinen Gastbruder Paul sehr mag und die Zeit hier uerst interessant findet und geniet. Auch die beiden Trkinnen Bra und Nilgn waren begeistert von Deutschland und den vielen aufregenden Ak-tivitten, die hier jeden Tag stattfanden. Nur das Wetter war ihnen dann doch zu kalt fr Ende Mai. Dieses Problem hatte auch Anna aus Ferrol in Spanien. Das 15-jhrige Mdchen nahm vor allem am Comenius Projekt teil, um zu reisen, verschiedene Lnder zu besuchen und andere Sprachen zu

    lernen. Dabei halfen wir ihr, indem wir unser Interview auf Englisch fhrten, auch wenn sie der Meinung war, Spanisch wre gar nicht so schwer. Der Estlnder Reino, 14, nahm ebenfalls unter diesen Gesichtspunkten am Projekt teil. Er konnte sogar schon ein deutsches Wort sagen: Tschss, dass sagte er aber erst spter. Genauer gesagt, nachdem er uns etwas ber die schne Landschaft seines Heimat-landes erzhlt hatte. Doch auch er kam nicht umhin von Deutschland und natrlich unserer Schule im speziellen, beeindruckt zu sein. So nahm der Abend seinen Lauf, bis gegen zehn Uhr langsam alle nach Hause gingen. Nur ein paar blieben brig, um Ordnung zu schaffen. Der Deutsch-leistungskurs von Frau Stefaniak half hierbei in besonderem Mae mit und sollte daher meiner Meinung nach auch an dieser Stelle Erwhnung finden. Auch Freitag befand sich unsere Schule abermals im Ausnahmezustand, als das Schlercaf Mac Duff und einige Freiwillige die Bewirtung der Schler bernahmen. Hierzu wurden zweihundert Brt-chen geschnitten und geschmiert, wobei auch einige Finger fast eingebt wurden. Dennoch verlief dann alles glatt und nach einem nochmals aufregenden Wochenende fr die Gastfamilien kehrte am Montag, nach der Abreise un-serer Gste, schon fast wieder die Normalitt ein. Leider.

    Dia duit!, Hoeldin!, Hola!, Tere Tulemast Saksamaale!, Hallo!...

    Seite 26

    von Caroline Bttner & Andrea Klaus

  • Seite 27

  • Ein oscar f rs

    cham leon

    Seite 28

    Montag, 19. April 2010Herr Wiewiorra macht mich per Mail auf eine Website auf-merksam: www.jugendjournalistenpreis.de. Ob das nicht was fr uns wre, hat er gemeint. Nach unserer Bewerbung beim Zeit-Wettbewerb um die beste digitale Schlerzeitung knn-ten wir es ja auch mal hier versuchen. Gesagt, getan. Nach dem Lesen der Bewertungskriterien fr den Jugendjournalis-tenpreis 2010 mache ich mir allerdings keine groen Hoffnun-gen, flle aber dennoch - mehr nebenbei - das Anmeldefor-mular aus. Schnell habe ich diesen Schritt wieder vergessen.

    Donnerstag, 27. Mai 2010Es ist wieder mal PodcastAG, so wie jeden Donnerstag. Zwischen all dem blichen Gewusel in der Werkstatt kommt Herr Wiewiorra auf mich zu, mit einem Brief in der Hand. Von der Jugendpresse Sachsen e.V. und dem Staatsministerium fr Kultus. In dem ziem-lich unpersnlichen Standardbrief, der einem Massenverteiler zu entspringen scheint, werden wir, das Team der Chamleon, zur Verleihung des schsischen Jugendjournalistenpreises 2010 ein-geladen. Ausgerechnet am Samstag nach der Oskarverleihung, und dann auch noch im 132 Kilometer entfernten Mittweida. Da trsten auch nicht das angebrisene kostenlose Buffet und die Viel-falt der angebotenen Workshops, von Wie schreibe ich eine Re-zension bis hin zu professioneller Gestaltung eines Titelblattes. Da sich unsere Chamleon in diesem Jahr erst neu gegrn-det hatte, haben wir nicht so eine Flut von Artikeln, wie manch andere Schlerzeitung. Die Einbeziehung politischer, jugen-drelevanter Themen des auerschulischen Bereichs oder Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel Magersucht und Dro-genprobleme, findet man in der Chamleon auch nicht, wobei dies doch genau die Bewertungskriterien sind. Also, lange Rede kur-zer Sinn: Die Fahrt dort hin lohnt sich nicht fr uns. Wir sagen ab.

    Mittwoch, 03. Juni 2010Wieder mal voll beschftigt mit dem Drehen von LIG hngen wir sowieso in der Schule ab und treffen - wie sollte es auch anders sein - den Herrn Wiewiorra. Der erzhlt uns doch glatt, er htte 'nen Anruf bekommen aus Mittweida. Wir sollten es uns doch noch mal berlegen, ob wir nicht vielleicht doch vorbeikommen. Die Frau am Telefon drfe ja nichts verraten, jedoch wrde sich unser Kom-men fr uns lohnen. - Na hoffentlich nicht nur wegen des Buffets!

    Samstag, 12. Juni 2010 9:06 Uhr. Wir, die drei frisch gebackenen Oskar-Gewinner, ma-chen uns auf den Weg nach Mittweida. Marek, Chefredakteur der Chamleon, hat fr Alexis und mich leckere Sandwiches gemacht. 10:52 Uhr. Dort angekommen, betreten wir das Gebude der

    Hochschule Mittweida. Ziemlich voll alles, haufenweise jun-ge Schler verschiedenster Klassenstufen, die mit ihren Leh-rern angereist sind. Wir melden uns an und bekommen Pltze in der zweiten Reihe des Hrsaales zugeteilt. Der Andrang ist so gro, dass die Hlfte der Leute in einem zweiten Hr-saal der Veranstaltung per Video-Liveschaltung folgen muss. Zu Beginn sprechen einige hochkartige Leute bedeutungsschwe-re Worte, darunter auch Prof. Dr. Roland Wller, Staatsminister fr Kultus und Sport, oder der Chefredakteur der Schsischen Zei-tung. Die Preisverleihung beginnt schon mit einer berraschung fr uns. Die selbstgebauten Pokalfiguren, die auf die bergabe an ihre Gewinner warten, werden von der Moderatorin prompt als SchlerzeitungsOscars bezeichnet. Wenn das kein Zufall ist!

    Als die Moderatorin die Vergabe des Frderpreises ONLINE an-kndigt, werde ich hellhrig. Auf einmal spricht sie von einer Schule mit Podcasts, Videos und Hrspielen, die auf einer Platt-form mit der Schlerzeitung erscheinen. Dabei wird die Interak-tion der Leser/Zuschauer ber soziale Netzwerke gelobt. Das kommt mir sehr bekannt vor! Und tatschlich: Der Jugendjourna-listenpreis 2010 in der Kategorie Onlinejournalismus geht an die Schlerzeitung "Chamleon" des Christian-Gottfried-Ehrenberg Gymnasiums! Wir erhalten den Frderpreis Online, der von der Leipziger Internetzeitung (L-IZ.de) verliehen wird. Dieser beinhal-tet 150 Euro fr die Schlerzeitung, die wir fr den Druck der jhrlich erscheinenden Printausgabe gut gebrauchen knnen, sowie die bernahme der Hosting-Gebhren bis 60 Euro und ein Seminar zum Thema Onlinejournalismus an unserer Schule. Freudig nehmen wir nun unseren dritten Oskar innerhalb der letzten 24 Stunden entgegen. Nach einer kleinen Strkung am Buffet (wobei Mareks Sandwiches leckerer waren als die an-gebotenen Schnitzelbrtchen ;-) machen wir uns wieder auf in Richtung Heimat. Schlielich mssen wir unseren doppelten Sieg bei der Mojito-Party vom Schwarzen Eichhrnchen feiern.

    von Eric Ebel

  • Seite 29

    Heisses Match

    um den PokalWie in jedem Jahr fand auch 2010 wieder unser traditionelles Volleyball-schulturnier statt. Dieses Mal kmpften drei Kurse der elften Klassen und fnf Kurse der zwlften Klassen um den hei begehrten Schulpo-kal. Und gekmpft ist genau der richtige Ausdruck fr das, was auf den drei Feldern im Berufsschulzentrum Delitzsch geschah. Mal gewann ein Kurs haushoch, dann war es ein Sieg, bei dem ein Punkt entschied. Bei einigen Kursen spielten die Tutoren oder andere Lehrer mit, um den ein wenig unterbesetzten Kurs zu untersttzen und die Chancen auf den Sieg so etwas zu vergrern. Im Falle des 12er Chemie Kur-ses von Frau Lange ging diese Methode auf. Nachdem alle Spiele ge-spielt waren, standen sie eindeutig als Sieger fest. Der zweite und der dritte Platz gingen an den Englischkurs von Frau Kapitza sowie den Kunstleistungskurs von Herrn Wiewiorra. Doch auch die elften Klassen lieen sich zumindest nicht ganz abschlagen, den vierten Platz zumin-dest erreichte der Deutschleistungskurs von Frau Stefaniak. Doch auch um die letzten Pltze hatten die Kurse hart kmpfen mssen. Am Ende lagen nur wenige Punkte zwischen dem fnften und dem achten Platz. Aber niemand sollte traurig sein, denn zumindest fr die 11er gibt es im nchsten Jahr noch eine Chance auf den hei begehrten Schulpokal.

    von Caroline Bttner

  • Sch lerwettbewerbe

    Da gibt es so viele Bcher mit guten Ratschlgen, Kalenderbltter, Sprche in Keksen und, und, und. Sie alle wen-den sich mit Weisheiten aus ganz unter-schiedlichen Bereichen an uns. Auf der Rckseite meines Kalenderblattes fand ich neulich: Das, was jemand braucht, um seinen Weg whlen zu knnen, ist Wissen (soll Brecht gesagt haben). Doch reicht Wissen allein aus, um Entscheidungen treffen zu knnen? Sicherlich nicht. Den-noch sind viele Schler unserer Schule darum bemht, ihre Zeit zu nutzen, sich ein umfassendes Wissen anzueignen und dieses mit Ttigsein und Erfahrung zu verbinden. Ein Beleg dafr ist die Teilnah-me an Wettbewerben, Olympiaden, Leis-tungsvergleichen auf ganz verschiedenen Ebenen. Es fhlt sich fr mich gut an, wenn ich in der Zeitung lese, dass eine Schlerin der Klasse 9/2 Teilnehmerin der Bundesolympiade im Fach Russisch war oder dass Schler der 10/2 den ers-ten Preis beim Europa- Schlerwettbe-werb "27 in einer Hand" gewonnen haben. Genauso beachtlich finde ich, wieviele Schler in jedem Schuljahr herausfinden wollen, was sie wirklich knnen. Sich aus-probieren, sich ber Gelungenes freuen, Niederlagen verarbeiten, Mglichkeiten nutzen, Grenzen erkennen- das hrt nie auf, das knnt ihr mir glauben. H.Totzauer

    Standpunkt

    Big ChallengeInternationaler Englischwettbewerb

    National Geografic Deutschlandder geografische WettbewerbTeilnehmerzahl: jeweils der Klassenbeste der Klassen 5 bis 10

    Teilnehmerzahl: 174 der Stufen 5 bis 8

    Claudia Meiner [10/3] Paul Rohrberg [10/4] Markus Derenthal [10/2]

    Isabelle Dickers [5/2]308,75 Punkte

    Daniel Mller [6/3] 256 Punkte

    Luisa Omonsky [7/4]284 Punkte

    Elisabeth Hamann [8/4]254,75 Punkte

    Biochem-OlympiadeSchulolypiade Klassenstufe 91. Jana Weidenmller und Aileen Grzib [9/4] 2. Anne Karisch und Steffi Zech [9/4] 3. Denise Samland und Sebatian Rast [9/2]

    Alle Schler unserer Schule auf den Pltzen 1 -3 liegen weit ber den Deutschlanddurchschnitt

    1 . 1 . 1 . 1 .

    1 . 2. 3.

    Seite 30

  • Schlerwettbewerbe sind eine Mg-lichkeit, seine Talente in bestimm-ten schulischen Bereichen unter Beweis zu stellen. Es ist gut, dass man whrend des Wettbewerbs nicht unter Druck bezglich der No-ten steht, sondern alles ganz locker angehen kann, ohne bestimmten Leistungsanforderungen gerecht werden zu mssen. Trotzdem soll-te man sein Bestes geben, um beim Schlervergleich gut abzu-schneiden. Auerdem ist man nach dem Erreichen guter Ergebnisse sehr stolz auf sich. Carolin Hinz

    Zu Schlerwettbewerben fllt mir ein, dass sie deutschlandweit und europaweit stattfinden. Das ist toll, denn so kann man sich einen berblick ber verschiedene Leis-tungsbereiche verschaffen. Na-trlich freut man sich, wenn man unter die ersten zehn kommt. Aber nicht nur das Gewinnen ist wichtig. Dabei sein ist alles. Das zeigt sich auch dadurch, dass jeder eine Ur-kunde und manchmal einen Preis bekommt. Und am wichtigsten ist doch, mit der eigenen Leistung zu-frieden zu sein, selbst wenn man sich nicht auf dem Siegertreppchen wiederfindet. Luisa Omonsky

    Ich finde, dass Schlerwettbewer-be, wie zum Beispiel Big Challen-ge, eine gute Mglichkeit fr Sch-ler sind, ihre Talente unter Beweis zu stellen. Auerdem kann man sein Wissen auf bestimmten Ge-bieten testen und mit anderen Teil-nehmern vergleichen. Ich persn-lich musste mich erst berreden lassen, an dem Wettbewerb teil-zunehmen, und bin ber mein gu-tes Ergebnis erstaunt. Jetzt wrde ich noch einmal an dem Wettstreit teilnehmen. Elisabeth Hamann

    StandpunktMathematik-Olympiade, 2. StufeBundeswettbewerb fr die Stufen 5 bis 12

    Mathematik Ohne GrenzenInternationaler Klassenwettbewe

    rb fr die Stufen 9, 10 und 11Teilnehmende Klassen: 9/1, 9

    /2, 9/3 und 9/4

    Maximal zu erreichende Punkte: 65

    1. 9/3 und 9/4 [33]

    2. 9/2 [31]

    3. 9/1 [26]

    Maximal zu erreichende Punkte: 40

    Knguru-WetbewerbEuropischer Wettbewerb fr die Stufen 5 bis 12

    Er hat den grten kngurusprung von allen Teilnehmern der Schule geschafft.

    Teilnehmerzahl: 130 Schler

    Luca Khnel [5/4]

    Corolin Hinz [7/2] Claudia Damaris Mller [9/2]

    Pascal Hunold [8/2]28 Punkte

    27 Punkte22 Punkte

    Seite 31

  • Marek BernackiKuLK 12

    Offline & OnlineChefredateur

    Alexis Rinaldoni12EN1

    Offline & OnlineMP, Redakteur

    Eric Ebel12EN2

    OnlineMedienportal

    Tim JannKl. 10/4

    OfflineLayouter

    Caroline BttnerKuLK 11

    Offline & OnlineRedakteur

    Julia SppleKuLK 12

    Offline & OnlineRedakteur

    Laura SchlossbergerKl. 5/3

    OnlineRedakteur

    Shayna-Muriel PflugbeilKl. 5/3

    OnlineRedakteur

    Annett StephanKl. 10/1

    OnlineRedakteur

    Andrea KlausKuLK 11

    OfflineRedakteur

    Lisa BasseKl. 9/4

    OfflineRedakteur

    Das team

    Impressum Chefredakteur: Marek BernackiKontakt: [email protected]: Gymnasium Delitzsch (Haus Diesterweg)Am Wallgraben 1604509 Delitzsch

    FINAL- VERSION

    RECHTSCHREIBUNG UND AUSDRUCK NACH BESTEM WISSEN UND GEWISSEN MIT HILFE VON: DUDEN - DIE DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG (AUS DEM RAUM D32) ISBN 3-411-04012-2 MANNHEIM 2000, AKTUALISIERTER NACHDRUCK 2001

    17. Juni 2010

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