Bruck-M¼rzzuschlag November 2014

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  • Leoben I bruck - MrzzuschLag

    Folge 21 GZ13A039515 www.meinesteirische.at November 2014

    www.ainova.at

    Knstler- un

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    arkt

    Eintritt fre

    i!

    14.-16. Nov. 2014Sportzentrum ZeltwegFreitag 14.00 - 18 UhrSa. - So. 09.30 - 18 Uhr

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    14.-16. Nov. 2014Sportzentrum ZeltwegFreitag 14.00 - 18 UhrSa. - So. 09.30 - 18 Uhr

    BRUCK-MRZZUSCHLAG

    Grner See schnster Platz sterreichs

    TITEL_OBER_BM_Nov.2014.indd 1 30.10.14 12:42

  • Editorial

    Meine Steirische erscheint 10-mal im Jahr als kostenlose

    Ausgabe und wird an 196.000 Haushalte in den Bezirken Weiz,

    Hartberg-Frstenfeld, Leibnitz, Leoben, Bruck-Mrzzuschlag verteilt.

    nchste ausgabe:10.-12. Dez. 2014Redaktionsschluss 28.11.2014

    Die Hauptgrnde von Gemeinde-fusionen sind das Kostensparen und eine zentralere Verwaltung. Ob der lndliche Bereich davon profitieren wird, bezweifle ich. Ob dabei dauerhaft die teuren kleinen Schulen und Kinder-grten erhalten bleiben, bezweifle ich ebenfalls. Nach einer Gewhnungspha-se werden sie wohl auch aufgesaugt. Der neue Trend heit zentralisieren. Es ist umstritten, ob wirklich so viel gespart werden wird, denn die Auswir-kungen kann keiner genau abschtzen. Funktioniert es nicht, ist viel gewachse-ne Struktur zerschlagen worden. Wie re-pariert man das? Das wei auch keiner.

    Ist Fusionieren wirklich berall eine Lsung?

    Es ist zu befrchten, dass das Individu-um in der Masse zur Nummer wird und es zu Verlusten von Demokratie und

    Brgernhe kommt. Mal ehrlich, in ei-ner gelebten Demokratie wre es doch weitaus klger, Kooperationen zu un-tersttzen, die viele Gemeinden ohne-hin pflegen, und daraus knnen dann Fusionen wachsen.

    Fakt ist auch, dass der Mensch das frdert, was

    ihm am nchsten ist.

    Ehemalige Kleingemeinden, mit ihren Menschen, die darin leben, knnen leicht zu abgewerteten Randgebieten werden, denn die entscheidende Zent-rale ist nicht mehr im Ort. Mal ehrlich, im kleinen Kreis kann man sich leichter was ausreden, man schaut eher auf seinen Nchsten. Zu befrch-ten bleibt, dass die Schwcheren und Kleineren, die, die sich nicht so gut be-haupten knnen, noch mehr auf der Strecke bleiben.

    Menschliches Miteinander und ge-wachsene kulturelle Strukturen in den Gemeinden kann man nicht berechnen und einfach neu machen. Das ist eine ganz sensible Sache.

    namenlose heimat

    Dort, wo der Mensch lebt und sich mit der Umgebung identifiziert, dort ist er zuhause und dort wird er sich engagie-ren und einsetzen. Dort findet Zusam-menleben statt. Was passiert nun, wenn die Heimat ihren Namen verliert?

    Keiner wei, was diese Fusionen brin-gen, aber dafr muss es schnell gehen und nach Mglichkeit noch vor den Wahlen. Und wenn es schiefgeht, dann will es keiner gewesen sein.

    Ihr reinhard WernbacherHerausgeber und Chefredakteur

    www.meinesteirische.at

    kooperation statt Fusion?

    Tel. 0664 / 51 80 136w.spannring@meinesteirische.at

    Tel. 0664/883 160 25d.kadisch@meinesteirische.at

  • Meine Steirische

    Meine OberSteirische

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    MUTATION

    Mehr als zufriedene Bilanz zogen die Organisatoren fr das zwlfmintige Weltrekord-Video zum Kapfenberger Lipdub, wo am 19. September tausende Menschen ihre Lippen zu Live is Life bewegten, einen Monat danach. Es gab innerhalb des Monats 166.000 Klicks und 2.481 (97 Prozent) positive Bewertungen. Die Gesamtwie-dergabezeit betrug 1,6 Millionen Minuten, was 26.666 Stunden oder 1.111 Tage oder drei Jahre bedeutete. Die Fans kamen aus 165 der derzeit insgesamt 195 Lnder auf allen Kontinenten. Den Werbewert allein der Medi-enberichterstattung bezifferte Brgermeister Manfred Wegscheider mit ber 300.000 Euro.

    Die Nachnutzung will man nun zu einer gesamtsteiri-schen Frage machen. So sind Gesprche mit dem Au-tocluster Styria bereits erfolgt. Kontaktaufnahmen bzw. Erstgesprche mit Grand Rapids bzw. Detroit/Michigan zur dort beheimateten Autoindustrie und Zulieferindus-trie laufen ebenso.

    Bei einem Fest zum Jahreswechsel will man das Video um 23.30 Uhr am Hauptplatz einspielen. Die franzsische Botschaft in Wien hat angesucht, es fr Werbezwecke benutzen zu drfen. Daneben hat man internationale Interviewanfragen vor allem von groen Tourismusplatt-formen zuletzt aus Toronto/Kanada. Jetzt hat man tg-lich noch 1.000 Zugriffe, womit der Werbewert weiter steigen wird.

    Die eineinhalb Jahre lange Planung hat sich bezahlt ge-macht. 60 bis 70 Prozent war Planung, der Rest Zufall, so Wolfgang Pust.

    zwlfmintiges Weltrekord-VideoV.l.n.r.: Wolfgang Pust, rudi Tischart, bgM Manfred Wegscheider, Markus kamper

  • Im Schnitt verdienen Vollzeit arbeiten-de Frauen in der Steiermark heuer um 23,5 Prozent weniger als ihre mnnli-chen Kollegen.

    Damit fangen Steirerinnen ab dem 7. Oktober an, gratis zu arbeiten, whrend die Mnner bis zum Jahresende noch weitere 10.531 Euro verdienen, stellt die GB-Frauenvorsitzende der Region Obersteiermark Ost Eva Nistelberger fest.

    Einkommensungleichheiten zwischen Mnnern und Frauen sind leider auch im Jahr 2014 noch Realitt. Obwohl Frauen bei den Bildungsabschlssen die Mn-

    ner sogar bertroffen haben, werden sie immer noch benachteiligt. Dies fngt oft bei der Einstufung und Bewertung der jeweiligen Arbeit an, geht weiter ber fehlende Anrechnungsmglich-keiten von Karenzzeiten und setzt sich dann auch in der Hhe der Pension fort.

    Der Trend geht in die richtige Richtung, aber das viel zu langsam, erklrt Eva Nistelberger in Bezug auf den Vergleich zum Vorjahr ein einziger Tag konnte aufgeholt werden. Einkommensgerech-tigkeit ist erst erreicht, wenn der Equal Pay Day am 31. Dezember gefeiert wer-den kann!, so Eva Nistelberger abschlie-end.

    equal Pay Day (ePD) in der steiermark war heuer am 7. oktober

    V.l.n.r.: brigitte raska-Lang, sigrid Maier, Wolfsteiner ursula, eva nistelberger, heidi hofbauer, bibiane Lang

    GB-Frauen fordern: Gleicher Lohn fr gleichwertige Arbeit!

    Meine Steirische

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    Was von dieser EU ausgeht ist ein Skandal fr die Wirtschaft. Gerne wer-den diese Bestimmungen in ster-reich auch noch ber die Vorgaben hinaus ber erfllt. Gurkenkrm-mungsverordnung und hnliches war gestern.

    Heute werden permanent Richtlinien erfunden, um vor allem kleinen und mittleren Unternehmen das Leben schwer zu machen.

    Dass dabei Interessen der Groindus-trie Stichwort Lobbying mitspielen ist tatschlich nur schwer zu widerle-gen.

    Ob es sich um die Allergenverord-nung handelt, die mit ihren Aus-wchsen gerade die kleinen Wirte betrifft, oder um die Erweiterung des Konsumentenschutzgesetztes, die besonders Handwerksbetriebe zu ei-ner absurden Zettelwirtschaft zwingt, immer werden Betrieben zustzlich Belastungen auferlegt. Kein Bereich der Unternehmerschaft bleibt ver-schont. Schon Tankstellen mittlerer Gre mssen ihre Einsparungen auf komplizierte Weise gem Energieef-fizienzgesetz nachweisen.

    Wir vom Ring freiheitlicher Wirtschaft-streibender werden gegen diese Aus-wchse auch weiterhin ankmpfen und hoffen dabei auf viele Mitstreiter.

    rfW-steiermark Grabenstrae 75, 8010 Graz Telefon: 0316/773350Fax: 0316/773350-55 E-mail: office@rfwstmk.at Homepage: www.rfwstmk.at

    Dr. Erich SchoklitschLandesobmann des RfW-Steiermark

    regulierungswahn

  • Meine Steirische

    Meine OberSteirische

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    Runderneuert und in neuem Glanz er-strahlt seit kurzem das Studentenheim der Akademikerhilfe in der Leobener Schillerstrae 27. Das 1923 errichtete Heim wurde mit viel Bedacht auf die historische Bausubstanz in den letzten 15 Monaten generalsaniert. Zu seiner Wiedererffnung am 23. Oktober kam viel Prominenz.

    Das runderneuerte Studentenheim kann sich mehr als nur sehen lassen. Aus ursprnglich 62 Heimpltzen in Doppel- und Einzelzimmern ohne eige-ne Sanitr- und Kcheneinheit wurden 36 schicke Einbett-Garconnieren und 13 gekoppelte Einzelzimmer. Dabei tei-len sich zwei Personen Vorraum, Sanit-reinheit und Kleinkche, sagte Akade-mikerhilfe-Obmann Roderich Regler bei der Erffnung.

    Die Akademikerhilfe betreibt insgesamt vier Studierendenheime in Leoben. Die weiteren Standorte sind in der Schiller-strae 29, Gsserstrae 15 und der Sau-raugasse 2. 180 Studierende finden in

    den vier Leobener Heimen der Akade-mikerhilfe Platz. In ganz sterreich be-treibt die Akademikerhilfe 23 Studen-tenheime, in denen 3400 Studierende wohnen.

    akademikerhilfe-studentenheim in Leoben erstrahlt in neuem glanz

    v.l.: brgermeister kurt Wallner, Landeshauptmann-stellvertreter siegfried schrittwieser, akademikerhilfe-obmann roderich regler, Dizesanbischof egon kapellari, stadtpfarrer

    Markus Plbst und Vizerektor Peter Moser.

    equal Pay Day (ePD) in der steiermark war heuer am 7. oktober

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    Am 10.10. begrte Landeshauptmann Franz Voves im Burghof der Grazer Burg die neu ernannten Offiziere und Un-teroffiziere des sterreichischen Bun-desheeres. Insgesamt wurden sieben Berufsoffiziere, drei Milizoffiziere, 28 Berufsoffiziere, vier Milizunteroffiziere und drei Wachtmeisterinnen begrt. Ich danke Ihnen, dass Sie sich dazu ent-schieden haben, unserem Vaterland als Soldatin und Soldat zu dienen. Leider werden Sie bei dieser Aufgabe durch die budgetre Situation beim Bundes-heer nicht gerade untersttzt. Ich kann die Bundesregierung nur davor warnen, diese Entwicklung tatenlos voranschrei-ten zu lassen, betonte L