ICT 03/2010

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Das Praxismagazin für Banken und Versicherungen

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  • KOMPLEXITTSMANAGEMENT WISSEN ALS bErLEbENSSTrATEGIE Seite 22

    bUSINESS PrOCESS OUTSOUrCING

    bPO-AKTEUrE ZUM STATUS QUO IM bANKING Seite 8

    AUSLSEr NEUEr IT-INITIATIvEN

    LESSONS LEArNED AUS DEr FINANZKrISE Seite 26

    LEADErSHIP GEFrAGT

    DIE ZEIT IST rEIF Fr DEMATErIALIZED MUTUAL FUND

    SALES AGrEEMENTS Seite 36

    Nr. 3 I September 20104. Jahrgang CHF 9.60

  • Revolutionr: Sie knnen mit Ihrem Handy einfach per SMS Waren einkaufen, Ihr Prepaid-Handy aufladen, Geld berweisen, Spenden ttigen und an manchen Verpflegungsautomaten, Parkpltzen sowie bei weiteren Anbietern bezahlen. Auf zu neuen Dienstleistungen!

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  • bANKING & INSUrANCE

    3

    ict in finance i nr. 2 i Juni 2010

    INHALTSvErZEICHNIS

    3

    ict in finance i nr. 3 i SePteMBer 2010

    5 Editorial

    bUSINESS SOLUTIONS

    8 Outsourcing auf hohem Niveau I Die Marktkrfte beginnen zu spielen

    10 Kompetenz und Qualitt entschei-den I Delphi-Studie zum Stand des BPO im Banking

    14 Steigender Handlungsbedarf I BPO-akteure zum Status Quo im Banking

    @ ANALySE

    16 Standardprozesse fr individuellenService I cloud computing vs BPO

    TECHNOLOGy rEPOrT

    18 Cloud Computing nur ein Schlag-wort? I Welche unternehmen ms-sen wie reagieren, wo liegen die fall-stricke?

    20 Vor einem Paradigmenwechsel I Die revolution einer Branche liegt in der Luft

    40 Renaissance des Interim-Manage-ments I Steigende nachfrage nach flexiblen Personallsungen

    42 Fraud Detection spart Kosten I an-ti-Betrugs-ausbildung ist absolut ent-scheidend

    INTErvIEW

    13 Sourcag21 Postfinance

    PUbLIrEPOrTAGE

    34 Sowatec

    RUBRIKEN6 TOP 6 I Wichtige firmennews kurz

    zusammengefasst7 TOP 6 I interessante Wechsel im Ma-

    nagement45 AdvoCatus Diaboli I Das rumpel-

    stilz-Prinzip in der compliance48 Leadership-Standpunkte I Profes-

    sor axel Lehmann, chief risk Officer ZfS Group

    18.4%

    69.4%

    52.1%

    12.8%

    36.2%

    15.2%

    20.0%

    77.6%

    28.6%

    47.9%

    41.7%

    17.0%

    31.9%

    32.6%

    26.7%

    45.8%

    6.3%

    70.2%

    31.9%

    52.2%

    53.3%

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    4.1%

    2.0%

    0% 20% 40% 60% 80% 100%

    Finanzbuchhaltung

    Reporting

    Fondsbuchhaltung

    Risikocontrolling

    Kernbankensystem

    Portfoliomanagement

    Handelssystem

    Treasury

    intern entwickelt extern entwickelt nicht eingesetzt

    Die ICT-Budgets

    der Finanzindustrie

    Margenerosion zwingt zum

    Business Process Outsourcing BPO

    Experten: So knnen Banken

    Skaleneffekte erzielen

    Essentiel: Reputation

    und Compliance

    10 Cloud Computing schafftNeue Paradigmen2014

    24 32Die Datenflut berrolltdas Management22

    TITELSTOry

    22 Eine Frage des Datenmanage-ments I risiko, regulierung und Kon-junktur erhhen die Komplexitt

    bANKING & INSUrANCE

    24 Reputationsrisiken begrenzen I Die compliance Standards fr Ban-ken und Versicherungen sind im um-bruch

    26 Auslser neuer IT-Initiativen I Lessons learned aus der finanzkrise

    28 Der optimierte Versicherer I effi-ziente abwicklungsprozesse sind match entscheidend

    30 Den Kunden zum Knig machen I Vermgensverwaltung bedrfnisge-recht anbieten und Kostenvorteile weitergeben

    ICT MANAGEMENT

    32 Grosser Aufholbedarf I nach der Krise steigt die investitionsbereit-schaft in die finanztechnologie

    36 Leadership gefragt I Die Zeit ist reif fr Dematerialized Mutual fund Sales agreements DMfSa

  • 2010

    2000

    2005 2005

    mp technology consulting

    netmetrix

    Ein Angebot der Jobup AG

    Focusing on your dec is ions

  • 5EDITOrIAL

    ict in finance i nr. 3 i SePteMBer 2010

    in bester absicht einfach an die ict-Spe-zialisten delegiert. Diese geben zweifellos tagtglich ihr Bestes. aber wer kontrolliert und wer trgt die Verantwortung? neue Vorschriften fhren oft zur unklarheiten in den Kompetenzen und verwischen die Verantwortlichkeiten. Sie lsen neue un-ternehmensprozesse aus. Die technologi-schen infrastrukturen mssen angepasst und neue Programme konzipiert werden.

    Je komplizierter und vielfltiger die Vorschriften, desto komplexer wird deren einhaltung das compliance Manage-ment. Dies erhht den Kostendruck bei gleichzeitig sinkenden Margen. in der Krise zurckgestellte investitionen knnen nicht mehr lnger aufgeschoben werden. Sonst droht der Konflikt mit den aufsichtsbehr-den. und dies bedeutet reputationsver-lust. reputation bedeutet Vertrauen. und dieses ist nicht nur die Grundlage jegli-cher Geschftsaktivitten, sondern auch die Basis des finanzplatzes mit all seinen auswirkungen auf andere Branchen und arbeitspltze.

    Deshalb gilt: Weniger ist mehr. Die neuen eigenkapitalvorschriften sind ein erster Schritt in die richtige richtung. Sie setzen klare rahmenbedingungen in zu-nehmend komplexeren Mrkten. eine re-gulierungsflut, wie sie von der Politik ge-fordert wird, erhht hchstens die Brokratie und verstrkt die Komplexitt. Mit derselben Wirkung wie Diesel in ei-nem Benzinmotor: ausser Spesen nichts gewesen.

    es ist doch paradox: ausgerechnet im in-formationszeitalter mit seinem riesigen information Overload mssen wichtige investitionsentscheide auf einer mangel-haften Datenbasis gefllt werden. Dies, weil ein jeder von der Datenflut zuge-deckt wird. faktisch ist es unmglich ge-worden, die wesentlichen von den redun-danten informationen zu trennen. Da ntzen auch die besten Datenbanken wenig.

    in einem zunehmend komplexen um-feld muss das Management dafr sorgen, dass multinationale Bankkonzerne flexibel und skalierbar bleiben und dem Margen- und Kostendruck standhalten knnen. Zweifellos eine frage des richtigen infor-mationsmanagements. aber wer weiss schon, ob die ausgewhlten Daten korrekt und die richtigen sind, um als Grundlage fr wichtige entscheide zu dienen. Wie es herauskommen kann, wenn die falschen Daten verwendet werden, das hat uns die jngste Krise deutlich vor augen gefhrt: Das risikomanagement der Grossbanken hat vor allem deshalb versagt, weil die Spezialisten die falschen Daten benutzt haben und deshalb von falschen annah-

    DieSeL iM BeNZiNMOtOR

    men ausgegangen sind. Da ntzen auch die besten risikomanagement-Modelle nichts. Die Katastrophe ist vorprogram-miert. auch der hochkartigste Maserati-Motor versagt, wenn er mit Diesel statt Benzin betankt wird.

    aber nicht nur das Management der fi-nanzinstitute ist gefordert. auch die regu-latoren und aufsichtsbehrden haben sich in wesentlichen Punkten entscheidend geirrt. Dabei gehrt die finanzindustrie neben der nuklearindustrie zu den am strksten regulierten Branchen. und trotz-dem ist es zum Gau gekommen. Die er-klrung dafr ist simpel. Solange die auf-sichtsbehrden gutgemeinte regeln er- lassen, aber nicht in der Lage sind, deren technologische umsetzung zu kontrollie-ren, ist der von den Politikern jeder cou-leur geschrte ruf nach mehr regulierung reine illusion und Selbsttuschung.

    Der Mechanismus ist derselbe wie beim risikomanagement: Hat man jemals gefragt, ob die aufsichtsbehrden und das von ihnen kontrollierte topmanage-ment die komplizierten risikomanage-ment-Systeme auch wirklich verstehen? Man hat die umsetzung der Vorschriften

    Brigitte Strebel-aerni

  • 6SHOrT NEWS

    ict in finance i nr. 3 i SePteMBer 2010

    6

    SHOrT NEWS

    ict in finance i nr. 3 i SePteMBer 2010

    EMC PRSENTIERT NEUES MIDRANGE DE-DUPLIzIERUNGSSySTEM

    eMc hat mit eMc Data Domain DD670 ein neues Spei-chersystem mit De-Duplizierung im Midrange-Segment vorgestellt. DD670 hat eine Durchsatzrate von 5,4 tera-byte inline De-Duplizierung pro Stunde und untersttzt eine bis zu 50-fache Datenreduktion. in Kombination mit eMc Data Domain Boost Software ist das System ultra-schnell. eMc bringt darber hinaus seine neue eMc Disk Library 5000-Serie auf den Markt

    BANQUE LOUIS SA SETzT AUF APPwAyS wEALTH MANAGEMENT & COMPLIANCE SOLUTIONS

    Die stark expandierende Banque Louis hat sich fr appways Wealth Management & compliance Solutions entschieden. Diese musste von Beginn an internationale und lnder-bergreifende Prozesse untersttzen und in wenigen Mo-naten live gehen. Die Banque Louis wolle einheitliche und prozessgesteuerte frontapplikationen fr ihre Kun-den und internen ablufe. meint Patrick a. Wild, ceO der Banque Louis Sa.

    Top 6DIE AM HUFIGSTEN ANGEKLICKTEN FIRMENNEwS AUF MONEyCAB.COM

    DIE zUKUNFT GEHRT DEM CLOUD COMPUTING

    cloud computing hat sich zu einer indus-trie mit einem geschtzten umsatzvolu-men von 68 Mrd. uSD im Jahr 2010 ge-wandelt. cloud computing ist keine neue technologie, sondern ein Geschftsmo-dell, welches das gesamtheitliche ausla-gern von it-Strukturen und Dienstleistun-gen umfasst. Dem cloud-Kunden entfallen wesentliche Software, Hardware- und Wartungskosten. cloud-Dienste werden nach nutzungszeit und Datenvolumen abgerechnet. Vorbehalte wegen Sicher-heits-, compliance- und rechtlichen fra-gestellungen werden aus unserer Sicht schwinden, was die attraktivitt des Ge-schftsmodells steigert, heis