Mappe Leseprobe 01/2015

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  • FarbenmischenTipps und Tricks rund um das Mischen von Farbtnen

    Azubi-MAngelMAlernAchwuchsgesucht

    iM brennpunkt

    Die Malerzeitschrift 01/2015

    wissen wies geht wissen was kommt

    Mit allen sinnenkonsumieren

    Die gewinner stehen festDiese Projekte brachten den vier MALERN DES JAHRES 2014 den Sieg

    trends & chancen Maler des Jahres 2014innen richtig dmmen

    wrmedmmung

    Mit unseren Tipps meistern Sie die Innendmmung problemlos

    Begeisternde Erlebnisse tun gut und sind gefragt. Davon knnen Sie profitieren

    01/2

    015

  • im BrennpunktLehrlings-Leere: malernachwuchs dringend gesucht08

    38

    20

    Wrmedmmung Fehleranfllige Innendm-mung? Wir zeigen, wie Sie typische Probleme vermeiden

    mALer DeS JAHreS 2014Sehr emotionale Szenen und ganz auergewhnliche Momente gab es bei der diesjhrigen Preisverleihung

    08 Lehrlings-LeereWer sucht, der findet aber immer seltener Lehrlinge, vor allem gute Lehrlinge, denn die sind im Malerhandwerk absolute Mangelware. Wo heute Auszubildende fehlen, fehlen morgen Gesellen und Mei-ster. Ein Teufelskreis. Die Gewinnung von Nachwuchs hat also fr die Betriebe oberste Prioritt. Eine Spurensuche.

    im Brennpunkt //

    06 meldungen 64 panorama

    AktueLL // 26 Software Mit Gewinn kalkulieren

    30 technik // Farben tnen Farben richtig mischen

    38 Wrmedmmung Innen sicher dmmen

    46 mitarbeiter Manahmen gegen Langfinger

    kunDenAuftrAg //

    30 Beschichtungsstoffe Mit unserer Schritt-fr-Schritt Anleitung meistern Sie das Nachmischen von Farben

    inHALt // AusgAbe 01/2015

    4Mappe 01/15

  • 54 trends & ChancenBeim Eventmarketing machen Sie Ihre Kunden und Mitarbei-ter mit Erlebnissen glcklich

    54 trends erkennen //Erlebniskonsum Der Kick des Besonderen

    59 Chancen nutzen //Erlebniskonsum Mit allen Sinnen konsumieren

    03 Editorial 04 Inhalt 20 Dialog//MALER DES JAHRES Die Preisverleihung 25 Dialog//Mappe ERFA, Impressum 48 Schaufenster//Ausstellerplan fr die BAU 2015 50 Schaufenster//Materialien und Produkte 52Malerquellen 66 Vorschau // Heft 02/2015

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  • H andwerksbetriebe werden im Hinblick auf Ihre Ausbildungs-leistung oft auch als Facharbei-terschmiede der Nation bezeichnet, da sie in der Vergangenheit und bis heute weit ber den eigenen Bedarf hinaus jun-ge Fachkrfte ausbilden und so auch den Humankapitalbedarf anderer Wirt-schaftszweige mit abdecken. Doch was tun, wenn das Eisen zum Schmieden fehlt, das heit, junge Menschen, die einen Handwerksberuf erlernen mchten? Wenn Schulabgnger lieber ein Studium begin-

    nen als eine Berufsausbildung, wenn ge-eignete Bewerber fehlen und die Geeig-neten andere Berufe vorziehen? Knnen Ausbildungsstellen nicht besetzt werden, ist das der Beginn der Facharbeiterman-gelspirale. Dann fehlen bald Gesellen, Mei-ster und Fhrungskrfte. Das System droht zusammenzubrechen. Denn die Berufs-ausbildung, hier in Deutschland das duale System, ist die Grundvoraussetzung fr die Gewinnung von Fachkrften. Es ist die erste Schwelle oder Hrde im Wettbewerb um Fachkrfte.

    ber zehn Prozent weniger Ma-lerlehrlinge Im Gesamthandwerk konn-te der Abwrtstrend des Vorjahrs gestoppt werden, das ist immerhin erfreulich. Der ZDH meldet, dass die Handwerksbetriebe bis zum 30. September 2014 genau 128.498 Ausbildungsvertrge abgeschlossen haben das ist nur noch ein Minus von 1,6 % ge-genber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem in den ostdeutschen Bundeslndern wurde der Abwrtstrend gebremst. Doch das sieht in den einzelnen Berufen ganz unterschied-lich aus. So auch bei den Malern und Lackie-

    BERUFSNACHWUCHS Wer sucht, der findet aber immer seltener Lehrlinge, vor allem gute Lehrlinge, denn die sind im Malerhandwerk absolute Mangelware. Wo heu-te Auszubildende fehlen, fehlen morgen Gesellen und Meister. Ein Teufelskreis. Die Ge-winnung von Nachwuchs hat also fr die Betriebe oberste Prioritt. Eine Spurensuche.

    Lehrlings-Leere

    Junge, zufriedene Azubis sind die

    besten Botschafter fr das Handwerk

    im Brennpunkt // AZUBIMANGEL

    10 Mappe 01/15

  • Que

    lle: Z

    DH

    Andr KostolanyBrsenkolumnist (1906-1999)

    Wenn du einen Freund hast, schenke ihm einen Fisch. Aber wenn du ihn wirklich liebst, lehre ihn fischen

    ren: Der ZDH-Statistik zufolge wurden 2013 bundesweit nur noch 17.021 junge Men-schen zu Malern und Lackierern ausgebil-det. Das sind im Vergleich zum Vorjahr (2012) 1.920 Azubis weniger oder ein Minus von 10,4 %! Betrachtet man die letzten 10 Jahre, so gab es 2003 noch 34.670 Maler- und Lackiererlehrlinge, mehr als doppelt so viele wie heute.

    Die Handwerkskammern unternehmen immer grere Anstrengungen, um Bewer-ber und Betriebe erfolgreich zusammenzu-bringen. Das zeigt zum Beispiel die Aufli-stung des mittlerweile dafr notwendigen Personals in der Handwerkskammer der Pfalz: Neben den klassischen Ausbildungs-beratern gibt es dort vier Coachs fr die be-triebliche Ausbildung, eine Migrationsnetz-werkerin, zwei so genannte Matching-Spezi-

    alisten, zwei Betreuer fr die Einstiegsquali-fizierungen, einen Betreuer zur Vermeidung von Ausbildungsabbrchen und eine Mobi-littsberaterin, schreibt das Handwerksblatt.

    Matchingprobleme, wenn es nicht passt Der Berufsbildungsbericht 2013 meldete, dass die Zahl der neu abge-schlossenen Ausbildungsvertrge um 3,7 % gegenber dem Vorjahr zurckging. Zu-gleich stieg die Zahl unbesetzter betrieb-licher Ausbildungspltze leicht um 0,8 % auf einen Hchststand von 33.534. Irgendwie passt das nicht zusammen. Eine zentrale Herausforderung stellen die zunehmenden Matchingprobleme am Ausbildungsmarkt dar, ist daher im Berufsbildungsbericht zu lesen. Nach wie vor gibt es Regionen, in de-nen es junge Menschen schwieriger haben, einen Ausbildungsplatz zu finden. Hier berwiegen Versorgungsprobleme. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Regionen mit besonders vielen unbesetzten Ausbil-dungsstellen, das sind dann Besetzungspro-bleme. Passungsprobleme liegen dann vor, wenn Besetzungsprobleme und Versor-gungsprobleme zusammentreffen. Aber nicht nur regional, sondern auch zwischen einzelnen Berufen gibt es deutliche Unter-schiede. Am grten sind sie beim Restau-rantfachmann/frau und bei Fleischern.

    So waren z. B. im Kreis Frstenfeldbruck bei Mnchen zu Beginn des Ausbildungs-jahrs von den 1002 angebotenen Lehrstel-len noch 323 unbesetzt. Fast alle Versuche, aus der Zahl der noch unschlssigen Schul-abgnger Interessenten fr einen Ausbil-dungsberuf zu finden, sind nach sueddeut-sche.de schief gegangen. Es gab keine signifikante Verbesserung, berichtet Mi-chael Steinbauer, Vorsitzender des IHK-Gre-miums Frstenfeldbruck-Dachau. Dieser

    Trend setzt sich laut Kreishandwerksmeister Franz Hfelsauer im Handwerk fort, in dem nur die Berufe Tischler und Friseur guten Zu-lauf haben. Also mssen neue Wege gegan-gen werden. Aber welche?

    Wie tickt die Generation Y ber-haupt? Der Jugendforscher Klaus Hur-relmann hat sich grndlich mit der Gedan-kenwelt und Lebenseinstellung der Ju-gendlichen befasst. In einem Interview mit dem Baugewerbe-Verband Niedersachsen erklrte er, wie diese Generation tickt und was das fr die Nachwuchsrekrutierung im Handwerk bedeutet. Hurrelmann bezeich-net die Jugendlichen auf handwerk.com als Ego-Taktiker. Damit meint er, dass die jungen Leute daran gewhnt sind, sich mehrere Mglichkeiten offen zu halten. Es kann durchaus sein, dass sie nach Opti-on A noch auf B, C oder D umsatteln, sagt er mit Hinblick auf den Berufseinstieg. Und vor allen werde den hher Qualifizierten, die mittlerweile rund 60 % eines Jahr-gangs ausmachen, bewusst, dass sie als Fachkrfte knapp sind und deshalb durch-aus Ansprche an ihre potenziellen Ar-beitgeber stellen knnen.

    Wie kann sich das Handwerk im Nach-wuchswettbewerb positiv hervortun? Wer eine Ausbildung im Handwerk be-ginnt, kann von Anfang an etwas Kon-kretes produzieren und gestalten. Das

    maler an position 6

    rAnking der HAndWerksBeruFe

    Das sind in Deutschland nach dem Lehr-lingsbestand die zehn beliebtesten Aus-bildungsberufe im Handwerk:1. Kraftfahrzeugmechatroniker/in2. Elektroniker/in3. Anlagenmechaniker/in Sanitr-, Hei-zungs- und Klimatechnik4. Friseur/in5. Metallbauer/in6. Maler/in und Lackierer/in7. Tischler/in8. Bcker/in9. Feinwerkmechaniker/in10.Maurer/in

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  • Farben nie in einem schmutzigen Gef an-mischen. Schmutz kann sich lsen

    Saubere Behltnisse, am Besten mit Deckel, sollten zur Hand sein. Das vermeidet Verunreinigungen

    Zum Mischen eignen sich Abtnkonzentrate besonders gut

    F arbwnsche zu erfllen ist eigentlich kein Problem, denn das Nach-mischen von Farbtnen gehrt zu den Grundfertigkeiten des Malerhandwerks. Doch diese wird kaum trainiert, da es mei-stens schneller und billiger ist, auf eine fertig angemischte Farbe zurckzugreifen - aber nur dann, wenn der nchste Farbhandel nicht weit weg ist und Zeit vorhanden ist, die Arbeit am nchsten Tag auszufhren. Kunden knnen ungeduldig sein und auch die Bau