30. Mai 2014

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Der Rigi Anzeiger vom 30. Mai 2014

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  • Zgige Gemeindeversammlung in Root. Zu Diskussionen Anlass gaben die Anzahl Geschosse, der Mehrverkehr wie auch der am Bach angrenzende Flankenbau des Gestaltungsplan Oberfeld. Erste Einsprachen laufen.

    cek. Im Mrz 2013 wurden vier Architek-turbros zum Ideenwettbewerb fr das Grundstck Nr. 1344 im Oberfeld in Root eingeladen. Dieses gehrt zwei privaten Er-bengemeinschaften sowie zu zwei Dritteln der Gemeinde. Im Mai vergangenen Jahres erhielt die Rooter Bevlkerung die Mglich-keit, das Siegerprojekt der GKS Architekten und Planer AG Luzern mit der Bezeichnung An einem leisen Bach zu besichtigen. Rckmeldungen erhielten wir damals kei-ne, sagt Gemeindeschreiber Andr Wespi. Das Projekt besteht aus einer berbauung mit zehn Mehrfamilienhusern und einem Flankenbau (insgesamt 97 Wohneinheiten) und bildet eine Fortsetzung der bereits beste-henden Huser im Kalenbhl-Quartier. Der Gestaltungsplan liegt bis 26. Mai 2014 im Gemeindehaus zur Einsicht auf und wurde an der vergangenen Gemeindeversammlung

    in Root von Architekt Rolf Gmr vorgestellt mit zwei Erschliessungsvarianten: Die Wei-terfhrung der bereits bestehenden Strasse am Kalenbhl und des Teilstckes oberhalb der letzten Huserreihe, die entweder zu einer Art Spange zusammengefhrt oder se-parat als sogenannte Stichstrasse mit einem Wendeplatz abgeschlossen werden sollen. Die Gebude sind mittels vier Einstellhallen erschlossen. Ein Versammlungsteilnehmer wand ein, dass im ursprnglichen Wettbe-werbsprogramm Einfamilienhuser vorge-sehen gewesen seien. Gemeindeammann James Sattler wies daraufhin, dass heute in der Schweiz aufgrund des neuen Raum-planungsgesetzes kaum mehr Einfamilien-huser gebaut werden. Eine weitere Frage tauchte auch hinsichtlich des Flankenbaus auf, der wie auch das zurzeit ausgesteck-te Baugespann zeigt nah am Ledibach zu stehen kommt.

    Schwarz auf WeissDie Geschosshhe, der Mehrverkehr und die Lnge (84,5 Meter) des Flankenbaus sowie seine Nhe zum Bach bilden auch grsstenteils den Inhalt der ersten Einspra-chen, die zum Gestaltungsplan bei der Ge-meinde eingereicht wurden. Einer der Ver-fasser ist Franz Erni, Besitzer der Huser am

    Kalenbhl 15a und 15b. Er sieht durch die Erschliessung auch Kinder gefhrdet, die gerne auf der Strasse im Kalenbhl spielen. Er schlgt vor, das Quartier ber die nord-westlich gelegene Zone fr ffentliche Zwe-cke zu erschliessen. Erni kritisiert die Nhe des Baus zum Bach. Der Gestaltungsplan sieht einen Gewsserraum von 11 Metern vor. Das entspricht der neuen Eidgens-sischen Gewsserschutzverordnung, wie den Unterlagen der Gemeinde entnommen werden kann. Eine Schwierigkeit liegt in der Geschosshhe, denn der Gemeinderat woll-te die 30 000 Quadratmeter grosse Parzelle Nr. 1344, erstmals im Rahmen der Ortspla-nungsrevision im 2001 einer W2-Zone zu-ordnen. Doch der Regierungsrat lehnte das damals mit der Begrndung ab, dass Root noch gengend Bauland habe. Es ist gut mglich, dass zu jenem Zeitpunkt die Rede von Einfamilienhusern war, kommentier-te Andr Wespi, der Einsicht in smtliche Dokumente gab. Zehn Jahre spter lag die regierungsrtliche Bewilligung zur Umzo-nung fr das erwhnte Grundstck vor. In der Wettbewerbsausschreibung wurden die Wohnformen klar de niert, denn das Grund-stck liegt in der W2 und W2-D-Wohnzone (D = dichtere Bauweise). Ferner war zu le-sen: Aufgrund der angrenzenden Bebauung

    ist eine Weiterfhrung der 3-geschossigen Bauweise sinnvoll und im Rahmen des Ge-staltungsplanes zulssig. Wenn bei einem Haus in Hanglage das Untergeschoss zu ei-nem Drittel im Boden ist, zhlt das nicht als ganzes Geschoss, klrte Andr Wespi auf.

    Macchi-Liegenschaft fr neue FirmaAn der Gemeindeversammlung wurde die Rechnung diskussionslos genehmigt. Sie schloss mit einem Aufwandberschuss von 1,03 Millionen respektive um 460 000 Fran-ken besser ab als budgetiert. Auch hiessen die Rooterinnen und Rooter den Sonderkre-dit von 825 000 Franken fr die Sanierung der Perlenstrasse samt Bushaltestelle sowie die Erstellung einer Radverkehrsanlage im Bereich des neuen Verkehrsknotens Papier-fabrik/Aldi gut. Zudem erhielten fnf Per-sonen das Rooter Brgerrecht. Im informa-tiven Teil warb Heinz Schumacher fr das 13 000 Quadratmeter grosse Grundstck am Oberfeld 15, auf dem zurzeit noch das Macchi-Gebude steht: Die Erschliessung und Lage sind fr eine Firma hervorra-gend. Wie inzwischen bekannt sind die gegen 200 Autos wie auch Ersatzteile ver-kauft worden. Der Kufer hat jetzt Zeit, das Gebude bis Ende Oktober zu rumen, usserte Schumacher.

    Wird gelesen in: Adligenswil Buchrain Buonas Dierikon Ebikon Gisikon Greppen Hertenstein Holzhusern Honau Immensee Inwil Kssnacht Meggen Meierskappel Merlischachen Perlen Rigi-Kaltbad Risch Rotkreuz Root Udligenswil Vitznau Weggis

    Die Wochenzeitung fr das Rontal & Rigiland

    Nr. 22 Freitag, 30. Mai 2014 Auflage 34120 (WEMF) Seit 45 Jahren in der Region verankert.Rigi Anzeiger, Luzernerstrasse 2c, Postfach 546, 6037 Root Redaktion: 041 228 90 02, redaktion@rigianzeiger.ch Inserate: 041 228 90 01, inserate@rigianzeiger.ch Fax: 041 228 90 09 www.rigianzeiger.ch

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    Einsprachen zum OberfeldGestaltungsplan in Root lst Fragen aus

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    Immobilien/Stellen 2Ebikon Aktuell 6A la Carte 8Kids 9Sport 10Schaufenster 11/12Rigiskop 13Kino 14Agenda 15Espresso 16

    SchnellBessere und schnellere Lsungen anzubieten ist ein stetes Anliegen der Gemeindeverwaltungen. Beispielsweise durch Synergiennutzung. Die Gemeinde-versammlung von Meierskappel stimmte der Zusammenlegung des Steueramtes mit jenem der Stadt Luzern zu. Mehr zu Gemeindeversammlungen. Seite 7

    Am schnellsten

    Rund 140 Ebikonerinnen und Ebikoner sprinteten um den Titel De schnellscht biker. Eine wichtige Rolle fr den Event spielt Caroline Furrer. Sie ist fr die Zeiterfassung und die Erstellung der Ranglisten verantwortlich. Fr ihre Ver-dienste berreichte ihr Sergio Saccardo einen Spezialpreis. Seite 6

    Der Gestaltungsplan Oberfeld; Der Flankenbau (Gelb umrahmt), die Er-schliessung (hier in Spangenform ersichtlich) sowie die Geschosshhe sind umstritten. Bild zVg

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