Energie Burgenland 1/2009

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Das Kundenmagazin der BEWAG Gruppe

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  • energieburgenland 1|2009_1

    energied a s k u n d e n m a g a z i n d e r b e w a g g r u p p e b u r g e n l a n d

    h eft 1 | 2009 zugestellt du rc h post.at www.bewag.at

    energieautark 2013Die Potenziale nutzen Windkraft, Biomasse undSolarenergie

    ihre bewag vorteileSaubere Energie, sichereVersorgung und optimalesService

  • Haydnspa der Jahresregent Joseph haydn dominiert das heurige konzertgeschehen: nicht nur im burgen-land und in sterreich auf der ganzen welt

    werden anlsslich des 200. todesjahres des komponisten

    seine werke aufgefhrt. schlielich versteht man seine spra-

    che, die musik so haydn im originalton auf der ganzen

    welt. ein musikalischer botschafter ist das haydn trio eisen-

    stadt, das in diesem Jahr viel unterwegs ist, um werke

    haydns oder solche zu seinen ehren zu gehr zu bringen.

    beim triothlon 30. april bis 3. mai 2009 ist das ensemble

    ebenfalls zu hren. infos unter www.haydnfestival.at

    Foto: Wolfgang Simlinger

  • energieburgenland 1|2009_3

    Mitmachenund gewinnen.

    Die Gaskrise im Jnner dieses Jahres hat deutlich gezeigt, wie abhngig un-ser Land von Energieimporten ist. sterreich sollte aus diesem Zwischenfall lernen: Wir mssen die Ressourcen im eigenen Land verstrkt nutzen. Gas kann man abdrehen, die Erdwrme aber nicht. Deshalb forcieren wir fr Heizungs-zwecke und fr die Warmwasserbereitung die Wrmepumpentechnologie. Und das mittlerweile sehr erfolgreich. Wir sind berzeugt, dass aus kono-mischen und kologischen berlegungen die Wrmepumpe die Technologie der Zukunft ist. Deshalb erlebte sie auch in den vergangenen Monaten und Jahren einen immensen Boom und dieser Trend wird in den nchsten Jahren sicher anhalten.Bei der Stromproduktion mssen wir die gute Entwicklung, die mit dem kostromgesetz 2002 eingeleitet wurde, durch entsprechende Anreize fortsetzen: Wir mssen noch mehr Strom aus erneuerbaren Quellen produ-zieren Windenergie, Solarenergie und Kleinwasserkraft mssen noch strker ausgebaut werden. Die BEWAG und ihre Tochter Austrian Wind Power sind schon jetzt der grte kostromproduzent sterreichs. An starken Tagen erzeugen wir im Land be-reits mehr koenergie als hier verbraucht wird. Das Ziel des Landes ist es, bis 2013 ber das ganze Jahr gesehen genauso viel Strom zu erzeugen, wie im Bur-genland verbraucht wird. Dazu wre eine zweite Ausbaustufe zur Nutzung der Windenergie notwendig. Das Konzept haben wir erarbeitet, wenn die gesetz-lichen Rahmenbedingungen sprich die Einspeisetarife stimmen, knnen wir sofort mit der Umsetzung beginnen. Auch die Kraft der Sonne wollen wir knftig nutzen, wenn die gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen.Die Gewissheit, dass Ihr Energiedienstleister ausschlielich alternative Ener-gien frdert, ist nur ein Vorteil, ber den sich BEWAG Energie-Kunden freuen knnen. Weiters bieten wir Ihnen eine besonders sichere Versorgung und opti-males Service wie das im Detail aussieht, lesen Sie auch in diesem Heft.

    Eine anregende Lektre und einen energiereichen Frhling wnschtIhnen der Vorstand der BEWAG.

    Liebe Leserinnenund Leser.

    bewag vorstandssprecher hans lukits (links) und bewag vorstandsdirektor Josef mnzenrieder die bewag gruppe bietet viele vorteileaus einer hand.

    wir mchten von ihnen wissen, bis wann soll im burgenland der gesamte energiebedarf aus erneuerbaren energiequellen abgedeckt werden. wer das magazin genau liest, wei die antwort und hat Chancen, karten fr den triothlon 30. april bis 3. mai 2009 der haydnfestspiele in eisenstadt zu gewinnen. whrend dieses marathons der kammermusik werden im haydn-Jahr 2009 neben klavier-, Flten- und streichtrios auch die selten gespielten barytontrios und orgelkonzerte sowie schottische und walisische lieder haydns zu hren sein. mehr infos finden sie unter:www.haydnfestival.at oder www.haydn2009.at

    unter allen einsendungen verlosen wir 2 x 6 kartenfr die triothlon-veranstaltungen.kennwort: haydn-Jahr

    oder per postkarte an: bewagmarketing und konzernkommunikationkasernenstrae 97000 eisenstadt

    gewinnspiel@bewag.at

    impressum Medieninhaber, Herausgeber und Verleger Burgenlndische Elektrizittswirtschafts-Aktiengesellschaft (BEWAG), Kasernenstrae 9, 7000 Eisenstadt DVR-Nr. 0004421, reg. beim LG Eisenstadt unter FN 126805dredaktion Gerhard Altmann, Markus Felder, Georg Gnsberg, Walter Gllesz, Rainer Gruber, Petra Haller, Sabrina Hergovich-Unger, Stefan Pinczolits, Udo Sagmeister, Herbert StifterCoverfoto digitalvision Fotos Gerhard Altmann, BEWAG Archiv, digitalvision, Viktor Fertsak, fotolia.de, Uwe Hauer, Sepp Laubner, Richard Neubauer, pixelio.de, Martin Prll, Rafaela Prll,Udo Sagmeister, Wolfgang Simlinger, Sabine Sommer,stockxpert.com | layout Richard Neubauer druck LEYKAM Lets Print, Mllendorf Wir drucken auf chlorfrei gebleichtem Papier.

    energie

    Foto: Rafaela Prll

    2x6karten

    zu gewinnen

  • energieburgenland 2|2008_4

    energiesommer

    energie-unabhngigbis 2013Mit erneuerbarer Energie zur Stromautarkie.

  • energieburgenland 1|2009_5

    die gaskrise zu Jahresbeginn hat viele auf-gerttelt. sterreichs Energieversorgung ist stark von Importen abhngig. Fast jeder dritte Haushalt insgesamt rund 1 Million von 3,51 Millionen heizt mit Erdgas. Als der Streit zwischen Russland und der Ukraine eskalierte und sie den Gashahn zeitweilig zudrehten, wurde es in manchen Wohnungen in unseren Nachbarstaaten (Ungarn, Slowakei) schnell kalt. Und obwohl sterreich gute Lagerreserven hat, zeigt sich: Wir mssen unsere Energieabhngig-keit von l und Gas und damit von Importen reduzieren. Dort, wo es machbar ist, mssen wir auf eigene, erneuerbare Energiequellen setzen. Die Erfolgsgeschichte der Windkraft im Burgenland zeigt, dass gerade hier viel mglich ist.

    unsere ChancenRckenwind kommt vom Land Burgenland und der Europischen Union. Bis 2013 sol-len 100% des heimischen Strombedarfs im Burgenland aus erneuerbarer Energie abgedeckt werden. Da wir im Burgenland keine Wasserkraft zur Verfgung haben, liegen unsere Chance in der Windenergie, Photovoltaik, Biomasse, im Biogas oder in der Geothermie. Die Voraussetzungen da-fr sind im Burgenland sehr gut. Rund 60% des heimischen Strombedarfs werden aus erneuerbarer Energie abgedeckt 50% aus Windkraft und 10% aus Biomasse. Die burgenlndische Landesregierung will neue Impulse setzen. Landeshauptmann Hans Niessl dazu: Das Burgenland hat sich in den letzten Jahren im Klimaschutz und bei der Nutzung erneuerbarer Energietrger eine sterreichweite Vorreiterrolle erarbei-tet. Wir wollen diese ausbauen. Das Ziel bis 2013 lautet, dass wir 100% des heimischen Strombedarfs aus erneuerbarer Energie ab-decken und damit stromautark werden. Allein mit den derzeit mehr als 200 Wind-energieanlagen, die in Betrieb sind, wer-den jhrlich rund 550.000 Tonnen CO

    2 ein-gespart. Der burgenlndische Landtag hat mit dem Entschluss zur Stromautarkie aus er-

    neuerbaren Energietrgern bis 2013 einen ambitionierten Weg eingeschlagen.

    burgenlands rckenwindDie Voraussetzungen fr den Ausbau der erneuerbaren Energie im Burgenland sind hervorragend. An die Erfolgsgeschichte der Windkraft kann das Land anknpfen und weitere Standortpotenziale im Einklang mit der Natur ntzen. Die Geschichte der Windkraft ist seit vielen Jahren stark mit der BEWAG verknpft. Ein Blick zurck: 1997 errichtete die BEWAG den ersten Windpark in Zurndorf. Nach dieser Pionierphase und der nderung der kostromfrderung, erfolgte 2003 mit der Errichtung der Windparks Neusiedl am See, Weiden, Gols und Pama der Startschuss fr das burgenlndische Windwunder. Heu-te stehen im Burgenland ber 200 Wind-energieanlagen. Zwei Drittel davon sind im Besitz der BEWAG Tochter Austrian Wind Power.

    bundesweite rahmenbedingungenfr kostromanlagen unzureichendAufgrund der in weiterer Folge schlechteren Rahmenbedingungen fr kostromanlagen hat die Geschwindigkeit des Ausbaus nach-gelassen. Die Windkraft hat ohne faire Ein-speisetarife (Anmerkung: derzeit 7,53 Cent/kWh; europischer Durchschnitt zwischen 8,5 und 10,5 Cent/kWh) ber einen lngeren Zeitraum (in sterreich 11,5 Jahre; europ-ischer Durchschnitt zwischen 15 und 20 Jahren) keine Chance. Daher ist seitens der Politik im Bund ein entschlossenes Handeln notwendig. Die Nutzung von erneuerbaren Energietrgern reduziert nicht nur die Im-portabhngigkeit, sie schafft auch Arbeit und regionales Wirtschaftswachstum und schtzt das Klima. Gerade in Zeiten der wirt-schaftlichen Krise braucht es starke Investi-tionsimpulse.

    weitere potenziale windkraft & biomasseDas Potenzial ist enorm. Rund 100 Windener-gieanlagen sind im Burgenland bei entspre-chenden Rahmenbedingungen realisierbar.

    energiethema

    Foto: Richard Neubauer

    energie-unabhngigbis 2013

  • energieburgenland 1|2009_6

    energiethema

    Die BEWAG GRUPPE arbeitet derzeit an vielen Projekten im Bereich der Windener-gie. Eine Leistung von rund 200 Megawatt (kostrom fr mehr als 100.000 Haushalte) ist in absehbarer Zeit installierbar. Weitere Windenergieanlagen sind nicht nur auf der Parndorfer Platte im Nordburgenland, son-dern auch im Mittelburgenland mglich. Auch Repowering also das Aufrsten bestehender Anlagen auf leistungsfhigere Modelle wird in den kommenden Jahren ein Thema werden. Doch der Schwerpunkt liegt zurzeit bei neuen Projekten. Nicht nur die Windkraft hat Potenziale. Um die Stromautarkie im Burgenland bis zum Jahr 2013 zu erreichen, mssen auch die vorhandenen Potenziale in den Bereichen Biomasse, Biogas und Photovoltaik genutzt werden. Das erfolgreiche Projekt der BEWAG in Heiligenkreuz im Lafnitztal (sdl. Burgen-land) zeigt, dass mit geschickter Logistik die Biomasse ein wichtiger Stromlieferant sein kann: Jhrlich werden rund 120.000 Tonnen regionales Waldhackgut mit einer Kraft-Wrme-Kopplungsanlage in kostrom und

    Wrme umgewandelt. Mit dieser Meng