LEADER Juni/Juli 2015

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  • DAS UNTERNEHMERMAGAZIN

    Juni/Juli 8/2015Preis Fr. 8.50

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    e.ch

    Ausgabe fr die Ostschweiz und das Frstentum

    Liechtenstein

    Der Standort als UnternehmenVon Fusionen und Vermarktungsstrategien. Was Gemeinden und Stdte in Zukunft herausfordert.

    Seite 64

    pronto-reinigung.ch

    www.maserati-west.chAUTOZENTRUM WESTPiccardstrasse 1 9015 St. Gallen Tel. 071 311 66 66

    The Rokker Company:

    Vom Harley-Kult zum Kleider-KultSeite 12

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  • LEADER | Juni/Juli 2015

    3Editorial

    Es gab eine Zeit, da waren die Gewerkschaften dazu da, die Interessen der Arbeitneh-merinnen und Arbeitnehmer zu schtzen. Das ist lngst Vergangenheit: Unter der Fh-rung von Leuten wie SP-Stnderat Paul Rechsteiner, gleichzeitig Prsident des Schwei-zerischen Gewerkschaftsbundes (SGB), haben die einstigen Schutztruppen der Arbeiter-schaft einen verwirrenden Kurs eingeschlagen. Sie beziehen in jeder Frage Position links der Mitte, selbst wenn das den Interessen der eigenen Klientel diametral entgegen steht.

    Jngstes Beispiel ist das Nein des SGB zur vorgeschlagenen Umsetzung der Massenein-wanderungsinitiative. Die Gewerkschaftsfunktionre schlagen argumentativ ein halbes Dutzend Haken, um zu erklren, warum sie der grenzenlosen Zuwanderung das Wort sprechen. Dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Schweiz, die von auslndischen Arbeitskrften bedrngt werden, das gleich sehen, ist stark zu bezweifeln. Natrlich gibt es Branchen, in denen die Schweiz auf Zuwanderer angewiesen ist, aber mit Sicherheit nicht berall und nicht in dem Masse, wie es die Personenfreizgigkeit verursacht hat. Statt nun zu helfen, der Masslosigkeit einen Riegel zu schieben, gehren die Gewerkschaften zu den lautesten Stimmen im Konzert der ffnungs-Euphoriker.

    Damit sind die Gewerkschaften mit ein wenig Versptung der SP gefolgt, die ebenfalls lngst nur noch auf dem Papier die Bezer vertritt, in Wahrheit aber fr eine Politik steht, die den Arbeitnehmern das Leben schwer macht. Mit ihrem wirtschaftsfeindlichen Kurs gefhrdet die SP zunchst Arbeitspltze, um dann, wenn diese rarer werden, mit dem Ruf nach ffnung den Kampf um Jobs im Inland noch zustzlich anzuheizen. Kein Wun-der, dass sich echte Arbeiter lngst anderen politischen Parteien zugewandt haben. Fr die Mitglieder der Gewerkschaften ist die Sache allerdings ein bisschen komplizierter: Sie wnschen sich eine Interessenvertretung fr den Fall, dass sie mit dem Arbeitgeber im Clinch stehen. Und sie mssen staunend zusehen, wie eben dieser Interessenvertre-ter, dem sie Mitgliederbeitrge zahlen, lauthals fr eine Politik wirbt, die ihnen das Leben schwer macht.

    Arbeiten tun in diesem Land die Unternehmer und ihre Angestellten. Die Gewerkschafts-funktionre hingegen sind die wahren Abzocker: Sie lassen sich dafr bezahlen, dass sie ihre eigenen Kunden an der Nase herumfhren.

    Die Gewerkschaften schaffen sich ab

    Natal Schnetzer Verleger

  • MEHR EINDRUCK MIT JEDEM AUSDRUCK

    Broratgeber fr schlaue Fchse

    Ansprechend gestaltete Unterlagen sind gut fr das Image und den Umsatz. Viele davon kann man mit den multifunktionalen Drucksystemen von heute in guter Qualitt auch im eigenen Haus drucken. Ob Briefpapier, Offerte oder technische Dokumentation, Flugblatt, Prospekt, Broschre oder Poster: so einfach und effizient war es noch nie, mit jedem Ausdruck mehr Eindruck zu machen.

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    Blatt fr Blatt mehr Image und EindruckVorgedrucktes Briefpapier in den Drucker legen? Mit der hochstehenden Ausgabequalitt moderner Drucker macht dies nur noch in Teilbereichen Sinn. Viel besser und effizienter fhrt man heute mit einer Kombination aus sauber gestalteten OnlineDokumentvorlagen und einem leistungsfhigen Farbdrucker. Das verkrzt die Wege, garantiert einen starken ImageAuftritt und spart erheblich Zeit und Kosten

    Tipps zum selber Drucken

    1. Nutzen Sie die Mglichkeiten Ihrer bestehenden Druckumgebung voll aus. Oft kann diese mehr, als Sie denken.

    2. Lassen Sie OnlineVorlagen fr alle wichtigen Dokumente gestalten, am besten mit Hilfe von Profis.

    3. Broschren und Prospekte knnen Sie auch in Word gestalten, fr den Druck aufbereiten und direkt bei Ihnen ausdrucken. Tipps dazu finden Sie im Internet z. B. unter folgenden Links:www.ktipp.ch/artikel/d/ broschueren-selber-drucken/www.papier-und-mehr.de/ papier-und-mehr_beratung/tippswww.pcwelt.de/ratgeber/

    4. Vielleicht lohnt sich eine Anpassung Ihrer Druckumgebung. Lassen Sie sich profes sionell beraten.

    5. Gehen Sie neue Wege im Kundenkontakt, z. B. mit individuellen Offerten in Form von Broschren.

    Mehr Power fr Verkauf und MarketingEine personalisierte Offerte in Form einer gebundenen Broschre. An sprechende Flugbltter, Prospekte und Broschren, die sich individuell an Ihre Kunden anpassen lassen. Poster und Steller aus eigener Produktion, die Ihre Marke ins beste Licht rcken. All dies und noch mehr kann man mit heutigen Printsystemen einfach und kostengnstig selber herstellen farbig, in bester Qualitt und mit zahlreichen Ausrstmglichkeiten wie Lochen, Heften usw.

    Alles fr Ihre eigene HausdruckereiDie meisten Komponenten fr eine moderne Hausdruckerei sind wahrscheinlich schon bei Ihnen vorhanden. Alles, was es sonst noch braucht, finden Sie bei uns unter einem Dach: persnliche Beratung und fachliches Knowhow, moderne Drucksysteme mit BroschrenDruckfunktion und Ausrstmglichkeiten, Lsungen fr Ihre DokumentManagement und dazu ein erstklassiger Service mit Zube hr und Papiernachschub, der Sie auf Wunsch von allen Umtrieben entlastet.

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  • LEADER | Juni/Juli 2015

    Inhalt 5

    Brckenschlag der Knste

    Norman J. Huber, Huber Uhren und Schmuck

    Seite 24

    53 Die neue FhrungImpressionen vom GrassForum

    57 Axel Thoma, E,T&H WerbeagenturWann starke Botschaften wirken

    60 Sina Trinkwalder, UnternehmerinAusblick auf den Networking-Tag 2015

    61 Leonhard Fopp, Continuum AGZweifache Unternehmensfhrung

    64 Roger W. Sonderegger, Universitt St.GallenAmtszeitbeschrnkungen machen Sinn

    67 Susanne Hartmann, Stadt WilKein Selbstzweck

    70 Bruno Schaible, GemeindereformerDie Grenzen verschwimmen immer mehr

    74 Daniel Gut, Stadt BuchsKeine Windfahne sein

    75 Paul Huber, Gemeinde BergAbsoluter Spitzenwert

    78 PwC Public-ForumInnovationen im ffentlichen Sektor

    80 Kurt Baumann, Gemeinde SirnachGemeindefhrung im Geschftsleitungsmodell

    81 Roland Rino Bchel, Nationalrat SVP SGFreiheit vs. Zwangsumverteilung

    81 SchlusspunktDie Ostschweiz kann es

    7 KommentarBiedere Jungpolitiker

    8 Bunte Vgel und QuerdenkerDer Hofnarr im Krper des CEO

    12 The Rokker Company AGDurchbruch mit Bieridee

    16 Flagstuff Motorcycles AGDrei Enthusiasten auf zwei Rdern

    18 Unkonventionelle UnternehmerDrei, die ihrer Berufung folgten

    27 Sven Bradke, Mediapolis AGFreiheit oder Hungerspiele?

    30 Peter FrattonOrt des lebendigen Lernens

    33 LeaderinnenChristine Egger-Schb

    34 Richard Tschannen, UG 24Stadtoriginal im 24-Stunden-Modus

    37 Michael Gtte, Fraktionsprsident SVP SGDie Expo2027 mitgestalten

    42 Konrad Hummler, M1 AGAuszug aus der aktuellen Bergsicht

    44 SpotlightRaiffeisen und die Spassgesellschaft

    45 Markus AmstutzTrader des Monats Mai

    49 Maurer, Brunner und Co. SVP-Spitze in Romanshorn

  • Online-Anmeldung unter www.kmu-tag.ch

    KMU UND MITARBEITENDE INSPIRIEREN, MOTIVIEREN, BEWEGEN

    Patronat: Schweizerischer Gewerbeverband / economiesuisse / IHK St.Gallen-Appenzell / Kantonaler Gewerbeverband St.Gallen (KGV)

    Sascha Lobo

    Beat Guhl

    Marco Bchel

    Thomas KnigUrs Fueglistaller

    Brigitte Breisacher

    Heike Bruch Kurt Aeschbacher

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    eto

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    SCHWEIZER KMU-TAGSTGALLEN

    23 / OKTOBER 2015

    Veranstalter Hauptsponsoren Kommunikations-partnerin

    Medienpartner

  • Und natrlich auch Jungpoli-tikerinnen. Ihr seid wichtig, weil die Politik wichtig ist und Ihr eines Tages diese Politik prgen werdet. Naja, einige von Euch zumindest. In gewis-sen Fllen blicke ich mit Vor-freude diesem Tag entgegen, weil mich die heute aktive Rie-ge mssig begeistert. In ande-ren treibt es mir den Angst-

    schweiss auf die Stirn, weil es auch bei Euch Exemplare gibt, die nichts Gutes verheissen. Vor allem aber frage ich mich bei einigen Dingen, die Ihr so tut und sagt, warum Ihr sie genau so tut und sagt und nicht vllig anders. Denn eigentlich habt Ihr ja einen Startvorteil: Alle Parteien sind auf Euch an-gewiesen, wenn sie langfristig berleben wollen. Es gibt eine Nachfrage, aber oft wird sie nicht mit dem passenden Ange-bot befriedigt.

    Paradebeispiel, und als Liberaler tut mir das wirklich weh, s