Weinland POST - Juli 2013

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Juliausgabe der Weinland POST

Transcript of Weinland POST - Juli 2013

  • Ausgabe7Juli2013

    In den letzten Wochen wurden nochwichtige Weichen gestellt, das Hal-len- und Freibad Rheinau unter demneuen Markennamen Aquarina wei-terzufhren.SogareindetaillierterBusi-ness- und Betriebsplan sowie die Statu-ten der Betreibergenossenschaft liegenvor.ZudembeschlossderRheinauerGe-meinderat, das Badi-Land fr 1,55 Mil-lionen Franken vom Kanton zu kaufenunddieAnlagederBetreibergesellschaftfr den Schwimm- undWellnessbetriebzurVerfgung zu stellen.

    WirdderKampf belohnt?DannfolgteMitteJuni aneinerMedien-konferenzdieErklrungdesVereinsBadiRheinau, dass man die Rettungsbungaufgrund eines zu hohen erwartetenBetriebsdefizits abbrechenmsse. TrotzZusagen von Sponsoren und Beitrgen

    (5 bis 20 Franken pro Einwohner undJahr) der Weinlnder Gemeinden Ben-ken, Berg und Buch am Irchel, Dachsen,Dorf, Flurlingen, Henggart, Kleinandel-fingen, Laufen-Uhwiesen, Marthalen,Ossingen,Rheinau,TrllikonundbeiderStammheim seien die Voraussetzungenfr einen erfolgreichen Betrieb bermehrere Jahre nicht erfllt. Darumerklrte Andrea Braun, Prsident desVereins Badi Rheinau: Wir erachtendas Risiko, schon nach zweijhrigerBetriebszeit Schiffbruch zu erleiden, alszu gross. Darum brechen wir die bungjetzt schweren Herzens ab. Dennochhabe die Solidaritt und Untersttzungdurch Behrden und Private den Vereinimmerwieder beflgelt, wofrman sehrdankbar sei. Scheinbar stirbt aber dieHoffnung wohl auch im Fall der BadiRheinauzuletzt,dennnachderBekannt-

    gabedes Scheiterns sind zumeinenvieleSpendenzusagen von Privaten wie vonFirmen eingegangen, zum anderen hatder Verein einen Weg gefunden, die Be-triebsrechnung nachhaltig zu entlasten.DerVereinsvorstandhatdeshalbseinenBeschluss revidiert und beantragt demGemeinderat, das Bad bernehmen zudrfen, so Andrea Braun. Wenn jetztdieGemeindeRheinauaufdiesenAntrageingeht,hatsichderKampfbereinJahrhinwegmehrals gelohnt.

    DerPlanBheisst RckbauSollte es in letzter Minute nun dochnicht zu einer Einigung kommen, liegtder Plan B bereits in der Schublade.Dann wird nmlich der Badibetrieb imSeptembergeschlossenundderRckbauderAnlagemitberfhrungineineBau-zoneeingeleitet.AlsLandbesitzerhatderKanton Zrich der Gemeinde Rheinauzugesichert, dass sie in der Umsetzungder Nachnutzung eine Leadfunktionbernehmen kann. Entsprechend kon-krete Plne dazu gibt es nach AuskunftderGemeindeabernochnicht. n

    Badi-Rettung in letzterMinute?TrotzvielerAnstrengungenhatderVereinBadiRheinauseinZielknappverfehlt,hiessesnochMitteJuni.NungibtesdochHoff-

    nung,dasHallen-undFreibadRheinauvordemAuszubewahren.

    OliVeR ScHMid

    AndreaBraunhatdieHoffnungaufRettungderBadiRheinaunichtaufgegeben. Bild: os

    POSTpersnlichWerber Walter Minder sieht seinen Berufseit jeher als Berufung. Worauf es bei derKommunikation ankommt, vert er im per-snlichen Gesprch. S. 5

    WiderspenstigeStimmbrgerWenn Bundesbern etwas durchboxen will,wird auch vor Verunsicherung des Stimm-volks nicht zurckgeschreckt. Dies zeigt dasBeispiel Milchkuh-Initiative. S. 3

    Fit frdieZukunftDie 3. Sek Stammertal hat im Projektunter-richt spannende Abschlussarbeiten realisertund vor Publikum prsentiert. S. 8

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  • Juli 2013 POST Politique Ausgabe 7 | 3

    Liebe Leserinnen, liebe Leser

    Mit der Ferienzeit steht die mitunter schnsteZeit im Jahr bevor. Ausser man kann mit vielSonne und hohen Temperaturen nichts an-fangen.Wer an Ferien denkt, trumt oft vontiefblauemMeer und weissen Sandstrnden.Leider geht dabei gerne vergessen, dass dieFerien bereits vor der eigenen Haustre be-ginnen knnen. Ferien daheimmssen nm-lich keineswegs langweilig sein. Besuchen

    Sie doch einfach einmal Sehenswrdigkeiten,Gewsser, Parks, Drfer und Stdte, die Sienoch nicht kennen. Glauben Sie mir, dabei

    lsst sichWunderbares entdecken.

    Zu entdecken gibt es aber auch online unterwww.postmedien.ch so einiges. Zum Beispielunsere Abstimmungen und Umfragen, bei

    denen Ihre Meinung gefragt ist.

    So oder so wnsche ich Ihnen eine abwechs-lungsreiche und erholsame Ferienzeit.

    Oliver SchmidVerlagsleiter POST

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    DerRaubzugmusseinEndehaben

    Wenn sich in der Bevlkerungein gewisser Widerstandgegen die Politik regt oderdieser sich zumindest anzubahnendroht , dannmacht es da unddort derAnschein, dass alleMittel angewendetwerden, um schon im Vornherein dasStimmvolk zu verunsichern. Meistpassiert dies dann, wenn Bundesbernunbedingt etwas durchboxen will. Sozuletzt bei der so genannten Milch-kuh-Initiative, die je lnger je mehrUnterschriften zusammenbringt.Dabei beginnen die morschen Balkenin den Politstuben schon krftig zuknarren und unter dem Druck deswiderspenstigen Stimmbrgers zuchzen.

    KeineAbsprache getroffenSo musste sich beispielsweise MitteJuni die Initiantin gegen einen Artikel

    mit folgendemWortlaut ussern: au-to-schweiz, die Initiantin der Milch-kuh-Initiative fr eine faireVerkehrsfi-nanzierung, hlt mit allemNachdruckfest, dass ein allflliger Rckzug desVolksbegehrens nicht zur Diskussionsteht. Damit distanziert sich auto-schweiz von einer entsprechendenAussage in der Schweiz am Sonntag.Gleichzeitig betont die Vereinigungder Schweizer Automobilimporteure,dass von einem historischen Kom-promiss in der Verkehrsfinanzierungnach ihrer Meinung keine Rede seinkann. Namentlich sei am erwhntenGesprch mit Bundesrtin Leuthardkeine Absprache irgendwelcher Artgetroffen worden; insbesondere seinicht davon gesprochen worden,dass die Automobilverbnde einerTreibstoffpreiserhhung zustimmenwrden..

    Bei solchen Zeilen beginnt man sichzu fragen, was es soll, falsch zu ver-stehende Artikel zu verfassen, diedann dementiert werden mssen.auto-schweiz setzt sich klar gegen dieweitere, massive Abzocke desStrassenverkehrs ein. Denn obwohlBundesrtin Doris Leuthard beimAmtsantritt als UVEK-Chefin ver-sprach, sich fr das Verursacher-prinzip einzusetzen, will die Lan-desregierung die ntigen Gelder frdie Finanzierung und den Ausbauder Bahninfrastruktur vor allemdurch Zweckentfremdung von Stras-sengeldern beschaffen. So sollenbeispielsweise die Einnahmen ausder LSVA auch ber das Jahr 2030hinaus fr Schienenprojekte ein-gesetzt werden, obwohl die LSVA-Ertrge laut Verfassung zwingendfr die Strassen verwendet wer-den mssen. Deshalb stellt sichauto-schweiz voll und ganz hin-ter den Nutzfahrzeugverband Astagmit dessen Aussage: Wer Schienen-infrastruktur in Anspruch nimmt undfordert, soll dafr auch bezahlen. Dereinseitige Raubzug auf die Strassen-kasse muss ein Ende haben.

    TCSundACSmit imBootEntsprechend ist kaum verwunder-lich, dass die Initiative weiterenSchub erhlt. TCS und ACS habensich entschlossen, den Vorstoss zuuntersttzen und Unterschriften zusammeln. Somit stehen die gesamteStrassenlobby und andere wichtigeInstitutionen geschlossen hinter derInitiative, deren Hauptanliegen esist, konsequent das Verursacherprin-zip einzuhalten. Steuern, Gebhrenund Abgaben der Strassenbentzersollen knftig vollumfnglich derStrasse zugutekommen. brigens:Auch die Umfrage der POSTMedienredet Klartext. 81 Prozent fordern,dass die Abgaben der Strassenbe-ntzer zweckgebunden der Strassezufliessen. Nur 19 Prozent wollen,dass mit demGeld der V untersttztwird. n

    marceltresch

    schonverrckt,wasgewissemedienverbreiten,wennesumpolitischbrisantethemengeht.Dabeiknntedereindruckentste-hen,dassbewussteinemanipulationsmglichkeitgesuchtwird.

    DieMilchkuh-Initiative luftnachwievorweiter. Bild Internet

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