HK-GT 2009/9

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HK-Gebäudetechnik Ausgabe September 2009

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  • 7 Solarpreis 2009: PlusEnergieBauten gewinnen

    30 Klima: Die Hitzeperioden werden hufiger

    36 WP-Tagung: Das Haus der Zukunft

    48 Klte: Schwarzes Schaf Lebensmittelhandel?

    91 suissetec: Verbandsnachrichten

    123 Der aktuelle Stellenmarkt

    9 09 September

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    CEO Beat Baltensperger kann sich freuen: Weil die Baltensperger AG Hochbau Tiefbau Holzbau und viele weitere Unter-

    nehmen eine so gute Unfallprvention betrieben haben, bezahlen sie 2010 weniger Prmien. Auch Sie knnen zu einer

    positiven Prmienentwicklung beitragen, indem Sie die Sicherheit am Arbeitsplatz weiter verbessern. Denn weniger

    schwere Unflle sowie eine schnelle Wiedereingliederung bedeuten tiefere Kosten. Und als nicht gewinnorientiertes

    Unternehmen geben wir Gewinne in Form von tieferen Prmien direkt an die Versicherten

    zurck. Die Suva untersttzt Sie gerne bei der Prvention. Damit in Zukunft auch Sie Grund

    zum Jubeln haben. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf www.jubeln.ch.

  • INHALTSVERZEICHNIS

    9 I 09 HK-Gebudetechnik 1

    THEMA

    30 Hitzeperioden werden hufiger

    WRMETECHNIK/ENERGIE

    36 Zukunftshaus im Auge behalten

    41 Produkte

    LUFT-KLIMA-KLTE

    48 Die Forderung an den Lebensmitteleinzelhandel

    52 Revolutionen auch in der Kltetechnik

    56 Klimaneutrale Wrmepumpen

    59 Produkte

    AUTOMATION/E-HOME/FACILITY MANAGEMENT

    65 Bauen heute: Chancen und Herausforderungen

    68 One face for Building Automation

    70 Produkte

    SANITRTECHNIK/SANITR-DESIGN

    74 Die Neuheit von Nussbaum

    78 Serienbergreifende Mglichkeiten

    80 Produkte

    GEBUDEHLLE/SPENGLEREI/EQUIPMENT

    86 Investitionen, auf die man bauen kann

    90 Prefa Solar weiter auf Erfolgskurs

    SUISSETEC

    91 VerbandsnachrichtenInnovative Gebudetechnik

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    DIVERSE RUBRIKEN

    4 INFO

    20 MOSAIK/FIRMEN

    29 CORNER DIE ANDERE MEINUNG!

    104 MESSEN

    120 AGENDA

    123 STELLENMARKT

    (www.hk-gebaeudetechnik.ch)

    128 INSERENTENVERZEICHNIS

    Schweizer Solarpreis 2009:PlusEnergieBauten sind dieZukunft

    7

    Globale Erwrmung: DieHitzeperioden werden hufiger

    30

    Wrmepumpentagung:Gesamtsicht auf dasZukunftshaus

    36

    Ist er Lebensmittelhandelbezglich Klte ein schwarzes

    Schaf?

    48

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  • EDITORIAL

    Die Zukunft ist ethisch oder gar nicht

    Unter diesem Titel ist ein Buch zum Themaberleben und Lebensqualitt als Themader Ethik erschienen*. Was dies mit derGebudetechnik zu tun hat, fragen Sie einiges meine ich.So schreiben die Autoren: Die moderneGesellschaft bzw. Technik zeichnet sich ausdurch eine Zwangslufigkeit und Eigenge-setzlichkeit, beispielsweise mssen Investi-tionen vor allem nach konomischen Ge-setzen rentabel sein. Als Beispiel nennensie die Solarenergie. Eine Umstellung aufSonnenenergie lsst sich nicht so schnellvornehmen, wie das im Blick auf eine ethi-sche berzeugung notwendig wre. Umsomehr muss die ethische Orientierung mg-lichst frhzeitig und energisch einsetzen.Vorsorge muss anstelle von Nachsorgekommen.Weiter bemngeln die Autoren, dass auf-grund einer immer schwcheren (politi-chen und ethischen) Steuerung der Gesell-schaft technologische und konomischeStrategien immer strker von den Mchti-gen und finanzkrftigen Teilen der Gesell-schaft bestimmt werden. Vermutlich wreder Sieg ber den Hunger oder der Zugangzu sauberem Wasser fr alle ungleich wich-tiger als der Aufbau der heutigen Kommu-nikationsgesellschaft.Wasser war auch das Thema einer Tagungder Stiftung Praktischer UmweltschutzSchweiz (Pusch) von Ende August in Solo-thurn. Das Abwgen zwischen Schutz undNutzung der (Schweizer) Wasserressourcenwerde knftig vermehrt eine Aufgabe vonGesellschaft und Politik sein. Die SchweizerWasserwirtschaft steht laut den Fachleutenvon Pusch vor grossen Herausforderungen.

    hnliche Herausforderungen gehren frdie Sanitrbranche zum Alltag. UnsereFachbetriebe leben eine Ethik der Arbeit,

    indem sie ihre Ttigkeiten qualittsbewusstund verantwortungsvoll ausben. Und ei-nige untersttzen auch die Bemhungen inrmeren Lndern um sauberes Wasser, wiewir schon fter berichten konnten.Auch bezglich der Sonnenenergie drfenwir Erfreuliches melden. Wieder wurdenprivate und ffentliche Objekte mit dem So-larpreis 2009 ausgezeichnet (Rubrik Info).Mit der Sonne im weitesten Sinn befasstsich Meteorologe und Wissenschaftsjour-nalist Andreas Walker in der Rubrik The-ma. Die globale Erwrmung schreitet wei-ter voran, meint Walker, das werde sichsprbar auch auf das Raumklima auswir-ken und den Energievebrauch in den Ge-buden fr die Khlung ansteigen lassen.

    Noch strker mit dem Problem der Erwr-mung werden die Lebensmittelverteilerund -produzenten konfrontiert werden. Jeheisser es draussen ist, desto mehr Klte-und Khlenergie bentigen Produktion,Lagerung und Auslage von Lebensmitteln.Ausfhrliche Informationen dazu findenSie in der Rubrik Luft-Klima-Klte.

    (*Hans Ruh, Thomas Grbli, Die Zukunftist ethisch oder gar nicht, 232 Seiten,Waldgut Verlag, www.waldgut.ch, ISBN-103-03740-275-X und ISBN-13 978-3-03740-275-7)

    Herzlich

    Franz Lenzfranz.lenz@hk-gebaeudetechnik.ch

    9 I 09 HK-Gebudetechnik 3

  • 4 HK-Gebudetechnik 9 I 09

    Peter Widmer

    TemperaturenIn der ersten Aprilhlfte domi-nierte auf der AlpennordseiteHochdruck mit anhaltendschner und sehr warmer Wit-terung. Der Wrmeberschussvom 3. bis 15. April betrug tg-lich verbreitet 5 bis 7 Grad. Inder Sdschweiz war der Wr-meberschuss wegen strkererBewlkung durch einzelne Sd-staulagen etwas geringer. Abder Monatsmitte gingen auf derAlpennordseite die Temperatu-ren zwar etwas zurck, bliebenaber bis zum 27. verbreitet imberdurchschnittlichen Bereich.Im Sden sorgten Sdstaulagenan mehreren Tagen fr unter-durchschnittliche Temperatu-ren. Die letzten drei Tage desMonats brachten in der ganzenSchweiz verbreitet unterdurch-schnittliche Temperaturen in-folge nasser Witterung.In den tiefen Lagen war der Mai2009 verbreitet der zweit-wrmste seit Messbeginn 1864.Dies ist auf die sommerliche Pe-riode vom 7.25. Mai zurckzu-fhren. In dieser Zeit lagen dieMitteltemperaturen rund 5 Chher als normal fr die Jahres-zeit. In den stlichen Fhntlernund in Berglagen betrug derWrmeberschuss teils 6 Grad,im Zentralwallis, im Oberenga-din und am Alpensdhang rund4 Grad. Am 24. und 25. Mai gabes in den tieferen Lagen der Al-pennordseite verbreitet neueMai-Hitzerekorde. In Sion wur-den am 25. Mai 35,1 C gemes-sen. Etwas zu khl war es in denBerglagen vom 27.31. Mai. ImSdtessin war fast der gesamteMonat deutlich wrmer als nor-mal. Lugano registrierte denwrmsten Mai seit Messbeginn1864.

    Die berwiegende Zahl der Tageim Juni 2009 war trotz derwechselhaften Witterung wr-mer als im Mittel von19611990. HochsommerlicheTemperaturen gab es vom13.18. Juni, im Sden sogarvom 11.19. Juni sowie in denletzten drei Tagen. Auch vom2.4. Juni war es vor allem imSden deutlich wrmer als nor-mal. Kaltlufteinbrche brachtenjeweils Temperaturrckgngeauf die fr die Jahreszeit bli-chen Werte. Khler als normalwar es im Norden nur vom20.23. Juni, wobei die hherenLagen und die stlichen Landes-teile strker betroffen waren. DieSdschweiz verzeichnete in die-sen Tagen dank Nordfhn abereinen leichten Wrmeber-schuss. Einzig die regentrbenTage vom 6.9. waren dort teilskhler als normal.

    NiederschlagIn weiten Landesteilen blieb dieerste Aprilhlfte fast oder ganzniederschlagsfrei. Im Tessin gabes vom 1.3. sowie am 14. und

    15. etwas Niederschlag. Ver-breitet Niederschlag fiel erst-mals am 16. April, im Tessin,im Oberwallis, im Gotthardge-biet und im Engadin zum Teilnamhafte Mengen. Verbreitetniederschlagsfrei waren an-schliessend nur der 22. und30. April, im Norden und imWallis auch der 23.25. April.Verursacht durch eine ausge-prgte Sdstrmung setzten am26. im Tessin, ab dem 27. auchim oberen Wallis, im Gotthard-gebiet, in der Surselva sowie imEngadin Starkniederschlge ein,mit Dauer bis am 28. April. ImWallis fielen dabei regional diezweit- oder dritthchsten Ta-gessummen seit Messbeginn.Der Mai war vor allem im Wes-ten und Nordwesten sowie imTessin und in Graubnden sehrtrocken. Im Mnstertal gab eskaum Niederschlge. In derSdschweiz fielen nur an 37Tagen Gewitterregen. In derNord- und Nordostschweizwurden verbreitet normale bisrtlich auch berno