JP│KOM News-Service 3/14: Den richtigen NGO-Partner finden

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In dieser Ausgabe: Ausgezeichnetes Employer Branding Unser Kollege Manuel Wecker ist „Young Professional des Jahres“. Zusammen mit Karolin Hewelt hat er ein Employer Branding Konzept entwickelt. Den richtigen NGO-Partner finden Seeanemone und Clownfisch machen es vor: Auch ungewöhnliche Paare können voneinander profitieren, wenn sie den richtigen Partner gewählt haben. Sweet JP│KOM Wenn die Worte nicht ausreichen, wird gebacken. Die JP│KOM Mitarbeiter drücken ihre Emotionen in einer Kuchenstrecke aus.

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  • 1. News-Service 3|14 Juni 2014 Allianzen mit NGOs Welche NGO eignet sich fr eine Kooperation und welche eher nicht? Die amerikanische Agentur GreenBiz hat ein Bewertungsschema entwickelt. Employer Branding Im Doppelinterview mit Karolin Hewelt fordert unser Kollege Manuel Wecker eine Lovestory der PR-Agenturen mit der Generation Y. Sweet JP|KOM Gelebte Employer Brand: Manchmal geht das Commitment fr die Firma seltsame Wege auch bei JP|KOM. Sehen Sie sich die schnsten Kuchenstcke an. Vorschlag fr ein Bewertungsschema Den richtigen NGO-Partner finden
  • 2. News-Service Juni 2014 3|14 2 JP|KOM erlebt gerade Personalwechsel so wie das in anderen Agenturen und auch in Unter- nehmen seit Jahren blich ist. Individualismus und Fokus auf Selbstverwirklichung, das Aus- probieren von Arbeits- und Lebensmodellen, Sinnsuche und Selbstfindung am Arbeitsplatz: diesen Trends knnen sich auch Kommunikati- onsagenturen nicht verschlieen. Die Agenturen mssen sich auf Themen wie Netzwerke, Post-Wachstums-Wirtschaft mit eher qualitativen Zielsetzungen, neue Mindsets (Generation Y), Digitalisierung und neue Arbeitsweisen einstellen und neu aufstellen so die Studie Agenturen der Zukunft von Jrg Jelden. Fun statt Pflicht: Es geht um die Frage, welche Wertstellungen Agenturen den Mitar- beitern knftig bieten knnen, es geht um die Weiterentwicklung von Rollenmodellen und Arbeitsprozessen. Auch JP|KOM muss sein Employer Branding neu aufstellen: Wofr stehenwir als Arbeitgeber und wie tragen wir das in den Markt? Denn nach unserer Leistung besteht unverndert eine hohe Nachfrage: die besten Stories zu erzh- len in den attraktivsten modernen Medien, und das Ganze realisiert mit leistungsfhigen Tools. Die aktuelle Nachwuchs-Debatte zwischen der GPRA und den PR-Studenteninitiativen aus Mns- ter, Mainz, Hannover und Leipzig zu Gehltern und Entwicklungsmglichkeiten zeigt jedoch: Die Agenturen mssen etwas tun, um als Best Place to Work wahrgenommen zu werden. Jammern und bles Nachreden: Der Schlagab- tausch von liebgewonnenen Positionen und ge- nerationsspezifischen Wertvorstellungen hilft kaum weiter. Neue Attraktivitt und Verbindlich- keit kann nur gemeinsam, im Dialog, entstehen. Wir nehmen die Herausforderung gerne an! Editorial Generation WhY: Positionen von gestern knnen Fragen von heute nicht beantworten Sehen Sie den Vodcast mit Jrg Pfannenberg zum Thema Agenturen und Generation Y fr den PR Report Bewerten/Kommentieren Kontakt Drucken Ansicht vergrern Ntzliche Links Vor/zurckZurck zur bersichtVideoLegende: Ausgezeichnetes Employer Branding 3 Unser Kollege Manuel Wecker ist Young Professional des Jahres. Zusammen mit Karolin Hewelt hat er ein Employer Branding Konzept zur Ansprache der Generation Y entwickelt. Den richtigen NGO-Partner finden 6 Seeanemone und Clownfisch machen es vor: Auch ungewhnliche Paare knnen voneinander profitieren, wenn sie den richtigen Partner gewhlt haben. Sweet JP|KOM 8 Wenn die Worte nicht ausreichen, wird gebacken. Die JP|KOM Mitarbeiter drcken ihre Emotionen in einer Kuchenstrecke aus. Jrg Pfannenberg
  • 3. News-Service Juni 2014 3|14 3 Young Professional Initiative #30u30: Employer Branding-Wettbewerb Gewinner fordern Lovestory mit der Generation Y PR-Agenturen haben ein Recruiting- und Nachwuchsproblem. Woran liegt das? Am Nachwuchs, der viel zitierten Generation Y, oder den Agenturen selbst? Und vor allem: Wie kommen beide Seiten mit ihren gegenseitigen Er- wartungen wieder zusammen? Im Rahmen der Initiative #30u30 entwickelten Karolin Hewelt und Manuel Wecker ein Kommunikationskonzept, das nun mit einem PR Report Award ausgezeichnet wurde. Im Interview erklren die bei- den ihren Ansatz und erzhlen ihre ungewhnliche Liebesgeschichte. Karolin und Manuel, ihr seid zwei der #30u30-Teilnehmer. Was bedeutet das fr euch? Karolin Hewelt: Das ist groartig! Wir wurden ja fr die Nachwuchsinitiative #30u30 vorge- schlagen und von der PR Report Jury fr die Endrunde ausgewhlt. Das allein war schon eine groe Ehre und berraschung. Manuel Wecker: Fr unser erstes Treffen der #30u30 wurden wir im Januar zu einem Camp in Dsseldorf eingeladen. Dort haben wir an Workshops teilgenommen, uns mit PR-Profis ausgetauscht und ber die Nachwuchsproble- me der PR diskutiert. Diese Debatte bildete den Ausgangspunkt fr die Wettbewerbsaufgabe, die uns dann fnf Wochen beschftigt hat. KH: Aber wir haben uns natrlich nicht nur mit In- halten auseinandergesetzt, sondern auch 28 tolle und engagierte junge Menschen kennengelernt. Dieses Netzwerk ist etwas wirklich Besonderes. Im Rahmen der Aufgabenstellung habt ihr euch intensiv mit dem Nachwuchsproblem der PR-Branche auseinandergesetzt. Was ist anders als in anderen Berufsfeldern? MW: Die PR-Branche befindet sich in einer Um- bruchphase. Die wirtschaftlichen Rahmenbe- dingungen, die Digitalisierung und Mobilisie- Manuel Wecker und Karolin Hewelt: Auszeichnung bei den PR Report Awards in Berlin Mehr als Maloche: Die Kampagne sieht PR-Agen- turen und Young Professio nalsbei der Berufswahl in einer gleichberechtigten Partnersuche. Beide Seiten knnen entscheiden, ob die Liebe eine Chance hat.
  • 4. rung der Arbeitswelt sind zentrale Stichwrter. Darber hinaus zwingt die vernderte Karriere planung und Anspruchshaltung der Generation Y sowie der Konkurrenzkampf mit anderen Branchen die Agenturen zum Umdenken. Ihr Image und ihre Attraktivitt als Arbeitgeber ha- ben in den letzten Jahren ziemlich gelitten. KH: Ein wichtiges Ergebnis ist auerdem, dass es sich dabei nicht nur um ein Kommunikations- problem handelt. Vielmehr mssen grundle- gende strukturelle Vernderungen angestoen werden. Das betrifft Arbeitsbedingungen, Or- ganisationsstrukturen und die Haltung gegen- ber den aktuellen und zuknftigen Arbeitneh- mern gleichermaen. Mit welchem Konzept seid ihr ins Rennen gegangen? Wie sieht eure Employer Bran- ding-Kampagne aus? MW: Wir haben im Namen der GPRA eine fiktive Brancheninitiative entwickelt. Mit We love sto- ries wollen wir nicht nur die Generation Y begeis- tern und gewinnen, sondern auch die Agenturen in ein neues Licht rcken. Das braucht Vernde- rung, ein neues Bewusstsein und vor allem Offen- heit gegenber der jungen Generation. Darum setzen wir in unserem Konzept auf Dialog. Nur so knnen unserer Meinung nach beide Seiten die jeweiligen Positionen und Ansprche kennenler- nen und gemeinsam aushandeln. KH: Unsere Leitidee Lovestory steht dabei als Symbol fr die Beziehung zu unserem Beruf und das Verhltnis zwischen Arbeitgeber und Ar- beitnehmer, also zwischen Agentur und Young Professional. Berufsorientierung und Bewer- bung werden so zur gleichberechtigten Partner- suche, bei der beide Seiten entscheiden kn- nen, ob die Liebe eine Chance hat. Ihr seid mit dem PR Report Award 2014 Young Professional des Jahres ausge- zeichnet worden. Womit habt ihr ber- zeugt? KH: Ehrlich gesagt, wissen wir das gar nicht so genau. Ich glaube, es war die Mischung aus ei- nem berzeugenden Dialogansatz und einer emotionalen und glaubwrdigen Geschichte dahinter. MW: Ich denke, es ist uns gelungen, das hetero- gene PR-Berufsfeld auf eine wichtige Gemein- samkeit zu verdichten: Die Faszination und die Leidenschaft fr Geschichten ob hinter einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt. Storytelling ist ein Trendthema in PR und Journa- lismus. Mit unserer Lovestory haben wir ein Attribut der Generation Y zum Kern des Kon- zepts gemacht. Schlielich werden wir scherz- haft auch als Kuschel-Kohorte bezeichnet. Wie geht es fr euch persnlich und mit dem Konzept jetzt weiter? KH: Ich habe mich nach drei erfllten Jahren fr eine Beziehungspause entschieden. Ich werde den Agenturen untreu und orientiere mich im Startup-Bereich neu. Das ndert na- trlich nichts an meiner Liebe zu Geschichten und zur PR. Vielmehr ist es wie frisch verliebt sein. MW: Das ist ein gutes Stichwort. Ich bin frisch bei JP|KOM in Dsseldorf gestartet und noch mehr als zuvor davon berzeugt, dass Agentu- ren gute Arbeitgeber mit fairen Bedingungen sein knnen, wenn sie nur wollen. Hier in der Agentur interessiert sich die Geschftsfhrung nach ersten Erfahrungen mit der Generation Y sehr fr ihre Anforderungen an die Arbeit. Und es wird viel getan rund um Employer Branding, Mitarbeiterzufriedenheit und -entwicklung. Hier knnen Sie das Employer Branding-Kon- zept anschauen: We-Love-Stories.de Weitere interessante Links: Trendstudie Agenturen der Zukunft von Jrg Jelden PR Report Interview mit Thomas Ldeke zum Nachwuchsproblem der PR Agenturen Blog der Young Professional Initiative #30u30 inkl. Wettbewerbsaufgabe Alle #30u30 Teilnehmer im Kurzportrait News-Service Juni 2014 3|14 4 Dialog zw. Branche und Generation Y 3. Phase: Wandel2. Phase: Dialog Sachproblem Kommunikationsproblem Phase 1: Umdenken RightPotantials GPRAmitVerbandagenturen persnliche Netzwerke Medien Agentur- branche Branchen- Medien Mitarbeiter Karriere- Medien Studenten- Medien Unis Messen/ Beratungen Dialog- teilnehmer Denn Changeheisst: Umdenken Dialog Wandel. Kampagne in drei Phasen: Bevor die Branche Lsungen kommunizieren kann, mssen die Agenturen erstmal vorlegen und in den Dialog mit der Generation Y treten.
  • 5. JP | KOM und die britische Partneragentur The McOnie Agency sind die Gewinner beim Project of the Year 2014 (Kategorie B2B-Kommunikation) des International Public Relations Network (IPRN). Ausgezeichnet wurde die gemeinsame Kamp